Die Glücklichen des Amazonas

Published on Jul 7, 2018

Daniel Everett bezeichnet die Pirahã als das glücklichste Volk der Welt. Mehr als sechzig Mal hat er diesen Indianerstamm besucht – zuerst als Missionar. Doch nicht er missionierte sie, sondern sie ihn. Eigentlich stimmt das Wort nicht, denn dieser Stamm kennt keine Götter, weigert sich seit 300 Jahren eine fremde Sprache zu sprechen, kennt keine Zahlen. Die Pirahá kennen keine Form für Vergangenheit, keine für die Zukunft. Sie leben fast gänzlich im Hier und Jetzt. Die Sprache spiegelt dies und zeugt von einer ganz anderen Art zu denken. Everett wurde mehr und mehr zum Sprachforscher und geriet in Konflikt mit den berühmtesten Linguisten.

Avram Noam Chomsky [ˈævɹəm ˈnoʊəm ˈtʃɒmski] (* 7. Dezember 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, USA) ist emeritierter Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT), einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit den 1960er Jahren einer der prominentesten Kritiker der US-amerikanischen Politik.

Chomsky ist einer der bekanntesten Linguisten der Gegenwart. Er übte durch die Verbindung der Wissenschaftsdisziplinen Linguistik, Kognitionswissenschaften und Informatik besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts starken Einfluss auf deren Entwicklung aus. Seine Beiträge zur allgemeinen Sprachwissenschaft sowie seine Modelle der generativen Transformationsgrammatik veränderten den bis dahin vorherrschenden US-amerikanischen Strukturalismus. Seine Kritik am Behaviorismus förderte den Aufstieg der Kognitionswissenschaft.

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