Familien schicken junge Mädchen zur Genitalverstümmelung „auf Urlaub“ in ihr Heimatland

Die Verstümmelung äußerer weiblicher Genitalien ist in Deutschland, nach §226a Strafgesetzbuch, strafbar. Trotzdem sehen sich Mediziner immer häufiger damit konfrontiert.
Frauen in Berlin nehmen an Aktion von Terre des Femmes und dem Familienplanungszentrum Balance unter dem Motto „Stoppt Genitalverstümmelung“ teil (Archivbild). Jörg Carstensen

Mediziner in allen Regionen Deutschlands sehen sich zunehmend mit Frauen konfrontiert, deren Genitalien, meist im Kindesalter, verstümmelt wurden. Wobei der Grad der Klitorisentfernung unterschiedlich ist.

Dabei kommt es meist auf die Region der islamischen Welt an, aus der die Frauen und Mädchen kommen. Da der Zustrom von Menschen aus diesen Ländern ungebremst anhält, steigt die Zahl der betroffenen Frauen weiter. Die „Welt“ berichtete.

Tradition der Beschneidung weiblicher Genitalien

Die Beschneidung der Klitoris hat mit dem Islam an sich nichts zu tun und stammt aus vorislamischen Zeiten, in denen Frauen nicht einmal als vollwertige Menschen, sondern als Eigentum ihrer Familien bzw. ihrer Männer angesehen wurden.

Diese Sitte breitete sich allerdings mit Hilfe des Islam von Westafrika bis nach Malaysia und Indonesien aus. Da viele Muslime die Unterschiede zwischen lokalen Sitten und den Vorschriften des Koran nicht wirklich kennen, sehen sie Dinge wie Genitalbeschneidung bei Frauen oder Ehrenmord als islamische Sitte an.

Die Begründung der Beschneidung lautet, vorsichtig formuliert: Die Frauen sollen keine Wollust beim Verkehr empfinden, was sie auch vor der Versuchung des Ehebruchs bewahren würde.

Man kann das natürlich auch so formulieren, dass es darum geht die Dominanz der Männer über ihre Frauen sicherzustellen, denn wenn ein anderer Mann die Frau auch nicht befriedigen kann, weil sie keine Lust empfinden kann – so der Gedanke – hätten sie auch keinen Grund ihren Mann zu betrügen.

Es gibt noch viele andere, teils hochkomplizierte Begründungen, die hier nicht diskutiert werden müssen.

Den Frauen bleibt lebenslanger Schmerz

Dem Mädchen und der Frau bleibt das Trauma, des Schmerzes bei der Beschneidung und, je nachdem wie tief die Klitoris ausgeschnitten wurde, lebenslange chronische Schmerzen, starke Schmerzen beim Verkehr, Entzündungsrisiken und Zysten.

Auch bei nicht vollständiger Entfernung der Klitoris können diese Frauen nur wenig oder gar keine Lust empfinden und haben trotzdem noch Schmerzen dabei.

Auch bei der Geburt von Kindern besteht gerade bei stark beschnittenen Frauen das Risiko, dass die Narbe aufreißt. Das führte bei vielen Krankenhäusern in den besonders stark betroffenen Regionen dazu, dass beschnittene Frauen von vornherein nur per Kaiserschnitt gebären, da die Risiken bei einer normalen Geburt zu hoch sind.

In Deutschland und Österreich gibt es seit einiger Zeit Hilfsangebote mit medizinischer und psychologischer Betreuung für Opfer von Genitalverstümmelung. Die EpochTimes berichtete darüber:

Desert Flower Center hilft Frauen mit Genitalverstümmelung

Doch trotz all dieser Fakten und der bekannten Risiken sind bestimmte Gebräuche kaum auszurotten.

Wie sich in jüngster Zeit herausstellte waren es oft nicht einmal die Väter, sondern die Mütter und Großmütter der Mädchen, die auf die Beschneidung bestanden.

Die Situation in Deutschland

Derzeit sind in Deutschland etwa 50 000 Fälle von Beschneidung bekannt. Es ist aber von einer sehr viel höheren Zahl auszugehen, da zum Beispiel aus Nordrhein-Westfalen, mit einem eigentlich sehr hohen Anteil von Migranten aus islamischen Ländern, noch kein einziger Fall gemeldet wurde, berichtet die „Welt“.

Es ist auch davon auszugehen, dass viele der islamischen Ärzte keine Meldung machen, wenn sie bei einer Frau eine Beschneidung feststellen.

In Deutschland werden einige Beschneiderinnen die ihr blutiges Handwerk ausüben offenbar von einem Kartell des Schweigens gedeckt – unterstützt von Ärzten und anderem medizinischen Personal.

In letzter Zeit scheint es auch des öfteren vorgekommen zu sein, dass Eltern ihre vier- bis achtjährigen Kinder „auf Urlaub“ schicken, um sie in ihrem Heimatland beschneiden zu lassen. Die Hoffnung dadurch die deutsche Gesetzgebung umgehen zu können trügt, denn die Vorschriften des Strafgesetzbuches gelten unabhängig vom Recht des Tatorts.

Nach derzeitiger Einschätzung sind in Deutschland etwa 5000 – 6000 Mädchen akut bedroht, doch allein mit den Mitteln des Strafrechts wird das Problem kaum in den Griff zu bekommen sein, solange bei den Familien der Mädchen kein Bewußtseinswandel einsetzt.

https://www.epochtimes.de/gesundheit/familien-schicken-junge-maedchen-zur-genitalverstuemmelung-auf-urlaub-in-ihr-heimatland-a2382250.html

Wird Baby-Prinz George beschnitten?

Bei den britischen Royals Tradition seit dem 17. Jahrhundert

Prinz George: Wird das Baby von William und Kate beschnitten?
William und Kate gelten als moderne Eltern. Gut möglich, dass sie bei ihrem Sohn mit der Tradition brechen

Wird er oder wird er nicht?

Bei den britischen Royals ist es seit dem 17. Jahrhundert üblich, die männlichen Nachkommen zu beschneiden. Jetzt wird darüber spekuliert, ob Prinz William und Kate (beide 31) bei ihrem Baby Prinz George mit dieser Tradition brechen.

Besonders Königin Victoria war eine große Befürworterin der Beschneidung und legte alle ihre Söhne unters Messer. Auch die männlichen Nachkommen der folgenden Generationen wurden im Säuglingsalter beschnitten, darunter Prinz Charles (heute 64).

weiterlesen: http://www.bild.de/unterhaltung/royals/prinz-george/wird-das-baby-von-william-und-kate-beschnitten-31591906.bild.html

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Auswirkungen der Beschneidung von Kleinkindern – Buch „Die Beschneidung von Jungen“

Danke Konstantin für diese Recherche!

Ich bin hocherfreut, dass dieses Thema durch ein gutes Buch untermauert wird. Man stelle sich vor und frage sich gleichzeitig, ob die USA unter anderem deshalb dem Irrsinn verfallen ist, weil alle Jungs kurz nach der Geburt in den USA beschnitten werden, wobei es dabei komplett egal ist, welcher Religion diese angehören! Als normal denkender Mensch muss man sich auch vorstellen können, dass dieser meist irreversible Eingriff auch massive psychische Auswirkungen haben MUSS.

Könnte der Grund für 6x häufigere psychische Erkrankung bei Juden auch in der Beschneidung des kindlichen Mannes liegen?

hier die Kurzbeschreibung zu dieser Neuerscheinung:

Kurzbeschreibung

12. März 2014
Die Auseinandersetzung um die rituelle, medizinisch nicht begründete Genitalbeschneidung kleiner, nicht einwilligungsfähiger Jungen findet seit dem Urteil des Kölner Landgerichts vom Mai 2012 nun auch in Deutschland statt. Sie bewegt sich im Spannungsfeld der Grundrechte auf Religionsfreiheit einerseits und auf körperliche Unversehrtheit andererseits. Die Heftigkeit der Debatte lässt auf tiefgreifende Ängste und Konflikte schließen. Es geht um die Frage, ob es heute in einer säkularen Demokratie noch angemessen ist, kleinen Jungen zur Absicherung der gruppalen und religiösen Identität von Erwachsenen Schmerzen und Ängste zuzufügen, sie erheblichen Gesundheitsrisiken und irreversibler Verletzung der Intimzone auszusetzen. Leidvolle körperliche, sexuelle und seelische Langzeitfolgen der Beschneidung sind möglich und belegt. In diesem Buch äußern sich Betroffene, Ärzte, Juristen, Psychoanalytiker, Politiker und andere Fachleute kritisch zur Jungenbeschneidung und engagieren sich für den Kinderschutzgedanken. Sie werben für eine Debatte auf wissenschaftlicher und rechtlicher Grundlage.

Rezension: Matthias Franz – Die Beschneidung von Jungen. Ein trauriges Vermächtnis.

Eine Rezension von Dr. Daniel Krause

Aus medizinischer Sicht gibt es heutzutage keine Gründe mehr für die Entfernung einer gesunden Vorhaut eines gesunden, nicht einwilligungsfähigen kleinen Jungen.

Im Gegenteil: Die Genitalbeschneidung auch von Jungen ist ein schmerzhafter und gefährlicher Gewaltakt mit möglichen negativen Folgen für die Betroffenen, monieren Humanisten und Mediziner.

Fundierte Beiträge solcher Beschneidungskritiker auf 450 Seiten liefert das neue im Buch des Herausgebers Matthias FranzDie Beschneidung von Jungen. Ein trauriges Vermächtnis„.

Einleitend gibt der Philospoph Joseph Tutsch einen Überblick über die Beschneidung in verschiedenen Kulturkreisen. Seine Fazit: Aus heutiger Sicht sind diese Rituale ungeachtet ihrer ursprünglich regulativ kulturellen Funktion als „sadistisch“ einzustufen. Es folgen Beiträge von Friedrich Moll aus medizingeschichtlicher und von Volker von Loewenisch aus medizinethischer Perspektive. Der Kinderarzt Christoph Kupferschmid und die Kinderchirurgen Matthias Schäfer und Maximilan Stehr stellen die erheblichen medizinischen Risiken der Beschneidung, an den objektiven Befunden orientiert, unideologisch und neutral dar. Der Herausgeber berichtet in einem eigenen Beitrag von seinen Gesprächsstudien mit betroffenen Beschneidungsopfern, welche die negativen Folgen der Beschneidung offenlegen.

»Das Ringlein ist weich« · Die Vorhaut Christi. Vom Niedergang einer Reliquie

Sonntagsblatt-Bayern.de – Markus Springer – 17.02.2013

Reliquien sind ein ökumenisch heikles Thema: Als jüngst EKD-Ratspräsident Nikolaus Schneider den deutschen Protestanten empfahl, ökumenisch einträchtig zur Reliquie des »Heiligen Rocks« nach Trier zu pilgern, erinnerte das Sonntagsblatt daran, dass Martin Luther die Sache mit dem »Heiligen Rock« einmal die »große Bescheißerey zu Trier« nannte. In Belgien wurde nun, nur wenig später, heftig über eine ganz andere Reliquie diskutiert – nämlich das »Sanctum Praeputium Domini«, die heilige Vorhaut Christi.

via»Das Ringlein ist weich« · Die Vorhaut Christi. Vom Niedergang einer Reliquie.

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Das Geschäft mit der Vorhaut: Regierung sieht Beschneidungstourismus-Boom

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Unfassbares zur Beschneidung – must read

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