Das Plastik im Blut…

Es vergeht kein Tag an dem wir nicht mit Plastik in Berührung kommen. Jahre, gar Jahrzehnte lang gab es nur wenige kritische Stimmen, die sich gegen den Lifestyle des Plastikkonsums richteten. Heute wird nun das Ausmaß des unbedachten Konsums deutlicher. Allergien, Krebs und Genmutationen nehmen zu. Eine Korrelation von Krebs zu stetig steigenden Plastikkonsum ist wissenschaftlich bewiesen.

Wer nicht auf dem Bauernmarkt einkauft, findet seine Lebensmittel fast nur noch in Plastik verpackt: Wurst, Aufschnitt, Käse, Milch, Joghurt und selbst Obst und Gemüse. Wir trinken Milch aus der folienversiegelten Getränkepackung, essen Kartoffelsalat aus der Plastikschüssel oder Ravioli aus der im Innenraum mit Kunststoffen versiegelten Dose und erwärmen die Lasagne in Mikrowellengeschirr. Wir fassen Kaffeekannen und Töpfe am Plastikgriff an, befüllen Thermoskannen und bereiten das Tee-Wasser in Plastikkochern zu; Reis und Klöße werden ebenfalls direkt im Plastikbeutel gekocht. Wir trinken aus Plastikbechern und Strohhalmen sowie täglich millionenfach Limo’s und Wasser aus Kunststoff-Flaschen oder Trinkwasser aus kunststoffbeschichteten Rohrleitungen. Vom ersten Augenblick an stecken wir unseren Babys (Plastik)-Schnuller in den Mund, geben Milch in Plastik-Nuckelflaschen und füttern den Brei mit dem Plastiklöffel, später schicken wir unsere Kinder mit einer Plastik-Brotbox und einem Ranzen aus verschiedensten Kunststoff-Materialien in die Schule.

weiterlesen: Das Plastik im Blut | Die Freiheitsliebe.

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Plastik in unserem Blut

Published on Apr 16, 2012

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Ausschnitte aus „Newton“
3sat, November 2009

Schwerpunktthemen:
– Plastik im Blut
– DIE Alternative: Bioplastik
– Plastik in den Weltmeeren: Ein Müllhalde halb so groß wie Mitteleuropa

Ob Kaffeemaschine, Babyschnuller, Wasserflasche – alles ist aus Plastik. Damit es auch toll aussieht und recht lange hält, werden die Grundstoffe noch mit „Zusätzen“ verfeinert – alles angeblich für den Kunden und Verbraucher. Die Risiken und Nebenwirkungen werden nicht in einer Testphase erprobt – nein, es wird sofort auf den Bürger losgelassen.

Plastik im Blut
95 von 100 Österreichern haben Kunststoffrückstände in ihrem Blut. In aktuellen Studien gelang es internationalen Forscherteams Spuren von Weichmachern und Flammschutz-mitteln im menschlichen Organismus nachzuweisen. Die Stoffe dürften über die Atemwege oder die Nahrungskette in den menschlichen Körper gelangen. Noch ist über die Auswirkungen auf den Organismus wenig bekannt. Sicher ist, dass der Stoff Bisphenol-A auf das Hormonsystem wirkt und in Tierversuchen zu Leberschädigungen oder Fettleibigkeit geführt hat. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist ein Verbot solcher Substanzen in Österreich noch nicht angedacht. Über mögliche Auswirkungen von Plastik auf unseren Organismus berichtet Markus Mooslechner.

Webseite zum Film „Plastik-Planet“
http://www.plastic-planet.de

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aktuelle Aktionen weltweit

Plastik-Müllstrudel in den Meeren wachsen weiter – Live The Rebellion

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Selbstheilender Kunststoff erspart aufwendige Reparaturen

Danke Renate, das fällt unter anderem auch in die Kategorie künstlicher Mensch und Weltraumtechnologie. Wenn mein PC einen Fehler hat und sich selber reparieren würde, hätte ich nichts dagegen. Aber noch schöner wäre das bei unserem physischen Körper – komplette Selbstheilung 🙂

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Ein neuer Kunststoff kann Schäden und Risse binnen weniger Minuten selbstständig schließen. Integrierte Nickelpartikel verleihen dem Kunststoff zudem elektrische Leitfähigkeit. Ein Einsatz bei der Herstellung von Drähten, weichen Roboter-Elementen oder Prothesen ist denkbar.

Der neue Kunststoff kann in Drähten und anderen elektronischen Bauteilen zum Einsatz kommen. Lästige Reparaturen an schwer zugänglichen Stellen könnten so bald der Vergangenheit angehören.

Der neue Kunststoff kann in Drähten und anderen elektronischen Bauteilen zum Einsatz kommen. Lästige Reparaturen an schwer zugänglichen Stellen könnten so bald der Vergangenheit angehören.

weiterlesen: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/11/48476/

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Wissenschaft US-Forscher entwickeln eine künstliche Haut

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