Es gibt für Türken keinen Grund mehr, um nicht heimkehren oder unbedingt auswandern zu wollen!!! …sehr interessanter Beitrag von Friedliche Lösungen

Vom Osmanischen Reich und Entstehung der Türkei am 29. Oktober 1923 

2023 darf die Türkei nach 100 Jahren wieder an seine Bodenschätze

http://www.friedliche-loesungen.org/

FL-Redaktion 08.10.17 21:17 Uhr

Habt Ihr euch auch schon mal die Frage gestellt, was es momentan eigentlich mit der Türkei so auf sich hat?

Jetzt kenne ich einen Türken, der seit Jahrzehnten mit seiner Familie in Deutschland lebt, und um es milde auszudrücken, kein gutes Haar an Präsident Erdogan gelassen hat.

Ein Sterbefall in der Familie war der Auslöser einer 4 Wochen langen Heimreise in die Türkei und seine Meinung hat sich nach seiner Rückkehr schlagartig um 180 Grad gedreht. Er erzählte von richtigen Straßen, Schulbildung in seinem Dorf, finanzielle Entschädigungen an Bauern, damit sie überleben, bis die Importverträge aus dem Ausland hinfällig werden und vieles mehr. Eine Aussage blieb jedoch hängen. „2023 (in 6 Jahren) fängt die Türkei an ihre Bodenschätze zu bergen und zwar ohne die Erlaubnis der Alliierten. 100 Jahre Knebel-Vertrag von Lausanne sind dann um. Davon hörst du in den deutschen Medien nicht, oder?“

Mit dieser Aussage begann meine Recherche und bin auf folgendes gestoßen.

Nach dem 1. Weltkrieg begann sofort der griechische – türkische Krieg. Zu dieser Zeit gab es keine Türkei, sondern das osmanische Reich. Zusammengeschrumpft, mit erheblichen Einbußen an neuen Grenzpfeilern, wurde am 24. Juli 1923 der Lausanne Vertrag in der Schweiz unterzeichnet und die heutige Türkei gegründet.

Türkische Delegation in Lausanne mit Ismet Pascha in der Mitte

Eine Religions-Völker-Umsiedlung hat begonnen. Die neuen Grenzen führten dazu, dass christliche Griechen aus der Türkei mussten, und islamistische Türken aus Griechenland. Mitgenommen werden durfte nur das, was man tragen konnte. Entschädigungen für Grund und Boden gab es nicht und wer sich weigerte, ihr wisst schon…

Auf Wikipedia kann man aber nicht lesen, dass in dem Vertrag auch steht, dass 100 Jahre lang der Türkei verboten wurde, Bodenschätze zu heben, es sei denn, man hat es ihnen ausdrücklich erlaubt. Am 24. Juli 2023 wird die Türkei 100 Jahre jung und der Vertrag erlischt.

Erdogan erhebt seit Jahren immer wieder öffentlich Anschuldigungen an die Mitwirkenden des damals unterzeichneten Vertrags. „Wir wurden um unsere Landesgrenzen betrogen“, „Unsere Gründungsväter sind noch nicht mal auf unserem jetzigen Boden geboren“ und so weiter.

Ebenfalls verankert in dem Vertrag, sollten sich die Kurden von den Landesgrenzen des Irak lösen wollen und einen Kurden-Staat ausrufen, wäre das die einzige Möglichkeit der Türkei, seine alten Landesgrenzen durch einen Militärvormarsch zu ermöglichen und das ganz legal. Aber nur innerhalb der 100 Jahre. In den Medien erzählt man, Erdogan marschiert im Irak ein, sollten sich die Kurden abspalten. Angesichts dieser Fakten, sieht es nicht mehr so aus, als wenn das nicht gewollt wäre.

Erdogan trifft sich auch mit dem iranischen Präsidenten, um ihm mitzuteilen, dass er auch in Nordsyrien einmarschieren will. Bis hinter Aleppo, um mehr Stabilität in die Gegend zu bringen und die Grenzen besser zu sichern. Sieht man sich jetzt die Absichten Erdogans auf einer Karte an, fügt diese mit Bodenschätzen gefüllten Gebiete des Irak und Syrien zur Türkei hinzu, sieht es nach den alten Grenzen von vor 1923 des alten osmanischen Reiches aus.

Nach eigenen Aussagen Erdogans, will er die Frauen in die Arbeiterwelt mehr integrieren und die Quote auf 40% steigern. BIS 2023 eine Exportleistung auf 500 Milliarden anheben, die bisherige importierte Energieversorgung auf 0 setzten, und bis 2023 zu den 10 größten Volkswirtschaften der Erde zugehören, um unabhängig von anderen Ländern zu sein. Nimmt man jetzt das von Bodenschätzen überquellende Land, das 100 Jahre lang fast unberührt blieb und die größte Streitmacht Europas besitzt, könnte man in Erwägung ziehen, dass das einigen Macht-Gesellschaften nicht so recht schmecken könnte.

Es wird also abzuwarten sein, wie sich die Beziehungen zur Türkei weiter entwickeln werden. 2023 feiert die Türkei jedenfalls eine große Party und wir werden uns ansehen, wer dazu eingeladen wird und wer nicht. Mit unserem jetzigen Gaslieferanten Russland, hat unsere Kanzlerin so ihre Probleme. Gut möglich, dass wir bald an die türkische Tür klopfen und nach Gas und Öl fragen müssen. Vielleicht wurde gerade deshalb der ganze Diesel-Skandal inszeniert, um den Energiesektor für die nächsten Jahre zu revolutionieren, der „neue“ veraltete Technologien bereit hält, die schon seit vielen Jahrzehnten in der Schublade liegen. Schließlich haben sich die Rockefeller von dem Rohstoff, der sie einst groß gemacht hat, schon längst im vergangen Jahr verabschiedet. Aber das ist eine andere Geschichte…

Palais de Rumine: 1923 wurde hier der Vertrag von Lausanne geschlossen.

Schloss Ouchy: Hier fanden 1923 die Verhandlungen des Vertrages statt.

Die Grenzen der Türkei und des alten osmanischen Reichs vor 1923

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6 Kommentare

  1. mindcontrol2017

     /  9. Oktober 2017
    Antwort
  2. Einen Tag nach dem Einrücken der türkischen Armee in Nordsyrien hat die Türkei den Einsatz offiziell bestätigt. Es handele sich um einen „Erkundungseinsatz“ in der Provinz Idlib, der am Vortag begonnen habe, teilte das türkische Militär am Montag mit.
    http://www.t-online.de/nordsyrien-tuerkische-streitkraefte-bestaetigen-einmarsch/id_82427518/index

    😦

    Mit der briefartig verfaßten Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 verpflichtete sich Großbritannien gegenüber der zionistischen Weltorganisation, für die Errichtung einer „nationalen Heimstätte“ des jüdischen Volkes auf dem Gebiete Palästinas zu streiten, wobei die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften angeblich gewahrt bleiben sollten. Im Gegenzug versprachen die zionistischen Führer, Großbritanniens drohende Kriegsniederlage durch Einbeziehung der VSA in den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland abzuwenden. Diesen Vorschlag hatten die Zionisten Großbritannien bereits 1916 gemacht, als die Ententemächte am Rande einer Niederlage standen; und dadurch waren letztere ermuntert, das Friedensangebot der Mittelmächte vom 12. Dezember 1916 abzulehnen. Dieser von den Zionisten spätestens mit der Balfour-Deklaration in Gang gesetzte Plan gelang; denn die VSA wurden durch den „Lusitania-Trick“ tatsächlich wie beabsichtigt in die kriegerischen Auseinandersetzungen involviert.[1] Der Inhalt der Balfour-Deklaration wurde darüber hinaus in Jiddisch über Deutschland abgeworfen, um jüdische Soldaten in der deutschen Armee zum Überlaufen zu bewegen.[2]

    Dieses zionistische Ansinnen, das seinen Ausdruck u. a. in der Balfour-Deklaration fand, kann als eine erste ernsthafte jüdische Kriegserklärung an Deutschland im 20. Jahrhundert aufgefaßt werden. Die Absichten der zionistischen Weltjudenheit bewirkten eine deutliche Verschärfung des Antijudaismus in Deutschland und Europa noch während des Ersten Weltkrieges.

    Zugleich bedeutete die Balfour-Deklaration eine Weiterentwicklung des britischen und französischen Imperialismus auf dem Gebiete des Osmanischen Reiches bzw. des Nahen Ostens, wie es im Jahr 1916 mit dem Sykes-Picot-Abkommen beschlossen worden war. Die Eroberung des vormals im osmanischen Machtbereich befindlichen Palästinas durch britische Truppen begann bereits mit der Besetzung von Beerscheba unter Edmund Allenby am 31. Oktober 1917; die militärische Operation war bis Dezember 1917 faktisch beendet.

    In der am 14. Mai 1948 in Tel Aviv verkündeten Unabhängigkeitserklärung Israels wird die Einsetzung des zionistischen Besatzungsstaates in Palästina insbesondere mit der Balfour-Deklaration gerechtfertigt.[3]

    http://de.metapedia.org/wiki/Balfour-Deklaration

    Die Balfour-Deklaration war zunächst in Form eines Briefes abgefaßt, den der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour im November 1917 an Lionel Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild, einen prominenten britischen Zionisten, sandte. Damit sicherte die britische Regierung der zionistischen Bewegung ihre Unterstützung zu:

    😦

    Vergeßt nicht den VölkerMord der Türken und der Kurden an den Armeniern

    😦

    Der Völkermord an den Armeniern wurde Anfang des 20. Jahrhunderts begangen, als im Zusammenhang mit armenischen Unabhängigkeitsbestrebungen und dem Ersten Weltkrieg eine große Zahl von Armeniern im Osmanischen Reich, aus dem die heutige Republik Türkei entstand, getötet wurde. Im engeren Sinn versteht man unter diesem Begriff die Massaker in den Jahren von 1915 bis 1917.

    Bei den größten Massakern und auf den Todesmärschen kamen über 1,5 Millionen Armenier um. Die Opferzahlen der Übergriffe in den beiden vorausgehenden Jahrzehnten liegt bei Hunderttausenden Armeniern.

    Während viele Armenier die Vertreibungen und Massaker als ungesühntes Unrecht empfinden und seit Jahrzehnten eine angemessene Erinnerung fordern, leugnet und beschönigt die offizielle türkische Sichtweise die Todesfälle.

    Nicht nur Armenier, sondern auch Griechen und Aramäer (Völkermord an den Suryoye) wurden im Zeitraum von 1914 bis 1923 Opfer von Vertreibung, Zwangsumsiedlung und Massakern.

    http://de.metapedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

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    • Danke Reiner, für diesen ausführlichen und historisch interessanten Beitrag!
      Kann es sein, dass grad wieder eine ähnliche Situation heranwächst?
      Die Osmanen dachten damals wohl ähnlich wie heute, wenn sie nur genug Leute in anderen Ländern ansiedeln, können sie das ganze Land übernehmen. Schon vor 400 Jahren ist ihnen das nicht gelungen und heute kann es auch nicht gelingen, denn kein Volk gibt freiwillig sein Land an die Türken ab!!!
      Auf den Punkt gebracht ist es immer schon ein Religionskrieg von jenen gewesen, die sich um die Vorherrschaft auf dieser Welt streiten :-/

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      Antwort
      • Saheike1

         /  12. Oktober 2017

        Religion wird nur als Rechtfertigung mißbraucht, damit die dummen Massen sich für Profit abschlachten lassen.Denn mit nichts kann man mehr Fanatismus erzeugen als mit Religion. Und die Reichen und die Pfaffen stopfen sich die Taschen voll.

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  3. Türkei Diktator Erdogan Freimaurer Diktatur Atatürk Shriners Europa Flüchtlinge Grenzen

    Was hat das alles mit dem IS-Bombenanschlag auf eine deutsche Reisegruppe in Istanbul am 12. Januar 2016 zu tun?
    http://alles-absicht.de/absicht-und-obelisk

    Im Netz finden sich viele Hinweise, dass die Türken auch ein WerkZeug der WeltKrieger sind. Während des ersten Weltkriegs war die Türkei mit Österreich-Ungarn, dem Deutschen Reich und Bulgarien verbündet.
    Nur dadurch konnte man die Reiche teilen und Palästina rauslösen. 4 KaiserReiche wurden durch den Ersten GeldKrieg zerschlagen.

    Die Türken standen vor Wien und wurden von London und Paris unterstützt.

    Mehrmals verbündete sich Frankreich mit den Osmanen gegen gemeinsame Feinde. wiki
    Das Osmanische Reich erhielt von Preußen und Großbritannien moralische, von Frankreich auch militärische Unterstützung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-%C3%96sterreichischer_T%C3%BCrkenkrieg_(1787%E2%80%931792)


    1881-1938 Freimaurer und Jude Mustafa Kemal Atatürk. Staatsgründer der Türkei. Freimaurerloge in Thessaloniki Macedonia Risorta et Veritas No. 80. Gehörte den Dönme an. Eine Untergrundsekte der Sabbatianer (türkische Juden).
    http://alles-absicht.de/promi-luege-19-jhdt

    Die Kurden werden Heute als Stachel gegen Syrien, Türkei, Irak und Iran benutzt,
    paßt in den YinonPlan für ein GroßIsrael.
    https://wissenschaft3000.wordpress.com/?s=yinon

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  4. Anonymous

     /  13. Oktober 2017

    Erinnerung an den Koreakrieg

    Am Neujahrstag des Jahres 1951 begannen 400.000 Chinesen und 100.000 Nordkoreaner mit einem Gegenangriff. Aufgrund dieses Ansturms verlangte der amerikanische Oberbefehlshaber General MacArthur den Abwurf von 34 Atombomben – Präsident Truman verweigerte jedoch den Abwurf und verfügte die Entlasung von MacArthur.

    Die Luftangriffe hatten Nordkorea beinahe vollständig verwüstet – der Bombenkrieg kostete allein 500.000 – 1.000.000 zivile Opfer. Insgesamt war 10 % der nordkoreanischen Zivilbevölkerung ums Leben gekommen. Südkorea hatte insgesamt 1.000.000 Tote zu beklagen, Nordkorea 2.500.000 Tote, China 1.000.000 und die Vereinten Nationen 40.000.

    http://geschichte-wissen.de/blog/koreakrieg-1950/


    General McArthur unten rechts.

    MenschenOpfer, gerne als BrandOpfer.

    Dank an Saheike
    https://wissenschaft3000.wordpress.com/2017/10/13/saheikes-recherche-13-10-2017/

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