Anklage gegen die Wahrheit vorerst gescheitert – Zum Film Water Makes Money

„Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen“

tv-orange – 18.02.2013

tatort wasserDer Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ begann am 14.Februar 2013 um 13:30 Uhr . Der Saal Nummer 17 im Pariser Justizpalast war bis auf den letzten Platz besetzt.

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, Koproduktion der Kernfilm mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux, in Zusammenarbeit mit AQUATTAC, ZDF/ARTE und der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein. Nominiert für den Deutsch-französischen Journalistenpreis 2012. Ausgezeichnet mit dem Kant-Weltbürgerpreis 2014.
Bürger zwingen EU in die Knie“, titelt die konservative FAZ und verkündet damit den Erfolg des ersten EU-weiten Referendums „right2water“. Mehr als 1,6 Millionen BürgerInnen aus 11 Ländern hatten mit ihrer Unterschrift dagegen protestiert, dass mit dem Zwang der Ausschreibung die Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung eingeleitet wird. Nun verzichtet die EU auf die Konzessionsrichtlinie für Wasser. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg der Demokratie in einer EU, die ansonsten mehr auf große Konzerne hört.

Wir und alle, die dazu beigetragen haben, sind dabei besonders stolz, dass unser Film von untenWater Makes Money“ in vielen, vielen hundert Veranstaltungen einen erheblich Anteil an diesem Sieg über die Wasserkonzerne hat. Das gibt Mut und Vertrauen in die Kraft der Aufklärung, die Macht der vielen Kleinen gegen die mächtigen Großen!

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http://www.WaterMakesMoney.com

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Was sich dann  im Laufe der siebenstündigen Verhandlung entwickelte, hatte keiner erwartet:  Der  Strafprozess gegen  den französischen Filmvertrieb und den  Protagonisten  Jean-Luc Touly  wurde zu einem  politischen  Tribunal gegen die privaten Wasserkonzerne:

Jean-Luc Touly hatte schon seine Verteidigungsrede dazu genutzt, ausführlich über die  Machenschaften des Konzerns, die er persönlich  erlebt hatte, zu berichten.  Die 10 Zeugen der Verteidigung belegten  seine Aussagen mit weiteren  Beispielen aus ihren  Erfahrungen und Recherchen.

Nach der Vereidigung hörten  die Anwesenden  geradezu atemlos  zu, was die Abgeordnete aus Marseille, der Gewerkschafter aus Rennes, unsere Filmprotagonisten aus Bordeaux und  Grenoble u.a. über Fälle struktureller Korruption und Bestechung seitens Veolias aber auch von Suez berichteten.

Manchmal ging ein Raunen durch den Saal, ob der Ungeheuerlichkeiten der aufgeführten Beispiele, der Millionen an Bestechungsgeldern.  Der Gegenanwalt stellte kaum mehr Fragen an die Zeugen.

Allen war klar: Eigentlich müssten die privaten Konzerne vor Gericht stehen …

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Alert: Wasserprivatisierung – NIEMALS – das ist ein Verbrechen gegen das Leben!

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Water Makes Money

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Recht auf Wahrheit – Forderungen – neue Grundlagen für öffentliche Entscheidungen

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Recht auf Wahrheit! ~ The Right for Truth!

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Popcorn, Plüsch und Propaganda – Die EU im Kino

IKNews – 18.02.2013

Im Nachgang zu meinem Artikel “Vom Vereinten Europa und gesund aussehendem Haar, das glänzt” hier noch ein Hinweis auf eine höchst interessante Werbemaßnahme der Europäischen Union. Mittels modernster Medien – der Kinowerbung – will die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und unsere Bundesregierung die Herzen der Kinogänger für „Frieden, Freiheit und Wohlstand“ gewinnen.

Zugegeben bereits ein Blick auf das aktuelle Kinoprogramm weckt erste Assoziationen zum Zustand der Europäischen Union und des Euro – “Stirb langsam”, “Der Schlussmacher”, “Les Misérables” oder “The Last Stand”. Von derartigem Programm umrahmt, plant die EU eine neuerliche Imagekampagne und möchte zwischen Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger oder Jamie Foxx nun auch Herman Van Rompuy und José Manuel Barroso auf der Leinwand platzieren.

Zwar fanden die ersten Filmvorführungen in Berlin bereits 1895 statt und zwischenzeitlich schwindet dank Internet, DVD und BluRay der Einfluss des Kinos zusehends, aber kaum 118 Jahre nach Erfindung der bewegten Bilder hat die EU dieses Medium für ihre Zwecke entdeckt. So möchte man künftig mittels Kinospots eine “Botschaft” an die Bürger der EU senden.

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Der erste Streifen ist schon fertig! Film ab

Eine Geschichte — eine Zukunft — unser Europa

Suchspiel: Vollbeschäftigung für Maschinen

uhupardo

Produktion der BMW 3er-Serie.

Spielregel: Suchen und zählen Sie die Menschen!

Das BBM (BandBreitenModell)

1. Das BBM basiert auf einer einzigen (!) Steuer, der Umsatzsteuer. Sonst gibt´s keine Steuern mehr (Einkommenssteuern, Gewerbe- und sonstige Steuern entfallen).

2. Unternehmen, die *ausreichend* gutbezahlte Arbeitnehmer beschäftigen, werden steuerlich belohnt (müssen lediglich 15% Umsatzprovision abführen), wer Personal minimiert, muss mehr Umsatzsteuer aufschlagen (bis zu 200%). Ausreichend gutbezahlte Arbeitnehmer sind gutes Geschäft für AN und AG. Wer Geschäfte in Deutschland machen will, muss Beschäftigung bieten. Somit werden alle Interessen verknüpft (Kaufkraft = Ausreichende Beschäftigung + ordentliche Vergütung der Arbeitnehmer + regionale Produktion).

3. Um in den Genuss des BBM zu kommen, müssen Mindestkriterien erfüllt werden: Eine maximale (Höchst-)Arbeitszeit, eine definierte, aber justierbare Beschäftigungsquote (pro Umsatzmillion „x“ Mitarbeiter), vier verschiedene Arbeitsmodelle (Vollzeit, Teilzeit, Abwesende Beschäftigung, Auszubildende) aus denen die Unternehmen wählen können sowie Mindesteinkommen, die deutlich höher als die heutigen Vergütungen sind. Punkt.

Für weitere Informationen

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“Stimmzettel zerreißen”: FPÖ ruft zu Boykott der Wiener Volksbefragung auf

Adler-grau-weiß-V4-kl-oe-aktuell

Vienna Online – 19.02.2013

Ich appelliere an alle Stimmberechtigten, an dieser Verhöhnung  der direkten Demokratie nicht teilzunehmen und ihre Stimmzettel zu  zerreißen”, rief Parteichef H.-C. Strache am  Dienstagnachmittag via Aussendung zur Verweigerung der Teilnahme an der Wiener Volksbefragung auf –  denn: “Diese vier rot-grünen Wischi-Waschi-Fragen dienen nur dazu, von  den wahren Problemen der Wienerinnen und Wiener abzulenken. Das darf  nicht unterstützt werden.”

via“Stimmzettel zerreißen”: FPÖ ruft zu Boykott der Wiener Volksbefragung auf – Wien Aktuell – Vienna Online.