Peter Haisenko: Deutsche Sprache – deutsches Denken – deutsche Identität – sehr wichtig – bitte weiterleiten!

Super analysiert – darüber sinnieren bitte!

Was mich des Öfteren schon ärgerte war, da sagt einer er sei Österreicher und dann plötzlich ist doch Türke, weil er in türkisch denkt und als seine Heimat die Türkei bezeichnet, so sagen sie, selbst wenn sie bereits in dritter Generation in einem anderen Land mit anderer Sprache geboren wurden.

Einen Gipfel stellen dabei die Türken in Bulgarien dar, sie haben niemals aufgehört Türken zu sein und sprechen nach 400 Jahren in Bulgarien noch immer jenes Türkisch, dass man eben vor 500 Jahren gesprochen hatte, somit wurden die Türken zu eine türkischen Enklave, die aber heute auch von den Türken der Türkei nicht mehr verstanden werden kann – darüber zu sinnieren lohnt sich möglicherweise auch.

Es ist eine fantastische Erklärung zu sagen, dass einer das ist, was er denkt!
Ich selber machte die nationale Identität immer daran fest, wo einer seine Heimat findet, oder was einer als seine Heimat bezeichnet, von welcher Heimat er träumt. Was ja nicht im Widerspruch zur Erklärung von Peter Haisenkos Erklärung steht, sondern vielleicht sogar eine Ergänzung dafür darstellt.

Etwas anderes versteht man mitunter allerdings, wenn gesagt wird, ich „möchte heim kommen“ – „ich möchte ankommen“ – diese Aussage beinhaltet vielerlei und geht auch mitunter über den Tod hinaus.

Ich selber habe immer in der Sprache gedacht in welchem Land ich lebte, sogar im Schlaf hatte ich in der jeweiligen Sprache gesprochen, wurde mir gesagt, was mich belustigte. Der Effekt davon war, dass ich in Schweden für eine „Schwedin“ gehalten wurde, in Italien für eine „Italienerin“ und lustigerweise wurde ich in den USA sogar gefragt, ob ich denn „Native American“ sei – unabhängig davon, dass Amerikanisch/Englisch jene Sprache ist, die ich am wenigsten mag 🙂

Wenn ich es mir aber aussuchen würde, würde ich nur bei der Deutschen Sprache bleiben wollen, so zu sagen als meinen inneren Halt, mein geistig seelisches Geländer, denn wahrlich keine Sprache ist präziser als diese. Nichts lässt sich so gut und in die Tiefe gehend erklären, als in der Deutschen Sprache oder etymologisch in der Sprachwurzel der germanischen Sprachen.

Dabei fällt mir ein von mir viel zitierter Begriff aus dem Schwedischen ein, der meiner Meinung eine perfekte Erklärung für das Wesen der Eifersucht ist – „svartsjuka“ wörtliche Übersetzung „schwarzkrank“. Ich verkneife es mir hier nun weiter in den Eifer etc. hinein zu gehen … 🙂 … ist ja gerade nicht Thema, sondern war nur ein ausgesprochener Nebengedanke dazu.

Bedauerlich genug ist ja, dass die Deutsche Sprache immer mehr „abgespeckt“ und mit Anglizismen vermischt bzw. abgewürgt wird :-/
Dies hat zur Folge, dass das Niveau der Gespräche und Inhalte im deutschen Sprachraum ständig am sinken zu sein scheint, was meiner Meinung nach dringendst verhindern werden sollte.

Nie habe ich aufgehört Deutsch zu lernen und genau das empfehle ich hiermit wärmstens allen, die diese Gedanken und Erklärungen auch nachvollziehen können. Gerne würde ich sogar Deutsch auch vom Latein befreien, denn wahrscheinlich ginge unsere wunderbare Sprache ohne Latein-Grammatik noch viel tiefer in andere Ebenen, von denen wir heute nichts mehr erahnen, wir aber in Althochdeutsch noch schmecken können.

Dazu fällt mir noch ein Beispiel ein: Die finnische Sprache hat 18 Fälle, 3 werden bereits verschluckt, denn das künstliche Latein, mit dem mittlerweile die meisten Sprachen vergewaltigt werden, war nicht dazu in der Lage das, was diese Sprache ausmacht in ihre grammatikalischen Erklärungsmodelle zu zwingen. So soll unsere Ursprache, aus der sich Deutsch herleitet in Wahrheit 29 „Fälle“ gehabt haben… sinnieren bitte… 🙂

Noch ein passender Nebengedanke dazu; die Inuits/Eskimos benutzen ca. 20 verschiedene Begriffe für Schnee und außerdem noch ca. 17 für die „Farbe“ weiß – da steht dann die lateinische Grammatik komplett an. Ich frage mich also, wie sehr wurde durch die lateinische Grammatik unsere Deutsche Sprache bereits reduziert?

Denkt mal nach, besser sinniert darüber und versucht die Bilder und Gefühle mit Worten zu beschreiben, die dabei kommen und zwar so, dass auch andere diese Beschreibung tiefsinnig verstehen können.

AnNijaTbé am 3-9-2017 – dem natürlichen Rhythmus angepasster Zeitrechnung

Das folgende Video habe ich gefunden bei: https://bildreservat.wordpress.com/2017/08/05/bild-dir-deine-meinung-mit-peter-haisenko/

Published on Jun 18, 2017

Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die deutsche Sprache (oder: Nur, wer in der deutschen Sprache denkt, ist Deutscher)

„Ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will ein Volk also nicht verlieren, wodurch es ein Volk ist, will es seine Art mit allen seinen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts mehr zu achten, als daß ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.“
Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

Das wesentliche Merkmal einer Nation ist ihre Sprache. Gerade in Deutschland wird das deutlich, weil die physische Erscheinung der Menschen, die in Deutschland leben, alles andere als einheitlich ist. Das verbindende Element ist die deutsche Sprache. Das Selbstverständnis, ein Deutscher zu sein, ist verbunden mit der Selbstverständlichkeit, die deutsche Sprache vorrangig zu gebrauchen. Darüber hinaus werden die Identität und das Selbstverständnis bestimmt von Sitten und Gebräuchen, von Wertbeschreibungen und Überlieferungen, die alle an eine Sprache gebunden sind. Von alters her war es immer das Bestreben von Eroberern, den Besitz eroberten Landes durch die Einführung der eigenen Sprache zu besiegeln. Ein Land hat erst dann neue Eigentümer und eine neue Identität, wenn die Sprache der Einwohner eine andere geworden ist. Bis dahin wird die neue Herrschaft immer ein Fremdkörper bleiben.
(Entnommen aus dem Werk: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ von Peter Haisenko)

Diesen Beitrag als mp3-Datei zum Anhören herunterladen

Webseiten:
http://anderweltonline.com/
http://anderweltverlag.com/

Kontakt:
Peter Haisenko
Preysingplatz 2
81667 München
Tel: 0049 (0) 89 332093
Mobil: 0172-832 62 55
peterhaisenko@t-online.de

Weitere Sendungen mit Peter Haisenko:
Der US-Dollar – das Brecheisen der Macht
http://quer-denken.tv/der-us-dollar-d…

Deutschlands Unfreiheit im Westen und die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft
http://quer-denken.tv/index.php/mfv-t…

„Abschlußbericht“ zum Abschuß der MH17 – neue Märchen & keine Fakten
http://quer-denken.tv/1849-abschlussb…peter

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Sprachwissenschaft – Linguistik ~ linguistics

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6 Kommentare

  1. olga.chraska

     /  5. August 2017

    Alles, was Rassen betrifft, ist ein großes Geheimnis. Das was man als Erklärung dafür nimmt, wurde vielleicht einmal geglaubt. Heute überlegt man anders. Die Beziehung zu der Heimat, die eigentlich die richtige ist, bleibt das ganze Leben bestehen. Dürfte in den Genen durch irgendetwas fixiert worden sein. Thema: Woher kommen die Menschen und wer hat die Rassen geschaffen? Glaube nicht, daß, wenn ich 1000 Jahre in einem sonnigen Land lebe, eine andere Hautfarbe kriege. Ist auch das Fremdheitsgefühl anderen Rassen gegenüber, sicher da und genetisch bedingt. Kann man deshalb nicht verschiedene Rassen zusammensperren und glauben, daß da ein Anpassungsprozeß stattfinden wird.Das Anderssein ist sicher nicht nur durch die Hautfarbe, sondern , ganz einfach ausgedrückt, durch eine ganz andere Ausstrahlung, Aura, oder was immer das ist, bedingt. Bei sensiblen Menschen dürfte dann Alarmstufe Rot eingeschaltet werden. Fremd bleibt fremd. Sicher gibt es da und dort Ausnahmen.

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    • Danke Olga,
      ja, ich bin auch davon überzeugt, dass der Geburtsort wesentlich ist, scheint aber bei den Türken dennoch nicht der Fall zu sein, denn selbst wenn die hier geboren wurden, sagen sie immer sie sind Türken.

      Wäre ich damals in Schweden geblieben, was ich fast getan hätte, dann würde ich bis heute dennoch auch sagen, dass ich Österreicherin bin.

      Also muss das auch etwas mit dem Erbe zu tun haben, meine Familie in beide Richtungen waren alle deutschsprachig.

      Meine Großeltern Sudetendeutsche / Egerländer waren ja vertrieben worden und lebten daher bis zu ihrem Tod in Deutschland, sie hätten sich aber nie als Deutsche bezeichnet, sondern immer nur als Egerländer.

      Heute beginnen manche Österreicher sich als Deutsche zu bezeichnen – das finde ich auch interessant – auch das würde ich nie tun, weil ich es so nicht fühle…

      Ich glaube die Prägung hat direkt etwas mit dem Land zu tun mit dem Ort wo man geboren ist und mit der Kultur der Ahnen, die wir samt allen geschichtlichen Veränderungen geerbt haben – diese beiden Fakten zusammen machen es erst aus, als was sich einer fühlt und auch bezeichnet.

      Ich glaube allerdings schon, dass eine Assimilierung so weit möglich ist, sodass man so wie ich, äußerlich, immer für das gehalten werden kann, wo einer lebt.

      Eine Deutsche Freundin, die mit ihrer Familie nach dem Krieg nach Australien ausgewandert was, erzählte mir, dass ihre Tochter verleugnet Deutsche zu sein, denn sie will unbedingt Australierin sein. Das fühlte sich für mich a) nach Verrat an und b) absurd, da es ja keine echten Australier gibt, sondern nur die Nativen Aborigines und von einer Weißen plötzlich zu einem Aborigine zu werden geht ja wohl wahrlich nicht. Die gleiche Freundin erzählte mir auch, dass die Aborigines wirklich im Aussterben begriffen sind, da sie sich mit anderen Rassen nicht vermehren können. In seltenen fällen scheint es aber doch gelungen zu sein.

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    • Saheike1

       /  6. August 2017

      Ist euch „fremdeln“ ein Begriff ? Es beginnt ja schon in der Kindheit damit, wenn Fremde in der Famileie auftauchen, daß Kinder Fremdeln. Alles, was nicht das Eigene ist, ist eben fremd. Das taucht auch auf, wenn ein Elternteil lange abwesend war, die Erinnerung aber tief vergraben ist. Erst mit dem zunehmenden Alter läßt das nach und ist wohl Teil der Ich-findung , welche diese Globalisten um jeden Preis verhindern wollen. Identität ist derer Ideologie Tod.

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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