Geschützt: Eine kleine aber wahre Sinngeschichte

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Alleinerziehende Mutter erzählt – unbedingt lesen!

Danke Karl, die Geschichte ist wunderbar!

Unsere Gesellschaft wird darauf geeicht Familie abzulehnen und als Einzelner in der Überforderung sich der Firma zuzuwenden.
Kinder sind Eigentum der Firma, Eltern haben lediglich eine Erziehugsberechtigung und sind sorgeberechtigt. Sie dürfen sich also Sorgen machen !?
Dabei sollte doch logischerweise, wenn eine Frau ein Kind bekommt dies nicht geächtet werden und einen gesellschaftlichen Ausstoß bedeuten.
Das hier ein Plan dahintersteckt ist augenfällig.
In einem Land wie es Lybien einst unter Ghaddafi gewesen ist bekam ein Paar bei Heirat 40 000 Dollar damit es ohne Sorge (Berechtigung) eine Familie gründen kann !
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Dazu möchte ich diese Anekdote hier anführen:
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Eine Mutter geht zu einer Behörde. Als sie herauskommt, hat sich ihr Leben geändert, auch auf dem Papier. Was sie erzählt, spricht uns allen aus der Seele.
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Eine Frau namens Emily ging zum Amt, um ihren Führerschein zu verlängern. Als die Beamtin nach ihrem Beruf fragte, zögerte Emily, da sie nicht genau wusste, was sie offiziell sagen soll. „Ich meine“, sagte die Amtsfrau, „Haben sie einen Job oder sind sie nur…“ – „Natürlich habe ich einen Job – ich bin Mutter“, fiel Emily ihr ins Wort. „Mutter ist keine offizielle Berufsbezeichnung.
Also: Hausfrau“, sagte die Beamtin.
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Ich hatte diese kleine Geschichte schon völlig vergessen, bis ich mich eines Tages in der gleichen Situation wiederfand.
 
Die Dame bei mir am Schalter war offensichtlich eine Karrierefrau – effizient, selbstbewusst und sie legte wahrscheinlich großen Wert darauf, einen hochtrabenden Titel wie „Höhere städtische Registrierungsbeamtin“ oder „Behördliche Fragenstellungsbeauftragte“ zu haben.
 
„Ihr Beruf?“, fragte sie mit abschätzigem Blick. Ich habe keine Ahnung, was dann mit mir passierte, aber diese Worte kamen spontan über meine Lippen: „Ich bin Forschungsbeauftragte am Institut für Kinderentwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen.“
 
Sie hielt inne, den Kugelschreiber kurz über dem Formular festgefroren, und sah mich an, als hätte sie sich verhört. Also habe ich mich langsam und deutlich wiederholt, die wichtigsten Worte betonend. Und dann konnte ich mit einem inneren Kichern dabei zusehen, wie sie versuchte, den Titel in das kleine Formularfeld einzutragen.
 
„Dürfte ich wohl fragen“, sagte die Beamtin mit vorsichtigem Interesse, „was sie an ihrem Institut genau machen?“
 
Ich hörte mich voller Selbstbewusstsein und ohne Zögern sagen: „Ich führe ein Langzeit-Forschungsprogramm (welche Mutter tut das nicht) im Labor und in der Feldforschung (also drinnen und draußen) durch. Ich arbeite gerade an meiner Professur (als professionelle Familienmanagerin natürlich) und habe bereits vier Auszeichungen bekommen (alles Töchter).
Das alles ist natürlich höchst anspruchsvoll und meistens arbeite ich 14 Stunden oder mehr am Tag (eigentlich ist man ja 24 Stunden in Bereitschaft). Der Job ist definitiv eine größere Herausforderung als irgendwelche Allerwelts-Karrieren in der Wirtschaft oder so, aber dafür ist der Lohn auch viel besser und zufriedenstellender als alles Geld der Welt.“

Man merkte, wie die Dame immer respektvoller wurde, am Ende hat sie mich sogar persönlich zur Tür begleitet.

Als ich danach in unsere Einfahrt fuhr, voller Freude über meine neue, glamouröse Karriere, wurde ich von meinen Laborassistentinnen begrüßt – 13, 7 und 3 Jahre alt. Ich konnte unser neues Forschungsmodell im Kinderentwicklungsprogramm (6 Monate alt und zuckersüß), dabei hören, wie es ein neues Vokalmuster ausprobierte.
Ich fühlte mich fantastisch. Ich habe die Bürokratie besiegt! Und ich bin jetzt in den Akten jemand bedeutenderes und besondereres als einfach „nur eine Mutter“.
Mutter: Was für eine wundervolle Karriere!
Werden dann Großmütter eigentlich zu „Senior-Forschungsbeauftragten am Institut für Kinderentwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen“? Ich glaube schon. Und Tanten sind „Wissenschaftliche Forschungsmitarbeiter“…
Sie hat ja vollkommen recht und keineswegs übertrieben – das Mutter-Dasein ist ein anspruchsvoller Vollzeitjob.

Das Leben – Es kommt alles zurück in die Box | Was ist der Sinn des Lebens?

Danke Holger, dieses Video gefällt mir 🙂

Published on Dec 16, 2014

Für die „Indiander“ und viele andere Völker, die diese Erde bewohnt haben, war es selbstverständlich, dass ihnen nichts auf dieser Erde gehörte. Und auch uns gehört im Endeffekt nichts, es kommt alles zurück in die Box.
Das Inbesitznehmen von Land und Gegenständen, war für Descartes das Grundübel der Zivilisation. Durch das erschaffen von „meinem“ und „deinem“, anstatt „unserem“, wurde die Trennung der Menschheit untereinander und vom Rest des Planeten intiiert. Wir zogen imaginäre Grenzen und erschufen verschiedene Nationalitäten und Religionen, welche uns weiter voneinander abgrenzten.
Der heutige Kapitalismus ist der Höhepunkt dieser Trennung, indem sogar Wasser und Nahrungsmittel „privatisiert“ werden und kaum ein Fleck Erde ohne „Besitzer“ ist. Wir beuten Mutter Natur, welche wir alle gemeinsam teilen, gnadenlos aus und haben uns völlig von unseren natürlichen Wurzeln abgekapselt.
Die Resultate dieser Trennung sehen wir überall auf der Welt. Das folgende Video zeigt eindrucksvoll auf, wie bedeutungslos dieser ganze Besitz im Endeffekt ist, denn denk daran: Es geht alles zurück in die Box!

Das Video wurde von „The Journey of Purpose“ (www.youtube.com/user/TheJourneyofPurpos­e) erstellt und die Untertitel habe ich hinzugefügt. Die Rede ist ein Auszug aus John Ortberg’s Buch „It all goes back in the box“.

Schaut bei unserer Facebook-Seite vorbei: http://www.facebook.com/WachAufMenschheit

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Die Insel der Gefühle

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, dass Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort.

Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.

Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: „Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“

„Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.“

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?“

„Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen“, antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.“

Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“

„Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich aber rief eine Stimme: „Komm Liebe, ich nehme dich mit.“

Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.

Später fragte die Liebe das Wissen: „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“

„Ja sicher“, antwortete das Wissen, „das war die Zeit.“

„Die Zeit?“ fragte die Liebe erstaunt, „Warum hat mir die Zeit denn geholfen?“

Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

Die Axt schärfen

axt
Bildquelle

Danke Reiner für diese Sinngeschichte 🙂

Axt schärfen

Es war einmal ein Holzfäller, der bei deiner Holzgesellschaft um Arbeit vorsprach.
Das Gehalt war in Ordnung, die Arbeitsbedingungen verlockend, also wollte der Holzfäller einen guten Eindruck hinterlassen.

Am ersten Tag meldete er sich beim Vorarbeiter, der ihm eine Axt gab und ihm einen bestimmten Bereich im Wald zuwies.
Begeistert machte sich der Holzfäller an die Arbeit. An einen einzigen Tag fällte er achtzehn Bäume.

„Herzlichen Glückwunsch“, sagte der Vorarbeiter.
„Weiter so.“
Angestachelt von den Worten des Vorarbeiters, beschloss der Holzfäller, am nächsten Tag das Ergebnis seiner Arbeit noch zu übertreffen. Also legte er sich in dieser Nacht früh ins Bett. Am nächsten Morgen stand er vor allen anderen auf und ging in den Wald. Trotz aller Anstrengung gelang es ihm aber nicht, mehr als fünfzehn Bäume zu fällen.
„Ich muss müde sein“, dachte er und beschloss, an diesem Tag gleich nach Sonnenuntergang schlafen zu gehen.
Im Morgengrauen erwachte er mit dem Entschluss, heute seine Marke von achtzehn Bäumen zu übertreffen. Er schaffte nicht einmal die Hälfte.
Am nächsten Tag waren es nur sieben Bäume, und am übernächsten fünf, seinen letzten Tag verbrachte er fast vollständig damit, einen zweiten Baum zu fällen. In Sorge darüber, was wohl der Vorarbeiter dazu sagen würde, trat der Holzfäller vor ihn hin, erzählte, was passiert war, und schwor Stein und Bein, dass er geschuftet hatte bis zum Umfallen.
Der Vorarbeiter fragte ihn: „Wann hast du denn deine Axt das letzte Mal geschärft?“
„Die Axt schärfen? Dazu hatte ich keine Zeit, ich war zu sehr damit beschäftigt, Bäume zu fällen.“
Aus „Komm ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay
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