Der Vulkan Teide auf Teneriffa begann am 2.10.2016 sehr unruhig zu werden | weltweite Vulkanaktivitäten

Volcanologists Fear Tenerife Volcano May Erupt After 100 Earthquakes

Veröffentlicht am 06.10.2016

http://www.undergroundworldnews.com
A swell of seismic activity on Tenerife could indicate a long-dormant volcano on the holiday island could be about to blow, with volcanologists warning nearly 100 mini-tremors could signify an upcoming eruption.

Mount Teide, a 3km-high volcano in the south of Tenerife, last erupted in 1909, with an earlier eruption in the 18th Century destroying the town and principal port of Garachico, as well as several smaller villages.

http://www.ibtimes.co.uk/volcanologis…

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Volcano Warning Mount Teide is about to BLOW

Veröffentlicht am 04.10.2016

VOLCANO WARNING: Panic on Tenerife amid fears huge Mount Teide is about to BLOW

A HUGE volcano on the island of Tenerife has sparked fears of a HUGE eruption after nearly 100 mini earthquakes were reported in FOUR HOURS in the region.

The Volcanology Institute of the Canary Islands (Involcan) reported a significant spike in seismic activity on Sunday afternoon.

Some 92 microquakes were recorded in Adeje and Vilaflor in the space of four hours, with one measuring more than 1.5 on the Richter scale.

The majority of the quakes took place between 7 and 13km below ground sparking fears Mount Teide could be about to blow.

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Aso: explosive Eruption

Grafik des VAAC Tokyo mit der Flughöhe (FL in Fuss) der Eruptionswolke.Der japanische Vulkan Aso erzeugte heute bereits 3 Ascheeruptionen. Das VAAC Tokyo gibt bei einer der Eruptionen an, dass die Aschewolke eine Höhe von 39.000 Fuß (13 km) erreicht haben soll.

Der Alarmstatus wurde auf Stufe 3 (von 5) erhöht und eine 2 km Sperrzone um den Krater etabliert. Leider funktionieren die LiveCams derzeit nicht.

Der Vulkan liegt in der Region Kumamoto, die im Frühjahr von einer Serie schwerer Erdbeben heimgesucht wurde. Diese hatte. u.a. zur Folge, dass die Kamerasensoren-Fabriken von Sony mehrere Monate stillstanden.

Vulkane Kamtschatkas

Die Vulkane in Kamtschatka sind schon seit einigen Wochen besonders aktiv. Allen voran stehen Shiveluch und Klyuchevskoy täglich in den Meldungen des VAAC Tokyo. Heute gesellte sich der Karymsky dazu. Um den entlegenen Vulkan war es in den letzten Monaten relativ still geworden, doch letzte Nacht meldete er sich mit 3 explosiven Eruptionen zurück. Vulkanasche stieg fast 3 km hoch auf.

Nahezu unverändert ist die Lage am mexikanischen Vulkan Colima: er generiert einen Lavastrom, der vom Dom aus geht, der über den Rand des Kraters quillt. Die effusive Aktivität wird von einigen Explosionen begleitet.

Am isländischen Vulkan Katla hat es wieder eine Handvoll Erdbeben gegeben. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,2.

Am Kilauea auf Hawaii warnt man vor einem bevorstehenden Kollaps am Lavadelta des „ocean entrys“. Dort haben sich in den vergangenen Tagen Risse gebildet. Die oberflächlichen Lavaaustritte 2 km landeinwärts sind erloschen.

Last, but not least zeigt Ätna auf Sizilien ein schwaches Wärmesignal bei Mirova. An sich nicht so ungewöhnlich, aber in Verbindung mit dem Erdbebenschwarm letzter Woche, könnte sich der Vulkan auf eine neu Phase mit Paroxysmen vorbereiten.

Vulkane weltweit

In den letzten Tagen hat es einige interessante Schwarmbeben unter verschiedenen Vulkanen gegeben. Zudem sind Colima und Fuego recht munter.

Ätna: unter der Ostflanke kommt es immer wieder zu vereinzelten Beben die alle in der gleichen Region liegen.

Colima: die Aktivität der vergangenen Tage hat etwas nachgelassen, ist aber noch hoch. Der Lavadom wächst und der Lavastrom hat fast die Fuß des Kegels erreicht. Zudem kommt es zu explosiven Eruptionen.

Fuego: nach einem weiteren kleinen Paroxysmus in der letzten Woche, ist die eruptive Aktivität immer noch relativ hoch. Täglich kommt es zu mehreren Explosionen.

Katla: die Episode mit starken Schwarmbeben scheint erst einmal beendet zu sein. Dennoch sind die Vulkanologen vor Ort besonders wachsam.

Pico de Teide: vorgestern ereignete sich ein Erdbebenschwarm mit gut 100 Events. Die Hypozentren der schwachen Erdbeben erstreckten sich entlang einer Störungszone im Südwesten der Insel. Die Tiefe der Beben lag zwischen 11 und 6 km. ein ähnliches Ereignis gab es 2004.

Yellowstone: in der letzten Woche gab es eine Serie schwacher Erdbeben im Nordwesten des Nationalparks.

 

Colima: erhöhte Aktivität

Colima letzte Nacht. © Hernando Alonso Rivera Cervantes‎
Colima letzte Nacht. © Hernando Alonso Rivera Cervantes‎

Update 02.10.2016: Es wurden kleinere pyroklastische Ströme beobachtet. Auf Modis ist ein starkes thermisches Signal zu beobachten.

Originalmeldung: Die Aktivität am mexikanischen Vulken Colima hat seit Vorgestern deutlich zugenommen. Der neue Lavadom quillt über den Kraterrand und ein zähflüssiger Lavastrom fließt über die Flanke. Glühende Schuttlawinen erreichen den Fuß des Kegels. Es finden kontinuierliche Explosionen statt und es wird neben glühenden Lavabrocken Vulkanasche eruptiert. Um den Vulkan wurde eine 12 km Sperrzone errichtet und es werden Evakuierungen vorbereitet.

Katla: Schwarmbeben

Starkes Schwarmbeben unter der Katla.Update 19.00 Uhr (30.09.16): IMO erhöhte die Alarmstufe auf „gelb“, obwohl nach wie vor weder Tremor, noch Inflation registriert wurden. Die Zahl der Beben steigerte sich auf 352. In den letzten Stunden ist die Bebenhäufigkeit ein wenig rückläufig.

Update 30.09.16: Heute Nacht ereigneten sich weitere Erdbeben. 4 Beben hatten Magnituden zwischen 3 und 4.  Insgesamt waren es in den letzten 48 h 257 Beben. IMO hat noch kein offizielles Statement gegeben, sobald ich mehr weiß teile ich es Euch mit.

Originalmeldung: Gerade findet unter der Katla ein starkes Schwarmbeben statt: in den letzten Stunden ereigneten sich 105 Einzelbeben, deren Hypozentren in weniger als 1 km Tiefe liegen sollen. Für aufsteigendes Magma ist diese Tiefe zu gering, da müsste sich bereits eine Spalte bilden, oder Eisverschiebungen statt finden. Hält die seismischen Aktivität in den nächsten Tagen an, wächst die Wahrscheinlichkeit für einen baldigen subglazialen Ausbruch!

Kilauea: lost in paradis

Am 13. September 2016 machte ich mich auf den Weg Richtung Hawaii. Natürlich waren direkte Flüge unbezahlbar und daher buchte ich einen mit 2 Zwischenlandungen. Schon bei der Ersten blieb mein Gepäck hängen: im Rucksack befand sich nicht nur Kleidung, sondern auch ein Teil meiner Fotoausrüstung. Bis heute blieb das Gepäck verschollen.

Vor Ort traf ich mich mit Martin und Tom. Zusammen erkundeten wir den Kilauea. Er ist der kleinere der großen Schildvulkane von Big Island Hawaii. Irgendwie hatte ich es mir hier ein wenig trockener vorgestellt, doch ich ignorierte wohl, dass auf dem Archipel der Ort mit den weltweit größten Niederschlagsmengen liegt. Entsprechend feucht war es auch ein paar Hundert Kilometer von diesem Ort entfernt. Nicht ganz chronologisch, erzähle ich unsere Geschichte von oben nach unten, also von der Caldera des Kilauea zum „ocean entry“ des Lavastroms 61g. Und aus rechtlichen Gründen lasse ich Euch im Unklaren darüber, ob ich alleine in die Sperrgebiete vordrang, oder nicht.

Den ersten Blick vom Jagger Museum aus in Richtung Gipfelcaldera tätigten wir auf jeden Fall zusammen. Der Lavasee im Halema’uma’u-Krater stand hoch und war vom Jagger-Museum aus zu sehen, was an sich recht selten vorkommt. Spattering war am Rand des Lavasees mit bloßem Auge sichtbar und wirkte magisch magnetisch. Doch diese Distanz war einfach zu groß und musste deutlich reduziert werden. Auf meinem Weg zum See nahm ich einen schwachen Lichtblitz im Augenwinkel wahr, so, als würde ich mit einer Infrarotfernbedienung angestrahlt. Aufgeschreckt suchte ich den Wegrand ab und entdeckte in einer kleine Lavahöhle am Boden eine Wildbeobachtungskamera, die mich wohl geblitzt hatte: so viel zu den langjährigen Spekulationen, ob es am Weg raus zum Lavasee Überwachungsanlagen, sprich Sensoren gibt. Manche dieser Kameras können Bilder via MMS verschicken und ich war entsprechend alarmiert. Den Blick in die Lava konnte ich nicht so richtig genießen und kurz nach beginn der Morgendämmerung kam dann ein Wagen der Ranger angefahren und ich beschloss den taktischen Rückzug querfeldein.

Ähnlich taktieren muss man auf dem Weg zum Pu’u ‚O’o-Krater: der Weg hierin ist ebenfalls gesperrt und führt auf einer Länge von gut 4 Meilen durch den Dschungel. Der Einstieg zum Pfad liegt ein wenig versteckt, am Ende der „Glennwood-Road“. Diese zweigt von der „Volcano Road“ links ab (Fahrtrichtung bergauf), der Abzweig liegt kurz hinter einem Picknick-Platz deren Unterstand wie eine aufgeschnittene Wellblechtonne aussieht. In älteren Beschreibungen ist von einer Tankstelle auf der rechten Seite die rede, doch diese ist stillgelegt und nur noch schwer als Tankstelle erkennbar. Neben festem Schuhwerk und Regenkleidung sollte man schon etwas Abenteuerlust mitbringen, wenn man den Trek wagen will. Der Weg ist sehr schlammig und verzweigt sich an einigen Stellen, so dass man sich besonders nachts verirren kann. Natürlich regnete es und mein Regenzeug befand sich in meinem Rucksack, der in irgendeinem Flughafen der USA gestrandet war. Ich kam mir vor wie in lost! Nach 2 Stunden erreichte ich den Waldrand und blickte nass bis unter die Haut auf den Pu’u ‚O’o-Kraterkegel. Von hier aus war es noch einmal gut 1 Meile bis in den Krater. Am Waldrand biwakierte ich erst einmal um dann gegen 4 Uhr Nachts den Rest des Weges zu gehen. Nachts war es kurz aufgeklart, doch während ich mir den Weg über die Lavaschollen suchte fing es wieder an zu regnen. Als ich dann endlich den Krater erreicht hatte und zum Lavasee im Westpit stollperte, war mir irgendwie nass. Der Lavasee hatte einen Durchmesser von gut 50 Metern und hüllte sich in dichte Gasschwaden. An brauchbaren Aufnahmen war nicht zu denken und so machte ich mich an den langen Rückweg. Wieder in meiner Unterkunft in Mountain View angekommen, präsentierte sich der Fernblick auf den Pu’u ‚O’o wolkenfrei!

Vom Pu’u ‚O’o starten die Lavaströme in Richtung Ozean. 6 Meilen müssen sie zurück legen, bevor sie den Pazifik erreichen. Jüngst begann Lavastrom 61g den Pazifik zu entern und ihm neues Land ab zu ringen. Dieses Land in Form eines Deltas aus Lava ist äußerst instabil: die Lavaklippen werden von den Wellen unterspült, oder von einem unterirdischen Lavastrom abgesprengt. So warnt das HVO ausdrücklich davor das Lavadelta zu betreten. Dieses ist auch nicht ohne eine gewisse Portion Anstrengung erreichbar. Die Notfall-Küstenstraße wurde gesperrt und nur für Fußgänger offen gehalten. Findige Geschäftsleute aus Kalapana vermieteten für 20 USD Fahrräder, mit denen die 4 Meilen zum „ocean entry“ relativ schnell zu bewältigen waren. Lavastrom 61g unterbrach die Küstenstraße auf gut 0,6 Meilen Breite. Das Lavafeld war natürlich abgesperrt und wer den „ocean entry“ aus nächster Nähe bewundern wollte musste natürlich wieder einmal schleichen. Dass tat ich natürlich mehrfach. Wobei man die Hitze auf der Küstenebene nicht unterschätzen darf. Mein Wasserverbrauch war enorm. Gesteigert wurde er dann noch bei 2 Märschen auf die Pali. 1,2 Meilen landeinwärts suchte sich ein wenig glühende Lava den Weg zur Oberfläche. Ansonsten floss 61g mittlerweile komplett unterirdisch durch Tubes. Den Versuch auf dem frischen Lavafeld zu übernachten gab ich schnell auf. Die Fußbodenheizung war deutlich zu hoch eingestellt.

Besonders schön präsentierte sich die Lava am „ocean entry“ von der Seeseite her. Dazu stachen wir 3 Mal in See, was kein billiges Vergnügen war. Je nach Boot musste man mit 200 – 250 USD pro Fahrt rechnen. Die Dämmerungsfahrten waren meistens 2 Tage im Voraus ausgebucht. 2 Fahrten wurden auch vor Ort abgesagt. Trotzdem, die Eindrücke brannten sich mir ins Gedächtnis, zumal uns der Kapitän der „Lava One“ bis direkt an die Klippen steuerte. Offiziell ist das natürlich auf Hawaii verboten!

Vulkane weltweit

Colima: auf der Webcam zum mexikanischen Vulkan sieht man heute eine permanent illuminierte Gaswolke. Wahrscheinlich beginnt ein neuer Lavadom zu wachsen.

Rinjani: auf der indonesischen Insel Lombok kam es vor 2 Tagen zu einer spontanen explosiven Eruption. Sie ereignete sich aus dem Kegel Barujari, der im Krater des Vulkans liegt. Es waren einige Touristen auf dem Vulkan unterwegs. Sie wurden von Rettungstrupps evakuiert.

Turrialba: gestern gab es eine erneute Ascheeruption des Vulkans in Costa Rica. Vulkanasche stieg 2000 m hoch auf.

Katla: Erdbeben M 3,9

Der isländische Vulkan Katla wurde gestern von einem Erdbeben M 3,9 erschüttert. Es war der Auftakt zu einem Schwarmbeben. Der subglaziale Vulkan steht in den letzten Wochen aufgrund erhöhter Seismik öfters in den Schlagzeilen und ein baldiger Vulkanausbruch wird immer wahrscheinlicher.

Zudem gab es Vorgestern 3 Beben am Ätna. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,0. Die Hypozentren lagen in 5-6 km Tiefe unter der Ostflanke des Vulkans. Die Seismik ist in den letzten Tagen generell etwas erhöht.

Ein Beben M 5,6 manifestierte sich in der südjapanischen Inselwelt unweit des Suwanose-jima. Spannend, ob es dort in den nächsten Tagen zu neuen Eruptionen kommen wird.

Während meiner Abwesenheit kam es zu mehreren stärkeren Ascheeruptionen am Turrialba in Costa Rica. Der Flughafen von San José musste zeitweise geschlossen werden..

Quelle: http://www.vulkane.net/blogmobil/

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