ماجد العيسى – هواجيس | Majedalesa – Hwages Erwachsene Frauen, die tanzen, skaten und kegeln

Eine Gruppe von jungen Frauen in einer Einkaufspassage in der saudischen Hauptstadt Riad (dpa / picture alliance / Maxppp)

Viele junge Frauen in Saudi-Arabien wollen sich ihr Leben nicht mehr von Männern diktieren lassen. (dpa / picture alliance / Maxppp)

Auto fahren, in der Öffentlichkeit ohne männliche Begleitung unterwegs sein, Sport treiben: All das ist Frauen in Saudi-Arabien untersagt. Über dieses Verbot setzen sie sich in einem YouTube-Video fröhlich hinweg, das gerade viral geht. Hinter dem Tabubruch steckt ein saudischer Künstler.

Es ist einer der neuen Hits auf Youtube: Das Musikvideo Hwages aus Saudi-Arabien. Frauen singen und tanzen in der Öffentlichkeit – unter ihren Niqabs und Abayas, also Gesichtsschleiern und langen schwarzen Gewändern, tragen sie bunte fröhliche Kleider – sie skaten, fahren Roller, spielen Basketball und tanzen buchstäblich über Tische und Bänke.

„Mögen alle Männer ausgelöscht werden“, singen die Frauenrechtlerinnen. „sie machen uns psychisch krank“. Damit spielt das Video auf die vielen Verbote an, die für Frauen in Saudi-Arabien gelten: Sie dürfen beispielsweise nicht ohne männliche Begleitung das Haus verlassen, dürfen kein Auto fahren und nicht alleine verreisen.

Das Video beginnt mit einem Auto: Vier Frauen quetschen sich auf die Rückbank, während am Steuer ein kleiner Junge Platz nimmt – eine Anspielung darauf, dass selbst kleine Jungs in Saudi-Arabien viel mehr Rechte haben als erwachsene Frauen. Diese brechen im Video aus, fangen an zu tanzen, fahren Autoscooter auf einer Kirmes und kegeln – sehr zur Empörung einiger saudischer Männer, die im Musikclip mit erhobenen Zeigefinger die Szenen verfolgen.

Das Video wurde einen Tag vor Heiligabend hochgeladen und hatte mittlerweile mehr als 2,3 Millionen Klicks auf Youtube. Internationale Medien berichten über den Tabubruch.

Dahinter steckt ein saudischer Künstler, Kurzfilme-Macher und Videoproduzent – Majed Alesa. Er hat bereits in der Vergangenheit mit gesellschaftskritischen Videos von sich reden gemacht – seine letzten Musikvideos hatten bis zu 38 Millionen Klicks. Majed Alesa ist dafür bekannt, dass er traditionelle Musik und Dichtung mit modernen Klängen zusammenbringt – auch im aktuellsten Video.

Reaktionen der saudischen Behörden sind noch nicht bekannt

Auch die Politik kommt ins Spiel: Eine Karikatur des designierten neuen US-Präsidenten Trump taucht im Video auf, dazu singen die Frauen: Die Männer tun so, als seien sie klug, aber sie sind vom Teufel bewohnt.

Harte Worte der Frauenrechtsaktivisten – Reaktionen der saudischen Behörden sind noch nicht bekannt. Vielleicht weil die saudische Moralpolizei zunächst noch mit einem anderen Youtube-Video beschäftigt ist: Mehrere junge Frauen wurden gerade verhaftet, weil auf einem Privatvideo aus Jeddah, eingestellt auf Youtube zu sehen ist, wie sie zusammen mit gleichaltrigen jungen Männern auf einer Party sind und einfach ausgelassen feiern.

http://www.deutschlandradiokultur.de/youtube-hit-aus-saudi-arabien-saudische-frauen-tanzen-fuer.1013.de.html?dram:article_id=375459

Schweden eines der ersten Länder mit Massenimmigration – ein ausführlicher Bericht und eine Warnung!

Integration auf Schwedisch Teil II – Die Realität holt uns alle ein

Hunderte demonstrieren gegen Pro-Erdogan-Versammlung in Köln

Gestern sind durch die Kölner Innenstadt hunderte Aktivisten gezogen, um gegen die Pro-Erdogan-Versammlung an der Deutzer Werft in Köln zu protestieren. Die Protestler kamen aus verschiedensten Parteien und Organisationen zusammen, wie den LINKEN, den Piraten, der Antifa, der Sozialistischen Alternative (SAV), darunter auch viele kurdische Aktivisten. Abseits des Protests fanden sich auch rechte Aktivisten zusammen, die einem Aufruf zum Anti-Erdogan-Protest der rechtsextremen Partei „Pro NRW“ folgten. Letztere Versammlung hatte die Polizei wegen Verstoß gegen Auflagen aufgelöst.

Veröffentlicht am 01.08.2016

Erste Stadt in Österreich verbietet türkische Flaggen an Häusern

Der Bürgermeister von Wiener Neustadt hat das Beflaggen von Häusern und Wohnungen mit türkischen Flaggen verboten. Der Bürgermeister sagte, wer den türkischen Präsident Erdogan unterstützen wolle, könne gerne in die Türkei ziehen. Auch in Baden-Württemberg erfasst die Entwicklung in der Türkei die Landespolitik.

In Wiener Neustadt künftig verboten: Eine türkische Flagge auf einem Haus, hier in Wien. (Foto: dpa)

In Wiener Neustadt künftig verboten: Eine türkische Flagge auf einem Haus, hier in Wien. (Foto: dpa)

Der Bürgermeister der Wiener Neustadt, Klaus Schneeberger, hat ein Verbot für Flaggen der Türkei über seine Stadt verhängt. Es sei untersagt, Balkone und Häuser mit der türkischen Fahne zu beflaggen. Die derzeitigen Entwicklungen in der Türkei dürften nicht durch Symbole in die Wiener Neustadt getragen werden, so die Argumentation. „Wer bei uns in einer Gemeindewohnung wohnen will, der hat unsere Regeln und unsere Werte zu akzeptieren. Wer Erdogan unterstützen will, kann gerne ausziehen“, zitiert der ORF Schneeberger.

Über diesen Vorfall wurde in nahezu allen türkischen Medien berichtet. Ein Betroffener aus der Wiener Neustadt sprach mit OdaTV. „Unser beflaggtes Haus wurde fotografiert und von den Medien mit unserer Hausnummer veröffentlicht. Die österreichische Regierung und die Medien hetzen die einheimische Bevölkerung gegen diejenigen auf, die gegen den Putschversuch in der Türkei sind“, so der 33-jährige Wiener Soner Senis.

Haber Kita berichtet, dass der „Türken-Hass“ in Österreich keinen „Halt“ mehr kenne. Während die Rechte der Austro-Türken nach und nach beschnitten werden, lasse man kurdische Extremisten im Land jede Freiheit, so das Blatt.

Vor einigen Tagen hatte bereits der österreichische Außenminister Sebastian Kurz jene zum Auswandern aufgefordert, die auf Österreichs Straßen türkische Innenpolitik mit strafbaren Taten betreiben.

Auch in Deutschland wird die türkische Innenpolitik zum Thema der deutschen Innenpolitik: Die Türkei hat die baden-württembergische Landesregierung aufgefordert, Einrichtungen der Gülen-Bewegung zu überprüfen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte der FAZ, dies habe ihn in höchstem Maße befremdet. „Hier sollen Leute auf irgendeinen Verdacht hin grundlos verfolgt und diskriminiert werden.“ Kretschmann sagte, ihm seien keine Belege für die Behauptung bekannt, dass die Gülen-Bewegung für den Putsch in der Türkei verantwortlich sei.

Nach Kretschmanns Angaben erhielt die grün-schwarze Landesregierung ein Schreiben des türkischen Generalkonsuls in Stuttgart. Die Regierung sei aufgefordert worden, Vereine, Einrichtungen und Schulen, die nach Meinung der türkischen Regierung von der Gülen-Bewegung „betrieben“ werden, einer Prüfung zu unterziehen und eine neue Bewertung vorzunehmen. „Genau das werden wir selbstverständlich nicht machen“, sagte Kretschmann.

Grünen-Bundeschef Cem Özdemir kritisierte nach Darstellung der Zeitung die Einflussversuche der Türkei in Deutschland. Der Arm des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan möge in viele Teile der türkischen Gesellschaft reichen. „In Stuttgart, Berlin und anderswo hat er aber nichts verloren“, sagte Özdemir.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/29/erste-stadt-in-oesterreich-verbietet-tuerkische-flaggen-an-haeusern/

Österreichs Außenminister bietet Erdogan-Freunden an, das Land zu verlassen

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat erdogan-freundlichen Türken angeboten, das Land zu verlassen.

Quelle: Österreichs Außenminister bietet Erdogan-Freunden an, das Land zu verlassen

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Kurz legt Erdogan-Anhängern Verlassen Österreichs nahe

Doppelinterview mit Sebastian Kurz und Ulrich Gril

„Wer die türkische Staatsbürgerschaft annimmt, verliert die österreichische“, sagte Außenminister beim Treffen der Anti-IS-Koalition in Washington.

weiterlesen: http://kurier.at/politik/inland/sebastian-kurz-legt-erdogan-anhaengern-verlassen-oesterreichs-nahe/211.048.724

Es ist auch unbedingt zu überlegen, wer eine Wahlberechtigung in Österreich bekommt und unter welchen Umständen ÜBERHAUPT die Österreichische Staatsbürgeschaft erteilt wird. Es darf dabei auch nicht vergessen werden, dass Grundrechtsberechtig ausschließlich jene Österreicher sind, die ihre ahnenreihe auf vor 1914 zurücj beweisen können.

Es ist höchst an der Zeit, dass wieder Ordnung in unser Land kommt und die zerstörerische überschwengliche Großzügigkeit ein Ende hat.

Warum ein Mensch in einem bestimmten Land geboren wurde hat einen tieferen Sinn, mit dem man sich mal auseinandersetzen darf – Heimat ist nicht nur eifach ein Wort – es hat tiefe Gründe. Keiner liebt seine Haimat nur zufällig!!!!!

AnNijaTbé am 23.7.2016

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