Nach EZB-Intervention: Spekulanten gegen den Euro müssen bluten

Die angekündigten Maßnahmen der EZB und der Federal Reserve haben dazu geführt, dass der Eurokurs im Vergleich zum US-Dollar steigt. Exporteure belastet dies, Spekulanten zeigen sich überrascht.

Der unerwartete Anstieg des Euros auf über 1,30 Dollar hat Spekulanten, die auf das Gegenteil gewettet hatten, überrascht. Die meisten seien so sehr vom Fall der Gemeinschaftswährung überzeugt, dass sie nicht mehr realistisch sein könnten, meint Bob de Groot von der BNP-Paribas.

Aufgrund einer Reihe von Maßnahmen, die getroffen wurden, hätten die Spekulanten es besser wissen können. Mario Draghi kündigte an, die EZB werde wieder Staatsanleihen der Eurozone kaufen und das Bundesverfassungsgericht gab grünes Licht für den ESM. Die US-Notenbank Federal Reserve hat zudem die nächste Geldschwemme beschlossen. Dadurch wird der Euro zwar im Vergleich zum Dollar stärker, gewinnt jedoch nicht unbedingt an Stabilität.

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