2. Weltkrieg: Die Trümmerfrauen

Seit einigen Jahren wird immer öfter die Meinung verbreitet, daß Fremd-/Gastarbeiter bzw. Ausländer am Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg oder am Wirtschaftswunder der Bundesrepublik beteiligt gewesen seien. Durch derartige Behauptungen soll zum einen eine Verantwortung der Deutschen für die freiwillig nach Deutschland gekommenen Immigranten begründet, zum anderen aber auch ein Anspruch auf Leistungen des deutschen Staates und der deutschen Sozialsysteme hergeleitet werden.

2. Weltkrieg: Die Trümmerfrauen

Published on Feb 2, 2016


Über die Rolle der Gastarbeiter bestehen viele populäre Irrtümer:

Gastarbeiter seien ab Mitte der 1950er Jahre im „Wirtschaftswunderland“ BRD unverzichtbar gewesen, da es immer schwieriger gewesen sei, einheimische Arbeitskräfte für unattraktivere Arbeitsbereiche zu finden. Gerade an diesem Punkt hätte sich jedoch für eine verantwortungsvolle, dem eigenen Volk und nicht internationalen Wirtschaftsinteressen verpflichteten Regierung die Aufgabe gestellt, die durch den Wirtschaftsaufschwung erzeugten Gewinne dahingehend zu verwenden, um besagte Arbeitsbereiche attraktiver zu gestalten, anstatt diese mit Fremdvölkischen zu besetzen und sich somit dem – im geschichtlichen Maßstab gemessen – nur kurzfristig planenden Profitdenken einer ihrer Natur nach immer weitgehend materialistisch ausgerichteten Wirtschaft unterzuordnen.

Es wird behauptet, die Gastarbeiter hätten einen ganz erheblichen Beitrag dazu geleistet, daß aus dem kriegszerstörten Deutschland wieder eine blühende Wirtschaftsnation wurde. Dies ist falsch, da die Gastarbeiter erst kamen, als der Wiederaufbau bereits abgeschlossen waren. Die Kriegszerstörungen wurden alleine von der deutschen Bevölkerung beseitigt . Im Gegensatz zur DDR gab es in der BRD zum Zeitpunkt der Ankunft der Gastarbeiter keine zu reparierenden Kriegesschäden mehr.

Volkswirtschaftler behaupten, daß die zugewanderten Arbeitskräfte die BRD jährlich um ein Prozent des Bruttoinlandsprodukt entlastet hätten. Das sollen umgerechnet etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr gewesen sein. Die ausländischen Arbeitskräfte hätten mit ihrer Arbeitsleistung und mit ihren Steuern und Sozialabgaben zur Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft beigetragen, von der das deutsche Volk heute profitieren würde. Dies ist ebenso falsch, da mittels Statistiken schon mehrmals festgestellt wurde, daß die Ausgaben für die Einwanderer seit Jahrzehnten höher liegen als das, was durch sie hereinkommt.

Daraus ergeben sich folgende drei Feststellungen:

Es werden mehr fremde Arbeiter ins Land gelassen als das Land verkraften kann.

Die von den Freizügigkeitsbefürwortern außerdem geäußerte These, arbeitslose Ausländer würden von sich aus nach Hause gehen, ist falsch.

Es ist unwahrscheinlich, daß die arbeitslos gewordenen Ausländer beim nächsten Aufschwung wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren, da das verfügbare Angebot an billigen Arbeitskräften aus anderen und zusätzlichen Ländern der EU ungebrochen groß bleibt. Die bundesdeutschen Sozialwerke verkommen somit zum Endlager für arbeitslose Ausländer.

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Trümmerfrauen

Uploaded on May 20, 2010

Die wahren Helden des deutschen Wiederaufbaus!

Als Trümmerfrauen werden die Frauen bezeichnet, die nach dem Zweiten Weltkrieg die deutschen und österreichischen Städte von den Trümmern der zerbombten Gebäude befreiten. Sie schufen damit die Grundvoraussetzung für den Fortbestand der Innenstädte.

Statistisch waren Trümmerfrauen zwischen 15 und 50 Jahre alt, weil die alliierten Besatzungsmächte Befehle herausgegeben hatten, wonach alle Frauen zwischen 15 und 50 Jahren sich zu dieser Arbeit zu melden hatten. Das Kontrollratsgesetz Nr. 32 vom 10. Juli 1946 hob frühere Arbeitsschutzbestimmungen der Frauen dafür teilweise auf. Unter den Trümmerfrauen waren (statistisch) auch meist Witwen mit ein bis zwei Kindern, weil es laut Bevölkerungsstatistik von 1945 rund 7 Millionen Frauen mehr als Männer in Deutschland gab.

Im Krieg waren etwa vier Millionen Wohnungen in Deutschland durch alliierte Luftangriffe zerstört worden und zahlreiche Fabriken lagen in Trümmern. Schätzungen zufolge gab es in Deutschland nach Kriegsende mehr als 400 Millionen Kubikmeter Schutt.

Firmen, die die Aufträge zur Trümmerbeseitigung in den deutschen Städten erhielten, führten die Trümmerfrauen im Arbeitsbuch als Bauhilfsarbeiterin, Trümmerarbeiterin oder Arbeiterin für Enträumungsarbeiten. Die hauptsächliche Arbeit bestand im Abriss stehen gebliebener Gebäudeteile mit Handwinden oder Spitzhacken, selten kam schwerere Technik zum Einsatz. Nach dem Abriss mussten Wandteile soweit zerkleinert werden, dass die Ziegelsteine, ohne diese zu beschädigen, abgetrennt werden konnten, die dann für Reparaturen oder Neubauten wiederverwendet werden konnten. Die Ziegelsteine wurden in einer Personenkette von Hand zu Hand aus den Ruinen an den Straßenrand weitergereicht, dort wurden sie auf Holzböcken oder anderen festen Unterlagen abgelegt und mit einem Maurer- oder Putzhammer von den Mörtelresten befreit. Danach wurden die gesäuberten Steine aufgeschichtet. Die Vorgaben waren: 16 Stück in einer Fläche (4 x 4), jeweils 12 Schichten übereinander und abschließend ein Mittelhäufchen von 8 Stück, sodass Stapel von 200 Steinen entstanden, deren Standsicherheit gewährleistet war und die Abrechnung der Leistung sich übersichtlich gestaltete. Zum Wiedereinsatz kamen zusätzlich halbe Ziegel, Balken, Stahlträger, Herde, Waschbecken, Toilettenbecken, Rohre und anderes. Schutt wurde von den Frauen auf Schubkarren, Pferdewagen, Feldeisenbahnen (den Trümmerbahnen), Lastwagen oder Arbeitsstraßenbahnen abtransportiert. Die nicht mehr verwendbaren Ziegelsteinbruchstücke kamen auf große Lagerflächen, wo dann die Trümmerberge wuchsen, oder sie wurden in Ziegelmühlen (die auch Trümmeraufbereitungsanlagen, Brecheranlagen, Trümmerverwertungsanlagen genannt wurden) zerkleinert, die häufig in der Nähe der Ruinengrundstücke aufgebaut wurden. Das entstandene Mehl oder Granulat kam beim Zuschütten von Bombenkratern, im Straßenbau, beim Ausbau von Wasserstraßen oder bei der Herstellung neuer Mauersteine zum Einsatz.

Neben der beruflich tätigen Trümmerfrau gab es auch Freiwillige, die die Trümmerfrauen bei ihrer Arbeit unterstützten. Sie arbeiteten bei jedem Wetter, in Arbeitsgruppen von 10 bis 20 Personen, die Kolonnen genannt wurden.

Von 16 Millionen Wohnungen in Deutschland waren etwa 25 Prozent total zerstört und etwa gleich viele stark beschädigt. Die Hälfte aller Schulgebäude war nicht nutzbar und rund 40 Prozent der Verkehrsanlagen unbrauchbar.

In der Sowjetischen Besatzungszone wurde 1951 das Nationale Aufbauwerk gegründet, das die Arbeit der Trümmerfrauen koordinierte.

In der Bundesrepublik wurden die Enttrümmerungsarbeiten als Notstandsarbeiten weitergeführt.

 

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4 Kommentare

  1. Danke Bibi, dieses Video soll uns in 2016 begleiten 🙂

    Diese Frauen haben sich nicht beklagt, sie jammerten nicht, sie bekämpften nur den unerträglichen Zustand nach dem Krieg – GEMEINSAM!

    Sie leisteten schier Unmögliches!!!!!!!!!!!!!!

    Sie hielten zusammen!

    Sie schufen die Grundlage für die Zukunft!

    Wer wagt es das verleugnen zu wollen???????????????

    Es hat uns niemand geholfen, keine Einwanderer wären in diesen Tagen gekommen, denn es gab hier nichts zu holen, es gab nur Arbeit, Staub, Hunger und Wiederaufbau!!!!!!!!!!!!!

    Und die vielen Unschuldigen die ihr Leben verloren hatten zu betrauern.

    Ich bin tief berührt!
    AnNijaTbé am 2.1.2016

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  2. Senatssekretär Freistaat Danzig

     /  2. September 2016

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:

    Für Italiener und auch Türken galten auch noch über die Jahre die geheimen Verträge zum Deutschem Reich und da der Fremdarbeiter – Abkommen! Siehe Arbeitshefte deutscher Politik mit rotem Stempel und darauf Geheim, Geheime Reich´ssache so pi pa po, wie auch, das die DDR nie den Namen der Deutschen Reichsbahn änderte, angeblich wegen den Kosten der Umbenennung! Im Bücher- und Zeitungsdruck bewies das MfS Erfindungsgeist und druckte gleich drei Ergignisse im Vorraus, siehe nur den Siegmund Jähn und seine Weltumkreisung, als Ersten Deutschem im All, zwei andere Kandidaten waren auch auf dem Weg und sollten starten, wie es dann aber dem russen gefallen hatte, so wurden die nicht benötigten Exemplare unter nicht existent verheizt! Die Bücherverbrennung ist ja für die NWO immer noch im Gange, wie auch Geist und Seele verdorben wird! Schön zu lesen, das Samsung nun auch explodierbare Galaxie-Geräte verkauft, das gleicht nicht dem, was der Reichsempfänger auf der Waffel hatte! Die Zonenbürger mußten ja die Haken aus dem Adler schleifen, sonst einen Bums mit eines Polizistenknüppel bei Haussuchungen nach Propaganda des Reiches! Eben, Made in germany, was haften bleibt! Glück, Auf, meine Heimat!

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  1. Auferstanden aus Trümmern | BildDung für deine Meinung

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