Kanzlerberater in Israel verhaftet | Ceiberweiber

Danke Karl!
Schon wieder der Kern des Anstoßes  😉
Sehr gut!

Vorweg noch der Kommentar von Karl, den ich auch interessant finde:

„Der Artikel spricht wieder einmal für das Wissen, den Mut und den Fleiß, den Frau Alexandra Bader bei den Recherchen an den Tag legt. Meiner Meinung nach kämpft diese Frau wie eine Löwin. Bin nun gespannt, wie die Politmarionetten mit deren Spindoktoren bis zur Wahl die Kurve kratzen. Doch vielleicht kommt es am 13. Oktober zu keiner Wahl, denn nach meiner Meinung hängt alles, was zurzeit in Europa geschieht, von der Entwicklung in Deutschland, vor allem von der Merkelregierung ab und ob Angela Merkel erneut gewählt wird. Natürlich auch von Donald Tramp, ob er dem Druck der Finanzmafia standhält. Jedenfalls ist die Verhaftung von Tal Sielberstein eine Sensation. Und was mit den Schüsselfiguren im ORF passiert, denn mit mauern, manipulieren und unter den Teppichkehren hat der ORF längst die Medienhoheit verloren.“

Ja, wer weiß, ob es Wahlen geben wird? Antje Sophia hat ja gesehen, dass es gar keine Wahlen geben werde, wir dürfen also sehr gespannt sein 🙂

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Artikel von Alexandra Bader

Wie schon Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer lässt sich auch Noch-Kanzler Christian Kern von Tal Silberstein beraten, der früher für die Firma von Stanley Greenberg GCS arbeitete. Dass Medien in Rumänien und Botswana von einer Front des Mossad sprechen und Silberstein als Agenten bezeichnen, wollte man in der SPÖ-Zentrale und im Kanzleramt nicht hören. Nun ist Silberstein in Israel verhaftet worden, was die Löwelstraße zunächst dazu verleitet, die Zusammenarbeit mit ihm per Presseaussendung zu beenden. Und zwar in wenigen Sätzen:  „Tal Silberstein hat die SPÖ-Wahlkampagne beraten und sozialwissenschaftliche Forschung im Bereich Meinungsumfragen betrieben. Die SPÖ stellt mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Tal Silberstein ein.“ Kolportiert und nicht dementiert wurden schon länger Honorare in der Höhe von 500.000 Euro pro Jahr, seitdem Kern ihn 2016 nach seiner Kanzlerwerdung engagierte.

Dabei wirkt vieles im Wahlkampf 2017 von jenem 2006 abgekupfert, der Gusenbauer zum Kurzeit.Kanzler machen sollte: es gibt wieder einen „Sozialfighter“ und es geht wieder um die Abschaffung der Eurofighter. Obwohl die SPÖ damals einen der besten Wahlstrategen Österreichs mit Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos hatte, wurde dieser von Silberstein und Greenberg an die Wand gedrängt und Jahre an Druck, Abschottung und Überwachung folgten.  In diesem Artikel vom März 2017 gehe ich Zusammenhängen auch auf internationaler Ebene nach und weise u.a. auf einen gescheiterten „regime change“-Versuch von George Soros, GCS und Co. 2011 gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu hin. Wir wissen ja inzwischen, dass Kern nicht nur rasch Silberstein engagierte, sondern auch bald Besuch von George und Alexander Soros bekam.  Inzwischen gibt es schon erste Rücktrittsaufforderungen an Kern, der Warnungen nicht nur seitens politischer Konkurrenz, die kein Dirty Camapaigning will, in den Wind geschlagen hat.

Silberstein-Wahlkampf: Kern als Pizzabote

Besonders deutlich  wird erwartungsgemäß die FPÖ: “ Kanzlerberater Tal Silberstein, der wegen des Vorwurfs der Bestechung, der Urkundenfälschung und wegen des Verdachts der Geldwäsche seit heute in Israel in Untersuchungshaft sitzt, war eine „Erfindung“ von Bundeskanzler Christian Kern, Georg Niedermühlbichler und entspringt dem beruflichen Netzwerk von ‚Kanzlermacher‘ Alfred Gusenbauer. Obwohl bekannt war, dass gegen Silberstein in Rumänien ein Haftbefehl erlassen wurde, hat die SPÖ ganz bewusst und vorsätzlich diesen ‚Fachmann‘ als SPÖ-Wahlkampfberater nach Österreich geholt. Wie ist es möglich, dass man eine derart umstrittene Figur wie Silberstein als Berater des Bundeskanzlers ins österreichische Machtzentrum in eine Schlüsselposition setzt? Welche Interessen haben da in Wahrheit mitgespielt? Christian Kern, der nicht nur Obmann der SPÖ ist, sondern auch nebenbei als Kanzlerdarsteller zu brillieren versucht, muss jedenfalls – wenn sich diese Verdachtsmomente gegen Silberstein bestätigen – zurücktreten, so der Generalsekretär der FPÖ, NAbg. Herbert Kickl.“

Dazu sei angemerkt, dass einige Medien Silberstein bei früheren Vorwürfen verteidigten, denn es war bereits von einem rumänischen Haftbefehl die Rede. Daher klingt jetzt erstaunt – sogar mit Ausrufezeichen -, dass Silberstein nun tatsächlich festgenommen wurde (und für den ORF findet es nicht statt). Der FPÖ reicht das natürlich nicht: „Jetzt gilt es aufzuklären, welche Rolle die SPÖ in diesem Netzwerk von Alfred Gusenbauer, der ja als Erfinder von Christian Kern und Tal Silberstein gilt, tatsächlich spielt. Die SPÖ müsse jetzt volle Transparenz walten lassen und auf den Tisch legen, wie viel Steuergeld bislang an Silberstein überwiesen wurde. Vor dem Hintergrund der Verdachtsmomente gegen den engen Freund und Kanzlerberater Silberstein, bekommt der SPÖ Slogan ‚Holen Sie sich, was Ihnen zusteht!‘ eine völlig neue Bedeutung. Tatsache ist, dass die Kanzlerpartei der Republik durch ihre Personalentscheidung jedenfalls massiven Schaden zugefügt hat, so Kickl.“

Kern präsentiert „Plan A“

Freilich versucht die Berichterstattung zu kalmieren, wenn herausgestrichen wird, dass Silberstein mit sofortiger Wirkung eh nichts mehr mit dem Wahlkampf des Bundeskanzlers zu tun hat. Mit anderen Worten muss aber jemand, vor dem seit Monaten gewarnt wird, erst festgenommen werden und so ohnehin nicht zur Verfügung stehen, damit die SPÖ Konsequenzen zieht. Sie mauerte bisher auch bei der Frage, ob bis heute bestehender Druck auf Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos bereits im Wahlkampf 2006 mit Silberstein begann (und deckt diesen Druck auch angesichts einer Anzeige wegen des Eurofighter-Vergleichs). Auch Kern selbst schweigt dazu, wie man an der Nicht-Reaktion auf diesen offenen Brief sehen kann. Sieht man sich Umfragewerte an oder erinnert sich, wie planlos Kern auf den Rücktritt von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und die Entscheidung des neuen ÖVP-Chefs Sebastian Kurz für Neuwahlen reagierte, fragt sich, ob Silberstein je auch nur einen Cent wert war. Die SPÖ könnte ohne ihn kaum schlechter, eher schon besser dastehen, zumal jetzt wegen ihm auch Kern zur Disposition steht.

Das Flair internationaler Beratung schien das Wahlkampfteam auch dazu zu verführen, sich in der trügerischen Sicherheit zu wiegen, dass alles wie 2006 ein gutes Ende nehmen wird. Damals holte Gusenbauer im Finish gegenüber Bundeskanzler Wolfgang Schüssel auf, was jedoch zu einem Pyrrhussieg wurde. Eine der Konsequenzen war, dass Darabos Verteidigungsminister wurde, was Gusenbauer zynisch als das „große Los“ bezeichnete. Wie alte Fronten verlaufen, sah man auch im Eurofighter-U-Ausschuss, wo Gusenbauer Darabos in die Pfanne haute, während Schüssel ihn verteidigte. Kurz sah es so aus, als habe Kern mit einer Klassenkampf-Rede beim SPÖ-Bundesparteirat am 3. August die Kurve gekratzt. Doch die SPÖ hat dann verschlafen, was der Skandal um sadistische Ausbildner beim Bundesheer und falschen Korpsgeist für sie bedeutet, zumal Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil zu unemotional reagierte und alles nach Zudecken aussieht.

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Spaniens Korruptionssumpf … und jetzt kommt noch ein riesiger politischer Spionage-Skandal hinzu

15.02.2013

Spanien kommt einfach nicht zur Ruhe – eine entsetzliche Wirtschaftslage mit einer schwindelerregenden Arbeitslosenquote, zusammenbrechenden Banken und einem Premierminister und einer Regierungspartei, die in Korruption versinken … Und jetzt ist auch noch ein politischer Spionage-Skandal explodiert, der Trümmer und Geldwäschevorwürfe in alle Himmelsrichtungen schleudert.

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Die “Spanien-Rettung”

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Grund für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. – Morddrohung gegen den Papst

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Papst Benedikt tritt zurück *Zeichen eines großen Endes!

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Die Vatikanbank – historische Skandale

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Ich deponiere hier einen Vorbehalt gegen das ITCCS – siehe dazu:  http://stevenblack.wordpress.com/2013/02/15/uns-papst-und-andere-querelen/#comment-38134

ITCCS: Papst Benedict zurückgetreten, um Verhaftung zu vermeiden

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Compact TV: Mordkomplott gegen den Papst (2012)

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Zynisch, zynischer, Zypern

Preußische Allgemeine Zeitung – 07.02.2013

Zwar soll Zypern Geld aus dem Euro-Rettungsfonds nur unter strengen Auflagen erhalten, doch deren Umsetzung ist mehr als ungewiss.

Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, bringt die wachsende Nervosität der Politik auf den Punkt: „Die EU ist tödlich bedroht“, so der Sozialdemokrat. Wenn sich „die Menschen von einem Projekt, von einer Idee abwenden, dann geht das irgendwann seinem Ende entgegen“, das lehre die Erfahrung. Die EU müsse daher umgebaut werden, um verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.In den kommenden Wochen können die verunsicherten Berliner Politiker ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen, bei der Abstimmung über Milliardenhilfen für Zyperns Banken (siehe Seite 7).

Das Problem: Die von der EZB und der EU angestrebte Hilfe auf Kosten der Steuerzahler ist mit keiner der erprobten Ausreden mehr zu rechtfertigen. Selbst dem Gutgläubigsten springt ins Auge: Hier geht es nicht um „Solidarität mit den Menschen“ eines Euro-Landes. Bei Zypern handelt es sich um die Schatzinsel von Mafia-Geldwäschern und milliardenschweren Steuerhinterziehern, deren Beute zu Lasten der hart arbeitenden und sparenden Bürger aus dem Feuer riskanter Spekulationen geholt werden soll.

viaZynisch, zynischer, Zypern – Preußische Allgemeine Zeitung.

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Rettungspaket – 17 Milliarden für Zwergstaat Zypern

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