NATO stärkt Ukraine den Rücken

Danke Karl!

In der Auseinandersetzung mit Russland über die Ostukraine erhält Kiew Unterstützung vom NATO-Gipfel in Wales, zumindest moralisch. Eine militärische Rolle sieht der Westen für sich nicht.

Mit einer kleinen Hoffnung auf eine Einigung mit Russland sieht der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (links im Artikelbild) die Verhandlungen über einen Waffenstillstand für die Ost-Ukraine, die am Freitag in Minsk fortgesetzt werden. Poroschenko hatte einen Waffenstillstand in Aussicht gestellt, falls Russland einem Friedensprozess zustimmen sollte. Ob es zu einer Einigung kommen kann, war auch nach dem ersten Gipfeltag der NATO in Newport in Großbritannien völlig offen. Der Generalsekretär der NATO, Anders Fogh Rasmussen (rechts), meinte, Ankündigungen aus Moskau habe man schon vielfach gehört. „Was zählt, sind die Tatsachen am Boden vor Ort“, sagte Rasmussen mit Blick auf die Kämpfe in der Ostukraine. Die NATO wirft Russland inzwischen vor, mehrere tausend Soldaten in der Ukraine an der Seite der prorussischen Separatisten einzusetzen.

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Merkel setzt weiter auf diplomatische Lösung

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (Foto: Reuters/R. Naden)Herzliche Begrüßung: Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Poroschenko in Newport

weiterlesen: http://www.dw.de/nato-st%C3%A4rkt-ukraine-den-r%C3%BCcken/a-17902942

Gute Nachricht – Obama erhält Absage zu NATO

Absage an Obama: Slowakei will keine Nato-Truppen stationieren

Der slowakische Premier Fico hat das Ansinnen von US-Präsident Obama dankend abgelehnt, Truppen der Nato auf slowakischem Territorium zu stationieren. Man habe im August 1968 schlechte Erfahrungen mit der Roten Armee gemacht.

Freundliche Wort ja, Nato-Truppen nein: Der slowakische Premier Robert Fico, hier mit Anders Fogh Rasmussen, erteilt dem Ansinnen Obamas eine Absage. (Foto: dpa)

Freundliche Wort ja, Nato-Truppen nein: Der slowakische Premier Robert Fico, hier mit Anders Fogh Rasmussen, erteilt dem Ansinnen Obamas eine Absage. (Foto: dpa)

Nach Tschechien hat auch die Slowakei der von US-Präsident Barack Obama angebotenen Stationierung von Nato-Truppen eine Absage erteilt. “Ich kann mir ausländische Soldaten in eigenen Stützpunkten in unserem Land nicht vorstellen”, sagte Ministerpräsident Robert Fico am Mittwoch in einer Pressekonferenz zur Frage nach dem Angebot des US-Präsidenten. Fico erklärte, seit der Invasion sowjetischer Truppen 1968 gebe es in seinem Land besondere Empfindlichkeiten.

Obama hatte jenen osteuropäischen Mitgliedsstaaten des Militärbündnis eine stärkere Nato-Präsens versprochen, die sich durch die Ukraine-Krise von Russland bedroht fühlten. Dafür solle eine Milliarde Dollar bereitgestellt werden. Der tschechische Ministerpräsident hatte daraufhin erklärt, sein Land werde um keine Truppen-Stationierung bitten und fordere auch nicht eine verstärkte militärische Präsenz der Nato in Europa.

weiterlesen:  http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/04/absage-an-obama-slowakei-will-keine-nato-truppen-staitionieren/


Sehr geschickt formuliert von Merkel…  aber…

Es darf gelacht werden, was anderes, denn Drohungen, sind denn SanktionsANDROHUNGEN????

Merkel lobt russische Annäherung an ukrainischen Präsidenten

German Chancellor Angela Merkel addresses the Bundestag, the lower house of parliament, at the start of a debate on the 2014 budget at the Reichstag in Berlin April 9, 2014.     (GERMANY)  REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY  - Tags: POLITICS)

Brüssel (Reuters) – Nach neuen Sanktionswarnungen der G7-Staaten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die russische Ankündigung gelobt, einen Diplomaten zur Amtseinführung des ukrainischen Präsidenten am Samstag schicken zu wollen.

„Allein die Tatsache, dass ich jetzt gelesen habe, dass Russland auch zur Inauguration einen Botschafter entsendet, zeigt natürlich, dass eine bestimmte Form der Anerkennung stattfindet“, sagte Merkel am Donnerstag nach Abschluss des G7-Gipfels in Brüssel. Sie betonte, dass die USA und die EU Lösungen durch Gespräche mit Russland wollten und es nicht um Drohungen gehe.

weiterlesen:  http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKBN0EG1TR20140605

 

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