Film aus Kinder- und Säuglingsheimen in Zürich von Dr. Marie Meierhofer

Die Zürcher Kinderärztin Marie Meierhofer (1909-1998) dokumentierte in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren die Folgen einer mechanischen Abfertigung von Kleinkindern in Zürcher Heimen mit Filmaufnahmen: Stereotypien, Rückzug, seelische Beeinträchtigung. Diese Schädigungen aufgrund fehlender sensorischer Anregung sowie mangelnder emotionaler Zuwendung bezeichnete sie mit dem Begriff Hospitalismus. Ihre Forschungsergebnisse publizierte sie zusammen mit Wilhelm Keller im Buch „Frustration im frühen Kindesalter“ (1966), das zum Standardwerk zu diesem Thema wurde. Sie war Gründerin und die erste Leiterin des Marie-Meierhofer-Instituts für das Kind in Zürich. Das Institut führt Forschungen, Fortbildungen und Beratungen zur Kindheit, zu Kinderrechten (Beteiligung, Förderung, Schutz) sowie zum Thema Bildung-Betreuung-Erziehung durch.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Am 30.09.2012 veröffentlicht

Traurige Smiley weint — Stockvektor © I.Petrovic #126792910

 

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Ein Kommentar

  1. Die seelischen Verletzungen wirken bis heute!

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