Das Imperium schlägt zurück – Julian Assange betreffend

Das „System“ schlägt zurück – FALSCH, das System macht gar nichts – es sind Leute die das System bedienen und sich gegen Menschen richten! Ganz wichtig ist, sich weiterhin aufzulehnen und Verhalten, wie in der Botschaft von Ecuador in London, zu ächten!!!

Was ist eigentlich mit Donald Trump los?
Wurde er umgedreht, ist der doch ein falscher Fünfziger – mehr und mehr enttäuschen mich die Handlungen von Trump – das ist gefährlich Leute, denn wenn die USA so weiter macht wird ein 3. Weltkrieg provoziert, den kein Mensch haben will!!!

NuoViso.TV

Published on May 3, 2019

Sollte es also in der Zukunft noch so etwas wie freien und unabhängigen Journalismus geben, und sollten dann Journalismusstudenten in der Uni etwas über die Vergangenheit lernen, dann wird ihnen ein Datum ganz bestimmt ins Auge fallen: Der 11. April 2019. Dieser Tag wird nämlich in die Geschichte eingehen, als der Tag an dem der freie Journalismus zu Grabe getragen wurden. Oder besser gesagt, aus einem Botschaftsgebäude getragen wurden. Wir alle haben die Bilder gesehen, wie ein unglaublich gealterter und sichtlich gezeichneter Julian Assange nach sieben Jahren Zuflucht im Botschaftsgebäude von Ecuador von Polizeikräften abgeführt wurde. Ein Vorgang mit wirklich enormem Symbolcharakter und bin wohl nicht der einzige, bei dem diese Bilder große Bestürzung ausgelöst haben. Wenn man sich die Berichte dazu von wirklich freien Journalisten anschaut, dann wird klar, dass wir hier von einer Zäsur sprechen, von einem Ereignis welches große Schockwellen über den ganzen Globus geschickt hat. John Pilger, der berühmte investigative Journalist aus Australien sprach davon, dass die Verhaftung von Julian Assange eine Warnung in sich trägt, so wie Oscar Wilde es ausgedrückt hat, eine Warnung an alle, die die Samen der Unzufriedenheit säen, ohne die nie ein Fortschritt in Richtung Zivilisation stattfinden würde. In London zeigte sich Macht gegen Recht, Muskeln gegen Gesetz, Unanständigkeit gegen Mut. In einem Interview mit Russia Today konnte man sehen, wie John Pilger fassungslos war über diesen Vorgang, wie Julian Assange wie ein Tier aus der Botschaft geschleppt wurde. Die gleiche Fassungslosigkeit sah ich auch bei Dirk Pohlmann, als er zusammen mit Robert Fleischer und Mathias Bröckers in das Dritte Jahrtausend den Fall besprochen hat. Seht Euch die Sendung an, dann versteht Ihr was ich meine mit Schockwellen. Ich habe Dirk Pohlmann noch nie so bestürzt gesehen. Und genau so müsste sich jeder Journalist mit einem letzten Rest an Rückgrat fühlen, beschämt und angewidert von diesem Vorgang. Dieses ganze Drama hat sich schließlich schon lange angebahnt, aber dass es dann doch so schnell kommen würden, hat wohl alle überrascht.

 

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