Auswirkungen der Beschneidung von Kleinkindern – Buch „Die Beschneidung von Jungen“

Danke Konstantin für diese Recherche!

Ich bin hocherfreut, dass dieses Thema durch ein gutes Buch untermauert wird. Man stelle sich vor und frage sich gleichzeitig, ob die USA unter anderem deshalb dem Irrsinn verfallen ist, weil alle Jungs kurz nach der Geburt in den USA beschnitten werden, wobei es dabei komplett egal ist, welcher Religion diese angehören! Als normal denkender Mensch muss man sich auch vorstellen können, dass dieser meist irreversible Eingriff auch massive psychische Auswirkungen haben MUSS.

Könnte der Grund für 6x häufigere psychische Erkrankung bei Juden auch in der Beschneidung des kindlichen Mannes liegen?

hier die Kurzbeschreibung zu dieser Neuerscheinung:

Kurzbeschreibung

12. März 2014
Die Auseinandersetzung um die rituelle, medizinisch nicht begründete Genitalbeschneidung kleiner, nicht einwilligungsfähiger Jungen findet seit dem Urteil des Kölner Landgerichts vom Mai 2012 nun auch in Deutschland statt. Sie bewegt sich im Spannungsfeld der Grundrechte auf Religionsfreiheit einerseits und auf körperliche Unversehrtheit andererseits. Die Heftigkeit der Debatte lässt auf tiefgreifende Ängste und Konflikte schließen. Es geht um die Frage, ob es heute in einer säkularen Demokratie noch angemessen ist, kleinen Jungen zur Absicherung der gruppalen und religiösen Identität von Erwachsenen Schmerzen und Ängste zuzufügen, sie erheblichen Gesundheitsrisiken und irreversibler Verletzung der Intimzone auszusetzen. Leidvolle körperliche, sexuelle und seelische Langzeitfolgen der Beschneidung sind möglich und belegt. In diesem Buch äußern sich Betroffene, Ärzte, Juristen, Psychoanalytiker, Politiker und andere Fachleute kritisch zur Jungenbeschneidung und engagieren sich für den Kinderschutzgedanken. Sie werben für eine Debatte auf wissenschaftlicher und rechtlicher Grundlage.

Rezension: Matthias Franz – Die Beschneidung von Jungen. Ein trauriges Vermächtnis.

Eine Rezension von Dr. Daniel Krause

Aus medizinischer Sicht gibt es heutzutage keine Gründe mehr für die Entfernung einer gesunden Vorhaut eines gesunden, nicht einwilligungsfähigen kleinen Jungen.

Im Gegenteil: Die Genitalbeschneidung auch von Jungen ist ein schmerzhafter und gefährlicher Gewaltakt mit möglichen negativen Folgen für die Betroffenen, monieren Humanisten und Mediziner.

Fundierte Beiträge solcher Beschneidungskritiker auf 450 Seiten liefert das neue im Buch des Herausgebers Matthias FranzDie Beschneidung von Jungen. Ein trauriges Vermächtnis„.

Einleitend gibt der Philospoph Joseph Tutsch einen Überblick über die Beschneidung in verschiedenen Kulturkreisen. Seine Fazit: Aus heutiger Sicht sind diese Rituale ungeachtet ihrer ursprünglich regulativ kulturellen Funktion als „sadistisch“ einzustufen. Es folgen Beiträge von Friedrich Moll aus medizingeschichtlicher und von Volker von Loewenisch aus medizinethischer Perspektive. Der Kinderarzt Christoph Kupferschmid und die Kinderchirurgen Matthias Schäfer und Maximilan Stehr stellen die erheblichen medizinischen Risiken der Beschneidung, an den objektiven Befunden orientiert, unideologisch und neutral dar. Der Herausgeber berichtet in einem eigenen Beitrag von seinen Gesprächsstudien mit betroffenen Beschneidungsopfern, welche die negativen Folgen der Beschneidung offenlegen.

Abartig: Ehemaliger Verfassungsrichter Fordert EU Beschneidung

Brauchen wir auf dieser Welt Religionen, deren Doktrin die Verstümmelung eines oder mehrerer Körperteile verlangt?

„Es geht um essenzielle Glaubensinhalte“

Vorhaut, Körperverletzung, Judentum, Islam, Beschneidung

Hans-Jürgen Papier, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hält das Urteil des Kölner Landgerichts für verfehlt. Für ihn gilt das Recht auf Religionsfreiheit und elterliche Entscheidung in diesem Fall mehr als das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Wie hätten Sie entschieden, wenn der Streit um die Beschneidung zu Ihrer Zeit als Präsident des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe gelandet wäre?
Meiner Ansicht nach ist das Urteil vom Landgericht Köln im Ergebnis verfehlt. Es berücksichtigt nicht hinreichend die Religionsfreiheit, die ein sehr zentrales Grundrecht ist, das grundsätzlich vorbehaltlos und ohne weitere Einschränkung gewährleistet wird. Darüber hinaus tangiert es auch das allgemeine Grundrecht der Eltern auf elterliche Fürsorge. Dieses umfasst auch das Recht der religiösen Kindererziehung. Diese beiden Grundrechte muss man gegen das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit abwägen.

Was kritisieren Sie am Urteil des Landgerichts Köln?

Das Landgericht hat sehr verkürzt argumentiert. Es hätte berücksichtigen müssen, dass es Juden und Muslimen bei der Beschneidung aus religiösen Gründen nicht nur um eine Frage der Tradition und des Brauchtums, sondern um essentielle Glaubensinhalte geht. Demgegenüber ist die Einwirkung in die körperliche Unversehrtheit geringfügig, wenn die Beschneidung nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgt. Deswegen sind im Ergebnis die Grundrechte auf Religionsfreiheit und elterliche Fürsorge eindeutig gewichtiger zu werten. Diese Grundrechte hat das Gericht zwar nicht ignoriert aber in einer verkürzten Abwägung zu Unrecht hintangestellt. Im Übrigen ist doch auffällig, dass die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen in sechs Jahrzehnten seit Bestehen des Grundgesetzes nie ein rechtliches Problem dargestellt hatte und dass es auch in anderen europäischen Staaten mit einer vergleichbaren rechtsstaatlichen Ordnung nach meiner Kenntnis zu keinen strafrechtlichen Verfolgungen gekommen ist.

Die Politik hat nun mehrheitlich entschieden, dass Beschneidung straffrei bleiben soll…

…dabei müsste der Gesetzgeber gar nicht korrigierend eingreifen. Das geltende Recht ist ausreichend. Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass es sich hier nicht um eine höchstrichterliche oder obergerichtliche Entscheidung handelt. Es geht hier aus meiner Sicht um eine Fehlanwendung geltenden Rechts durch ein einzelnes Instanzgericht. Ich bedaure sehr, dass die Entscheidung rechtskräftig geworden ist, weil die Staatsanwaltschaft keine Revision eingelegt hat und dem angeklagten Arzt kein Rechtsmittel zur Verfügung stand, weil er im Ergebnis freigesprochen wurde. Deswegen konnte es in diesem konkreten Fall zu keiner höchstrichterlichen oder gar bundesverfassungsgerichtlichen Klärung kommen, die wohl eine gesetzliche Regelung überflüssig gemacht hätte.

Muss der Gesetzgeber denn überhaupt tätig werden?

Nun ist die konkrete Entscheidung in der Welt, die Rechtsunsicherheit für Eltern und Ärzte schafft und das ist in der Tat eine missliche Situation. Darum ist es verständlich, dass der Gesetzgeber Regelungen treffen möchte. Denn für die Betroffenen ist es fast unzumutbar, einen neuen Präzedenzfall zu schaffen. Die Ärzte müssten eine Anklage in Kauf nehmen und gegebenenfalls die Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht durchschreiten. Es ist verständlich, wenn sie da zögern.

Das Geschäft mit der Vorhaut: Regierung sieht Beschneidungstourismus-Boom

Regierung sieht Beschneidungstourismus-Boom, 70 Prozent votieren für Verstümmelung

Sind bei diesem JA etwa auch die Kleinkinder dabei?
Oder ist es etwa, wie derzeit allgemein üblich, dass genau jene, die es betrifft, gar nicht gefragt werden????
Gab es außerdem nicht bereits einen Beschluss der NEIN zu diesem Übel sagte?????

Rituelle_Beschneidung

BRDigung: Es geht halt immer nur scheibchenweise, aber wenn man mal so richtig „vorhaut“, dann klappt es auch. Den Beweis dafür lieferte am 12.12.12 das deutsche Parlament mit der Legalisierung der bislang höchst umstrittenen Beschneidung in Deutschland. Nach jahrzehntelanger Übung bei der Beschneidung an den Rechten der Deutschen traut man sich jetzt endlich auch wieder an andere Felle Fälle. Damit der Michel sich nicht gar zu sehr grämt, hat man in den Medien, so gut es geht, Stillschweigen zum Thema zelebriert, derweil das Parlament relativ unspektakulär zunächst der Verstümmelung von Jungen zugestimmt hat, für Eltern die dafür eine kulturelle oder religiöse Affinität haben

weiterlesen:  http://qpress.de/2012/12/14/regierung-sieht-beschneidungstourismus-boom-nach-legalisierung/

Unfassbares zur Beschneidung – must read

Hallo Menschen,

die Beschneidung hat sich zu einem einschneidenden Thema entwickelt.

Das für die Beschneidung wird in den Medien und von den unsäglichen BRD-Politikern ausgiebig, nicht nur verbreitet sondern in die Hirne der Menschen eingebleut.

Nun habe ich auf mein letztes Sonntagswort zu diesem Thema nochmals zwei sehr interessante Wortmeldungen zugesendet bekommen.

In der einen, die mir von B. J. Fischer zugesendet wurde, läßt Dirk Schröder den Unwissenden, was ja der Gojim ist, einmal wissen, was mit den Vorhäuten z. T. nach der Beschneidung passiert.

Er geht aber auch weiter in das Thema zurück und wenn man diese Sachen das 1. Mal hört sind sie sehr interessant und fast nicht zu glauben.

Dr. Kretzschmar hingegen geht in seiner 2. Mitteilung mehr auf das politische Thema ein und letztendlich führen die Meinungen wieder zu einem Ziel.

Nämlich, daß die Beschneidung nicht weiter als eine Art Menschenopfer  ist wie man sie als Brandopfer 1945 in Dresden bekommen hat.

Und deshalb werden auch 70 % (jedenfalls nach Meinung sogenannter USA-Politiker) der Jungen in den USA beschnitten.

Ich empfehle also, einfach mal reinlesen und seinen eigenen Reim darauf machen.

Dabei kann es in keiner Weise ein Fehler sein – gut zu denken um danach gut zu reden und  gut zu handeln.

Olaf Thomas Opelt

Staatsrechtlicher Bürger der DDR

Reichs- und Staatsangehöriger

Mitglied im Bund Volk für Deutschland

Dirk-Schroeder: Beschneidung

Das Ende vom Glied

Das Kölner Urteil“, konnte Bundesaußenminister Guido WESTERWELLE sein politisch korrektes Gutmenschen-Wasser nicht mehr halten, „hat international Irritationen ausgelöst.“ Und, beschnippelt oder nicht, volles Rooäää: „Es muss klar sein, dass Deutschland ein weltoffenes und tolerantes Land ist, in dem die Religionsfreiheit fest verankert ist und in dem religiöse Traditionen wie die Beschneidung als Ausdruck religiöser Vielfalt geschützt sind.“

Eine Steilvorlage, die sich Botschafter Andreas MICHAELIS in Israel nicht entgehen ließ. Beim Legen der Schleimspur muss er allerdings ausgerutscht und auf sein mehrfach Master-geschultes Diplomaten-Haupt gefallen sein. Mit verheerenden Folgen. In seinem Schreiben an Knesset-Präsident Rueven RIVLIN vom 9. Juli 2012 nachzulesen: „In der Bundesrepublik ist die Zirkumzision seit den sechziger Jahren gesellschaftlich und juristisch als einwilligungsfähiger ärztlicher Heileingriff akzeptiert.“ Als ob es sich bei religiösem Wahn geschuldeter Genitalverstümmelung um Therapie von Phimose, Balanitis oder Paraphimose handele. Und, so viel Ermutigung zur Rechtsbeugung, Arm in Arm mit Bundesjustizministerin Sabine LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER, muss sein: „Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung, die keine bindende Wirkung für andere Gerichte entfaltet.“

Der Dortmunder Rabbi Avichai APEL bedarf dieser Aufmunterung nicht. Er gehört der Orthodoxen Rabbinerkonferenz an und kann sich vieles, wenn nicht alles herausnehmen: Vom Kölner Urteil völlig unberührt würden die von den Synagogen bestellten MOHEL weiter beschneiden, denn „Keiner von uns kann warten, bis Karlsruhe entschieden hat.“ Acht Tage alte Säuglinge schon. Bis zu ihrer Mündigkeit, um abzuwägen, ob sie diesen irreversiblen Eingriff wünschen. Eichel-Keratinisierung, deren Unappetitlichkeit auszubreiten sich die Feder des Autors sträubt, inklusive.

Dem sträubt sich das Haar, wenn er im Online UNISPIEGEL, dem Sturmgeschütz der Demokratie in Erstsemester-Format vom 13. Juli 2012 liest, wie Yamel AL-KHALAF, Medizinstudent aus Bonn, seine Beschneidung verklärt: „Die Botschaft, die der Junge irgendwann begreift, ist überall die gleiche: ´Du bist beschnitten- Du bist ein Mann!´“

Auch CIHAT, BWL-Student aus Süddeutschland, feiert seine Mannwerdung: „Es gibt ein Foto, da sitzen wir Kinder zu fünft auf der Couch, alle herausgeputzt. Und hinter uns stehen die Großeltern und grinsen wie Honigkuchenpferde.“

Im Auslandjournal-Beitrag des ZDF vom 3.September 2008 „DER BESCHNEIDER VON ISTAMBUL“ grinste niemand. Die in Operettenuniformen gezwängten, blassen, verstörten, bis ins Mark beschämten  türkischen Knaben, die sich in aller Öffentlichkeit erst einer Spritze ins Genital und dann des Abschneidens ihrer Vorhaut unterziehen mussten, schluchzten, ehe sie erkennbar gegen ihren Willen misshandelt, breitbeinig vom Ort ihrer Verstümmelung staksten. Gleichwohl entblödete sich das ZDF nicht, von einem „AUSGELASSENEN FAMILIENFEST“ zu  faseln.

UNISPIEGEL-CIHAT aber kennt aus seinem Freundeskreis keinen, „der sich im Nachhinein über seine fehlende Vorhaut ärgert.“ Wie auch, ist die ja nicht mehr da und ärgerte er sich, weil sie fehlt, wäre es ultimativ zu spät. Und auch sonst ist der BWLer  eher talmudscher Rabulistik statt logischem Denken verpflichtet: „Als Bevormundung würde ich es auch nicht sehen. Zuletzt liegt es ja an dir selbst, ob Du später an Gott glaubst oder Atheist wirst  – und nicht an einem Stückchen Haut.“  Dieses sensible, hochfunktionale, alternativlose Meisterwerk der Evolution, CIHAT, ist dann aber für Nichtgläubige, schnipp-schnapp, samt Lustgewinnbeitrag für immer verloren.

Dümmer geht’s nimmer? Immer! In der Verstümmelungs-Rechtfertigung David GOLDBERGS, orthodoxer Rabbiner und religiöser Beschneider in Hof, Bayern: „Bei einer Herzoperation an einem Baby fragen wir das Kind ja auch nicht, ob das den Eingriff will.“ Einzig übertroffen durch die Bundes-Regierung, die durch ihren Sprecher Steffen SEIBERT verschwurbeln ließ: „Es bereitet uns Sorge, dass die Ausübung dieser alten, uralten religiösen Bräuche sich derzeit nicht in einer Situation des Rechtsfriedens befindet.“ Bleibt abzuwarten, wann die alten, uralten Bräuche Sharia und Infibulation, Genitalverstümmelung muslimischer Mädchen, sich in einer Situation des Friedens mit dem deutschen Recht befinden. Vorerst, grundgesetz-kompatibel, im Light-Format: kleiner Finger statt ganzer Diebeshand und, wie MOHAMED lehrte: „Wenn du schneidest, übertreibe nicht, denn es macht das Gesicht strahlender und es ist angenehmer für den Ehemann“.

Opposition der Opposition? Nach SPD-Chef Sigmar GABRIEL gehören Beschneidungen zu den „wichtigsten religiösen Festen“ im muslimischen und jüdischen Leben. Auch Die GRÜNEN, sich rührend für das Brandzeichnungs-Verbot von Pferden einsetzend, haben weder mit Genitalverstümmelung noch mit Schächten, dem betäubungslosen Ersticken von Rindern und Schafen, höherer Wirbeltiere also, an ihrem eigenen Blut, kein Problem. Qualgeschlachtetes  Fleisch – koscher für Juden, halal für Moslems – ist allemal wichtiger als die Sorge um uns ausgelieferten Kreaturen, wie sie bahnbrechend  im REICHSTIERSCHUTZGESETZ vom 24. November 1933 ihren Niederschlag fand.

Selbst der Chef der Ärztekammer Frank Ulrich MONTGOMERY hält das Kölner Urteil für „sehr kulturunsensibel und falsch“ und auch für den neben ihm höchsten Gesundheitsschützer, Bundesminister Daniel BAHR, ist „die freie Ausübung der Religion ein ganz hohes Gut.“  Nicht aber die Verhinderung der mit Genital-Verstümmelung einhergehenden Gesundheitsrisiken. Etwa in Gestalt von tödlichen oder hirnschädigenden Herpesinfektionen in Folge von metzitzah b’peh, dem, es peitscht der Ekel, Absaugen des Blutes aus der Penis-Schnittwunde durch den infizierten Mund des MOHEL.

Überzeugend, das von „Financial Times Deutschland“ zitierte feinfühlige, in den Kontext passende Argument Kanzlerin Angela MERKELS zur Ablehnung des Kölner Urteils: „Wir machen uns ja sonst zur Komikernation.” Dass wir das längst sind, steht auf einem anderen Blatt. Nicht aber, dass sich DIE LINKEN aber auch die DEUTSCHE KINDERHILFE gegen die Beschneidungs-Legalisierung Kraft angekündigten Gesetzes aussprachen.

Widerstand gegen jüdische Anmaßung und Privilegien? Wetten, dass dann die …………….-Keule nicht fern ist? Die des Landesrabbiner von Baden-Württemberg, Netanel WURMSER, zum Beispiel. Für den „weckt“ das Kölner Urteil vom 7.Mai 2012 „Erinnerungen an schlimmste Szenarien jüdischer Verfolgung“. Die Konferenz Europäischer Rabbiner hält die Antibeschneidungs-Entscheidung gar für den„ schwersten Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland seit dem ………………“  Wir erinnern uns: 2002 traf genau das, die nationalsozialistische Machtübernahme stand unmittelbar ins Haus, auf die Kritik Jürgen W. MÖLLEMANNS an Ariel SHARON und Michael FRIEDMAN zu.

Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage“, so Konferenz-Präsident Pinchas GOLDSCHMIDT. Und: „Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft.“ Das Urteil sei ein Angriff auf die religiöse Freiheit. So, wie die Einschränkungen des Minarettbaus in der Schweiz, das Burkaverbot in Frankreich und das Schächtverbot in den Niederlanden.

Ich für meinen Teil halte es mit dem indischen Philosophen und Mystiker Sri AIUROBIDO: „Wie viel Hass und Dummheit die Menschen doch – elegant verpackt – Religion nennen können!“Dazu gehören Beschneidung, Minarett, Burka, Schächten, Peniskult und Jungfräulichkeitswahn. Ein Gott, der von seinen Gläubigen verlangt, sich einen Teil ihres Körpers amputieren zu lassen, ist mir zutiefst suspekt. Unfassbar, dass man dem im 21. Jahrhundert Folge leistet. Deshalb ficht mich auch die Drohung des Freiburger Rabbiners Avraham Ytzchak RADBIL nicht an: „Viele Juden sind in den letzten Jahren nach Deutschland eingewandert. Allein aus der ehemaligen Sowjetunion waren es 300.000. Im schlimmsten Falle kommt es zu einer großen Rückwanderungswelle.“

Dass in Deutschland die Genitalverstümmelung von Kindern als Straftat verfolgt wird, passt Euch nicht?!  Dass das alsbald auch fürs Qualschlachten unsere vierbeinigen Mitgeschöpfe zutreffen soll, auch nicht?! Vieles andere, täglich mehr, sowieso nicht?! DANN GUTE HEIMREISE! Vielleicht bietet sich ja eine Mitfluggelegenheit auf den Teppichen eurer muslimischen Beschneidungs- und Schächt-Freunde. Auf Grausamkeiten religiöser Verstiegenheit verzichten wir gern. Sie haben in unserer Aufklärung und Humanität verpflichteten säkularen Gesellschaft nichts, aber auch gar nichts, verloren.

Dr. Frank Kretzschmar
04109 Leipzig

Am Freitag, den 20. Juli 2012 verabschiedete der Deutsche Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD eine fraktionsübergreifende Resolution, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, im Herbst einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der die religiös  Beschneidung minderjähriger Jungen erlaubt. Die Initiative ging von Unions-Fraktionschef Volker KAUDER aus. Außenminister Guido WESTERWLLE lobte die schnelle Reaktion des Parlaments. Sicher machten sich die Genitalverstümmelungs-Freunde unter
  http://vimeo.com/22940047
über die Durchführung einer Routine-Beschneidung schlau. Da können sie gelegentlich selbst mit Hand anlegen.

 

 Westerwelles Beschneidungs-Vielfalt

Kaum, dass die Unterschrifts-Tinte auf dem Kölner Landgerichts-Urteil vom 7.Mai 2012, Aktenzeichen 151 NS 169/11 trocknete, das religiös motivierte Genitalverstümmelung unmündiger Knaben zur Straftat der Körperverletzung erklärt, bricht sich Außenminister Guido WESTERWELLES Allerwelts-Senf Bahn und flutscht, hui, aus der Quassel-Tube: Das Kölner Urteil hat international Irritationen ausgelöst. Es muss klar sein, dass Deutschland ein weltoffenes und tolerantes Land ist, in dem die Religionsfreiheit fest verankert ist und in dem religiöse Traditionen wie die Beschneidung als Ausdruck religiöser Vielfalt geschützt sind.“

Dabei befindet sich WESTERWELLE in bester Gesellschaft der üblichen Verdächtigen: Die Deutsche Bischofskonferenz hält das Urteil  für „äußerst befremdlich“, wobei man den Herren eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Minderjährigen männlichen Geschlechts durchaus zugestehen muss. Das trifft auch auf Kindersex-Vorreiter Volker BECK, Bundestagsabgeordneter der Grünen zu, der die Entscheidung für “mehr als fragwürdig” hält, während seine Fraktions-Kollegin Claudia F. ROTH  – „Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik, das is viele Jahre“ –  das Urteil “realitätsfremd” zeiht: “ Es wirkt ausgrenzend gegenüber der langen kulturellen und religiösen Tradition jüdischen und muslimischen Lebens.” Schriller Bundestagsmitglied Serkan TÖRENS Töne: „Ein Verbot der Beschneidung wäre das deutlichste Signal an die Muslime in unserem Land, dass sie kein Teil Deutschlands, ja, “ wie weitsichtig, „nicht einmal willkommen sind.“ CSU-„Rechts“-Politiker Norbert GEIS will gar geltendes Recht ändern, damit die Grauen der Genitalverstümmelung straflos bleiben. Wer noch alle Steine in der Klagemauer und Minarette an der Moschee hat, kann sich lebhaft vorstellen, zu welchen Tiraden sich die Zentralräte der Juden und Muslime aufschwangen. „Eklatanter und unzulässiger Eingriff“ sowie „unerhörter und unsensibler Akt“ gehören zum gemäßigten Unflat.

Die Konferenz Europäischer Rabbiner hyperventiliert gar vom „schwerster Angriff auf jüdisches Leben seit dem …………..“ und:  „Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage.“

Von der Zulässigkeit des Eingriffs, der Sensibilität des Aktes konnten sich Zuschauer überzeugen, die am 3.September 2008, 22:45 Uhr im ZDF den Auslands-Journal-Beitrag „DER BESCHNEIDER VON ISTAMBUL“ durchstanden. Gezeigt wurden in Operettenuniformen gezwängte türkische Knaben, die sich in aller Öffentlichkeit erst einer Spritze ins Genital und dann des Abschneidens ihrer Vorhaut unterziehen mussten. Obwohl die blassen, verstörten, wie in Trance agierenden, bis ins Mark beschämten Jungen, erkennbar gegen ihren Willen misshandelt wurden und am Schluss der Tortur breitbeinig vom Ort der Verstümmelung staksten, entblödete sich das ZDF nicht von einem „AUSGELASSENEN FAMILIENFEST“ zu schwadronieren. Mütter, ihre Söhne vor dem Eingriff in Tanzbewegungen weinend an sich drückend, wirkten wie versteinert. Nicht anders Väter, die von der Grausamkeit ihrer Beschneidung berichteten, deren Trauma sie bis in die Gegenwart verfolgt. „Heute so das ZDF, damals, nomen est omen, unter seinem Intendanten Markus SCHÄCHTER, „werden sie“sechs- bis zehnjährige Kinder, „Männer und können sich für immer voller Stolz an diesen Tag erinnern.“Und, an menschenverachtender Gewaltverherrlichung nicht zu übertreffen: „ Arda und Onur“ zwei der Gepeinigten, „scheinen ihren Tag zu genießen. Die ganze Familie feiert die kleinen Helden und sieht selbst der Beschneidung zu.“  Nichts anderes ergibt sich aus dem Text zur Sendung http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,7302837,00.html.

Nur eine Frage der Zeit, bis Markus QUALSCHLACHTER & Co die INFIBULATION, die Genitalverstümmelung muslimischer Mädchen, feiert und WESTERWELLE sie als Ausdruck von Weltoffenheit und Toleranz lobpreist. Schließlich wies bereits MOHAMED die Beschneiderin Om HABIDA in diesen Ausdruck religiöser Vielfalt ein: „Aber ja, es ist erlaubt. Komm näher, damit ich dich unterweisen kann: Wenn du schneidest, übertreibe nicht, denn es macht das Gesicht strahlender und es ist angenehmer für den Ehemann“.

Dabei war es gerade der nicht zuletzt dank WESTERWELLES Einmischung und Hetze aus dem Amt gejagte Präsident Husni MUBARAK, der Mitte 2008 die Genitalverstümmelung, der bis zu 90 Prozent der Ägypterinnen zum Opfer fielen, zur Straftat erklärte und mit seiner Frau SUZANNE entschieden gegen diese infernalische Grausamkeit ankämpfte: „Dann spürte ich wie mein Fleisch, meine Geschlechtsteile, fortgeschnitten wurden. Ich hörte den Klang der stumpfen Klinge, die durch meine Haut fuhr. Es gibt keine Worte, die den Schmerz beschreiben könnten. ´Herr im Himmel lass es rasch vorüber sein, ´ betete ich, dann verlor ich das Bewusstsein. Als ich aufwachte begann erst der schlimmste Teil. Mit den Dornen stach sie Löcher in die Haut, durch die sie einen festen, weißen Zwirn schob, um mich zuzunähen. Der Schmerz in meiner Scheide war so furchtbar, dass ich nur noch sterben wollte.“
Mal sehen, wann WESTERWELLES  Freiheitskämpfer das Antibeschneidungs-Gesetz kippen. Dass Sprecherin Lamia HUSSEIN nun auch im ägyptischen Staatsfernsehen ihr Haupt mit einer Kopfwindel verhüllen darf, haben, so viel Revolution muss sein, sie bereits durchgesetzt.

Wie die arabischen Frühlingsboten, in Religionsfreiheit und Tradition fest  verankert, mit Unverhüllten umgehen, musste die britische Journalistin Natasha SMITH am eigenen Leibe erfahren, als sie am letzten Juni-Sonntag auf dem Kairoer Tahrir-Platz bei der Bekanntgabe des Präsidentschaftswahl-Ergebnisses zugegen sein wollte. Die Feiernden, WESTERWELLES demokratische Wahlsieger, rissen ihr die Kleider vom Leib: „Diese Männer, Hunderte von ihnen, hatten sich in Tiere verwandelt. Sie spreizten meine Schenkel und zogen an mir. Sie kratzten und quetschten meine Brüste und drückten ihre Finger in mich, auf jede erdenkliche Art. So viele Männer. Alles was ich sehen konnte waren lüsterne Blicke, immer mehr spöttisch grinsende Gesichter, während ich rumgeworfen wurde wie frisches Fleisch zu den hungrigen Löwen.“ Natsha SMITH, von selbstzerstörerischer, an Naivität nicht zu überbietender  Realitätsblindheit a la WESTERWELLE geschlagen, wollte ausgerechnet eine Doku über Frauenrechte in Ägypten drehen.

Bleibt abzuwarten, wann der Geschlagene die Segnungen der SCHARIA verklärt. In der Light-Fassung muss man ja nicht gleich die ganze Hand nehmen, wenn der Dieb, ritsch-ratsch, den kleinen Finger reicht. So viel Rechtssicherheit muss sein. Was der Herr Außenminister darunter versteht, hat er schlagend bewiesen, als er unlängst im gleichen Atemzug mehr Rechtsstaatlichkeit von der Ukraine und die Überstellung der dort einsitzenden Julija TIMOSCHENKO zur Bandscheiben-Behandlung an die Berliner Charité forderte. Man darf gespannt sein, wann sich WESTERWELLE dafür stark macht, dass der in Brandenburg wegen Offenkundigkeits-Zweifelns lebenslang weggesperrte Horst MAHLER zur Therapie nach Teheran ausreisen darf.

Bei der Scharia-Einführung als Ausdruck von Weltoffenheit kann sich WESTERWELLE  übrigens ´nen Trick beim EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus SCHNEIDER ablauschen, der im SPIEGEL 46/10 offenbarte: „Und der Religionsunterricht dient der Gesellschaft insgesamt.Darum bin ich auch der Meinung, dass wir einen akademisch gelehrten Islam in unserem Land brauchen, der sprachfähig ist an unseren Universitäten, damit wir auch in der Integrationsfrage weiterkommen.“

Besonders Augenmerk muss dabei der Besetzung des Lehrstuhls für Theoretische und Angewandte Steinigung (TAS) gelten. Was für ein Kuddelmuddel! Eingraben und mit Tüchern abdecken oder, wie in Afghanistan und Pakistan, eben gerade nicht? Schwangere Frauen gleich nach der Geburt des Babys oder erst nach dem Abstillen totschmeißen? Welche  Steingröße garantiert langes Leiden und späten Tod durch Zertrümmern des Gesichtsschädels? Überlebende erschießen oder mit Schaufel erschlagen?
Bloß gut, dass hier seit dem 30. Juli 1991 wenigstens in der Islamischen Republik Iran Rechtssicherheit herrscht. In deren Strafgesetz, Zweites Buch, hadd-Strafen, ist im Einzelnen geregelt, wo´s langgeht. Von der Urteilsverkündung „Im Namen Allahs, des Barmherzigen“, über, wie tief eingegraben werden muss: Männer bis zur Hüfte, Frauen bis unter die Brust, bis hin zum ersten Wurf und finaler Vergruftung ausbüchsender Selbst-Ausbuddler.

Sexuell mag Herr WESTERWELLE nach seine Fasson selig zu werden. Ob das die Baukran-Betreiber unter denen, für deren religiöse Tradition er streitet, auch so sehen?

Dr. Frank Kretzschmar

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