Geldwäsche in Bayern | hpd

Geldwäsche in Bayern

Bayerisches Wappen / Foto: Carsten Frerk

MÜNCHEN. (hpd) Der Bayerische Landtag hat vor ein paar Tagen eine Gesetzesänderung über die Bezüge der Bischöfe und weiterer Geistlicher verabschiedet, da es dem Gedanken der organisatorisch-institutionellen Trennung von Kirche und Staat besser entsprechen würde, wenn die Kirche ihre hohen Geistlichen selbst besoldet. Dahinter steht Geldwäsche und der Versuch der Volksverdummung.

Das Thema der staatlichen Bischofsbesoldung in Deutschland hatte vor rund zwei Jahren eine unerwünschte öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Mitte April 2010 meldete das Fernsehmagazin Panorama: „Das Bayerische Kultusministerium hält daran fest, das Gehalt von Bischof Mixa aus dem Bayerischen Staatshaushalt und nicht aus Kirchenmitteln zu zahlen.“ Konkordat und Staatsvertrag würden das so festlegen und das könne man nicht ändern. Der öffentliche Unmut darüber war aber aktuell.

Am 4. August 2010 titelte die Süddeutsche Zeitung „Katholiken wollen Bischöfe selbst bezahlen“. Die Bezahlung der Bischöfe aus der Staatskasse seien nicht mehr zu vermitteln, denn das alles, so der Regensburger Bischof Müller, werde falsch wahrgenommen: „Bei dem Geld handele es sich jedoch nur um die Renditen aus den im Jahr 1803 enteigneten Kirchengütern.“ Auf welche Kirchengüter sich diese Zahlungen beziehen würden, dazu gab es keine Informationen.

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