staatlicher Terror gegen ganz normale unbescholtene Menschen die es wagen den Mund aufzumachen: Razzia bei Familienvater am Geburtstag seiner Tochter

Danke Karl, das ist in keiner Weise hinzunehmen!

Razzia bei Familienvater am Geburtstag seiner Tochter

Da wurde Menschenwürde – am Geburtstag eines Kindes und im Beisein eines Neugeborenen – alles was Heilig ist nicht nur mit Füßen getreten, sondern effektiv sträflichst verletzt! Auf keiner Seinsebene ist das verzeihlich !!!

Livestream vor 17 Stunden

Repressionen gegen die IB – Ein Beispiel

Am 01.07.2019 veröffentlicht

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Liebe Freunde von w3000,

auch mir wurde erneut eine Zwangsvorführung angedroht so ich nicht am kommenden Montag dem 8. Juli 2019 um 9h bei der Landespolizei für eine weitere Vernehmung antanze… seit 5 Jahren wird gegen mich ermittelt und das, obwohl das gesetzliche Limit 3 Jahre für ein Ermittlungsverfahren beträgt. Weil man in 3 Jahren nichts finden konnte womit man mir den Prozess machen könnte, hat man die Ermittlung einfach um 2 Jahre verlängert.

Wer Lust hat – kann am Montag gerne hinzu kommen – Montag 8. Juli 2019 um 9h Landesdirektion Wien, – Schottenring 7-9, 1010 Wien.

In der heutigen Zeit werden wir aller Menschen – Rechte beraubt. Wer da glaubt, von den Grundfreiheiten die jeder Mensch hat, uneingeschränkten Gebrauch machen zu können, läuft Gefahr angezeigt zu werden, läuft Gefahr, dass eine SOKO deine Wohnungstüre aufbricht und wie im Krieg in deine Privatwohnung eingebrochen wird, läuft Gefahr wie das letzte Arschloch auf der Welt behandelt zu werden, von wegen die Menschenwürde ist unantastbar.

Bei mir hat man zwei Stunden gegen die Wohnungstür getreten und dabei ständige Drohungen ausgesprochen, da ich aber nicht öffnete, wurde eine SOKO gerufen, selbst als diese dann schon da war, wusste ich immer noch nicht worum es geht und auch nicht wer mich da vor der Türe massiv bedroht. Ich hatte auch keine Chance bekommen gehabt einen Beistand für die Wohnungsdurchsuchung zu rufen, was mir aber rechtlich zugestanden wäre und weil ich Angst hatte und man mir absolut nicht sagen wollte worum es geht, öffnete ich die Türe natürlich NICHT.

Die Legitimation, die man mir vor das Guckloch hielt konnte ich nicht wirklich sehen und die beiden Männer von der Staatspolizei kannte ich auch nicht. Dass sich die Staatspolizei auf diese rüde und echt unmenschliche Art verhalten würde, konnte ich mir nichteinmal im Traum vorstellen. Wir leben doch in einem der sichersten Staaten der Welt in einem Rechtsstaat, da rechnet doch keiner mit solch einem Gewaltakt an der Wohnungstüre. Wer würde wohl die SOKO rufen und bei einer unbescholtenen älteren Frau einbrechen????

Da ich nicht öffnete wurde von der SOKO meine Wohnungstüre demoliert.

Danach wurden alle meine Datenträger und Computer einkassiert – nach 6 Monaten bekam ich die zurück – ich durfte sie mir allerdings selber abholen, so nebenbei nach einer Vernehmung. Mein 3-jähriger Laptop war irreparabel kaputt, die externen Datenträger total zerkratzt, überall waren Dateien drinnen, die nicht von mir waren etc… etc… für NICHTS von alldem steht „der Rechtsstaat“ gerade, den Schock (ich hatte danach erstmals in meinem Leben eine Panikattacke) und der Schaden bleibt dem Staatsbürger.

So kann es doch nicht gehen und Politiker erlauben sich dann auch noch öffentlich zu sagen, dass unser Rechtssystem wunderbar ist – wunderbar für wen????

Um die Wohnungstüre ersetzt zu bekommen hätte ich von mehreren Versicherungen Schreiben bringen müssen, dass diese Versicherung für den Schaden nicht aufkommen werden. Man verlangt also vom Geschädigten einen NACHWEIS, dass für den Schaden, den die SOKO UND die STAATSPOLIZEI verursacht hat, KEIN ANDERER AUFKOMMT – alleine das darf man sich auf der Zunge zergehen lassen – welche Frechheit und welche Verletzung das ist!!!!

Meine Versicherung sagte sofort, da sind wir draußen, so etwas kommt in unseren Bestimmungen gar nicht vor…. wunderbar nicht wahr.

Wenn es um die Einschränkung von Freiheiten geht, vor allem um die Meinungsäußerungsfreiheit, diese nach freiem Willen auch zu gebrauchen, ohne zu hinterfragen, ob man über DAS THEMA generell eine Meinungsäußerung machen darf, ist SEHR gefährlich geworden. Es kann jedoch keiner wissen worüber man reden darf oder nicht. Fazit: Es gibt real gar keine Meinungsäußerungsfreiheit für die Wahrheit, außer für den Mainstream, denn der darf uns nach Strich und Faden belügen und manipulieren.

DAS EMRK sagt dazu – Meinungsäußerungsfreiheit ist NICHT FREI – wobei die Begründung der Einschränkung nach Willkür riecht – nichts anderes kann man sich von der EU auch erwarten – schließlich wollen ja die wenigen an einem Tisch Macht über 500 Millionen ausüben, was ohne Willkür kaum möglich ist 😦

//Artikel 10 – Freiheit der Meinungsäußerung

  1. Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben. Dieser Artikel hindert die Staaten nicht, für Hörfunk- , Fernseh- oder Kinounternehmen eine Genehmigung vorzuschreiben.
  2. Die Ausübung dieser Freiheiten ist mit Pflichten und Verantwortung verbunden; sie kann daher Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die nationale Sicherheit, die territoriale Unversehrtheit oder die öffentliche Sicherheit, zur Aufrechterhaltung der Ordnung oder zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral, zum Schutz des guten Rufes oder der Rechte anderer, zur Verhinderung der Verbreitung vertraulicher Informationen oder zur Wahrung der Autorität und der Unparteilichkeit der Rechtsprechung.//

Doch wenn man noch genauer hinsieht ist sogar die Gedankenfreiheit nicht mehr gegeben, denn inzwischen können mit Geräten auch die Gedanken gelesen werden. Selbst die Bekenntnis- und Glaubensfreiheit existiert nur theoretisch, denn in Österreich gibt es immer noch die Inquisition – diese nennt sich „Glaubensfeststellungsverfahren“ – auch das wurde für mich bereits vor ca. 30 Jahren eingeleitet, doch als ich damals sagte, dass ich mich darauf freue und auch die Presse daran Freude haben werde, wurde das Verfahren vom Magistrat und der Kirche eingestellt noch bevor es stattfand – SCHADE. Das Gesetz um ein Glaubensfeststellungsverfahren durchzuziehen gibt es IMMER NOCH!!!!

Noch etwas, das ich euch mitteilen will – es betrifft die Übernahme der Telekomfirma UPC durch den Riesen T-Mobil >>> jetzt Magenta… T-Mobil ist jene Firma, welche 5G in Österreich installieren soll…

Seit Anfang Juni 2019 ist nun diese Übernahme real und ich kann kaum noch online sein.

Was passiert?

Zuerst dachte ich, ich habe ein Problem mit der Wirbelsäule, weil mir die Hände einschliefen, doch das war es gar nicht, es ist mittlerweile viel krasser, wenn ich online bin werden meine Hände regelrecht taub, so als hätte ich große Handschuhe an, die meine Hände über die Gelenke hinaus total abbinden. Meine Hände schwellen an und werden zunehmend gefühllos. Wenn ich hingegen am PC arbeite ohne online zu sein, passiert nichts. Es war also nicht die Wirbelsäule, sondern jene Strahlung welche neuerdings von T-Mobil bis zur Tastatur kommt und zwar TROTZ ALLER SCHUTZMASSNAHMEN, die mir bisher sehr gut halfen und online surfen mir keinerlei Probleme machte.

Kurz gesagt, ich schaffe es kaum online zu sein, daher gibt es von mir noch weniger zu lesen, bis ich das Problem im Griff habe. Für die Freunde, die mich anrufen möchten, auch mein AB funktioniert derzeit nicht, probiert es also bitte öfter – und Handy benutze ich ja nicht, wie ihr wisst. Nach 4-maligen Anrufen bei Magenta habe ich es derzeit aufgegeben, denn der AB ist für mich immer noch nicht abrufbar.

Liebe Grüße
Eure

AnNijaTbé

Was die Freiheiten anlangt, hat der große Lehrmeister der deutschen Rechtskundigen wesentliches gesagt…. Emanuel Kant…

Erinnerung ans Recht – Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider

Bei Minute 22:16h die Triebkraft für die Aufhebung der Grenzen sind die Vereinten Nationen. Also ist die UN auch maßgeblich für die Abschaffung der Nationen generell – welch ein Widerspruch für das wofür sie stehen sollte. Wir leben tatsächlich in einer paradoxen Welt. Ich habe mir angewöhnt, die Dinge immer umgekehrt zu betrachten in dieser verkehrten Welt und stelle fest, dass ich damit der Wahrheit immer viel näher bin.

Oder haben wir da immer schon etwas falsch verstanden??? Heißt VEREINTE NATIONEN in Wahrheit Einheitsbrei einer Durchmischung der Völker, welche angestrebt wird und keiner der bei Sinnen ist haben wollen kann???

In der Natur würde das bedeuten, dass es nur noch graue Blüten gäbe, so es denn bei einer derartigen Vermischung überhaupt noch Blüten gäbe, die Wiesen wären ebenfalls einer Einheitsfarbe anheim gefallen und alle Tiere würden ausgestorben sein, weil diese sich eben von Natur aus nicht vermischen können, wie das in Wahrheit ja auch beim Menschenrassen der Fall ist, solange keine genetische Manipulation eingegriffen hat.

Aber heute ist es ja bereit „üblich“ geworden, dass man beliebige Klone als Politiker einsetzt. Hillary, Merkel, auch die Queen Elisabeth und andere sollen ja bereits mehrmals geklont worden sein. Die Zitteranfälle von Merkel sollen darauf zurückzuführen sein, dass die letzte Klonversion nicht mehr so stabil ist, also selbst dem Klonen sind GOTT SEI DANK Grenzen gesetzt.

Solange der Mensch sich nicht auf die Naturgesetze und das Recht der Freiheit besinnen, laufen wir Gefahr ausgelöscht zu werden, denn ewig sieht „der liebe Gott“ diesem Treiben auch nicht zu!

Am 18.02.2019 veröffentlicht

Zum heutigen trüben, feurigen und katastrophengeschwängerten Tag passen auch die

tagesthemen 22:30 Uhr, 01.07.2019

Am 01.07.2019 veröffentlicht

Kauder: Noch vor der Sommerpause wird die Meinungsfreiheit abgeschafft?

Die Feinde der Meinungsfreiheit haben es wahrlich eilig, mit dem Vorschlaghammer der Zensur die sozialen Netzwerke platt zu machen. Wir müssen uns nicht wundern. Der Wahlkampf steht an und da muss das Stimmvieh an die kurze Leine genommen werden:

„Das umstrittene Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet soll nach dem Willen von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) noch vor der Sommerpause unter Dach und Fach kommen. „Ich bin dafür, dass wir uns anstrengen sollten, das Gesetz noch bis Ende Juni zu verabschieden“, sagte Kauder der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Wir brauchen eine bessere Regulierung.“

Kauder verteidigte das Gesetz gegen Kritik: „Die Kritik wird den Problemen, vor denen wir stehen, nicht gerecht.“ Nach geltender Gesetzeslage seien die Plattformen seit Langem verpflichtet, rechtswidrige Inhalte unverzüglich zu entfernen, wenn sie davon Kenntnis hätten, sagte der Unionsfraktionschef. Die bisherige Löschungspraxis von Hass und Falschmeldungen der Unternehmen nannte Kauder „absolut unbefriedigend“.

weiterlesen: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/06/06/kauder-noch-vor-der-sommerpause-wird-die-meinungsfreiheit-abgeschafft/

Es lebe die Meinungs- und Meinungsäußerungsfreiheit!

Kommentar: Offenbar hat Kauder einiges gelesen, das seinen PERSÖNLICHEN Vorstellung nach gar nicht passt und was er nicht mehr aushalten konnte.

Außerdem; Seit wann gibt es bei MeinungsäußerungFREIHEIT rechtswidrige Inhalte. Ist nicht die MEINUNGSÄUSSERUNGsfreiheit deshalb eine der unantastbaren Freiheiten und GRUNDRECHTE jedes Menschen, weil mit ihr alles gesagt werden darf, auch persönliche verbale Angriffe müssen sich die Herren- und Frauen- Politiker gefallen lassen können, wenn sie das Volk tagtäglich belügen betrügen, ausrauben, ermorden… und vieles mehr. Eine Impflicht wäre sogar ein Massenmord auch wenn der Tod nicht bei allen sofort eintreten würde.

Denkt ihr wirklich, dass sich das die Völker auf ewig werden gefallen lassen, seid ihr schon so arm, dass ihr es nötigt habt an die verbrieften GRUNDRECHTE ran zu gehen, um diese AUCH zu verbieten? Ihr „Lieben“ Politiker, das wird sich keine Volk der Welt gefallen lassen! Aber wenn ihr so weiter tut, werdet ihr tatsächlich einen Bürgerkrieg heraufbeschworen haben, dann Gnade euch Gott!!!

Da ich auch keine Freundin von Facebook, dem öffentlichen Spionageprogramm bin, ist es mir auch herzlich egal wenn diese finanzielle Einbrüche haben würden, nur leider wird das nicht geschehen, da ja das Buch der Gesichter bei der Allgemeinheit ebenso unreflektiert benutzt wird, wie Smartphone und Handys allgemein, was sollte da dem Facebook der Druck von Politikern, durch menschenrechtswidrige Gesetze ausmachen 😕

Ihr Meinungsfreiheitsgegner, was wollt ihr mit den Leuten, die am Tourette Syndrome erkrankt sind machen, wollt ihr die alle gegen deren Willen inhaftieren lassen, wenn sie euch Arschloch schimpfen????

©AnNijaTbé: unwirsch am 17-2017 – dem natürlichen Rhythmus angepasster Zeitrechnung

Inquisition der Jetztzeit = Religionsfeststellungsverfahren

Inquisition2-k

Danke Richard, super dass du diesen Artikel gefunden hast, es liegt mir seit Jahrzehnten am Herzen dies anzuprangern!

Liebe Besucher auf dieser Seite,
wenn nicht vor über 20 Jahren gegen mich ein derartiges Verfahren eingeleitet worden wäre, würde ich es ja gar nicht glauben, dass sich der Staat so weit von den Religionen verwenden lässt. Durch dieses Verfahren wird man gezwungen offen zu legen, woran man glaubt. So viel zur Glaubensfreiheit!

Ich muss allerdings dazu sagen, als ich dem Magistrat den Termin bestätigte und mitteilte, dass ich die gesamte Presse dazu einlade, wurden sofort alles zurückgezogen und auch die RK-Kirche gab mir Ruhe, nachdem ich ja obendrein bereits viele Jahre davor ausgetreten war, was offenbar keine Rolle spielt, um dennoch ein Religionsfeststellungsverfahren einleiten zu können!!!

Auf meiner eigenen Forderungsliste für dringende Änderungen steht: Löschung des Gesetzes, das ein Religionsfeststellungsverfahren ermöglicht!

AnNijaTbé am 2.12.2012

PS: Es geht nicht nur um Religionsfeststellungsverfahren, sondern darum, dass generell alle Parteien und sonstigen öffentlichen Vereine, natürlich kein kleiner, ein Feststellungsverfahren einleiten kann – lesen Sie bitte den ganzen Bericht und klären Sie darüber auch ihre Freunde und Bekannten auf!!

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1994/12/31

Ein Kreuz mit der Kirche?

DIR Rudolf Vymazal

Anerkannte Religionsgemeinschaften, allen voran die Katholische Kirche, genießen ein Privileg in unserem Land: sie können ihre Mitgliedererfassung faktisch an den Staat delegieren. Die Kostenvorteil für die Kirche ist allerdings marginal – letztlich liegt die Verwaltung der Zahlungen bei den Kirchenbeitragsstellen. Andererseits erwachsen aber Kosten auf Seite der Hoheitsverwaltung, die zu Lasten aller Steuerzahler gehen. Die Fragwürdigkeit staatlicher Hilfsdienste für die Kirche analysiert dieser Bericht.


Immer wieder erhält das Büro der Arge Daten teils erboste, teils verwunderte Schreiben von Bürgern, die sich fragen, woher die Kirche über Berufstätigkeit und die Einkommensverhältnisse so genau Bescheid weiß. Manch ein Beschwerdeführer wittert sogar illegale Datenweitergabe – dabei ist die ganze Sache einfach erklärt und dem Prinzip nach rechtens: Magistratische Bezirksämter und Gemeindeämter sind verpflichtet, die für die jeweilige Religionsgemeinschaft relevanten Daten aus den Haushaltslisten, also Name, Adresse, Geburtsdatum, Familienstand, Erwerbstätigkeit und Bekenntnis, herauszugeben.Soweit Par.118 Bundesabgabenordnung (BAO).

Die Praxis der Datenweitergabe seitens der Gemeinden war aber vielfach keineswegs gesetzeskonform. Denn die Kirche hat prinzipiell nur das Recht auf Auskunft bezüglich der für sie erforderlichen Daten, aber kein Recht auf Einsicht in die Haushaltslisten als Ganzes. Bei jeder Neuaufnahme derHaushaltslisten wurden aber früher Heerscharen von Hausfrauen und Hilfspersonal von der Kirche rekrutiert, um diese Listen händisch abzuschreiben. Die Berufsangaben wurden praktischerweise gleich miterfaßt.

Aus der Berufsbezeichnung ermittelte die Kirchenbeitragsstelle nach spezifischen Durchschnittswerten (oder auch aufgrund profunder Kenntnis des Lohnniveaus lokaler Arbeitgeber) eine Schätzung des Einkommens, solange der Beitragspflichtige der Auffassung blieb, Lohnzettel oderEinkommensteuererklärung ginge die Kirche nichts an. Solche Schätzungen treffen in Einzelfällen recht gut zu, was die Betroffenen nicht selten verdächtig finden. Viel öfter liegen sie aber weitab von jeder Realität. Meist sind sie zu hoch, was Beitragspflichtige sehr schnell motiviert, dieEinkommensverhältnisse offenzulegen.

In den achtziger Jahren vereinfachte sich die Sache durch der Einführung von EDV in zahlreichen Gemeinden: Die Daten wurden in computerlesbarer Form übermittelt – und nicht selten ersparte man sich die religionsspezifische Selektion. Ausgerechnet im Jahre 1984 überschwemmte eine Flut vonZahlungsaufforderungen, Mahnungen und Klagsdrohungen der Katholischen Kirche die Nichtkatholiken Österreichs. Der Fehler: zahlreiche Gemeindecomputer übermittelten die Daten aller Bürger ungeachtet der Religionszugehörigkeit und in den r. k. Kirchencomputern wurden diese samt und sonders zuKatholiken konvertiert. Wütende Proteste der Betroffenen gegen die elektronische Zwangstaufe waren die Folge.

Trotzdem geschieht es auch heute immer wieder, daß etwa evangelische Gläubige in den Dateien einer katholischen Beitragsstelle landen. Erst jüngst konnte dies ein Arge-Daten-Mitarbeiter erleben, der bei einer routinemäßigen (und eigentlich keinen Erfolg versprechenden) Datenanfrage an diekatholische Kirchenbeitragsstelle seiner Heimatgemeinde zufällig fündig wurde. Der Aufforderung, die widerrechtlich erfaßten Daten zu seiner Person zu löschen, kam die Beitragsstelle erst nach einer erfolgreichen Beschwerde an die Datenschutzkommission gegen das Stadtamt seiner Heimatgemeindenach.

1990 entschied die Datenschutzkommission, daß Gemeinden mit derartigen Praktiken gegen das DSG verstoßen. Einerseits ist eine Einsichtnahme seitens der Kirche – durch wen auch immer – rechtlich nicht gedeckt, da auf diese Weise auch Informationen über Staatsangehörigkeit, Dienstgeber,Lohnsteuerkarten, Steuernummern usw. preisgegeben werden. Ebenso gesetzwidrig ist aber auch die generelle Weitergabe der Daten von Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften – wie es in dem oben geschilderten Fall offenbar stattfand. Nur in genau zu begründenden Einzelfällen könnten solche Datenbeauskunftet werden – beispielsweise bei widersprüchlichen Angaben auf verschiedenen Dokumenten.

Ungläubige, Ketzer und Christen im Untergrund

Wer keiner anerkannten Religion angehört, dessen Daten sind für die Kirchen praktisch vogelfrei. Jede der zwölf staatlich akzeptierten Religionsgemeinschaften (Römisch-Katholische Kirche, Evangelische Kirche AB und HB, Griechisch-Orthodoxe Kirche, israelitische Religionsgemeinschaft, Islam,Altkatholiken, Methodisten, Mormonen, armenisch-apostolische Kirche, neuapostolische Kirche, syrisch-orthodoxe Kirche, Buddhisten) könnte theoretisch diese personenbezogenen Angaben der Haushaltslisten in die eigene Verwaltung einverleiben.

Doch nur für die Katholische Kirche ist die Chance reell, unter der runden Million an Bekenntnislosen bzw. Auskunftsverweigerern den einen oder anderen heimlichen Religionsflüchtigen aufzuspüren. Denn es sprach sich immer mehr herum, daß der Eintrag des Glaubensbekenntnisses in die Haushaltslistekeineswegs verpflichtend ist (auch beim neuen Verfahren, der Angabe auf dem Meldezettel, besteht keinerlei Verpflichtung zu öffentlichem Bekennen). Manch ein Taufscheinkatholik versuchte so – etwa im Zuge eines Wohnungswechsels – noch ausständige Kirchenbeiträge vergessen zu machen und sich quasi ohne reguläre Austrittsmeldung aus der Kirche davonzustehlen.

Ein allgemeines Problem der Zahlungsmoral, mit dem Versandhäuser, Interessensvertretungen und Vereine genauso konfrontiert sind. Der übliche Weg: über eine Meldeauskunft wird der Schuldner dingfest gemacht, oft wird diese Aufgabe auch von einem Inkassobüro übernommen, was nur die Folgekosten für den Gesuchten steigert.

Die Katholische Kirche aber macht es anders: hier gilt jeder Ungläubige a priori als suspekt. Extra ecclesiam nulla salus – außerhalb der Kirche kann es nur Übles geben. Wer als Neuzugang in der Haushaltsliste ‚o.B.‘ hinschrieb oder – in Kenntnis seiner Menschenrechte oder auch nur verärgert – die Spalte leer ließ, wurde bald mit einem Standardbrief (‚Sehr geehrte Frau/sehr geehrter Herr!‘) der örtlichen Kirchenbeitragsstelle konfrontiert. Man habe auf dem angeschlossenen Vordruck sein Bekenntnis mitzuteilen. ‚Weil in der letzten Haushaltsliste Ihr Religionsbekenntnis nicht bzw. nicht eindeutig angegeben wurde, obwohl die Liste aufgrund staatlicher Vorschriften vollständig auszufüllen ist.‘ Eine Behauptung, die schlicht und einfach Unfug ist – denn verpflichtend ist diese Angabe keineswegs, siehe oben.

Jeder Nichtkatholik reinen Gewissens wirft Derartiges in den Papierkorb. Genauso wie vielleicht auch Jehova-Broschüren oder Scientology-Psychotests. Worauf der Ton der Beitragsstelle beim nächsten Brief schärfer wird:
‚Als gesetzlich anerkannte Kirche sind wir berechtigt, bei der zuständigen Verwaltungsbehörde ein Religionsfeststellungsverfahren zu beantragen. Ein solch aufwendiges Verfahren würde auch Sie Zeit und Mühe kosten, und wir nehmen an, daß Sie ein derartiges Verfahren vermeiden wollen.

Wir bitten Sie daher, mit der beiliegenden eidesstattlichen Erklärung ihr Religionsbekenntnis bekanntzugeben und das Formular unterschrieben …. zurückzusenden.‘

Wer sich in diesem Stadium der Inquisition von Mutter Kirche nicht beugt, den hat Vater Staat zur peinlichen Befragung zu zitieren …

lesen Sie bitte den ganzen Bericht:  http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&s=DIR2502

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Kirchenprivilegien sind eine nahezu weltweite Angelegenheit – warum sind Kirchen privilegiert????

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