Madentherapie zur Behandlung von Gangrän

Madentherapie zur Wundbehandlung

Hamburg/Essen – 10.08.2011, 14:01 Uhr

Die Wundreinigung mithilfe von Fliegenlarven (Maden) wird immer häufiger in Kliniken durchgeführt. Das naturheilkundlich anmutende Verfahren wird von vielen Schulmedizinern anerkannt und praktiziert.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten wissenschaftlichen Erfahrungsberichte zur Wundtherapie mit Fliegenlarven publiziert. Während man es damals den Schmeißfliegen überließ, ihre Eier in die unverbundene Wunde zu legen, aus denen sich dann die Maden entwickelten, spezialisierten sich später Firmen auf die Züchtung und den Vertrieb von Maden. Der Siegeszug der Antibiotika seit den 1940er Jahren beendete aber ziemlich abrupt die Anwendung der Madentherapie.

Erst Jahrzehnte später stellte sich heraus, dass Fliegenlarven den Antibiotika in mancher Hinsicht überlegen sein können. So sagt Sebastian Debus, Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: „Die Wunden sind häufig schlecht durchblutet, deshalb gelangen die Antibiotika über den Blutkreislauf erst gar nicht dahin, wo man sie benötigt. Eine lokale Aufbringung von Antibiotika auf die Wunde ist in diesen Fällen meist ungünstig, weil sich besonders rasch Resistenzen bilden.“ Debus behandelt etwa jeden fünften Patienten mit Fliegenmaden. Nur rund ein Viertel der Patienten lehnt dieses Therapieverfahren ab.

Für Joachim Dissemond an der Hautklinik des Universitätsklinikums Essen zählt die Wundreinigung mithilfe von Fliegenmaden „eindeutig zum Repertoire der Schulmedizin“. Für ihn ist sie beispielsweise das Mittel der Wahl, wenn eine Wunde nicht chirurgisch gereinigt werden kann, weil der Patient eine Narkose nicht verträgt.

Weil die Madentherapie (noch) nicht offiziell zugelassen ist, wenden die Krankenhausärzte sie aufgrund einer Ausnahmeregelung an. Die niedergelassenen Ärzte praktizieren sie hingegen kaum, weil die Krankenkassen die Kosten der Behandlung in der Regel nicht erstatten.

Quelle: Das Comeback der Maden. FAZ vom 10.8.2011.

Siehe auch: Aktuelles zur Wund­behandlung mit Fliegenlarven.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2011/08/10/madentherapie-gehoert-eindeutig-zum-repertoire-der-schulmedizin

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Aktivkohle neu entdeckt – für jede Hausapotheke wichtig!

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Diabetes heilen:

http://www.dr-schnitzer.de/intrasearch.html#Diabetes

400 Diabetes-Matrix http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-matrix.html
401 Beinamputation bei Diabetesgangrän? http://www.dr-schnitzer.de/beinamputation-alternative.html
402 Diabetes-Studie (Einführung) http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-einfuehrung.html
403 Fragebogen zur Teilnahme an der Diabetes-Studie http://www.dr-schnitzer.de/inquiry3.html
404 Diabetes-Studie 001 Herr KS, 67 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0001.html
405 Diabetes-Studie 002 Herr UL, 55 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0002.html
406 Diabetes-Studie 003 Frau MN, 69 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0003.html
407 Diabetes-Studie 004 Frau RG, 57 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0004.html
408 Diabetes-Studie 005 Herr JD, 38 Jahre, Österreich http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0005.html
409 Diabetes-Studie 006 Kind AP, 3 Jahre, Schweiz http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0006.html
410 Diabetes-Studie 007 Herr NS, 45 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0007.html
411 Diabetes-Studie 008 Herr AE, 68 Jahre, Schweiz http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0008.html
412 Diabetes-Studie 009 Herr MG, 38 Jahre, Irland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0009.html
413 Diabetes-Studie 010 Herr VR, 45 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0010.html
414 Diabetes-Studie 011 Frau RA, 58 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0011.html
415 Diabetes-Studie 012 Herr RW, 44 Jahre, Deutschland http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-0012.html

Aktivkohle neu entdeckt – für jede Hausapotheke wichtig!

Aktivkohle:
Das schwarze Pulver sorgt für neue Energie, reine Haut und weiße Zähne

Aktivkohle gilt als neuester Beauty-Booster und sorgt für strahlend weiße Zähne, reine Haut und vieles mehr. (Quelle: Courtesy of Sort of Coal)

Sie fragen sich, wie ein simples, schwarzes Pulver für erstaunliche Beauty-Ergebnisse sorgen soll?

So viel sei verraten: Dies hat nichts mit schwarzer Magie zu tun. Und dennoch erobert Aktivkohle derzeit die Kosmetik-Branche und wird als Zutat für Zahnpasta, Gesichtsmasken, Reiniger, Peelings und Co. verwendet. Erfahren Sie hier und in unserer Bildergalerie alles über den Trend rund um das Mittel und was es wirklich kann.

Schwarzmaler mögen jetzt mit den Augen rollen und sich zurecht fragen: Das soll neu sein? Zugegeben, Aktivkohle wird bereits seit Jahrzehnten für Wehwehchen jeglicher Art eingesetzt, wie Magenprobleme, um den Körper zu entgiften oder um Trinkwasser von Keimen zu reinigen und zu filtern sowie die Luft von Schadstoffen zu befreien.

Diese Effekte sollen nun auch auf Beauty-Produkte übertragbar sein und sorgen dort für einen Trend.

Quelle: Aktivkohle: Das schwarze Pulver sorgt für neue Energie, reine Haut und weiße Zähne

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Kohle wird nicht erst seit Jahrzehnten, nein, bereits seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden verwendet – auch Tiere – wie Affen z.B. stehlen Grillkohle und essen die, weil sie die Kohle für die Verdauung brauchen. Vermutlich ist die Kohle vor allem für Pflanzenfresser sehr wichtig, da diese ja häufiger mit Blähungen zu tun haben.

Auch zur Behandlung von Morgellons wurde reine schwarze Kohle empfohlen. Natürlich geht es dabei immer nur um schwarze Holzkohle und nicht etwa um Steinkohle, die vielleicht auch noch untersucht werden sollte. Siehe ganz unten es wird bereits auch Steinkohle für Aktivkohle verwendet…

Nicht zu vergessen, dass so manches schöne Kunstwerk mit Kohle gezeichnet wurde 🙂

©AnNijaTbé: am 13.9.2016

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Der folgende Artikel ist sehr umfassend und wirklich hoch aufklärend!

smilie (86)

Aktivkohle zur Giftbindung

Synonyme: Carbo activatus, Medizinische Kohle, Carbo medicinalis, Carbo adsorbens, Absorbierende Kohle
Sollte in jeder Hausapotheke vorhanden sein!

aktivkohle

Inhaltsübersicht:

Artikel lesen unter: http://www.j-lorber.de/gesund/ernaehrung/aktivkohle.htm

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Aber nicht nur für die Gesundheit oder in der Kosmetik wird Holzkohle verwendet – auch in der Technik / Adsorptionstechnik beschäftigt man sich damit intensiv. Dabei geht es um Lösungen von Umweltproblemen, den Umweltschutz.

Hier ein ausführlicher Bericht dazu:

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Aktivkohle und ihre Anwendung

http://www.donau-carbon.com/Downloads/aktivkohle.aspx

Aktivkohle – Herstellung
und Produktformen
Als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Aktivkohlen dienen kohlenstoffhaltige Rohstoffe wie Holz, Torf, Braunkohle, Steinkohle, Fruchtkerne wie Olivenkerne, Kokosnußschalen u. a. Die Aktivierung dieser Stoffe kann nach zwei verschiedenen Verfahren erfolgen.
Bei der Gasaktivierung geht man von bereits verkoktem Material
aus und setzt dieses dem oxidierenden Einfluß eines Gasstromes, wie
z.B. Wasserdampf, Kohlendioxid, Luft oder deren Gemische aus. Die
Aktivierungstemperatur liegt bei etwa 700 – 1 000 °C, wobei der
Kohlenstoff nach der Wassergasreaktion
C + H2O→CO + H2C + 2 H2O→CO2+ 2 H2
partiell verbrannt wird und somit ein poröses hochaktives
Kohlenstoffgerüst entsteht.
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