Dokumentation : Magische Heil – Pflanzen

 Teil 1

Merke an: FRAU Sonne – bei diesen Schamanen galt die Sonne als weiblich, wie in der Deutschen URsprache auch!

Veröffentlicht am 29.07.2015

Die Kraft der Natur liegt direkt vor unseren Augen.

Teil 2

Veröffentlicht am 01.08.2015

Die Kraft der Natur liegt direkt vor unseren Augen

Kornelkirsche – Dirndl

Kornelkirsche – Cornus mas, Dirndl, Dinrndling, Gelber Hatriegel, Hahnenhoden 

Kornelkirsche

Kornelkirsche

Sehr für im Jahr, so gegen März-April, manchmal sogar bevor die Forsythien blühen, sieht man schon die gelben Blüten der Kornelkirsche. In der Schweiz heißt er Tierlibaum. Er gehört in die Gruppe der Hartriegelgewächse – Cornus. Die Motivation über diese Frucht zu schreiben hat mehrere Gründe. Als ich gestern mit meinem Hund im Park spazieren ging, lagen viele reife Früchte des Baumes am Boden. Ein Kind lief entzückt hin, um welche aufzuklauben. Die Mutter nahm dem Kind die Früchte aus der Hand und meinte, dass sie giftig sind. Ein weiterer Grund ist, weil diese Frucht nur mehr wenigen Jugendlichen ein Begriff ist.

umfangreicher Bericht dazu auf: https://waldmeierei.wordpress.com/2015/11/08/kornelkirsche/

Die Hagebutte eine der ältesten Kulturpflanzen

hagebutte

Vermutlich war die Hagebutte bereits in der Steinzeit bekannt und diente schon damals zur Herstellung von Mus. Heute wird sie vorwiegend zur Zubereitung von Tees verwendet, aber auch andere Produkte, wie zum Beispiel Hagebuttenmarmeladen, sind sehr beliebt.

Egal ob als Mus, als Tee oder als Marmelade genossen, die Hauptwirkung der Hagebutte beruht in jedem Fall auf ihrem hohen Anteil an Vitamin C. Weiters hat die Hagebutte eine schwach harntreibende und abführende Wirkung. Äußerlich kann man sie bei Zahnschmerzen oder Zahnfleischbluten einsetzen.

Die Pflanze, deren Frucht die Hagebutte ist, ist die Heckenrose. Sie ist ein schnellwüchsiger Strauch, der zumeist mehr in die Breite als in die Höhe wächst. Die Heckenrose ist die am häufigsten wild wachsende Rosenart. Oft wird sie auch nach ihren Früchten, den Hagebutten, genannt, wobei zu erwähnen ist, dass es sich bei der Hagenbutte eigentlich um eine Scheinfrucht handelt.

Kenndaten

  • Wissenschaftlicher Name: Rosa canina
  • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
  • Wuchshöhe: 2 – 3 m, selten bis zu 5 m
  • Farbe der Blüten: Hellrosa, selten kräftig Rosa oder Weiß
  • Sammelzeit: Herbst
  • Vorkommen: Europa, Nordwest-Afrika und in Teilen Asiens
  • Standorte: mäßig trockene bis frische, humose und tiefgründige Böden
  • verwendete Pflanzenteile: Frucht (Scheinfrucht) = Hagebutte

Synonyme

Apfelrose, Butterfässlein, Dornapfel, Hagrose, Hainbutten, Hainrose, Heimhiffen, Heinzerlein, Hetschepetsche, Hetscherl, Hiefenstrauch, Hindsrose, Hundsrose, Rosenbeere, Weinrose, Wilde Heiderose, Wildhips, Wildrose, Zaunrose, Heckenrose,

Wirksame Inhaltsstoffe

Flavonoide, Fruchtsäuren, Gerbstoffe, Kalzium, Pektin, Saccharose, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin C, Vitamin K

Quelle: http://gesund.co.at/hagebutte-heilpflanzenlexikon-23579/

Dein NachbarLohbach: Giftige Beeren

Tollkirsche

Der Spätsommer und Herbst ist die Zeit der reifen Beeren, alle freuen sich auf feine Himbeeren, Walderdbeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren. Aber die meisten Beeren sind nicht genießbar oder mäßig bis tödlich giftig. Gefahr lauert nicht nur im Wald, sondern auch im eigenen Garten, z.B. in Form von Heckenpflanzen mit giftigen Früchten. Die häufigsten Pflanzenvergiftungen bei Kindern werden durch Beeren verursacht, die den genießbaren Beeren zumindest oberflächlich ähnlich sehen. Je besser Kinder lernen, essbare von giftigen Beeren zu unterscheiden, umso besser sind sie geschützt.
posted by Elisabeth Hofer

Die giftige Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna), ein Nachtschattengewächs, gilt als alte Zauberpflanze. Der Giftgehalt der ganzen Pflanze variiert je nach Standort. Kirschgroße, schwarz glänzende, süße Tollkirschen in ihren fünfzipfeligen Kelchen sind im Herbst besonders für Kinder im Vorschulalter eine große Gefahr.
Symptome einer Tollkirschenvergiftung sind deutlich erweiterte Pupillen, heiße, trockene, rote Haut, Schluckbeschwerden durch trockene Schleimhäute in Mund und Rachen und Unruhe bis zum Tobsuchtsanfall. 3-5 Beeren sind für Kinder tödlich, die letale Dosis für Erwachsene liegt bei 10-20 Beeren (Tod durch Atemlähmung). Ein Gift der Tollkirsche, das Atropin, wird in der Medizin genutzt.
Foto wikipedia

Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) wächst in Laub- und Mischwäldern. Alle Teile der 10-30 cm hohen Pflanze sind giftig. Der Verzehr der giftigen Beeren führt zu Schwindel, Brechreiz und Bauchkrämpfen und kann zum Tod durch Atemstillstand führen. Der Pflanze wurde früher Zauberkraft zugeschrieben. In der Volksmedizin galt sie in stark verdünnter Konzentration als Mittel gegen allerlei Beschwerden und Medizin gegen ansteckende Krankheiten (Pestbeere).

w3000: Die Beeren der Eibe sind köstlich und den ganzen Winter über zu genießen. ACHTUNG: Der Kern muss aber ausgespuckt werden.
Die Europäische Eibe (Taxus baccata) ist der älteste (Tertiärrelikt) und der einzige giftige Baum Europas, alle Pflanzenteile (mit Ausnahme des Arillus = roter Samenmantel) sind äußerst giftig! Erbrechen, Schwindel, beschleunigte Herzfrequenz und zuletzt Herzstillstand sind die Folgen.
Langsames Wachstum bringt überaus hartes, elastisches und durch Gerbstoffeinlagerungen dauerhaftes Holz, das im Langbogenbau begehrt ist. Im März oder April blühen die weiblichen und männlichen Bäume, für die Bestäubung sorgt der Wind. Auf den weiblichen Bäumen entwickeln sich keine Zapfen sondern eiförmige Kapseln: Der harte Same (giftig) ist von einem saftigen Fruchtmantel umgeben, der zur Fruchtreife im Spätsommer und Herbst strahlend rot (Carotinoide) wird. Die Samen werden hauptsächlich von Vögeln verbreitet, die den süßen, roten Samenmantel verdauen und den giftigen Samen ausscheiden, der aufgrund einer Keimhemmung erst nach Jahren auskeimt.


Samen und Rinde des Echten Seidelbast (Daphne mezereum) enthalten verschiedene außerordentlich starke Gifte. Für Kinder sind besonders die erbsengroßen, leuchtend roten (manchmal gelben) Früchte des Seidelbasts verlockend. Sie verursachen stark entzündliche Hautreizungen mit Blasenbildung, nach dem Verschlucken Schäden im Magen-Darm-Trakt und an den Nieren. Der Verzehr von etwa 10 Beeren führt zum Tod.
Der Seidelbast wächst in Laub- und Mischwäldern und steht unter Schutz!


Das Europäische Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) enthält Gifte in allen Pflanzenteilen, besonders in den Samen. Unscheinbare Blüten (Mai, Juni), deren Nektar vor allem Ameisen und Fliegen anlockt, entwickeln sich im September und Oktober zu purpur-rosaroten, vierlappigen Kapselfrüchten mit weißen Samen, die von einem orangen Samenmantel (Arillus) umhüllt sind. Der Genuss der „Pfaffenhütchen“ reizt den Magen-Darm-Trakt massiv, schädigt Nieren und Herzmuskulatur und kann zum Kreislaufkollaps führen.


Die Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), ein Geißblattgewächs, bildet im Spätsommer erbsengroße, leuchtend rote Beeren, die bitter schmecken. Das bewahrt Menschen meist davor, zu viele von den mäßig giftigen Beeren zu kosten. Der „Genuss“ von 5 Beeren führt zu Erbrechen, Fieber und Magenschmerzen, ab etwa 30 Beeren werden die Vergiftungserscheinungen massiver, Durchfall und kalte Schweißausbrüche kommen dazu.

trauben-holunder-01

Die kleinen Steinfrüchte des Traubenholunder oder Roten Holunder (Sambucus racemosa) schmecken herb und wenig verlockend, sie enthalten 3-5 Samen. Nach dem Zerbeißen und Schlucken der giftigen Samen kann es zu Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Brechreiz und Durchfall kommen. Das rote Fruchtfleisch ohne Kerne (!) wird zu Marmelade oder zu Gelee verarbeitet.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra), Blütenstände

w3000: dazu sind noch alle Holundergewächse generell zu erwähnen – die Früchte des Holunders sind roh immer giftig! Der rote Traubenholunder soll nicht mit der ungiftigen Eberesche verwechselt werden.

Die Holunder (Sambucus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae). Die Gattung enthält weltweit etwas über zehn Arten, von denen drei in Mitteleuropa heimisch sind. Am bekanntesten von diesen drei Arten ist der Schwarze Holunder, der im heutigen Sprachgebrauch meist verkürzt als „Holunder“, in Norddeutschland oft auch als „Fliederbeerbusch“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ oder in der Schweiz und im Schwäbischen als „Holder“ bezeichnet wird. Daneben gibt es den ebenfalls strauchförmigen Roten Holunder und den staudenförmigen Zwerg-Holunder. Die Arten wachsen im gemäßigten bis subtropischen Klima und in höheren Lagen von tropischen Gebirgen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holunder

Der kalkliebende Wollige Schneeball (Viburnum lantana) wächst bevozugt in lichten Laubwäldern, an Waldrändern und wird als Zierstrauch gepflanzt.
Der Verzehr giftiger Pflanzenteile (unreife = rote Früchte, Blätter, Rinde) führt zu Übelkeit, Brechreiz, Entzündungen im Magen-Darm-Bereich und Durchfall. Im September reifen die Beeren, sie werden glänzend schwarz.
Foto wikipedia

Der laubwerfende oder immergrüne Gemeine Liguster (Ligustrum vulgare), ein Ölbaumgewächs, wächst als stark verzweigter Strauch über 4m hoch. Weiße, duftende Blüten in rispigen Blütenständen entwickeln sich zu kugeligen, schwarz glänzenden, giftigen Beeren. Ihr Verzehr führt zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Früher wurden die reifen Ligusterbeeren nach den ersten Frostnächten geerntet und als Färbemittel verwendet. Mit Soda gebeizte Wolle wird im Färbebad intensiv blau.
Als Heckenpflanze ist der schnittfeste, wintergrüne Liguster beliebt. Da auch die Blätter giftige Glycoside enthalten ist Vorsicht beim Schneiden geboten, intensiver Kontakt führt zu schmerzhaften Hautreizungen, dem „Liguster-Ekzem“.
Das besonders harte, zähe Holz mit einem violetten Kern eignet sich zum Drechseln und Schnitzen.

Foto wikipedia

Der Gemeine Efeu (Hedera helix), eine immergrüne Kletterpflanze, ist in allen Pflanzenteilen giftig. Bereits der Verzehr von 2-3 der sehr bitteren Beeren führt zu Brennen in Mund und Rachen, zu Brechdurchfall und Krämpfen, zu Kopfweh und Erhöhung der Pulsfrequenz. Der Efeu blüht erst im Herbst, die dunkelblauen Beeren entwickeln sich während des Winters und sind im Frühjahr reif.

Die Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus) stammt aus Nordamerika, wo sie Futterpflanze für viele Tiere ist. Die weißen, blasigen Früchte reifen im Herbst und bleiben bis in den Winter hinein am Strauch. Die Schneebeeren („Knallerbsen“) sind für Menschen mäßig giftig: Der Verzehr größerer Mengen führt zu Bauchschmerzen und Brechdurchfall.
Alle übrigen Fotos: focusnatura

Quelle: Dein NachbarLohbach: Giftige Beeren

gewusst? Luffa, der Schwamm kann auch gegessen werden ;-)

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Duschschwamm selbstgemacht

Hochgeladen am 29.07.2008

In diesem Video zeigt Euch die reizende Gianny wie man aus einer Luffa-Frucht einen Bio-Pflegeschwamm zum Duschen macht. Die Schritt-für-Schritt Anleitung findet Ihr unter http://www.wawerko.de

Luffa Harvest!

Veröffentlicht am 11.07.2012

Harvesting the first Luffa of the season!

Making Cold Process Loofah Soap {with homegrown luffa} S2W14

Veröffentlicht am 13.05.2013

Season 2 Week 14 of Soaping101 and we are making cold process soap using homegrown loofah.

Loofah came from:
http://www.gaianaturalsskincare.com/

last but not least

Loofah as food, Loofah as facial

Veröffentlicht am 19.11.2012

Highly nutritious and delicious! Find out how this can make a good soup and a soothing face scrub! My face felt so clean and fresh afterwards.

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Der Schwammkürbis (Luffa aegyptiaca, häufig auch L. cylindrica) ist eine Nutzpflanze der Alten Welt, die zu den Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae) gehört.

Der Schwammkürbis ist wie alle Vertreter der Gattung Luffa eine bis zu 15 Meter lang werdende, niederliegende oder aufsteigende Kletterpflanze. Die Sprossachse ist fünfkantig und leicht behaart. Die 1–15 Zentimeter lang gestielten Blätter sind groß (bis 18 cm × 23 cm), leicht bis tief gelappt und besitzen weiße bis silbrige Flecken in den Nervenverzweigungen. Die Ranken sind drei- bis fünffach geteilt.

Die männlichen Blüten stehen in Trauben mit 7 bis 32 langen, fein behaarten Blütenstandsstielen. Die Blütenstiele sind drei bis zwölf Millimeter lang, ebenfalls fein behaart. Die Tragblätter sind mit den Blütenstielen verwachsen, spatelförmig, drüsig und zwei bis sechs Millimeter lang. Die Blütenröhre ist fein behaart und drei bis sieben Millimeter lang. Die Kelchzipfel sind 9–14 Millimeter lang, dreieckig, zugespitzt und manchmal drüsig. Die Blütenkrone ist kräftig gelb, die Kronblätter 2–4,5 Zentimeter lang und 1–3,5 Zentimeter breit. Meist sind fünf Staubblätter vorhanden, selten drei.

Die weiblichen Blüten stehen einzeln an einem 2,5–14,5 Zentimeter langen Blütenstiel. Der Fruchtknoten ist 20–40 Millimeter lang und zwei bis sieben Millimeter breit, zylindrisch und dicht behaart. Die Krone entspricht jener der männlichen Blüten.

Die Frucht ist (6–35) cm × (2,5–6) cm groß. Kultivierte Exemplare haben eine durchschnittliche Länge von 60 bis 80 Zentimetern. Größere Exemplare sind je nach Anbaugebiet, bei Vorhandensein von mineralisch reichhaltigen Böden, möglich. Die Form ist ellipsoidisch bis zylindrisch. Die Samen sind (10–15) mm × (6–11) mm × (2–3) mm groß, breit elliptisch, an den Enden abgerundet, flach, und mit schmalem, geflügeltem Rand. Die Oberfläche ist mattschwarz und glatt.

Wilde Formen kommen vom südlichen Zentralasien bis nach Nordost-Australien und in den Südpazifikraum vor. Die domestizierten Formen sind darüber hinaus im gesamten tropischen Asien, Afrika, Amerika und Lateinamerika verbreitet. Natürlicherweise wächst die Art an Flussufern bis in 1.000 Meter Seehöhe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwammk%C3%BCrbis

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