Was nicht in der Bibel steht – Jesus

Was nicht in der Bibel steht – Jesus – Teil 1

Published on Jul 23, 2013

Jesus von Nazareth – eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte. Seit fast 2.000 Jahren leben Millionen von Menschen nach seiner Lehre. Gläubige auf der ganzen Welt gedenken seiner Geburt, seinem Leidensweg und den Wundern, die er vollbrachte. Aber: in seinem Namen wurden auch erbitterte und grausame Kriege geführt. Uralte Schriften berichten von seinem Leben – doch was davon ist Mythos und was ist Wahrheit? Wie hat Jesus gelebt und wer war er wirklich? Wie verbrachte er seine Jugend und an welchen historisch überlieferten Orten trat er tatsächlich in Erscheinung? Die DISCOVERY CHANNEL-Dokumentation „Jesus – Was nicht in der Bibel steht“ begeleitet den Bibelhistoriker Kent Dobson auf seiner Reise ins Heilige Land.

Was nicht in der Bibel steht – Jesus – Teil 2

Published on Jul 23, 2013

Unter den „Apokryphen“ versteht man Bücher, die in Form und Inhalt den biblischen Schriften gleichen, jedoch nach kirchlicher Tradition nicht zum Kanon gehören. Einige dieser außerbiblischen Werke, die durchweg beanspruchen, von einem Propheten oder Apostel zu stammen, zirkulierten in den ersten Jahrhunderten nach Christus als Geheimbücher insbesondere in gnostischen Kreisen. Daran erinnert auch der griechische Ausdruck: „apokryphos“ heißt verborgen. Doch andere Schriften dieser Art waren ganz und gar nicht esoterisch ausgerichtet, sondern erfreuten sich durch lange Zeit einer ungeheuren Popularität. Die Grenze zwischen der außerhalb der Bibel verbliebenen Literatur und den ausdrücklich als für von Gott inspiriert gehaltenen Schriften war jahrhundertelang schwankend; sie wurde erst im vierten und beginnenden fünften Jahrhundert von der Kirche gezogen. Manche Werke, die heute zum Neuen Testament gezählt werden, wie die Offenbarung Johannes, galten anfänglich als zweifelhaft; andere genossen normativen Rang, wurden jedoch später aus dem Kreis der für heilig gehaltenen Bücher ausgeschlossen. Die evangelische Kirche kennt bekanntlich, übereinstimmend mit den Juden, nur 39 alttestamentliche Schriften; die Katholiken hingegen anerkennen 45 Bücher. Ausdrücklich erklärte das Konzil von Trient die von Luther und den anderen Reformatoren für apokryph angesehenen „deuterokanonischen“ Teile des Alten Testament für geoffenbart. Wer meinte, daß diese Fragen nur für Fachtheologen bedeutungsvoll seien, würde irregehen. Manche uns durch zahllose Gemälde und andere Kunstwerke geradezu sprichwörtlich bekannte Gestalten der altjüdischen Heilsgeschichte stammen aus den Apokryphen, so Judith und Holofernes, Tobias und der Erzengel Raphael, die keusche Susanna im Bade, desgleichen die von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle dargestellten Sibyllen.

Was nicht in der Bibel steht – Jesus – Teil 3

Published on Jul 23, 2013

In diese Welt versetzt uns eine umfangreiche und hervorragend kommentierte Anthologie des Manesse Verlags, die Alfred Schindler herausgegeben hat. Sie enthält ganz oder auszugsweise einige der vielen Evangelien, Apostelgeschichten und anderen Heiligkeit beanspruchenden Schriften, die nicht in die Bibel aufgenommen worden sind. Der Band bietet nur einen Bruchteil des apokryphen Schrifttums, das fast Jahr für Jahr durch neue Funde vermehrt wird und nachgerade sogar für Archäologen und Orientalisten unüberblickbar wird. Erwähnt seien in diesem Zusammenhang insbesondere die in einer Höhle nahe dem Toten Meer entdeckten Qumranschriften und die fast gleichzeitig bei Nag Hammadi in Oberägypten gefundenen Papyrusrollen.
Streckenweise wiederholen diese pseudobiblischen Bücher die uns aus dem Neuen Testament vertrauten Berichte. Vieles aber wirkt auf den kirchlich geprägten Christen überaus neu, erstaunlich und bisweilen sogar schockierend. Anderes wieder kennen wir aus Kunstgeschichte und volkstümlicher Überlieferung, ohne daß uns im allgemeinen bewußt ist, daß es sich dabei um apokryphe Reminiszenzen handelt Die unzähligen Selb-drittbilder, auf denen die Madonna mit ihrer Mutter Anna dargestellt ist; die das Weihnachtsgeschehen in einer Grotte zeigenden Ikonen; die alpenländischen Krippen mit Ochs und Esel als ersten Verehrern des neugeborenen Jesus; das Schweißtuch der Veronika; der Abstieg des Heilands in die „Vorhölle“ zwecks Befreiung der dort das Paradies erharrenden Gerechten des Alten Bundes; die insbesondere auf süddeutschen, österreichischen und italienischen Altargemälden gefeierte Himmelfahrt Mariens ― für all dies gibt es in der Bibel selbst keine Grundlagen oder Indizien, wohl aber in den neutestamentlichen Apokryphen.

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Ein Kommentar

  1. https://wissenschaft3000.wordpress.com/2016/08/13/was-nicht-in-der-bibel-steht-jesus/ | behindertvertriebentessarzblog

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