Die EU und die Konzerne vernichten auch noch die Autoindustrie in Europa!
Raus mit dieser EU aus unseren Nationalstaaten!
Ford in Belgien / Peugeot in Frankreich
wsws.org – 13.02.2013
Seit Mitte der neunziger Jahre haben zahlreiche Autokonzerne ihre Produktionsstätten von West- nach Osteuropa verlagert, um von den dortigen Niedriglöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen zu profitieren. Dies ging oft mit Kürzungen und Entlassungen in westeuropäischen Werken einher. In Osteuropa sind dadurch aber keine sicheren Arbeitsplätze entstanden. Die Arbeiter verdienen nicht nur Hungerlöhne, sie leben auch unter der ständigen Gefahr, ihre Arbeit wieder zu verlieren, weil die Konzerne in Länder mit noch niedrigen Löhnen ausweichen. Die weltweite Wirtschaftskrise hat diese Entwicklung zusätzlich verschärft.
Während Konzerne wie Opel, Ford, PSA Peugeot Citroën, Renault und Fiat in westeuropäischen Staaten Werke schließen, die Löhne senken und Massenentlassungen durchführen, geraten auch die Arbeiter in den osteuropäischen Staaten unter wachsenden Druck. Typisch in dieser Hinsicht ist der rumänische Autohersteller Dacia, eine Tochter des französischen Renault-Konzerns. Dacia hat im marrokanischen Tanger eine Produktionsstätte errichtet, die letztes Jahr in Betrieb ging, und will dort im Endausbau 400.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren.
viaRumänische Autoarbeiter unter Druck.
















































