Bürgerrechte holt man sich, die bekommt man nicht geschenkt – Heike Maria Werding

Danke Stefan!

Veröffentlicht am 22.02.2016

Gemeindeaktivierung versus Bankenmacht der ‚Piraten’

Heike Maria Werding im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt
Nach Artikel 20 des deutschen Grundgesetzes geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Was darin definiert wird, ist eine Demokratie, die von unten nach oben aufgebaut ist. Ein Zustand, der in der gegenwärtigen Realität allerdings nicht vorzufinden ist. Wie eine solche im Grundgesetz verankerte Basis der Volksmacht reaktiviert werden kann, erläutert Heiko Maria Werding.

Sie kam bei ihren Recherchen darauf, daß „wir“ überhaupt kein Volk sind. Sie begründet diese damit, daß sich zunächst ein Volk – nach offizieller staatsrechtlicher Definition – seiner Zusammengehörigkeit bewußt sein muß und sich auf einem eigenem Grund befinden. Ein Volk kann sich nur als solches bezeichnen, wenn der Boden, auf welchem es agiert, auch dem Volk selbst gehört und als solches auch definiert ist. Dieses Naturrecht und das Staatsrecht, das darauf aufbaut, ergibt sich aus der Erstbesiedlung. In unserer Region waren dies die Germanen.

4000 Jahre Entwicklung – vor allem im militärischen Bereich – haben dieses Bodenrecht allerdings längst verschoben. Durch die unterschiedlichen Ausbaustufen des militärischen Potentials und der sich daraus ergebenden Drohgebärden hat sich das, was ist, längst hin verschoben zu dem, was die Mächtigen wollen.

Heike Maria Werding forschte im preußischen Staatsarchiv nach den Wurzeln unseres heutigen Rechtssystems. Interessant ist dabei der Übergang aus der Monarchie, der mit der Abdankungsurkunde Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1918 besiegelt wurde. Interessant dabei ist, daß dieses Dokument in zwei verschiedenen Versionen existiert. Die Unterschrift des Kaisers wirft Fragen auf, denn auf den beiden Dokumenten unterscheidet sie sich stark. Auch trat der im Jahre 1918 wohl eher unfreiwillig abgedankte Kaiser 16 Jahre später wieder in eben dieser Funktion in Erscheinung mit dem Zusatz „I. R.“, welches für Imperator Rex steht.

Bei der Aktivierung der Gemeinden bezieht sich Heike Maria Werding auf die Verfassung von 1871. Nach der Zweischwerter-Lehre stellt der Vatikan dem Kaiser den Boden als Pacht zur Verfügung. Dieser wiederum stellt es seinen Landsleuten, die ein Grundstück erworben haben, seinerseits für 99 Jahre zur Pacht zur Verfügung. Um später aus diesem Land Steuern ziehen zu können, wurde das Katasteramt gegründet – der Grundlage des heutigen Bodenrechts.

Wenn Einwohner sich hierzulande auf ihre Rechte berufen und darauf bestehen, daß Urteile an sich persönlich unterschrieben werden sollten oder sich Beschweren über eine rechtlose Justiz und Beamte sich häufen, kommt uns unweigerlich der Art 20 (2) GG in den Sinn. In dem heißt es: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

So scheint es nun aber nicht zu sein! Spannend dazu, die Landesverfassungen, die sich jüngst in Gesetze wandelten, genauer zu lesen. Hier tauchen Bürger und Einwohner oder Staatsangehörige auf. Es ist hier auch die Sprache von Körperschaften, Gebietskörperschaften, Kommunen, hoheitlichen Rechten, sodaß wir hier versuchen, etwas Ordnung in das ganze Thema zu bringen. Wir kennen das, wenn Häuser verkauft werden und die Versicherer den Verkaufswert in Reichsmark nach 1914 berechnen?

Doch was war 1914? Ein Kaiser, der die Bodenrechte innehatte und seinem Volk für 99 Jahre in Erbpacht übertrug mit der Auflage, diese so zu pflegen, daß die Selbstversorgung auch danach garantiert war. Das geschah damals mit dem der Regel eines 7. Ruhejahrs und mit dem jährlich wechselnden Anbau der Ackerfrüchte. Der Kaiser übergab damals, letztmalig wohl 1918, die Bodenrechte an die Pächter, die damit zu Bodenbesitzern mit hoheitlichen Rechten wurden. Mit diesen Bodenrechten waren die Staatsangehörigen dann auch das Volk!

Webseite: http://www.os-landmark.de/
download als pdf:
Piraten an die Macht
Wahrheit unerwünscht. Was Juristen und Politiker uns verschweigen!
Heike Maria Werding Den Sinn der Welt – staatliche Gemeinden 071015
http://www.oppt-infos.com/index.php?p…

Kontakt:
Osnabrücker Landmark e.V.
Helgolandstr. 11
D-49324 Melle
Tel: +49 – (0)5422 – 43918
Fax: +49 – (0)5422 – 929922
E-Mail : info@os-landmark.de

Quelle: QuerdenkenTV
https://www.youtube.com/watch?v=nAk1i…
http://quer-denken.tv/

 

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9 Kommentare

  1. Andy

     /  27. Mai 2016

    Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

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  2. „Nach der Zweischwerter-Lehre stellt der Vatikan dem Kaiser den Boden als Pacht zur Verfügung. Dieser wiederum stellt es seinen Landsleuten, die ein Grundstück erworben haben, seinerseits für 99 Jahre zur Pacht zur Verfügung.“

    Wie kann die Kirche oder Vatikan irgend etwas zur Verfügung stellen was ihm nicht gehört ???

    So ein Schwachsinn !!!!

    Das Land gehört allen Menschen die schon immer dort gelebt haben Deutschland heist nichts anderes als Land der Deutschen. Die nachfolgenden Generationen sind die neuen Besitzer und Eigentümer dieses Landes, alles andere ist Schwachsinn.

    Wir werden uns jetzt wieder der Kirche unterwerfen und dann zu Sicherheit nochmal der Monarchie. Doppelt hält besser .

    Merkt Ihr noch etwas ?

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    • Du hast natürlich Recht…

      Es wird halt versucht, die falsch laufenden Dinge rückabzuwickeln…
      Ich kann das schon verstehen, weil Mensch immer etwas greifbares braucht und sei es ein Irrtum.

      Es geht aber auch nicht die Grenzen aufzulassen und zu sagen, alles gehört allen, dann sind wir gleich wieder beim Kommunismus und keiner ist für NIX verantwortlich.

      Ich bin dafür, dass das Land, das als Heimat empfunden wird und wo der Mensch auch geboren wurde von diesen gepflegt wird. Die Indianer hatten ein so großes Land, dass sie frei überall hin ziehen konnten, sie gingen damit behutsam, mit Liebe und Respekt um, seit Amerika erobert wurde, wird es nur noch ausgebeutet, dahinter steckt der Vatikan, der immer noch überall die Hände drinnen hat.

      Wie willst du aus der Nummer raus kommen?????????
      Hast du eine bessere Idee, als Gemeindeaktivierung etc..?

      Was ich dich schon lange fragen wollte wieso hast du ein Gravatar mit der Taube, es ist auch ein Symbol des Vatikans, der katholischen Kirche.

      Dein Kommentar war direkt im Papierkorb gelandet gewesen – ich weiß nicht wieso das seit einiger Zeit passiert, vielleicht ein Rest des letzten großen Hackangriffs auf die Seite???

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  3. Wer beruft sich den schon auf Handelsrecht das GG sind nichts anderes als AGBś…………….

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    • Ja, das stimmt und wir können ganz leicht darauf verzichten, denn Abmachungen sollte es nur zwischen den direkt Betroffenen oder Beteiligten geben, wenn es viele betrifft, müssen viele dem zustimmen, das sagt aber Frau Werding auch das finde ich auch richtig.

      Wir brauchen kein TTIP, kein TAFTA, keine AGBs, wir brauchen nur Vernunft.

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  4. Wolfgang

     /  26. Juli 2017

    Das Deutsche Reich selbst war kein Staat, sondern ein Bund (Verein) aus 26 souveränen Bundesstatten. Und der deutsche Kaiser (Wilhelm) war nicht der Kaiser vom Deutschen Reich, weil das deutsche Reich ein Bund / Verein und kein Staat war. Er war auch kein richtiger Kaiser, da dieser vom Papst ernannt wird. Deshalb hat sich König Wilhelm der I. immer gegen diese Kaiserkrönung gewehrt, weil die Kaiserwürde nicht von „Gottes Gnaden“ war. Kaiser Wilhelm war im Grunde genommen nichts anderes als der Geschäftsführer des Bundes / Vereins Deutsches Reich. Weil das Deutsche Reich ein Bund aus souveränen Staaten u.a. auch einigen Königreichen (Preußen, Bayern, Sachsen usw.) war, musste der Geschäftsführer des Deutschen Reiches einen Titel tragen, der über einem König stand, deshalb Kaiser. Der Titel Geschäftsführer oder Präsident wäre völlig daneben gewesen.
    Und dieses „komische“ Konstrukt eines Bundes aus 26 souveränen Bundesstaaten besteht bis heute, nur leider handlungsunfähig. Der Kaiser hat niemals abgedankt, da eine Unterschrift mit vorgehaltener Waffe rechtsunwirksam ist, Auch die bekannten Abdankungsurkunden sind nichtig, da bei beiden Siegelbruch begangen wurde.
    Alles was nach dem 28.10.2017 auf deutschem Boden agierte (Weimarer Republik, 3. Reich, BRD, DDR), waren keine staatlichen Gebilde mehr, sondern nur noch handelsrechtliche Konstrukte. Da Staatsrecht Handelsrecht bricht, konnten die handelsrechtlichen Konstrukte das Deutsche Reich (als staatliches Konstrukt auf der Basis der 26 Bundesstatten) nicht zerstören, auch wenn sie es gern getan hätten.

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  5. Clemenza Schwartz

     /  1. Dezember 2018

    Welche Beweise gibt es tatsächlich für eine erzwungene Unterschrift Kaiser Wilhelms II. durch vorgehaltene Waffe/n – und welcher Umstand bürgt für den eventuell an beiden Abdankungsurkunden/ Dokumenten begangenen Siegelbruch…?!

    Und welche Relevanz hätte oder haben diese Beweise für unseren heutigen „Rechtsstaat“ als Bundesrepublik und ihre einheimische Bevölkerung?

    Ich frage aus Neugierde. Nicht aus besserem Wissen oder Sarkasmus. Vielen Dank.

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