Manila, Philippinen – Auf den Philippinen wurde ein Fisch gefangen, dessen Haut mit einem Tattoo bedeckt ist.
Der Fisch, der von Fischern in der Provinz Lopez, Jaena, Misamis Occidental gefangen wurde, hat ein Tattoo auf der Haut, zu sehen ist eine Krone, ein Schild und verschlungene Pflanzenblätter, sowie ein Schriftzug.
Wie es zu dem Tattoo kam ist nicht bekannt, doch es gibt viele Spekulationen, einige Mitglieder der Community sagten, es könnte jemand den Fisch tätowiert haben und ihn anschließend wieder freigelassen haben. Ein anderer spekulierte auf der Haut könnte sich Müll festgesetzt haben, dessen Abdruck sich auf die Haut des Fisches übertragen hat. Natürlich gab es auch Mitglieder die sagten es wäre ein natürliches Gebilde.
Amami (Japan) – Am Meeresboden vor der Küste vor Amami-Oshima, einer der Amami-Inseln im japanischen Pazifik, hat der Unterwasserfotograf Yoji Ookata merkwürdige geometrische Kreismuster entdeckt, für die er lange Zeit keine ersichtliche Erklärung finden konnte und die ihn unweigerlich an „Kornkreise am Meeresgrund“ erinnerten. Gemeinsam mit einem Kamerateam konnte Ookata das Geheimnis dieser Kreismuster und der sie erschaffenden „Künstler“ nun lösen.
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Die Kreismuster selbst haben einen Durchmesser von rund zwei Metern und zeichnen sich vom sonstigen Meeresboden dadurch ab, dass hier in etwa 25 Metern Tiefe der Sand an einigen Stellen abgetragen und an anderen wieder aufgehäuft wurde.
Wie Ookata (ookatayouji.amaminchu.com) in der TV-Dokumentation des Senders NHK „The Discovery of a Century: Deep Sea Mystery Circle“ nun zeigen konnte, werden die erstaunlich geometrisch-symmetrischen Muster von kleinen Kugelfischen hergestellt, die den Sand lediglich mit ihren Flossen in die faszinierenden Muster schaufeln, die einem auf den ersten Blick derart kunstvoll erscheinen, dass man zunächst ein intelligentes Design dahinter vermuten möchte.
Tatsächlich beobachteten die Forscher, dass der Fisch zusätzlich kleine Muscheln zerkleinert, um mit Ihnen das Zentrum seines Kunstwerks auszuschmücken, mit dem er potentielle Weibchen zur Paarung zu überzeugen hofft. Zudem vermuten die Forscher, dass auch die kleinen Muschelteile nicht nur zur Dekoration dieses ungewöhnlichen Liebesnests, sondern zur Nahrung für den hier gezeugten und abgelegten Nachwuchs dienen.
Zusätzlich zur Funktion eines attraktiver Paarungsplatz, erfüllt die Struktur auch noch eine weitere erstaunliche Funktion: Wie die Forscher im Labor herausfanden, mindern und neutralisieren die Wälle und Mulden auch die Meeresströmung am Boden und bewahren so die während der Paarung darin abgelegten Eier davon, fortgeschwemmt oder direkt Fressfeinden ausgesetzt zu werden.
Für den deutschen Kornkreisforscher und -Sachbuchautor Andreas Müller (kornkreise-forschung.de) reiht sich Ookatas Entdeckung in eine lange Liste „faszinierender geometrischer Meisterleistungen der Natur“ ein, wie sie auf den ersten Blick als das kunstvolle Werk eines fähigen Grafikdesigners erscheinen, die sich aber als das „nicht weniger mysteriöse Wirken natürlicher Kräfte und Formbildeprozesse entpuppen.“ Selbst zu komplexesten Kornkreisen konnten Forscher bislang geometrische Entsprechungen im Formenpotential der Natur finden, so Müller. Für den Forscher ist dies ein Ansatz, sich dem Thema auch „jenseits der gerade von den Massenmedien gehegten Klischees von kleinen grünen Männchen oder nächtlichen Lausbuben zu nähern.“
Auf Wissenschaft3000 werden Gewaltdarstellungen ausschließlich in ANPRANGERNDER Weise gezeigt, da wir jegliche Art von Gewalt am Menschen, menschenähnlichen Wesen, an Tieren und gegen die Natur verabscheuen!