Wie die Kirche durch Macht manipuliert

Wusstest du, dass mit der Taufe ein Anker in dein Seelenfeld gelegt und deine Seele mit einem unauslöschlichen Siegel gezeichnet wird? Institutionalisierte Religionen und Kirchen – wie auch andere Systeme, die mit Mani – pulationen arbeiten –, verhindern über solcherart feinstoffliche Eingriffe eine individuelle Entwicklung des Menschen, halten ihn in Angst vor göttlicher Strafe und üben Macht über ihn aus.

Ich war zehn Jahre Mönch und acht Jahre katholischer Priester. Das Priesteramt habe ich 2008 verlassen. Zwei Jahre später bin ich aus der Kirche ausgetreten. Was war geschehen? Meine Kindheit wurde durch eine katholische Erziehung geprägt. Mit 19 Jahren entschloss ich mich, den Frieden in Gott zu suchen, da mich die materielle Welt nicht mehr befriedigte. Ich wollte der Welt entsagen und mich ganz auf die Liebe Gottes einlassen. Ich ging ins Kloster und wurde Mönch. Dort übte ich mich in Armut, Keuschheit, Gehorsam, Demut und Askese. In den tiefen Meditationen fühlte ich diesen lebendigen Gott in mir und vertiefte neugierig das Wissen der christlichen Mystik. Eine neue Welt tat sich mir auf.

Als ich dann zum Priester geweiht wurde, zog es mich aus diesem inneren Schweigen in die Welt hinaus. Ich verließ das Kloster und betreute eine kleine Gemeinde in Mittelitalien. Dort hatte ich mehr Zeit, mich mit mir selber aus einanderzusetzen, und ich begann meinen Geist zu öffnen. Ich begann nachzuforschen. Ich stellte meinen Priesterkollegen und meinem Bischof kritische Fragen, ich versuchte zu provozieren, um die Ansichten besser zu verstehen. Aus meinem kindlichen Glauben hatte sich ein erwachsener Glaube entwickelt, der sich mit standardisierten Antworten nicht mehr zufriedengab. Die Kluft zwischen mir und der Kirche wuchs.

„Niemand ist mehr gefangen als der,
der glaubt, frei zu sein!“ (Goethe)

Gleichzeitig wollte ich den mir anvertrauten Menschen helfen. Nicht nur seelisch, sondern ganzheitlich. So ließ ich mich zum Yogalehrer und Körpertherapeuten ausbilden. Eines Tages stellte mich mein Bischof vor folgende Entscheidung: Entweder bist du Priester oder Therapeut – aber beides zusammen ist nicht möglich. Ohne zu zögern, entschied ich mich für den Therapeuten. Ich habe vieles erlebt und bereue nichts von all dem. Diese zahlreichen inneren und äußeren Prozesse haben mich geprägt. Ich durfte wachsen und Erfahrungen sammeln. Es waren wunderbare Jahre. Aber dann wurde es Zeit, neue Wege zu gehen.

Kirche-Meier-storm-FotoliaAm Anfang waren die Priester

Ich selber war Priester und ich weiß, wovon ich spreche. Jesus wollte nie eine Kirche, nie eine Hierarchie und keine Priester, die sich als Vermittler zwischen Mensch und Gott ausgeben. Aber da die ersten mächtigen Christen in dieser aufkommenden und sehr populären Religion eine Chance zur Macht sahen, begannen sie die Lehre von Jesus zu manipulieren. Man sagte den Menschen, dass Jesus für unsere Sünden gestorben sei und uns so einen riesigen Schatz an Erlösung geschenkt hat. Dieser Schatz ist allerdings nicht für alle Menschen verfügbar. Dazu braucht es Kanäle, die diesen Schatz für die Menschen erreichbar machen. Diese Kanäle heißen Sakramente. Durch die Sakramente fließen den Gläubigen die Gnade und das Heil Gottes zu. Diese Kanäle mussten natürlich verwaltet werden. Und so wurde dieser ganze Erlösungsschatz der Kirche, genauer den Priestern, zur ausschließlichen Verwaltung anvertraut. Nur Priester durften die Sakramente spenden. Denn nur den Priestern ist von Gott die Macht gegeben worden, die Sakramente wirksam spenden zu können. Dies ist die Lehre der katholischen Kirche, die damit die Menschen, die Gott suchen, entmündigt und abhängig macht.

Wie die Kirche mit den Sakramenten manipuliert

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6 Kommentare

  1. Saheike1

     /  14. April 2017

    Scheinbar haben die nicht mal ihre eigene Bibel gelesen, daß Jesus auferstanden ist und durch seinen Kreuzestod alle Sünden abgewaschen sind. Für mich ist dieses Kreuz nur ein Warnzeichen für das, was einem passiert, wenn man sich gegen das satanische System auflehnt.

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    • Jesus wurde an einem Pfahl gehängt und nicht an ein Kreuz. Dass ist eine weitere Lüge, mit der sie uns abspeisen. In den griechischen Originalen der Evangelien werden nämlich das Hinrichtungsinstrument „staurós“ (Pfahl) und der Tötungsvorgang selbst „stauróo“ genannt. Das würde nicht „kreuzigen“, sondern „an den Pfahl“ hängen bedeuten.

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      • Saheike1

         /  18. April 2017

        Im Grunde verlangen die von uns, daß wir uns von denen nach ihrem Gusto hinschlachten lassen sollen, wann imer es denen dienlich erscheint. Sie vergessen dabei nur, daß wer zum Schwert greift auch durch das Schwert gerichtet wird. Und wer zettelt all diese Kriege an in wessen Namen ?

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      • Saheike1

         /  18. April 2017

        Das erinnert mich an den Kaduceus, das medizinische Abzeichen mit der Schlange am Pfahl „so wie die Schlange in der Wüste am Pfahl erhöht wurde…“ etc. Ob wir wohl jemals die wahren Worte Jesu zu lesen oder zu hören bekommen ? Und die 10 Gebote sind wohl eher dazu da, die Konkurrenten auszuschalten, weil die selbst sich einen Dreck drum scheren.

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  2. Karl

     /  16. April 2017

    Meine Meinung

    Der Artikel soll nicht zum Widerstand anregen und nicht um zu bevormunden, sondern zum Nachdenken, den kein einziger Mensch hat das Recht über einen anderen Menschen Macht aus zu üben. Auch bin ich davon überzeugt das Gott unser Schöpfer die Welt und die Menschen als freie, liebende, mitfühlende Wesen mit Körper, Geist und Seele erschaffen hat. Im Übrigen ist jeder Mensch angehalten als geistiges sittliches Wesen zu handeln der auch den landläufigen Satz beherzigt: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem ander(e)n zu.

    Und wenn sich Widersprüche im Denken ergeben sind sie auch dazu da die Wahrheit für sich zu finden.

    Liebe Grüße Karl

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    • Saheike1

       /  18. April 2017

      Widerstand gegen das Böse, welches sich als Gutes ausgibt, ist überlebenswichtig. Alles, was es braucht, damit das Böse wirken kann ist, daß die Guten nichts dagegen unternehmen. Deshalb ist ja alles umgedreht wie ein Polshift und die Lüge siegt.

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