Revolutionäres Sozialexperiment Dauphin war „die Stadt ohne Armut“ // es wurde eingestellt :-(

Einen Platz an der Sonne hat Dauphin zumindest noch meteorologisch inne.

Samstag, 13. Juni 2015

Von Julian Vetten

Mitten im Nirgendwo startet die kanadische Regierung 1974 ein revolutionäres Sozialexperiment: Jeder Bürger erhält Geld vom Staat, einfach so. Das Experiment ist ein gewaltiger Erfolg – und verschwindet dann einfach in der Versenkung. 😦

Zwischen den Gegnern und den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) klafft ein Graben – und zwar ein gewaltiger. Er reicht von „Dann will doch keiner mehr arbeiten und alles geht vor die Hunde!“ bis hin zu „Die Menschen könnten sich endlich verwirklichen und die Welt wäre eine bessere.“ Zwischen beiden Extrempositionen ist außer besagtem Graben nicht allzu viel – und um den zuzuschütten, müsste man das mit dem BGE eben einfach mal ausprobieren. Hat aber noch keiner gemacht, ist ja viel zu teuer und überhaupt. Denkt man jedenfalls hierzulande bisweilen: Tatsächlich gab und gibt es aber eine ganze Reihe von vielversprechenden Feldversuchen, zum Beispiel im namibischen Otjivero. Afrikanische Dörfer seien nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichbar, kontern dagegen die Kritiker und winken ab. Was kaum einer weiß: Es gab vor mehr als 40 Jahren bereits ein Projekt in westlichen Gefilden – und es war enorm erfolgreich.

1974 beschloss die damals linksliberale kanadische Regierung, im beschaulichen Dauphin das revolutionäre Mincome-Experiment zu starten: Etwa 1000 Familien wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren finanziell unterstützt – allerdings nicht mit fixen Beträgen wie in den heute propagierten Modellen üblich, sondern abhängig vom vorherigen Einkommen. Wer jetzt mit Arbeitslosengeld und Ähnlichem gegenhalten möchte, vergisst dabei, dass Mincome nicht nur jedem offenstand, sondern auch einen grundsätzlich positiven Ansatz verfolgte: Jeder verdiente Dollar ließ das Grundeinkommen lediglich um 50 Cent sinken, während zusätzlich verdientes Geld in unseren gängigen Sozialhilfeprogrammen regelrecht „bestraft“ wird.

So weit also die Theorie, doch wie sehen die Ergebnisse aus? Die verschwanden für viele Jahrzehnte in der Versenkung, weil die große Ölkrise Mitte der 70er auch Kanada voll erwischte und die Regierung mit massiver Rezession und einer gewaltigen Arbeitslosenquote erstmal anderweitig beschäftigt war. Das Dauphin-Experiment wurde 1979 sang- und klanglos eingestellt, 2000 Kartons voller Akten verschwanden in einem staubigen Archiv.

Der Arbeitsmarkt selbst brach – wie vorher befürchtet – nicht zusammen, im Gegenteil: Das umfangreiche Datenmaterial zeigt, dass einige der Testpersonen Geld in Anschaffungen wie Autos oder Schreibmaschinen steckten, die ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem freien Markt erhöhten, während andere ihre neugewonnene Fähigkeit zum Konsum nutzten, um ihr Leben zu verschönern – und damit wiederum den Einzelhandel in der Stadt stärkten. Ein Leistungsabfall war lediglich bei Müttern mit kleinen Kindern und Teenagern zu verzeichnen – zuvor hatten beide Gruppen in der strukturschwachen Region häufig mit anpacken müssen, um die Familie durchzubringen. Das Grundeinkommen kurbelte also eine sich selbst befeuernde Aufwärtsspirale an, die sogar über den Kreis der Teilnehmer des Experiments hinausging: „Aufgrund eines sozialen Multiplikators erhöhte sich die Zahl der erfolgreichen Schulabschlüsse in ganz Dauphin“, schreibt Forget in ihrer Studie.

Mehr als 35 Jahre nach dem plötzlichen Ende des Projektes erwacht Mincome so langsam aus dem medialen Winterschlaf. Ob das sonnige Dauphin genau wie seine einstigen Studienteilnehmer mit gutem Beispiel in der Debatte ums BGE vorangehen kann, steht dagegen noch in den Sternen. Noch ist die Auswertung schließlich nicht abgeschlossen und gerade bei derartig komplexen Experimenten gibt es viele mögliche Störvariablen und etliche Tücken bei der richtigen Interpretation der Ergebnisse. Bisher scheint das Experiment in Dauphin den Befürwortern des bedingungslosen Grundeinkommens aber eine ganze Reihe an Argumenten zu liefern.

Streber mit Vorbildwirkung

Erst 2009 fand eine kanadische Professorin nach fünfjähriger Suche die Akten wieder und begann mit der Auswertung. Die ist zwar noch lange nicht abgeschlossen, aber bereits 2011 veröffentlichte Evelyn Forget – von der Öffentlichkeit größtenteils unbeachtet – erste Ergebnisse: „Die Teilnehmer mussten seltener zum Arzt – vor allem die Besuche aufgrund psychischer Beschwerden gingen zurück. Außerdem entschieden sich mehr Teenager dafür, die 12. Klasse zu besuchen“, heißt es in der Studie mit dem wohlklingenden Namen „Die Stadt ohne Armut“.

Forget stellt darin fest, dass die sichere Einkommensquelle positive Nebeneffekte hatte, mit denen zuvor keiner gerechnet hatte: Dauphin verzeichnete einen Rückgang der Krankenhausaufenthalte um 8,5 Prozent sowie ein Absinken der Scheidungsraten. Das neue Gefühl der Sicherheit trug also anscheinend entscheidend zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden der Teilnehmer bei und senkte ganz nebenbei die Kosten des Gesundheitssystems.

weiterlesen: http://www.n-tv.de/panorama/Dauphin-war-die-Stadt-ohne-Armut-article15287556.html

Bedingungsloses GrundeinkommenFinnland wagt das Sozial-Experiment

Was wäre, wenn? Finnland will das Grundeinkommen testen - allerdings soll das nicht bedingungslos sein.

Dienstag, 30. Juni 2015

Als erstes europäisches Land will Finnland ein bedingungsloses Grundeinkommen testen. Das heißt aber nicht, dass die Finnen in Zukunft die Füße hochlegen können. Denn die staatliche Grundleistung ist nicht ganz ohne Bedingungen.

„Perustulokokeilu toteutetaan“ – „Ein Grundeinkommensversuch wird durchgeführt.“ So steht es im Koalitionsvertrag der neuen finnischen Regierung, die sich aus der liberalen Zentrumspartei, der konservativen Nationalen Sammlungspartei und der rechtspopulistischen Partei der Finnen zusammensetzt. Bei einer Umsetzung in der nun beginnenden Legislaturperiode wäre es der erste Versuch eines europäischen Landes, ein bedigungsloses Grundeinkommen (BGE) einzuführen.

Seit Jahrzehnten wird in Finnland immer wieder über eine staatliche Grundleistung diskutiert. Allerdings wurde die Idee bisher am Ende stets als zu unrealistisch ad acta gelegt. Das ist jetzt zum ersten Mal anders. In der nun beginnenden Legislaturperiode soll es tatsächlich ein Experiment geben.

Genau geregelt ist der Testballon allerdings nicht. Es gibt weder einen Zeitplan für den Modellversuch noch ein Budget dafür. Die politischen Vorschläge reichen von nur 440 Euro pro Monat bis circa 1000 Euro. Anhänger von Sozialutopien und romantische Nordlandfans sollten sich nicht zu früh freuen: In Finnland wird es auch in Zukunft kein Gratisgeld fürs bloße Existieren geben. Denn in sämtlichen diskutierten Szenarien soll das Grundeinkommen an eine Erwerbstätigkeit gekoppelt werden, nach dem Modell einer negativen Einkommensteuer. Wer eine schlecht bezahlte Arbeit annimmt, bekommt vom Staat zusätzlich zum Lohn das Grundeinkommen.

Derzeit hält das finnische Sozialsystem Langzeitarbeitslose eher davon ab, einen unterdurchschnittlich bezahlten oder befristeten Job anzunehmen. Ein Grundeinkommen, das an die Ausübung einer Erwerbsfähigkeit gebunden ist, würde – so der Plan der finnischen Regierung – die Menschen zu mehr Selbstverantwortung anspornen.

Einige Modellversuche gab es bereits

Trotz der noch ungeklärten Fragen befürworten die meisten Finnen die Idee: Vier von fünf Bürgern stimmten den Plänen in Umfragen zu. Während die Unterstützung in den jüngeren Altersgruppen am stärksten ist, heißen auch mehr als drei Viertel aller Senioren die Idee gut. Selbst Finnen mit einem hohen Einkommen sprachen sich für das Konzept aus.

Experimente mit dem bedingungslosen Grundeinkommen gab es schon einige: So startete die kanadische Regierung 1974 in der Stadt Dauphin ein revolutionäres Sozialexperiment. Vier Jahre zahlte man etwa 1000 armen Familien ein BGE – mit positiven Ergebnissen. Auch in einem Dorf in Namibia lief von 2008 bis 2013 ein Versuch. Und in der Schweiz gibt es Pläne zur Einführung eines Grundeinkommens von umgerechnet 2080 Euro. 2016 soll es einen Volksentscheid geben.

In Deutschland sind solche konkreten Pläne bisher kein Thema in der Politik. Allerdings verlost die private Crowfunding-Initiative „mein Grundeinkommen“ ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von monatlich 1000 Euro für ein Jahr. Sie will damit zeigen, wie positiv die Auswirkungen unter anderem auf Wirtschaftsleistung und Arbeitsmotivation sein können.

weiterlesen: http://www.n-tv.de/politik/Finnland-wagt-das-Sozial-Experiment-article15406276.html

Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland startet ein Experiment, das Europa komplett verändern könnte

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Finnland wagt ein Experiment, das unser Leben verändern könnte

Danke Martin!

Seit die Idee „bedingungsloses Grundeinkommen“ aufgekommen ist, beschäftige ich mich damit und habe zahlreiche Artikel dazu geschrieben, die auf diesem Blog zu finden sind.
Ein bedingungslose Grundeinkommen von einer FIRMA Staat ausbezahlt wäre die Abhängigkeit TOTAL.

Wenn es einen Weg gibt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen dezentral, nicht über den Staat ausbezahlt und produziert werden würde und daher gesichert werden kann und mit Bargeld funktioniert, bin ich sofort dafür.

Projekte, wo dieser Weg bereits beschritten wurde haben sich als sehr gut herausgestellt. Es wurden jedoch alle wieder eingestellt und die Leute blieben am Trockenen hilflos sitzen 😦 Das soll gleichzeitig auch eine Warnung für diesen Weg in Europa sein!!!

Ich halte jedoch jeden Weg für ein bedingungsloses Grundeinkommen für gut und richtig, der auch das Potenzial in sich trägt, Geld einmal GANZ unnötig zu machen!

!!Jeder Weg, der die Menschen in eine totale Abhängigkeit führt, noch mehr als ohnehin bereits erlitten, ist nicht zu gehen!!

Bargeldlos geht gar nicht, das wäre der Weg von Prof. Hörmann = totale Abhängigkeit!
Der Schweizer Hans Jürgen Klaussner, von dem auch das „Hörmann-System“ kommt, hat eine neue Idee, die mir gangbar erscheint. Ich möchte aber nicht vorgreifen, da auch diese noch zu prüfen ist.

Ich bin gespannt was Finnland wirklich machen wird 😕

Local-Money funktioniert an vielen Orten sehr gut und hat alles zum Besseren verändert!

Etwas muss ja unbedingt in größerem Ausmaß JETZT geschehen!

AnNijaTbé am 2.7.2015

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Bedingungsloses Grundeinkommen: Finnland startet ein Experiment, das Europa komplett verändern könnte

titelbild

27. Juni 2015

Es geht um viel Geld: Was würde passieren, wenn alle Menschen vom Staat plötzlich ein Einkommen erhielten – ohne Bedingungen?

Das bedingungslose Grundeinkommen würde die Gesellschaft und die Wirtschaft vermutlich komplett verändern. Leistungen wie das Kinder- und Arbeitslosengeld entfallen dann bis auf wenige Ausnahmen.

Seit kurzem wird die Idee auch in Deutschland parteiübergreifend diskutiert. Das Problem dabei: Es gibt keine Erfahrungswerte. Zwar liegt ein Antrag in der Schweiz im Parlament, nachdem sich eine Volksabstimmung dafür ausgesprochen hat. Bislang hat aber noch kein Staat das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt.

W3000: Doch mindestens einen gibt es: Aufsehenerregender Modellversuch zum bedingungsloses Grundeinkommen

Es geht um viel Geld: Was würde passieren, wenn alle Menschen vom Staat plötzlich ein Einkommen erhielten – ohne Bedingungen? Das bedingungslose Grundeinkommen würde die Gesellschaft und die Wirtschaft vermutlich komplett verändern. Leistungen wie das Kinder- und Arbeitslosengeld entfallen dann bis auf wenige Ausnahmen. Seit kurzem wird die Idee auch in Deutschland parteiübergreifend diskutiert. Das Problem dabei: Es gibt keine Erfahrungswerte. Zwar liegt ein Antrag in der Schweiz im Parlament, nachdem sich eine Volksabstimmung dafür ausgesprochen hat. Bislang hat aber noch kein Staat das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt.

w3000: Viel Vorarbeit und Studien wurden dafür vor Jahren schon gemacht und nicht erst vor kurzem: Die umfangreichsten Forschungen zum bedingungsloses Grundeinkommen und Erwerbseinkommen

Das könnte sich jetzt ändern. In Finnland hat die neue Regierung in ihrem Koalitionsvertrag ein „Grundeinkommens-Experiment“ vereinbart. Wie genau das aussehen soll, ist zwar nicht näher beschrieben.

Umfragen zufolge sollen aber 79 Prozent der Finnen das bedingungslose Grundeinkommen befürworten. Ähnlich viele unterstützen das Vorhaben im finnischen Parlament. Die Vorschläge für einen monatlichen Betrag reichen beispielsweise von 400 bis knapp über 1000 Euro.

w3000: Diese Vorschläge sind total indiskutabel, das Grundeinkommen darf nicht nötigen, darf kein Almosen sein, muss daher für alles ausreichen, das wären derzeit mindestens 1,700 Euro pro MONAT!

Kritiker halten das System für nicht finanzierbar, weil die langfristigen Kosten nicht kalkulierbar sind. Außerdem sehen sie die Gefahr, dass die Arbeitslosigkeit massiv ansteigt.

w3000 Wie lächerlich ist das denn – Geld ist heute nichts als nur eine Zahl am Computer – dieses ewige Gequatsche von nicht bezahlbar nervt schön langsam. Götz Werner, der Chef von der Einkaufskette DM-Markt schrieb das erste Buch dazu – jegliches Grundeinkommen ist auch bezahlbar. Es darf allerdings nur an gebürtige Staatsbürger ausgegeben werden. Keine Einwanderer, keine Wirtschaftsflüchtlinge dürfen damit begünstigt werden, sie sollen in ihren eigenen Ländern ein solches Grundeinkommen verlangen – jedes Land kann das machen! Das Grundeinkommen muss an eine nationale Währung gebunden sein, denn Geld steht für Leistung.

Befürworter hingegen sagen, dass das bedingungslose Grundeinkommen die Freiheit für individuelle Selbstverwirklichung ermögliche und ehrenamtliche Arbeit honoriert. Außerdem würden enorme Verwaltungskosten wegfallen. weiterlesen und Literaturangaben auf:  http://www.pravda-tv.com/2015/06/bedingungsloses-grundeinkommen-finnland-startet-ein-experiment-das-europa-komplett-veraendern-koennte/

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Alles was man zu diesem Thema wissen muss – ist ausführlich auf w3000 zu finden – oben habe ich bereits die wichtigsten Artikel dazu verlinkt. Wer sich in dieses Thema noch mehr vertiefen will:

Regionalwaehrung ~ Local Money (17)

Lebenssicherungseinkommen (17)

Bedingungsloses Grundeinkommen (28)

alternative Waehrungen (33)

allgemein zum Thema Geld: Geld und Gold – Geldsystem ~ money (691)

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Was passiert wenn Griechenland aus dem Euro austritt?

Das Geheimnis des Geldes – Doktor Allwissend 🙂

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Dr. Allwissend gibt auf diese Frage keine Antwort, also werde ich es mal versuchen 😉

Liebe Freunde von w3000

Ich wurde folgendes gefragt:

Gibt es eine Antwort darauf was passiert, wenn Griechenland aus dem Euro austritt und seine Schulden nicht mehr zurückzahlt?

Meine Antwort darauf, die anscheinend gut verstanden wurde und ich daher auch veröffentlichen soll – wie folgt 🙂

Man kann doch nichts ZURÜCKZAHLEN, das es nie gegeben hat – der Betrug, der an jenen passierte, welche Ihre Leistung erbrachten und nichts dafür bekamen, dieser Betrug der Bankenmafia müsste aber doch mal genauer unter die Lupe genommen werden.

Die meisten Menschen setzen die Zahlen am Computer mit echten Werten gleich – das ist lange vorbei – es ist nur noch ein böses Spiel, um alle Staaten bankrott zu machen. Wenn alle so sehr verschuldet sind, dass sie Angst vor einem Total-Zusammenbruch haben, hat man sie ganz in der Hand. Wobei es aber gar nicht um echte Schulden geht – alle Schulden sind ebenso künstlich gemacht, wie das Geldspiel an sich. Das ganze Geldsystem ist ein reines Schuldsystem.

Also nochmals, man braucht eine übermäßige Verschuldung der Staaten bei den PRIVATEN Institutionen wie EZB und FED, um für die Elite einen 3. Weltkrieg erfolgreich führen zu können.

Da aber dieses Unrechtssystem inzwischen durchschaut wurde und immer wieder ein zahlenmäßiger Ausgleich am Computer gemacht wird, nichts leichter als das, jedes Kind könnte das, wenn es Zugang zum Bankencomputer hätte. Da dies inzwischen klar geworden ist – gab es auch keinen Weltkrieg – er wäre derzeit sinnlos, man versucht’s aber trotzdem.

Wenn Griechenland seine eigene Währung wieder installiert, passiert eine ganze Menge, denn erneut gibt es sofort das Spiel der börsennotierten Landes-Währung! Schon seit Jahren sind alle alten Währungen an den Börsen zu finden, schaut mal 😉

Das ist der nächste Betrug, Geld dürfte nämlich auf gar keinen Fall Ware sein, sobald man aber mit Geld, also mit Währungen an den Börsen handelt, kann man über dieses Spiel Länder und Firmen kaputt machen, ohne dass diese kaputt sind.

Griechenland, Österreich oder welches Land auch immer, sollte seine eigene Währung haben, diese soll aber nicht börsennotiert sein. Man muss aus diesem Spiel raus kommen, um nicht von jenen, die es in der Hand haben, es sind natürlich immer die gleichen, durch ihre Ratingagenturen und Börsenspiele, ruiniert zu werden.

Wir haben ja eine ganze Menge guter Beiträge auf w3000…

https://wissenschaft3000.wordpress.com/category/franz-hoermann/ – es gibt da einen Beitrag wo Prof. Hörmann super gut erklärt wie pervers das Schuldgeldsystem ist. In etwa so: Mit jedem neuen Buchungssatz entsteht Schuld bei dem, der „Geld“ bekommt und bei der Bank, die „Geld“ hergibt, das sie aber gar nicht hat.

Es ist inzwischen sogar wissenschaftlich bewiesen worden, dass Geld aus dem Nichts geschaffen wird.

https://wissenschaft3000.wordpress.com/2015/03/12/can-banks-individually-create-money-out-of-nothing-konnen-banken-geld-aus-dem-nichts-schopfen/ – hier ist eigentlich jede wichtige Antwort drinnen.

Das Video von Andreas Popp ist ja auch gut erklärend: https://wissenschaft3000.wordpress.com/2015/03/22/andreas-popp-sehet-und-staunet/

Lösungsansätze sind unter:

unter der Kategorie:  Geld und Gold – Geldsystem ~ money (668) – viel zu viele Beiträge 🙂

Ich denke, dass es da genügend richtige Antworten auf diese Frage geben wird, die ich aber auch noch ein wenig näher beleuchte.

Grundsatz: Wir müssen aus dem herkömmlichen Denken, komplett raus kommen.

Natürlich geht es IMMER nur um die Zinsen, vielmehr GING es immer nur darum – kein Land hat jemals die Zinsen oder die Schulden bezahlt, das ist schlicht unmöglich und natürlich war das auch die Absicht – die ganze Welt zu Schuldnern zu machen…

Alle sind schuldig – wie pervers ist das denn?

Man muss verstehen, dass es ein Spiel ist, ein Spiel zur Erreichung der Weltherrschaft. Wer die Weltherrschaft nicht anstrebt,  braucht auch fast kein Geld – das im Idealfall – ein NEUTRALES Tauschmittel sein sollte, aber längst nicht mehr ist, da keinerlei Wert dahinter steht.

Was passiert – das sehen wir, wenn wir es tun – wir wissen nicht im VORAUS wie sich die Elite verhält, wir sehen aber, wie satanisch sie sich gegenüber jenen verhält, die den richtigen Weg gehen wollen.

Siehe Russland und Donbass – man möchte weder die Selbstbestimmung der Krim anerkennen noch die neuen Volksrepubliken im Donbass – wir müssen aber gerade deshalb genau das tun, nämlich das Richtige, sonst gehen wir komplett unter.

Im Prinzip habe ich auch so gedacht wie Popp es in diesem Vortrag macht >>>Geldmenge muss gleich Warenmenge (BIP)<<< sein, aber auch das ist auf Dauer nicht haltbar, wenn man sich das Problem noch genauer ansieht.

Letztlich geht es um die Bewertung der Leistung, denn Geld steht in Wahrheit nur für Leistung und darüber hinaus für Vertrauen – merke dir das – das sind die inneren Wahrheiten des Geldes, ich habe mir das sehr mühsam vor ca. 25 Jahren alleine erarbeitet und dafür auch Beispiele entwickelt, damit dies verstanden wird.

Wirtschaftsfachleute (BWL-Studierte) sehen das natürlich nicht so, weil sie geschult denken – die Hochschulstudien sind nichts als nur die Spiele der Elite, man studiert nicht Wirtschaft, sondern deren Spiele!!!!!

BWL ist übrigens das häufigste Studium überhaupt – ganz im Sinne der Elite 😉

  • Man studiert nicht Wirtschaft, sondern die Spiele der Elite!!!!!
  • Man studiert nicht Medizin, sondern nur das davon, was die Elite haben will, auf welche Weise die Menschen medizinisch ermordet werden sollen!
  • Man studiert nicht Geschichte – NEIN – man studiert nur das was die Elite als Geschichte festgehalten hat, jenseits von Wahrheit…

So ist es!!!!

Bewertung ist das ganz große Problem, weil es keinen neutralen Maßstab für den Wert einer Leistung gibt. Einmal erntet der Bauer ganz mühelos, weil sich alle Bedingungen günstig erwiesen haben, ein andermal bringen im die Umstände, Wetter und einiges mehr nahe an den Ruin. Wie soll unter sich ständig ändernden Umständen auch nur eine gleichbleibende Arbeit „gerecht“ bewertet werden können, von anderen Tätigkeiten rede ich gar nicht, wie Erfindungen etc..

Jeder muss für sich alleine bewerten was ihm dieses oder jenes wert ist, ob und zu welchem Zweck er es braucht und dadurch für ihn, von Wert ist, er es also haben will, haben muss.

Eine generelle Bewertung von Gütern und Dienstleistung halte ich für ein weiteres Übel!

Ach ja, da war ja noch das Spiel von Angebot und Nachfrage, verzeiht, wenn ich drauf nicht eingehen, jeder kann den Betrug in diesem Spiel selber herausfinden, so es um die Grundbedürfnisse geht, wie Energie, Nahrung, Wasser und Luft und welch unfassbares Leid, dieses Prinzip von Angebot und Nachfrage bereits verursacht hat – nein, das sind alles Ideen von vorgestern, die sollten wir wirklich schrittweise meiden lernen.

Und ja, natürlich ist jedes Produkt das keiner haben will sinnlos, doch auch das stimmt heute nicht mehr, mit aufgeblasener Werbung verkauft man den sinnlosesten Quatsch, den man sich nur vorstellen kann…

Die Banker wissen es, wofür Geld wirklich steht – ich habe innerlich gelacht, als mir ein Banker genau das bestätigte was ich mir aufgrund von logischen Schritten erarbeitet hatte… Leistung und Vertrauen – wobei das Vertrauen zuerst geschaffen wurde, um ein Geldsystem haben zu können – ohne Vertrauen kein Geld!!! Die Leistung dahinter ist schon wieder ein weiterer Schritt….

Vor kurzem dachte ich, man muss das Vertrauen wieder vernichten, weil dies der Hauptgrund ist, warum die Menschheit in diese Sackgasse geraten ist. Hätten die Menschen niemals vertraut, könnten sie auch nicht betrogen werden.

So ganz ohne richtiges Beispiel werden die meisten denken, dass ich einen Knall habe, doch wer sich die Mühe macht, kommt selber drauf, dass es so sein muss, man muss nur die Schritte denken, um zu dieser Wahrheit zu kommen.

Vielleicht wird mir ja geglaubt, wenn ich sage, dass mir dieser Banker wörtlich sagte „Geld ist gleich Vertrauen“ – das hat mich förmlich umgeschmissen, weil ich ja genau auf das gekommen war. Doch es ist nur der aller erste Schritt der Wahrheit, der zweite ist, „Geld ist gleich Leistung“…wer jetzt an die Maschinen denkt, welche uns ganz viel Leistung abnehmen, der denkt bereits wieder in eine richtige Richtung, wo Erkenntnis zu finden ist.

Was wird also passieren, wenn wir alle wieder zu unseren eigenen Währungen zurückkehren. Staatsschulden können natürlich nicht getilgt werden, das ist das eine, sie müssen also genau so gelöscht werden, wie sie in den Computern eingetragen wurden. Ich weiß, ich weiß, jedem Buchhalter stellt es die Zehennägel bei dem Gedanken auf, aber nur deshalb, weil der Buchhalter dem Glauben an die Buchhaltung anheimgefallen ist und nicht ganz natürlichen Überlegungen.

Also weiter mit den Spekulationen, was wäre wenn… Nach einigen Streitereien und Versuchen, die aufkeimende Souveränität zu unterdrücken, wird es eine merkbare Befreiung geben, wir werden wieder unsere guten Waren kaufen und nicht den Dreck der eingeführt wird, von wo auch immer…

Ach ja, da fällt mir noch ein Beispiel im Kleinen ein, das wir alle machen können SOFORT, ohne Euro: So geht es auch!!! Allgäu-Dorf versorgt sich komplett selbst

Siehe auch andere Projekte: Autarkie (14)

Es ist alles ganz einfach, wenn man aufhört kompliziert zu denken. Jedes Kind erkennt die Einfachheit, doch dann will man den Kindern einreden „na so einfach ist das natürlich nicht, das ist alles viel komplizierter, du verstehst das natürlich noch nicht!“ Eine Erklärung warum und weshalb es VIEL komplizierter ist, bleibt man dem Kind allerdings schuldig – wie gemein ist das denn??? Wer kennt diesen Satz nicht, wer hat den niemals gehört?

Ich erinnere mich gut daran und dachte mir allerdings „es ist aber dennoch nicht komplizierter“ 😉

Man lasse sich also nicht für dumm erklären, weil man die Einfachheit der Dinge durchschaut hat. Was wirklich kompliziert geworden ist, das ist der Weg raus aus dem Schlammassel, dafür braucht es viel guten Willen, Mut und eine ganz einfache klare Denkweise, sonst verliert man sich in den satanischen Spielen, die man der Menschheit aufoktroyiert hat 🙂

Ich hoffe, mit meiner Antwort gedient zu haben!

Liebe Grüße

AnNijaTbé am 27.3.2015

Nachtrag:

„NEUTRALES Tauschmittel“ nochmals genauer betrachtet:

Man müsste also folgende Werte haben, um eine Verteilung der Güter mit Geld, aber ohne wiederkehrendes Kabuki-Syndrom (Erbkrankheit des Geldsystems = Totalzusammenbruch) zu ermöglichen:

1) Güter – Die Natur, welche uns Rohstoffe oder direkt das liefert, was wir brauchen wie z.B. Nahrung

2) Leistung – Naturpfleger und solche Leute, die jene Leistungen erbringen, welche die Güter der Natur in etwas verwandeln, oder rein geistige Güter schaffen, die uns die Natur direkt nicht liefert, der Mensch aber haben will oder zum Leben braucht.

3) Ein drittes brauche ich um weltweiten Handel zu betreiben: Gegenwert für Leistung und Güter (Geld)ein werthaltiges, aber neutrales Tauschmittel für den weltweiten Handel, mit Produkten, die zuvor einer menschlichen Leistung bedurften…

…brauchen wir das wirklich? Müssen wir unbedingt Handel betreiben Geschäfte machen??? Nun gut die Menschheit meint LEIDER allgemein, dass wir es brauchen, also wollen wir sehen, wie dieses Tauschmittel aussehen soll, sodass es nicht als Mittel ansich schon Schaden anrichtet.

Es sollte werthaltig aber neutral sein, geht das denn, man müsste dafür einen Wert schaffen, der praktisch immer und überall als Wert gilt. Das war wohl genau die Überlegung, als man das Geldsystem schuf.

Welcher Wert, der gar nichts wert ist, könnte denn das sein, war die nächste Überlegung, als Gold und Edelsteine zu schwer wurden, um sie zu transportieren und einzutauschen.

Man erfand Scheine, für die es scheinbar heute noch, irgendwo Gold oder Edelsteine gibt. Schon sind wir im HEUTE angelangt und haben immer noch kein neutrales Tauschmittel gefunden, das aber gleichzeitig werthaltig ist. Nebenbemerkung: Das Gold war sehr wichtig für die Erde, es hielt die Schwingung auf der Erde in einem gebrauchten Gleichgewicht, da es nicht mehr in der Erde lagert, musste ein Ersatz für Gold gefunden werden, um wieder ein Gleichgewicht herzustellen.

Ich mühe mich grad ziemlich damit ab ein neutrales, werthaltiges Tauschmittel für Güter und Dienstleistungen zu finden, seht ihr das?! Leute habt ihr es denn nicht schon gefunden, kapiert, ich sagte es doch bereits…

Das neutrale werthaltige Tauschmittle war mit dem Vertrauen gefunden worden, man soll einfach darauf vertrauen, dass das „Scheingeld“ einen Wert hat und schon hat es Wert, weil alle darauf vertrauen.

Dieses VERtrauen hat nur einen kleinen Schönheitsfehler, es ist die Vorsilbe >VER<, womit das Trauen mit dem VER voran als neutrales werthaltiges Tauschmittel bereits VERdorben ist.

Vertrauen kann nämlich betrogen werden, das war den Erfindern des Geldsystems auch ganz wichtig! Nicht betrogen kann das werden, was dir einer wirklich gibt, für dich produziert, für dich eine Leistung erbringt, auch die Natur betrügt dich nicht, du musst der Natur nicht vertrauen. Was sie liefert siehst du, darfst du nehmen und verwenden, ganz ohne >>Geld<< und ganz ohne >>Vertrauen<<, wenn nicht ein anderer dein Vertrauen missbraucht hat und behauptet das alles ihm gehört und du es dir nur dann nehmen darfst, wenn du sein Sklave bist und tust was er von dir verlangt…. ansonsten du aber bei vollem Tisch VERhungern musst, weil du kein >>RECHT<< auf Nahrung hast.

Seht ihr nun, ab wann es ABARTIG, KOMPLIZIERT, ja UNNATÜRLICH geworden ist, man beachte auch die VERSALIEN 🙂

Ganz Viele werden jetzt schwer enttäuscht sein, weil für sie DAS VERTRAUEN, eines der höchsten Güter, wenn nicht überhaupt das höchste Gut ist und dennoch wurde es erschaffen, um damit das größte Übel auf der Welt zu verbreiten.

Besser enttäuscht, als weiterhin getäuscht – betrachtet es bitte so – dann ist die Enttäuschung viel leichter zu ertragen.

In Liebe AnNijaTbé © – ich setze nun auch mein Copyright dazu, weil ich nicht auf Ehrlichkeit VERtrauen darf!!!

Rebloggen, Zitieren mit Quellenangabe ist wie immer ausdrücklich erlaubt und gewünscht!

Redigiert und vervollständigt um 16:36h am 27.3.2015

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