Außergewöhnliche Ärzte – Wissenschafter

GIFTFREI - Selbsthilfe

Das Mangelsyndrom Kryptopyrrolurie Vorsicht:

Zappelphilipp (ADHS ADS) ist ein Hyperaktivitätssyndrom, welches häufig auf einen chronischen Mangel von Vit B6 und Zink zurückzuführen sein kann. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene können darunter leiden. Die physisch-, psychischen Zustände können auch an die manischen Phasen eines unter Depressionen leidenden Menschen erinnern.

Solch ein Mangelsyndrom ist unter der Bezeichnung Kryptopyrrolurie zu finden.

An Kryptopyrrolurie leidende Menschen nennt man Pyrroliker.

Die Behandlung von ADHS mit Psychopharmaka ist daher nicht nur falsch, kontraproduktiv, sondern auch höchst gefährlich. Pyrroliker brauchen offenbar in erster Linie eine Ernährungsumstellung und zusätzlich Vit B6 und Zink, doch das ist nicht alles und auch nicht so einfach, es muss genau analysiert werden.

Sprechen Sie daher mit ihrem Arzt oder wenden Sie sich an den Wissenschafter Dr. Kuklinski, welcher dieses Syndrom im Zusammenhang mit anderen physischen Mängeln und chronischen Erkrankungen neu entdeckte.

Wenn Sie an einer unklare Symptomatik leiden, nehmen sie keine…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.206 weitere Wörter

Dolorimeter – 1-10 DOL = Schmerzskala

http://en.wikipedia.org/wiki/Dolorimeter

https://wissenschaft3000.wordpress.com/2012/02/24/silent-sheriff-mikrowellen-waffe-strahlenwaffe-us-militar/ – Video

—–

Fibromyalgia:  Part IV:  Long term outcome as measured by dolorimetry..

—–

dolorimetry [ˌdɒləˈrɪmətrɪ]

n

(Medicine) a technique for measuring the level of pain perception by applying heat to the skin

Collins English Dictionary – Complete and Unabridged © HarperCollins Publishers 1991, 1994, 1998, 2000, 2003

—–

STUDIES ON PAIN: MEASUREMENTS OF PAIN INTENSITY – IN CHILDBIRTH‘
By JAMES D. HARDY AND CARL T. JAVERT – jcinvest00394-0165

—–

Erheblich weh

Kein Arzt, so schien es, konnte ihr

helfen. Die Patientin hatte nach einer Brustkrebs-Operation gräßliche Schmerzen im rechten Arm zurückbehalten. Die Chirurgen vermuteten eine Tochtergeschwulst, aber sie konnten keine ausfindig machen. Der Psychotherapeut diagnostizierte eine Hysterie, aber er konnte sie nicht heilen.

Erst nachdem die Frau in die Schmerzklinik von Seattle, einem Spezialinstitut der Universität im amerikanischen Bundesstaat Washington, eingeliefert worden war, ließ sich das Rätsel erklären. Ein Team von Schmerzspezialisten – Fachärzte für Anästhesie, Nervenchirurgie, Strahlenbehandlung, Orthopädie und Psychiatrie – stellte nach langwierigen Untersuchungen fest, daß ein Armnerv durch Röntgenbestrahlung lädiert worden war. Die Wissenschaftler töteten den Nerv durch eine Alkoholinjektion ab: Die Patientin war geheilt.

Als der Anästhesie-Fachmann Dr. John J. Bonica unlängst diesen Erfolg verkündete, warnte er zugleich vor übertriebenen Hoffnungen: „Nur jeder zweite schmerzkranke Patient kann geheilt werden.“ Schon als großer Fortschritt müsse gelten, wenn man bei der anderen Hälfte der Klinikpatienten, die unter schweren, lang anhaltenden Schmerzen zu leiden haben, die Qual „nur ein kleines bißchen lindern“ könne.

Das Bekenntnis des Mediziners verdeutlichte, daß die Ärzte noch immer Mühe haben, zu vollbringen, was Hippokrates vor 2300 Jahren als „göttlich Werk“ bezeichnete: „den Schmerz zu stillen“.

Wohl können Ärzte todkranken Krebspatienten heute mit hochwirksamen Medikamenten, etwa Opium-Abkömmlingen, Linderung verschaffen; wohl halten Apotheken mittlerweile Mittel gegen Zahnweh im Dutzend feil. Aber immer wieder begegnen die Ärzte merkwürdigen Formen menschlicher Pein, gegen die es keine Dauerhilfe gibt – ebensowenig wie es bis heute eine allgemein anerkannte, wissenschaftlich gesicherte Erklärung für die vielfältigen Schmerzformen gibt. Der Schmerz, das trivialste und zugleich penetranteste menschliche Unlustgefühl, ist noch immer ein Geheimnis.

Einer der einleuchtendsten, aber vordergründigen Deutungsversuche interpretiert den Schmerz als „bellenden Wachhund der Gesundheit“. Aber in dieser Funktion offenbart der Schmerz auch alle Intelligenzschwächen eines Köters: Er verbellt Banalitäten wie Hühneraugen mit einem Aufwand, der in krassem Mißverhältnis zur Ursache steht. Andererseits entgeht ihm die Ansiedlung von Tuberkelbazillen im Körper, und er verschläft auch in der Regel das Anfangsstadium eines Magenkrebses.

Schließlich verfolgt der Wachhund eine falsche Fährte bei inneren Erkrankungen, die durch Schmerzen an einer entfernten Hautstelle („projizierte Schmerzen“) in Erscheinung treten. So kann eine Gallenblasenerkrankung sich wie Rheuma der Rückenmuskulatur äußern oder ein Herzleiden eine Nervenentzündung des linken Armes vortäuschen – Sonderbarkeiten des Schmerzes, die der Berliner Chirurg August Bier einst als „Irrtümer der Seele“ apostrophierte.

In der Sprechstunde begegnen die Ärzte deshalb dem Schmerzreport der Patienten zumeist nachsichtig nickend mit branchenüblicher Skepsis. Sie ist freilich auch schon deshalb angebracht, weil die Schmerzempfindung nicht exakt mitgeteilt, sondern nur mehr oder weniger anschaulich umschrieben werden kann – mit Vokabeln wie stechend, reißend, bohrend, ziehend, klopfend, tobend, dumpf oder scharf**.

„Man ringt nach Ausdrücken“, so schildert der Bremer Mediziner Professor Karl Stoevesandt seine Praxiserfahrung, „aber dem Arzt hilft das gar nichts, noch viel weniger, wenn der Patient es mit Sätzen versucht, die beginnen mit ‚Es ist, wie wenn…‘ und dann folgt eine Vorstellung, die jeder erfahrbaren Wirklichkeit entbehrt (,wie wenn eine Blutader in der Leber geplatzt wäre‘). Das Bild … sagt nur, daß es dem Menschen da oder dort erheblich weh tut.“

Wenn die Wissenschaftler versuchten, das Wesen des Schmerzes zu erfassen, gerieten sie nicht selten in eine ähnlich ungewisse Situation. Fest stand, daß Schmerz durch verschiedene Reize, wie Druck, Stich, Hitze, Kälte, elektrischen Strom oder Chemikalien, zu erzeugen ist. Aber kontrovers war bereits die im vergangenen Jahrhundert aufgestellte Theorie, daß der Schmerz zustande komme, wenn Nerven gezerrt oder gedehnt werden.

Das mochte zwar für Darmkoliken zutreffen, schien aber gänzlich unwahrscheinlich als Erklärung der mit Todesangst verbundenen Angina-pectoris-Schmerzen (die durch Sauerstoffmangel entstehen, wie später entdeckt wurde). Noch verwirrender wurde das Problem, als Forscher sogenannte Schmerzstoffe als Auslösefaktoren verdächtigten.

Die Beobachtung, daß sich bei einem Schlag gegen das Schienbein beispielsweise der Schmerz von der Reizstelle aus nach verschiedenen Seiten ausbreitet, hatte die Vermutung nahegelegt. Erst glaubten die Wissenschaftler, es handele sich um ein Gewebegift, das bei krankhaften Prozessen im Körper in verstärktem Maße erzeugt wird: das Histamin. Aber wenn sich die Wissenschaftler im Selbstversuch Histamin einspritzten, verspürten sie nur ein Jucken.

„Dann“, so berichtet der Medizinschriftsteller Dr. Friedrich Deich, „nahm man sich das Azetylcholin vor, das bei der nervösen Erregung mitwirkt. Aber Azetylcholin verursacht überhaupt keine Reizempfindung. Schließlich kam man auf den Gedanken, beide Stoffe zu mischen, und siehe da, die Mischung von Histamin und Azetylcholin verursacht noch in millionenfacher Verdünnung heftige Schmerzen.“ Es schien, als sei der Schmerz ein rein physiologisches Geschehen – und damit meßbar wie der Blutdruck oder der Säuregehalt des Magensaftes.

Vermeintlich schon dabei, den Schmerz in direktem Zugriff erfassen und erklären zu können, gingen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Mediziner sogar dazu

über, sogenannte Dolorimeter – dolor (lat.) = Schmerz -, eine Art von Schmerzskalen, zu entwickeln.

Damit glaubte man den Schmerz meßbar machen zu können: Die Forscher leiteten sich einen dosierbaren Hitzestrahl auf die Stirn, dessen Temperatur allmählich verstärkt wurde. 22mal konnten die Tester dabei deutlich eine Steigerung des Schmerzempfindens wahrnehmen, dann blieb die Schmerzintensität unverändert.

Jeweils zwei Schmerzgrade faßten sie zu einer Einheit („Dol“) zusammen, so daß das Dolorimeter insgesamt zwölf Schmerzstufen aufwies, die jeweils einer bestimmten Temperatur entsprachen.

Um festzustellen, wieviel Dol ein schmerzgeplagter Patient hat, leiteten die Ärzte den Hitzestrahl beispielsweise auf die Stirn von Migräne-Kranken. Sobald der künstlich erzeugte Schmerz nach Meinung des Kranken die Intensität des natürlichen Migräne-Schmerzes erreichte, leiteten die Ärzte von der Temperatur des Hitzestrahles die Schmerzstärke ab. So ermittelten sie für Migräne fünf Dol, für Zahnschmerzen ein bis zwei Dol.

Es war ein abwegiger Versuch, den Schmerz zu objektivieren. Der Mainzer Psychiater und Neurologe Dr. Heinrich Kranz in seinem vielbeachteten Buch „Über den Schmerz“: „Wir kommen seinem Sinn nicht nahe genug, wenn wir ihn rein biologisch und dabei auch noch ganz isoliert für sich betrachten.“ Man könne dem Schmerz nur gerecht werden, „wenn man all seine Bezüge zur Gesamtperson berücksichtigt“.

weoterlesen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46171727.html

%d Bloggern gefällt das: