3 Videos, nicht zum NACHdenken – NEIN zum Handeln – JETZT – guten Rutsch ins JETZT

Danke Reiner!

1 Video zur Einstimmung, dass es hart werden könnte..

Guten Rutsch ins neue Jahr

2. Video zur Aufrüttelung jener, die nur noch einen kleinen Schubs brauchen..

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge

3. Video zeigt, was SOFORT aufhören muss und keine Verlängerung duldet!

Der Widerstand wächst von Tag zu Tag – Das Volk steht nun auf: „Es beginnt“

Woher kommt der Spruch „Guter Rutsch“ ins Neue Jahr?

Danke Richard!
Das ist ja ganz viel, wie das Hebräische und Jiddische uns sprachlich beeinflusst hat :-/
Die Germanen sollten sich endlich wieder eigene Sprüche einfallen lassen – ggg

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Guter Rutsch – „Jüdisches“ in der deutschen Sprache

Bald ist es wieder so weit, zum Neuen Jahr wünscht man sich einen „Guten Rutsch“. Schon als Kind habe ich das nicht richtig verstanden, obwohl es im Siegerland mit seinen steilen Wegen und strengen Nachtfrösten möglicherweise sogar einen gewissen Sinn gemacht hätte, den leicht beschickerten (hebr. schikkor = trunken) Freunden diesen Wunsch mit auf den Heimweg von der Silvesterfeier zu geben.

Natürlich ist dieser Gedanke ein echter Stuss (von hebr. schote = Tor, Geck). Der Ausspruch hat seinen Ursprung vielmehr in den Wünschen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchana (hebr: Kopf des Jahres) zu dem sich jiddisch sprechende Juden ein „Gut Rosch“ wünschen. Der aus dem hebräischen stammende Begriff wurde dann durch deutsche Worte „überdeckt“, ähnlich wie bei „Hals- und Beinbruch“, das aus dem jiddischen Segenswunsch „Hasloche un Broche“ (hebr. haslacha we bracha“ – Glück und Segen) entstanden ist.

Da ohne Moos (hebr. ma´os = Geld) nix los ist, müssen weniger betuchte (hebr. batuach = „zuverlässig“) Zeitgenossen für ein bisschen Kies (hebr. kessef = Geld) heftig malochen (hebr. melacha = Arbeit), während die Arbeitgeber je nach Geschick einen schönen Reibach (hebr. rewach = Gewinn, Vorteil) machen oder Pleite (hebr. pele´ita = Rettung aus höchster Not) gehen. Hebräische Begriffe in der deutschen Sprache? Das erscheint irgendwie nicht Koscher (hebr: rein), ist aber so, auch wenn es vielleicht etwas meschugge (hebr. meschugga = verrückt) klingt. Ich habe ausbaldowert (hebr. ba´al dower = einer, der die Sache kennt), dass die Rechtschreibekontrolle in diesem Artikel lediglich die hebräischen Worte anmeckert!

Ehrlich, kein Tinnef (hebr. tinnuf = Schmutz), ohne Schmu (hebr. schemua = Kunde, Nachricht) und ohne zu schummeln (hebr. schemua = Kunde, Nachricht)! Eine unerwartete Ausnahme vermasselt (hebr. masal = Stern, Glück) das Ganze beinahe: Tacheles reden (hebr. tachilit = Ziel, Zweck) ist eine sicher bekannte Redensart, Microsoft kennt sie allerdings nicht. Aber davon lasse ich mir diese Wortspielereien nicht mies (hebr. ma´as = verachten) machen!

Ein Teil der Begriffe hat seinen Eingang wohl über das Rotwelsch der Ganoven (hebr. ganef = Dieb) ins Hochdeutsche gefunden, so dass es nicht verwunderlich ist, wenn diese wegen einer duften (hebr. tow = gut) Schickse (jidd. Nichtjüdisches junges Mädchen von hebr. schekez = Abscheu) schnell Zoff (hebr. sof = Schluss) bekommen. Bei Schmiere stehen (hebr. schmira = Wache) und zocken (hebr. sachar = handeln) ist dieser Weg ebenfalls leicht nachvollziehbar.

Interessant sind auch die Begriffe, die über das Jiddische kommen und dort aus hebräischen und deutschen Teilen zusammengebaut wurden, wie Miesepeter (hebr. mi’us = geringwertig) oder Schlamassel („schlimm“ plus masal = Stern, Glück, d. h. schlimmes Schicksal). Jiddisch ist übrigens die dem Deutschen am engsten verwandte Sprache!

Zusammen mit Lehnwörter aus anderen Sprachen ist unsere Sprache damit zu der liebenswerten Mischpoke (hebr. mischpacha = Familie) geworden, in der man je nach Lust und Laune so richtig schön schäkern (hebr. scheker = Lüge; jidd. = scherzen) oder sich heftig kabbeln (hebr. kaval = fesseln, binden; jidd. = zanken, streiten) kann.

Für das Neue Jahr: Guten Rutsch und Massel (hebr. masal = Stern, Glück) Toff (hebr. tow = gut)

Autor: Frank Holzhauer, Christlich-Jüdischer Arbeitskreis
Homepage: Evangelische Kirchengemeinde Moers-Repelen

Freudentränen: Oxford hat erstmals ein Emoji zum Sinnbild-Wort des Jahres 2015 gewählt :-) Viele Freudentränen in 2016

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Freudentränen: Das Wort des Jahres ist ein Emoji

Man meinte ja, jedenfalls im österreichischen Fernsehen, man wäre sich nicht sicher, ob das nicht doch eher nur zum Weinen sei smilie (76)

Das kann man sich natürlich fragen, wenngleich ein derartiges Lachen ja ein wirklich befreiendes ist 🙂

ganz armer hundGanz, ganz sicher ist allerdings, dass einer, der das Lachen verlernt hat, wirklich ein armer Hund in 2015 war und auch 2016 sein wird. Darum liebe Leute finde ich es gar nicht so blöd, statt vieler Worte, die es für die derzeitigen Zustände eh nicht mehr gibt, ein lachendes Smilie mit Freudentränen, ersatzweise anzubieten – alles in allem – so zu sagen – in einem einzigen bildlichen Wort.

 

!Aufdass es 2016 ganz viele Freudentränen geben möge!

 

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Oxford’s 2015 „Word of the Year“ Is This Emoji

http://time.com/4114886/oxford-word-of-the-year-2015-emoji/

http://oe3.orf.at/stories/2742688/
Seit 2004 kürt das renommierte Oxford Dictionary regelmäßig ein Wort, das das aktuelle Jahr am besten beschreibt. Nun veröffentlichten die Sprachforscher das Wort des Jahres 2015. Die Überraschung: Das Wort ist diesmal ein Emoji!

http://www.ballerstatus.com/2015/11/17/oxford-dictionaries-word-year-laughing-emoji/

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Freudentränen für die Unterstützung von w3000 in 2016



Auch viele kleine Beträge können viel bewirken 🙂

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