Immer wieder spannend, man sollte es nicht glauben, sind die Erklärungen von Daniel Scholten auf seiner Seite, wo er Deutsch für Dichter und Denker sehr erfrischend erläutert. Diesmal geht es um den Zusammenhang der Präposition WEGEN mit….
wegenstehe im Standarddeutschen der Genitiv, der Dativ sei dagegen umgangssprachlich oder Dialekt. Doch stimmt das wirklich?
Video-Tutorial: Wegen
mit Genitiv oder Dativ? (44 Minuten)
http://www.belleslettres.eu/artikel/wegen-genitiv-dativ.php
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Empfehlung für Eilige
Die Präposition wegen hat finalen oder kausalen Sinn: Wegen der Prüfung lerne ich wie der Teufel (= Ich lerne, damit ich die Prüfung bestehe). Wegen dem Sturm gehe ich nicht vor die Tür (= Ich gehe nicht vor die Tür, weil es stürmt)
.
Die Herkunft von wegen
als niederdeutsches Substantiv ist nicht mehr präsent, mit der ursprünglichen Bedeutung nicht mehr übereinstimmend und der Mehrheit der Sprecher im Süden seit jeher verhüllt. Wegen
gehört daher zu den echten Präpositionen. Sie können nur mit dem Dativ oder dem Akkusativ stehen und grundsätzlich nicht mit dem Genitiv. Der korrekte und stilistisch bessere Anschluß an wegen
ist also der Dativ.
Wer aus dem niederdeutschen Sprachgebiet stammt, kann die Präposition wegen
auch mit dem Genitiv verwenden. Dies kann aber nur ein regionaler Archaismus sein und auf keinen Fall gutes altes Hochdeutsch
, wie manchmal behauptet. weiterlesen: http://www.belleslettres.eu/artikel/wegen-genitiv-dativ.php
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Wer rettet die Deutsche Sprache? – hier meine gesamte Ausführung und Kritik!
Behauptete jedoch Daniel Scholten, dass die Germanen früher kein Gewissen hatten, musste ich dem energisch widersprechen:
Aus „Wer rettet die Deutsche Sprache“: Sehr enttäuschend, ja empörend ist für mich, von Daniel Scholten in obiger Belleslettres-Ausführung dazu hören zu müssen: „Die Deutschen hatten überhaupt kein Gewissen vorher, die kannten das gar nicht, die wussten nicht was das ist. Das ist ja ein rein sprachliches Zeichen dieses Wort, was es so bedeutet und das kommt mit dem Christentum, mit dem Lateinischen und auch mit dem Griechischen und von dort ist es einfach eingedeutscht worden.“ So ein verwerflicher NONSENS in so einer brillanten Seite!!!
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Wer sich wundert, dass ich mich für Sprachen, vor allem für die Deutsche interessiere, obwohl ich selber oftmals krasse Fehler mache, die Erklärung ist einfach, ich bin Legasthenikerin, die an beständiger Verbesserung arbeitet.
AnNijaTbé am 18.3.2016


















































Saheike1
/ 19. März 2016Rettet dem Genitiv !!!
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https://wissenschaft3000.wordpress.com/
/ 19. März 2016hahaha
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