Also, man sollte jetzt nicht einfach sagen, so eine Verbrecherin, stiehlt der Firma so viel Geld!
Die Firma muss sehr groß sein, sodass diese enorme Summe nichteinmal als fehlend entdeckt wurde.
Das Wesentliche aber ist, WIESO stahl diese Frau, wieso war sie spielsüchtig und keiner bemerkte es? Wie arm ist in Wahrheit der Mensch, der zu solchen Maßnahmen greift?
Das sollte auch mal bedacht werden. Damit möchte ich mit keinem Wort die Tat schönen, sicher nicht, sondern lediglich den Fokus vom Verbrechen auf die wahre innere Not umlenken!
Das Urteil, den gesamten Schaden zurück zu zahlen, ist ein totaler Nonsens. Kein Pensionist ist dazu in der Lage. Man wird der Frau bis auf die Mindestsicherung alles wegnehmen und sie dahinvegetieren lassen. Statt aus solchen Fällen soziale Lehre zu beziehen macht man den Menschen letztlich komplett fertig.
Ich stelle hier auch nochmals die vielfach traktierte Frage: „Welche Verbrechen wurden durch Strafen weniger oder ganz ausgemerzt“… Sie wissen die Antwort!
Die heutigen Politiker, welche lachenden Gesichts von dem Volk leben, es verarschen und verraten, die sollten allesamt mit der Mindestsicherung oder Hartz4 leben, damit sie mal erkennen, wo Gott wirklich wohnt!
AnNijaTbé am6.4.2014
~~~
Buchhalterin muss ins Gefängnis
Wegen Untreue fasste die pensionierte Buchhalterin am Landesgericht Wiener Neustadt dreieinhalb Jahre unbedingte Haft aus. Mindestens sechs Jahre lang hatte die 60-Jährige vom Firmenkonto ihres Arbeitsgebers insgesamt mehr als 2,2 Millionen abgezweigt und im Kasino verspielt. Der Schuldspruch wegen des Verbrechens der Untreue ist bereits rechtskräftig.
Sie war die „Chefbuchhalterin, die bei allen hohen Respekt und Ansehen genoss“, sagte der deutsche Firmenanwalt im Zeugenstand. Man hatte sich in dem Unternehmen in Vösendorf (Bezirk Mödling) auf die Niederösterreicherin verlassen. Offensichtlich zu sehr, denn bei Revisionen fiel der enorme Schaden nicht auf. Erst als die Angeklagte in Pension gehen sollte und ihre Nachfolgerin eingeschult wurde, fielen dieser die Malversationen auf.
„Reumütiges Geständnis unter Tränen“
Vor dem Schöffensenat in Wiener Neustadt legte die 60-Jährige unter Tränen ein reumütiges Geständnis ab. Begonnen habe alles damit, dass ihr erster Arbeitgeber ebenso wie die darauf gegründete Auffangfirma in Konkurs gegangen seien. Dadurch habe sie Verbindlichkeiten übernommen, die sie selbst an den Rand des Privatkonkurses gebracht hätten. „Immer wenn der Exekutor kam, musste ich mit meinen Kindern ins Frauenhaus flüchten. Mein Ehemann war sehr aggressiv“, rechtfertigte sich die Angeklagte.
Als in der Firma das Telebanking eingeführt wurde, fing sie regelmäßig die Post ab, mit der Codes und TANs zugeschickt wurden. „So hat sie sich am Vieraugenprinzip der Kontrolle vorbeigeschwindelt“, erklärte der Firmenanwalt, weshalb die Abbuchungen vom Firmenkonto nicht auffielen.
2,2 Millionen Euro im Kasino verspielt
Die 60-Jährige trug exakt 2.263.175 Euro ins Kasino. „10.000 Euro pro Monat habe ich sicher verspielt. Ich bin drei- bis viermal im Monat ins Kasino gegangen. Und blieb dort von 21.00 Uhr, bis um 3.00 Uhr zugesperrt wird“, gab die Angeklagte zu. Die Beschuldigte (Verteidiger Rudolf Mayer) nahm das Urteil an. Sie wurde auch dazu verurteilt, den gesamten Schaden zurückzuzahlen.
Links:
- Eine Million veruntreut: Drei Jahre Haft (noe.ORF.at; 28.10.2013)
- Betrugsnetz von Baufirmen aufgeflogen (noe.ORF.at; 18.10.2013)
















































