60 Jahre Neutralität: Gedanken zum österreichischen Nationalfeiertag am 26. Oktober 2015 von Klaus Faißner

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oesterreich ist frei 26-10-1955

 

Gedanken zum Nationalfeiertag am 26. Oktober 2015
60 Jahre Neutralität oder: Österreich, was ist aus dir geworden?

Anstatt einen historischen Jahrestag zu feiern, herrscht schlimmste Katerstimmung. Es ist allerhöchste Zeit, aufzuwachen.

„Österreich ist frei!“, hallte es vor 60 Jahren durch Österreich. Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 und dem berühmten Satz von Außenminister Leopold Figl musste am 25. Oktober 1955 der letzte Besatzungssoldat das Land verlassen haben. Die Menschen waren voller Hoffnung und Zuversicht: Der Wiederaufbau nach dem schrecklichen Zweiten Weltkrieg war so gut wie abgeschlossen. Mit der Wirtschaft ging es steil bergauf und die Menschen hielten zusammen. Was machte das Parlament in seiner ersten Aktion im „freien Österreich“? Es beschloss am 26. Oktober 1955 das Neutralitätsgesetz. Diesem gedenken wir am Nationalfeiertag. Somit ist die Neutralität für Österreich so wichtig wie der Tag der Wiedervereinigung für Deutschland, die französische Revolution für Frankreich oder die Unabhängigkeitserklärung für die USA.

Hart errungene Freiheit und Neutralität
Die Neutralität ist das höchste Geschenk, das Österreich bekommen konnte.
Es gibt kein besseres Instrument, um Friedensvermittler zu sein und den Frieden im Land zu bewahren. Das zeigt unser neutrales Vorbild, die Schweiz, schon seit 200 Jahren – Österreichs Neutralität gilt bekanntlich auch „nach Muster der Schweiz“. Ohne die Übernahme der Neutralität hätte Österreich wahrscheinlich nie den Staatsvertrag bekommen und hätte Österreich vermutlich immer noch wie Deutschland fremde Soldaten im Land. Keiner kann sich vorstellen, wie hart Staatsvertrag und Neutralität erkämpft waren: Regierungsmitglieder hatten hunderte Verhandlungen vor allem mit der Sowjetunion geführt und hunderttausende Menschen regelmäßig in den so genannten „Rosenkranz-Sühnekreuzzügen“ für die Erlangung der Unabhängigkeit gebetet – unter ihnen auch Bundeskanzler Julius Raab. Unerwartet und plötzlich wurde Österreich frei. Die Freude darüber und über die erlangte Neutralität war heute vor 60 Jahren grenzenlos.

Bundesheer müsste Grenze verteidigen
Doch anstatt dieses Jubiläum voller Stolz feiern zu können, herrscht düstere Stimmung im Land. Zuversicht und Hoffnung sind fast gänzlich verschwunden. Es fehlen einem die Worte für das, was die zuständigen „Politiker“, besser gesagt: Politdarsteller in und aus Österreich gemacht haben. „Mein Gott, warum hast Du uns verlassen?“, schrieb ein Major des Bundesheeres am Ende seines Berichtes über die illegale Masseneinwanderung junger, durchtrainierter Männer in Spielfeld nach Österreich und sprach vom „schwärzesten Tag in meinem Leben“. „ Als ehemaliger Kompaniekommandant der 2.Kompanie/522 war ich fast zwei Jahrzehnte an dieser Grenze mobilbeordert und unser einst stolzes Bundesheer hatte den Auftrag die Staatsgrenze zu schützen. Diesen Auftrag hätten wir ohne wenn und aber erfüllt, wie alle Soldaten angelobt auf unser Vaterland. Es ist eine Schande zu sehen, wie unsere Kräfte auch heute noch diesen Auftrag erfüllen könnten, jedoch nicht dürfen. Es ist Krieg.“ Wie in einem schlechten Film präsentiert sich das Bundsheer am Nationalfeiertag zusammen mit NATO-Soldaten am Wiener Heldenplatz, während an der steirischen Grenze zu Slowenien massenweise Fremde ohne Registrierung und illegal ins Land gelassen werden. Niemand kann sagen, wieviele Terroristen und Kriminelle darunter sind.

Politiker brechen jeden Tag ihr Gelöbnis – und Gesetze
Vor mehr als 20 Jahren log uns die rot-schwarze Regierung mit Hilfe der Medien in die EU („Der Schilling bleibt“, „Die Neutralität bleibt“, „Ohne EU gehen wir unter“, etc.). Seither ging es wirtschaftlich bergab, die Arbeitslosigkeit kletterte auf Rekordhöhen, Umwelt- und Lebensmittelstandards wurden gesenkt. Die Verantwortlichen lösten Schritt für Schritt den Staat sowie die Grenzen auf. Während der einfache Bürger wegen Falschparkens eine Strafe bekommt und bei Nichtbezahlung im Gefängnis landet, brechen die Verantwortlichen in der Regierung alleine mit der Masseneinwanderung täglich die österreichische Verfassung, auf die sie vereidigt wurden. So lautet beispielsweise die Gelöbnisformel JEDES Nationalratsabgeordneten: „Ich gelobe unverbrüchliche Treue der Republik Österreich, stete und volle Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten.“ Der systematische Rechtsbruch – von manchen als Hochverrat bezeichnet – hat leider seit dem EU-Beitritt Tradition: So hätte zum Beispiel jeder neue EU-Vertrag laut dem großen Verfassungsjuristen und Justizminister Univ. Prof. Hans Klecatsky (1920-2015) einer Volksabstimmung unterzogen werden müssen.

EU-Austritt dringender denn je
Klecatsky drückte auch aus, dass Österreich seit dem EU-Beitritt 1995 schlimme Zeiten durchmacht: „Ich habe mich selbst zur Besatzungszeit Österreichs durch die vier Alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nicht so unfrei gefühlt wie heute als Mitglied der EU.“ Ein EU-Austritt ist dringender denn je. Zuvor sind die Grenzen mit unserem Bundesheer (zum Glück haben wir dank einer Volksbefragung nach wie vor den Grundwehrdienst und eine, wenn auch sträflich ausgehungerte, Miliz) zu sichern, sind Flüchtlingslager in Afrika und im arabischen Raum finanziell bestmöglich zu unterstützen und sind die Massen an Einwanderern zu registrieren sowie in sichere Drittstaaten zurückzuschicken. Österreichs Aufgabe als neutraler Staat liegt darin, mit aller Kraft am Friedensprozess der geschundenen Regionen mitzuhelfen, die durch Angriffskriege von EU- und NATO-Staaten ins Chaos gestoßen wurden.

Das Recht geht vom Volk aus“
Es ist leicht möglich, dass schwere Zeiten auf uns zukommen. Die Hoffnung aber stirbt zuletzt: Vielleicht gelingt es doch noch, das Unheil abzuwenden. Aber dafür müssen wir sehr schnell aufwachen und wie einst die Schweizer unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ganz sicher brauchen wir keine „Volksvertreter“, die wie bisher nur auf den eigenen Vorteil und auf Selbstschutz statt auf den Schutz der Bürger bedacht sind. „Das Recht geht vom Volk aus“, heißt es in Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung. Österreich ist ein schönes Land, mit Tradition und Kultur, mit vielen fleißigen, rechtschaffenden und liebenswürdigen Menschen. Irgendwann werden wir – wieder – im einem freien Land leben, davon bin ich überzeugt.

Mutig in die neuen Zeiten“
Die 3. Strophe der Bundeshymne möge uns der Wegweiser in die Zukunft sein:
Mutig in die neuen Zeiten,
Frei und gläubig sieh uns schreiten,
Arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig laß in Brüderchören,
Vaterland, dir Treue schwören.
Vielgeliebtes Österreich.

Alles Gute und:
Gott schütze Österreich!

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner

EU-Austritt-Volksabstimmung

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6 Kommentare

  1. So lautet beispielsweise die Gelöbnisformel JEDES Nationalratsabgeordneten:
    „Ich gelobe unverbrüchliche Treue der Republik Österreich, stete und volle Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten.“

    Die LogenBrüder und Schwester halten nur einen Eid.

    Nicht die Ruderer (VOLK) sondern der stEUerMann bestimmt den Kurs.

    😦

    Freimaurer-Geheimnis

    Streng wahrt der Freimaurerbund seine Geheimnisse. Fürchterlich ist der Eid, den der Aufzunehmende in der „Großen Landlesloge von Schweden“ abzulegen hat. In diesem Eid verpflichtet sich nämlich der Lichtsuchende zur unbedingten Verschwiegenheit. Er muß auf das Evangelium schwören, niemals von der Freimaurerei zu sprechen oder sich als Freimaurer zu bekennen, außer vor wirklichen Brr. (Brüdern) einer rechten und gesetzlichen Loge, niemals in eine andere geheime Gesellschaft einzutreten, außer mit Erlaubnis seiner Oberen, allen Befehlen und Geboten seiner Ordensoberen mit Gehorsam nachzukommen usw. Zum Schlusse aber heißt es wörtlich:

    „Im Falle ich aber im geringsten Maße dieses mein Gelübde brechen sollte, so will ich, daß mein Hals abgeschnitten, mein Herz, meine Zunge und meine Eingeweide herausgerissen und alles in den Abgrund des Meeres geworfen werde; daß mein Körper verbrannt und seine Asche in die Luft umhergestreut werde, damit nichts von mir und meinem Andenken unter den Menschen und freien Mitbrüdern übrigbleibe“ (abgedruckt in der „Latomia“, 1869, S. 46ff.).

    Der ungeheure Unterschied beider Auffassungen ist klar; man fragt sich vergeblich, was ein derart fürchterlicher Eid für einen Zweck verfolgt, wenn es sich um eine Gesellschaft handelt, die bloß der Erforschung der Wahrheit und der Veredelung des Menschengeschlechts dienen soll. Auch der freimaurerischen Zeitung „Latomia“ verschlägt dieser Eid und die ganzen Satzungen der „Großen schwedischen Landesloge“ fast die Rede, ja sie verlangt rund heraus die Ausrottung einer Gesellschaft, die einen Staat im Staate bilden will. Hören wir, was die Große Landesloge von Schweden im 7. Artikel ihrer Grundverfassung über das freimaurerische Verbrechen des Eid­bruches ausführt. „Bricht ein Bruder“ – heißt es dort – „den Verschwiegenheitseid, den er dem Orden bei seinem ersten Eintritt geleistet, indem er entweder fremden Unkundigen oder Brüdern niederer Grade etwas von demjenigen offenbart, was ihm im Orden anvertraut worden, auf welche Art es auch sei, so werde er schuldig und rechtsfällig, das Urteil zu erleiden, dem er sich bei Leistung jenes Eides selbst unterworfen, und er werde den unbekannten und heimlichen Vollstreckern jenes Urteils überantwortet; unsicher sei er vor ihren rächenden, Händen an all den Orten des Erdballs, woselbst sich rechtschaffene und echte freie und angenommene Brüder befinden und ihre Arbeiten führen. . .“

    http://www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Freimaurer-Geheimnis.htm
    😦

    Ist Rotary International eine kriminelle Vereinigung?

    Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist auch Rotarier. Wenn er jetzt im Fall Mollath den „großen Aufklärer“ gibt, muss bezweifelt werden, dass die Motivation vorrangig in der Hilfe für die bestialisch gequälte Kreatur zu suchen ist. Näher liegt wohl, es könne die nackte Angst sein, die alsbald anstehende Landtagswahl zu vergeigen. Selbstverständlich hätte er seine Justizministerin

    (Dr. Beate Merk, Mitglied im Rotary Club Ulm/Neu-Ulm) sofort feuern müssen. Und bevor noch ein Wort über ein NPD-Verbot fällt (nachdem die Systempolitiker sich jüngst vor dem Bundesverfassungsgericht bis auf die Knochen blamiert haben), ist ein Verbot von Rotary, LIONS, Kiwanis und Scientology überfällig!

    Erschreckend ist die Tatsache, wer alles in der Bundesregierung rotarisch infiziert ist:

    Merkel (einst FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda und mutmaßlich als IM Erika an der Bespitzelung des Regimekritikers Robert Havemann beteiligt)

    de Maizière (mit keiner lupenreinen Amtsführung als Landesminister im „Sachsensumpf“)
    von der Leyen
    Schavan (Ministerin für „wissenschaftliche Unredlichkeit“)
    Brüderle (Weinkenner und Nuschelkönig)

    Weiterführende Hinweise über die „Verschwörer der Anständigkeit“ findet der interessierte Leser u. a. unter:

    http://www.luebeck-kunterbunt.de/
    😦

    https://bilddunggalerie.wordpress.com/2015/09/09/logenverschwoerung-der-feind-sitzt-innen/

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    • Danke Reiner,
      Das schaue ich mir später noch genauer an…
      aber

      „Ich gelobe unverbrüchliche Treue der Republik Österreich, stete und volle Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten.“

      Ob sich Klaus da nicht geeirrt hat und es statt BeOBachtung – eigentlich Beachtung heißen müsste – hm – ich bin gespannt auf die Antwort. Den Eid selber habe ich im Netz grad nicht gefunden.

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. Neutralität bedeutet EU-Austritt – und das sofort.

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  4. Die sogenannte “Verfassung” und “Neutralität” Österreichs in kurzen Worten auf den Punkt gebracht:
    http://terragermania.com/2015/12/29/die-sogenannte-verfassung-und-neutralitaet-oesterreichs-in-kurzen-worten-auf-den-punkt-gebracht/

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  1. Neutralität bedeutet EU-Austritt | BildDung für deine Meinung

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