der ist gut… lol… Broder: „Deutschland ist ein Irrenhaus, eine geschlossene Anstalt“ – muss man gehört haben!!!

Published on Feb 28, 2019

Der Publizist und Buchautor Henryk M. Broder bei der Podiumsdiskussion „Islamischer Antisemitismus“ am 13. Februar 2019 in Wien, an der auch Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache teilnahm. Der Artikel von PI-NEWS dazu: http://www.pi-news.net/2019/02/broder…

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Podiumdiskussion „Islamischer Antisemitismus“: Hitzige Debatte im Wiener Kursalon Hübner

14.02.2019 07:42 (Akt. 14.02.2019 10:55)

https://www.vienna.at/2019/02/Podiumsdiskussion-16-9-013640962304-640x360.jpg

Mittwochabend lud Vizekanzler Strache in den Wiener Kursalon Hübner. Dort wurde hitzig über den „Islamischen Antisemitismus“ diskutiert.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat am Mittwochabend in den Wiener Kursalon Hübner geladen, um über “Islamischen Antisemitismus” zu diskutieren. Während Publizist Henryk M. Broder am Podium von einem “unlösbaren Problem” sprach, gab sich Strache kämpferisch: “Aufgeben tut man einen Brief”, sagte der FPÖ-Chef und kündigte weitere Schritte gegen den politischen Islam an.

Beitrag lesen: https://www.vienna.at/islamischer-antisemitismus-hitzige-debatte-im-wiener-kursalon-huebner/6095317

Strache bekommt Think Tank „Denkwerk Zukunftsreich“

Komplettaufzeichnung: Podiumsdiskussion anlässlich des Buches „Islamischer Antisemitismus

Published on Feb 14, 2019

Kommentar: Auf gut wienerisch muss ich ein paar verbale Watschn austeilen, auch weil ich heute schon länger so drauf bin 😉

An den Herrn Birol Kilic gerichtet: Zu sagen, dass der Islam völlig falsch in dem Buch von Herrn Ley dargestellt wurde, weil die 40 Suren, die er zitierte und nur 6% aller 6,666 Suren im Koran ausmachen, das ist eine mehr als eine billige Ausrede, bzw. reinste Polemik angewendet FÜR DEN KORAN und damit auch für den Islam.

Da es sich bei den von Herr Ley zitierten Suren sicherlich vor allem um jene handelt, die zu Mord und Vernichtung aufrufen, kann ihre Aussagen und prozentuelle Wertung keinesfalls hingenommen werden.

Lieber Herr Briol Kilic EINE EINZIGE SURE, DIE ZUR TÖTUNG AUFRUFT ist in jeder Religion eine ZU VIEL und unzulässig. Daher würde ich, wenn ich in Österreich eine diesbezügliche Verantwortung übernommen hätte, alle Muslime, die den Koran bei sich tragen und diesen verteidigen vor Gericht bringen, weil sie impliziert DAMIT AUCH ZU MORD AUFRUFEN!!!

Desgleichen gilt FÜR ALLE RELIGIONEN – daher bin ich als einstige Katholikin zur TOTALEN RELIGIONSGEGNERIN GEWORDEN – leider gehen sie mir aber nicht am Arsch vorbei, sondern gegenteilig fühlt man sich als Mensch von Religionen umzingelt UND BEDROHT zuletzt vor allem VOM ISLAM!

Fragen an Herrn Kilic: Würde in dem von ihnen angestrebten Tempel (statt Moschee) für den Islam, dann weiterhin der Koran mit all den über 40 Suren, die von Herrn Ley zitiert wurden, weiterhin die Grundlage ihrer muslimischen Glaubensgemeinschaft sein? Würden alle Nichtmuslime von ihrer Glaubensgemeinschaft dann weiterhin als kuffār bezeichnet werden? Würde außerdem euer Muezzin allen Nichtmuslimen rund um ihren Tempel auf die Nerven gehen, weil sie mit dem gar nichts am Hut haben und davon auch nicht belästigt werden wollen? Würden sie auch dafür einstehen, dass die Frauen sich von den Kopftüchern als religiöses äußeres Zeichen trennen?

All das, was ich hier als Frage an sie stellte gehört meines Erachtens verboten – schlicht und einfach in Österreich verboten – denn in der wahrlich aufgeklärten Welt können solche Zustände nicht geduldet werden. Wenn sie Herr Kilic für diese Änderungen im Islam einstehen, erst dann würde ich ihre „schönen“ Worte auch als ehrlich Worte anerkennen können, denn dann wären sie wahrlich bereit etwas FÜR Österreich und die Säkularisierung in Österreich zu tun und nicht für die Türkei von der sie als Gast in unser Land einst gekommen sind.

Wie bitte Herr Broder? Am Ende der Diskussion fand ich sie leider mehr präpotent als amüsant, dennoch muss ich sagen, dass ohne sie diese Diskussion überaus langweilig gewesen wäre. Aber wie war das doch – wozu sind Probleme nicht da???

Ihr Schlusswort wertet sie als intellektueller Denker komplett ab. Steht das in der Torah, dass Probleme nur zu diskutieren aber niemals zu lösen sind? Wollen sie die Jahrtausende an Abstieg der Menschheit weiterführen weil sie einfach zu  …???…   sind und sie nichteinmal nach Lösungen suchen wollen, oder ist es eher so, dass die Lösungen, die es sehr wohl gibt, von den Juden als nicht gangbar erkannt wurden, weil damit auch das Judentum für immer zuende wäre???

Als säkularisierter Jude hätte es diese Abschlussworte von ihnen nicht geben dürfen Herr Broder, mit diesen sind sie jedenfalls für mich unglaubwürdig geworden! Worin ich ihnen jedoch beipflichte ist, dass sich jeder selbst helfen muss, darunter verstehe ich auch, dass wir uns als Österreicher selber helfen und uns verteidigen, denn tatsächlich werden wir nicht nur vom Islam bedroht. Im Islam jedoch, sind wir und auch sie Herr Broder nichts anderes sind als kuffār, die Muslime am besten töten sollen, laut Koran.

Als gleichermaßen vom Islam Beschissene sollten wir uns eigentlich zusammen tun Herr Broder, aber für sie gibt es ja keine Lösung, schon bei dem Begriff Lösung geht ihnen doch wienerisch das G’impfte auf, was wirklich schlecht für eine gemeinsame Zukunft ist und das Elend des Abendlandes offenbar von ihnen akzeptiert wird 😦

Oder sollten wir uns dennoch an den Juden ein Vorbild nehmen, wie diese sich selber geholfen haben, war das immer tugendhaft, ehrlich aufrichtig und ohne Blutvergießen anderer?????

Herr Strache, sie bekommen ein Lob von mir: Ich glaube ja wirklich, dass ihre Worte ehrlich waren. Den Anspruch den wir haben, ist auch einer der Säkularisierung und des Respekts. Sie haben vollkommen Recht wir Österreicher müssen lernen, uns wieder selbst zu respektieren. Dabei darf man aber keinesfalls vergessen, dass es der katholische Religionsunterricht war, der uns schon in der Volksschule den Selbstrespekt genommen hat. Jemand der die zweite Wange AUCH hinhalten soll, sich quälen und allenfalls sogar töten lassen soll, der respektiert sich selbst nicht, in keiner Weise!

Ich bin nicht mehr dazu bereit die andere Wange hin zu halten, denn dabei ist es auch nicht geblieben. Wer es auch nur wagt die andere Wange hin zu halten wird gleich getreten und allenfalls auch getötet, wenn er nicht aufpasst und darauf vergisst, dass er sich ZUERST selbst verteidigen, respektieren muss, und nicht eine fremde Religion unterstützen DARF, die uns nur für Abschaum, für kuffār hält, das dürfen wir nicht dulden!!!! Ich stimme ihnen daher vollkommen zu, dass der Islam, der IMMER EIN POLITISCHER IST, denn das ist ja das Konzept des ISLAMS, der verboten gehört. Mit einer Abspeckung der islamischen Religion, wie ich es oben verlangte, wird sicherlich nicht ein einziger echter Muslime jemals einverstanden sein.

Bereichernd fand ich die Worte von Frau Laila Mirzo, die uns offen erzählte, mit welcher Einstellung sie als Kind nach Europa gekommen war. Ich selbst habe ganz ähnliche Erziehungsprogramme von einem Türken erzählt bekommen, auch er war in der Türkei in der Schule faschistisch erzogen worden.

Es ist sehr sehr schwer aus einem Menschen das raus zu bekommen, was man ihm als Kind indoktriniert hatte, daher dürfen wir diesbezüglich keine Illusionen haben. Wie ja bereits auch heraus gefunden wurde, geht es in Schulen in Österreich und sogar auch im Kindergarten kaum anders zu, man verfolgt dieses Programm der politisch-religiösen Indoktrinierung auch in UNSEREM LAND, was ich skandalös finde!

Auch wir Österreicher wurden bereits in der Schule durch die katholische Religion indoktriniert und haben unseren Selbstrespekt dadurch verloren! Jetzt sind wir dazu gezwungen zu lernen, was Selbstrespekt heißt, wenn wir als Volksgruppe nicht untergehen wollen.

Zusammenfassung:

Die angebliche Säkularisierung in Österreich ist eine Farce, denn wie in den  letzten Jahrhunderten steuern die Religionen immer noch im Hintergrund unser gesamtes Leben und genau das, ist nicht unter Säkularisierung zu verstehen.

Eine Watschn geht auch an all jene, die sich heute noch hinter Religionen stellen, die gemordet und geschändet haben und letzteres auch noch in unseren Tagen tun, dafür auch schon verklagt und inzwischen auch schon verurteilt wurden. Es ist die RELIGION an sich, die Verbrechen wie Kindesmisshandlung und Pädophilie, Frauenhass und Indoktrinierung hervorbringt, statt Suche nach der Quelle allen Seins und eigentliche Weiterentwicklung. Wer von einer Aufklärung redet und behauptet, dass dadurch heute alles viel besser geworden ist, der lügt oder weiß es nicht besser.

Zuletzt: Alle wurden sie wieder geboren auch der Prophet Mohammed ist wieder auf der Welt, doch er hat genau so wenig mit der Religion des Islam heute zu tun wie Jesus Christus mit einer katholischen Religion.

Die Religionen wurde allesamt von machtgierigen Individuen geschaffen, die lange Finger durch bekamen, um durch die religiöse Macht die Weltherrschaft zu erreichen. Keiner der wahren Religionsgründer war angetrieben von echtem Glauben, von einem seelischen Bedürfnis nach Einheit mit der Schöpfung und alle behaupten unisono dass IHR GOTT DER EINZIGE GOTT SEI – ja auch die Satanisten glauben, dass ihr Satan der einzige wahre Gott sei – was wirklich mehr als lachhaft ist!!!

©AnNijaTbé – größtenteils unwirsch 😉 am 3.3.2019

Warntag 2018: Deshalb heulen am Donnerstag (6. September) in ganz NRW die Sirenen

Foto: Feuerwehr Bottrop

Der Iran lügt ? Wieder schreit Netanyahu „Wolf“, weil Trump überlegt den Iran-Deal platzen zu lassen

iran lied Benjamin Netanyahu

© AMIR COHEN/ REUTERS
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu während einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium in Tel Aviv am 30. April 2018

Alle Jahre wieder unterhält Benjamin Netanyahu die Welt mit cartoon-mäßigen Schreckensszenarien zum Thema „Atommacht Iran“, gegen die es schleunigst etwas zu unternehmen gilt, „bevor es zu spät ist“. Genau wie beim Mythos „Erderwärmung“ ist die Botschaft, dass wir gerettet werden könnten, wenn wir denn nur etwas unternehmen würden. Und wie mit der Mär von der Erderwärmung heißt es nie „es ist zu spät“, denn dann würde der Narrativ seinen politischen Nutzen verlieren.

Während seines letzten Auftritts, der sicher tagelang die Schlagzeilen dominieren wird, setzte Netanyahu auf eine „professionelle“ PowerPoint-Präsentation, die, wie er es nannte, unwiderlegbare Beweise dafür liefere, dass der Iran ein Atomprogramm betreibt und dass das Land im Geheimen Atomwaffen entwickelt. Seine Zusammenfassung lautet wie folgt:

„Erstens, der Iran hat gelogen, als er behauptete, nie ein Atomwaffen-Programm gehabt zu haben. 100.000 Geheimdokumente belegen dies. Zweitens, nach dem Atom-Deal hat der Iran sein Wissen über Atomwaffen für späteren Gebrauch erhalten und ausgebaut“, sagte Netanyahu.

„Drittens, der Iran hat auch 2015 gelogen, als er, anders als vereinbart, nicht alle Informationen für die Internationale Atomenergie-Organisation (IAES) offengelegt hat.“

Und was ist mit den Lügen Israels in 1992, 1995 und 1996, dass der Iran im Besitz einer Atombombe sei und wir somit alle dem Untergang geweiht sind?

Netanyahu over the years..
1992: Iran “3 to 5 years” from nuke
1995: “3 to 5 years”
1996: Iran threat to “all mankind”
2002: Iraq on way to nuke “no question”
2009: Iran “1 or 2 years away”
2009: Iran can make a bomb
2012: Iran “few months away”

Who cares what he says in 2018?

 

Übersetzung:

Netanyahu im Lauf der Jahre…
1992: Iran ist „drei bis 5“ Jahre von der Atombombe entfernt
1995: „drei bis fünf Jahre“
1996: Iran ist eine Gefahr für die gesamte Menschheit
2002: Irak ist auf dem Weg zur Atombombe, „ohne Zweifel“
2009: Iran braucht „ein bis zwei“ Jahre
2012: Iran „nur wenige Monate“ entfernt

Wen kümmert es, was er 2018 sagt?

Und was ist mit dem einen Mal, als Netanyahu sagte, dass „so gefährlich ein atomares Nordkorea auch sein mag, es verblasst im Vergleich mit einem Iran, der Kernwaffen besitzt. Ein Iran mit Kernwaffen im Mittleren Osten wäre nicht bloß ein weiteres Nordkorea. Er wäre 50 Nordkoreas.“ Zurück ins Hier und Jetzt: Nach mehrfachen Atomtests erlebt die koreanische Halbinsel einen Frieden, der in nichts dem gleicht, was die Länder über die letzten Generationen gekannt haben. Wenn eine Atombombe für den Iran dem „fünfzigfach“ entspricht, dann sollten wir ihnen vielleicht ein paar geben!

Aber nehmen es wir erst einmal für bare Münze, fügen ein wenig Beweise und Logik hinzu und schauen, wo uns das hinbringt.

Erstens: „Der Iran lügt mit der Behauptung, kein Atomwaffen-Programm zu haben.“ Sicherlich ist es mittlerweile allgemein bekannt, dass der Iran ein Atomwaffen-Programm hatte (das ist der Grund, warum es überhaupt einen „Iran-Deal“ gibt), genau wie Israel ein Atomwaffenprogramm hat. Jedoch verlässt sich Israel in hohem Maße auf gestohlene US Geheimdienstunterlagen und wurde vom CIA als wachsende Gefahr eingestuft, da es dem Apartheid-Regime in Südafrika atomares Material anbot und man gemeinsam Waffen testete. Israel hat zudem für eine massive Verschiebung der Machtverhältnisse in der Region gesorgt, etwas, das Netanyahu, allen furchtbaren Konsequenzen zum Trotz, aufrechterhalten möchte.

Zweitens: Auch nach Abschluss des Deals hat der Iran sein Wissen erhalten und ausgebaut und diesbezüglich gelogen. Netanyahus Beweise beruhen hierbei auf der Behauptung, dass der mutmaßliche Kopf des iranischen Atom-Programmes AMAD, Fakhirizadeh, weiterhin die SPND leite, die Organisation für Verteidigungs-Innovationen und Forschung und unter deren Schirmherrschaft die Forschung zu Atomwaffen fortgesetzt habe. Wie auch immer war diese Information dem US-Außenministerium bereits 2014 bekannt, als sie Fakhirizadeh und der SPND selbst für ihre Rolle in der Forschung zu Atomwaffen Sanktionen auferlegten. Und in ihrem Abschlussreport machte die IAEA deutlich, dass sie sich der Existenz der mutmaßlichen „Geheimen Kernwaffen“-Stätte durchaus bewusst war und wusste, wo diese lag, was dort vor sich ging und dass es Teil ihrer Analyse des iranischen Atom-Programmes war:

Informationen, die der Behörde vor 2011 zugänglich waren, deuteten darauf hin, dass der Iran mithilfe unterschiedlicher und sich entwickelnder Managementstrukturen Aktivitäten fördere, die eine mögliche militärische Dimension seines Atomprogrammes unterstützt. Diesen Informationen zufolge decken die organisatorischen Strukturen die meisten der Aktivitätsbereiche ab, die grundlegend sind für die Entwicklung einer explosiven atomaren Waffe. Die Informationen deuteten darauf hin, dass Tätigkeiten in den 1980er-Jahren im Physic Research Center (PHRC) begonnen wurden und später, unter der Leitung von Mohsen Fakhrizadeh in den frühen 2000ern fokussierter in den Projekten des AMA- Plans aufgingen, angeblich unter der Leitung des „Orchid Office“. Informationen ließen vermuten, dass alle Aktivitäten im Rahmen das AMAD-Plans Ende 2003 gestoppt wurden und dass die Arbeit voll dokumentiert wurde. Ausrüstung und Arbeitsstätten wurden entweder gesäubert oder vernichtet, so dass es wenig gab, das hätte Aufschluss geben können über die heikle Natur der Arbeit, die dort stattgefunden hatte. Die Informationen gaben an, dass in der Folge von Mohsen Fakhrizade eine neue Institution, die Organization of Defensive Innovation and Research, am Standort Mojdeh nahe der Malek Ashtar Universität eingerichtet wurde.

Wie sind diese Fakten in Einklang zu bringen mit der Behauptung „der Iran hat gegenüber der IAEA gelogen“ und dass Netanyahu folglich mit seiner Präsentation diese Machenschaften und die ganze Operation ans Licht gebracht hat? Es fällt schwer, da diese Informationen allen beteiligten Parteien allgemein bekannt waren, auch vor dem Deal in 2011, und die IAEA selbst dafür Sorge trägt, dass der Iran die Auflagen erfüllt. Es ist schlüssiger dies nur als noch mehr „Angst-Porno“ zu sehen, der dem Zweck dient, Trump dazu zu drängen, den Deal platzen zu lassen und den Iran noch weiter von der internationalen Gemeinschaft (sprich den westlichen Nationen) zu isolieren.

Aber warum den Deal platzen lassen? Weil es das ist, wofür er ausgehandelt wurde – ihn platzen zu lassen. Die JCPOA hat Irans Möglichkeiten zum Bau einer Kernwaffe nur auf einen Zeitrahmen von 10-15 Jahre beschränkt – den Zeitrahmen, den der Westen veranschlagt hat, um Assad zu stürzen und dann im nächsten Schritt Iran ins Visier zu nehmen.

Zum Zeitpunkt, als der Deal abgeschlossen wurde, hat niemand damit gerechnet, dass Russland eingreifen und das Spielfeld im Mittleren Osten völlig neu aufrollen würde. Es war vielmehr so, dass man hoffte, die Welt würde Zeuge sein, wie der Iran einen „guten Deal“ ausschlägt, und damit internationale Interventionen legitimiert. So legt es ein Report des Brookings Instituts mit dem Titel „Welcher Weg nach Persien“ von 2009 offen:

Ein Regimewechsel würde viel attraktiver für Amerikaner, den Mittleren Osten, Europa, Asien und eventuell sogar für das iranische Volk, wenn sie glauben könnten, dass Iran das Angebot eines sehr guten Deals ausgeschlagen hat. Vor allem innerhalb des iranischen Volkes könnte so die Bereitschaft gestärkt werden, sich dem Regime zu widersetzen. Es wäre deshalb ein guter Weg sich für den Anfang darauf zu konzentrieren, zu überzeugen und wenn ein Regimewechsel das ist, was Washington wirklich anstrebt, müssen die Vereinigten Staaten sicherstellen, dass Iran den vorgeschlagenen Deal ausschlägt und dafür Sorge tragen, dass er zugleich für alle anderen sehr attraktiv erscheint…

Der beste Weg internationale Schmähungen zu minimieren und Unterstützung zu maximieren (wie widerwillig und wenig sichtbar auch immer) ist es, nur dann zuzuschlagen, wenn die vorherrschende Meinung ist, dass den Iranern ein hervorragendes Angebot gemacht wurde, diese den Spitzendeal aber ablehnten – ein Deal, der so gut ist, dass nur ein Land, das tatsächlich vorhat Kernwaffen zu besitzen und dies aus den falschen Gründen, ihn ablehnen würde. Unter diesen Umständen könnten die USA (oder Israel) vorgeben, ihre Schritte aus Sorge und nicht aus Wut vorzunehmen und zumindest Teile der internationalen Gemeinschaft würden schlussfolgern, dass die Iraner sich dies „selbst zuzuschreiben hätten“, weil sie einen sehr guten Deal abgelehnt hatten.

Wie Georgetown-Gastprofessor Paul Pillar mit Blick auf den Iran-Deal feststellte, waren die Konsequenzen verheerend, als die US-Regierung zuletzt internationale Inspektoren eines Staates im Mittleren Osten verwies während ihrer Suche nach Massenvernichtungswaffen: „Es war das Vorspiel zu einem langen, teuren und sehr destabilisierenden Krieg.“ Dieses Mal wird es keine offene, militärische Intervention geben, da es vermutlich „zu spät“ ist. Auch wenn der Iran keine Atombombe besitzt, hat er doch den Rückhalt des russischen Militärs. Stattdessen wird es einen Zuwachs an Sanktionen geben, begleitet von der entsprechenden Rhetorik und, wie Pompeo versprochen hat, einen Anstieg an geheimen Operationen.

Nicht, dass sich das jedoch wunschgemäß entwickeln würde. Als Russland in Syrien intervenierte, ging die gesamte Planung den Bach runter, die Jihadisten verloren, Assad ist noch immer an der Macht und Israel hat nicht länger die Möglichkeit, sich eigenmächtig in die Angelegenheiten des Nachbarlandes einzumischen. In 2016 hat Russland S-300 Raketensysteme an Iran geliefert, die, Berichten zufolge, jetzt einsatzbereit sind. Russland steigert auch die Lieferung der S-300 an Syrien, mit der trockenen Aussage, dass „Israel furchtbare Konsequenzen tragen muss“, sollte es wagen, das System anzugreifen, sobald es eingerichtet ist.

https://de.sott.net/article/32462-Der-Iran-lugt-Wieder-schreit-Netanyahu-Wolf-weil-Trump-uberlegt-den-Iran-Deal-platzen-zu-lassen

Vertrag von Versailles im Schulunterricht 1933

Hochgeladen am 12.10.2012