Musik indirekt von Austria: Antonio Cesti – Il Pomo D’Oro (1667)

Inzwischen gibt es eine weitere Rarität dazu – ein neues Buch über diese Oper von Thomas Breier – „Habsburger Hochzeit und die Wiederentdeckung Antonio Cestis Hochzeitsoper – Il pomo d’oro“ …  das Buch kann hier bestellt werden: https://www.lauterblaetter.net/

Diese Oper, ein politisches Spiel der Planeten und Länder, wurde erst 320 Jahre nach der Uraufführung in einer konzertanten Aufführung in der Wiener Nationalbibliothek wieder gebracht. Der Veranstalter war die Gesellschaft für Musiktheater.

Diese Oper wird unter anderem von 5 Countertenören gesungen, das sind ganz hohe männliche Stimmen.

Es geht dabei um ein wirklich seltenes Gustostückerl des Operngenres.

Ein abendfüllendes Vergnügen wünscht
AnNijaTbé

//IL POMO D’ORO

1667 wurde für die Hochzeit Leopolds mit der spanischen Infantin die Festoper „Il Pomo d’oro“
komponiert, aber nicht vollständig aufgeführt.
Denn weder das Theater noch die Oper waren fertig und so dauerte es noch ein Jahr, bis man dann zum Geburtstag der Kaiserin das Spektakel nachholte.

Fast jeder kennt das Werk vom Namen her, man weiß dass es wohl kaum jemals wieder eine Oper von solcher Länge und solchen Ausmaßen gegeben hatte.
Man spricht von DEM Opernereignis des Jahrhunderts.

Das Werk dauert fast 8 Stunden, so dass die Oper, die auch mit einem stundenlangen Pferdeballett gekoppelt ist, an zwei Nachmittagen gegeben wurde.
Die Ballette wurden von Johann Heinrich Schmelzer komponiert. Selbst Leopold steuerte noch einige eigenen Arien bei.
Quellen sprechen von 3000! Statisten, Hunderten von Pferden und über 200 Balletttänzern, neben fast 40 Opernrollen.

Das ganze war natürlich auch ein Politikum, längst hatte man die Bestrebungen des Sonnenkönigs bemerkt auf dem kulturellen Feld eine Führungsrolle zu übernehmen. Nun galt es das sieben Tage andauernde Fest „Les Plaisirs de l’Îsle enchantée“ mit dem der neue Palast und Park von Versailles eingeweiht wurde, zu übertreffen.

Die Oper unterscheidet sich von den voran gegangenen Werken Cestis natürlich schon durch die monumentalen Ausmaße.
Der Prolog ist eine Orgie aus Chor und Ballett, in den Akten wird dann mehr Wert auf die Handlung gelegt, aber auch garniert mit herrlichen Arien, Duetten und Ensembleszenen.
Leider ist die Oper nicht mehr vollständig erhalten u.a. fehlt der gesamte zweite Akt.

Quelle: http://www.alte-musik-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=205//

Kurze Einleitung dazu: http://www.aeiou.at/aeiou.music.7.2/070201.htm

La Boum: Die Hochzeit von Leopold I. und Margarita von Spanien

… Als Höhepunkt des Festes wurde die Oper “Il pomo d’oro” von Antonio Cesti, die Leopold teilweise selbst komponiert hatte, in einer Ausstattung von Lodovico Ottavio Burnacini aufgeführt. Das Werk war als Huldigung an die Braut intendiert. An Kosten und Material wurde nicht gespart, Massenszenen und sogar Elefanten wurden bei der Aufführung eingesetzt.

Published on Sep 1, 2014
Pietro Marc’Antonio Cesti (bap. 5 August 1623 – 14 October 1669), known today primarily as an Italian composer of the Baroque era, was also a singer (tenor), and organist. He was „the most celebrated Italian musician of his generation“.

Work: Il pomo d’oro (The Golden Apple) opera in a prologue and five acts.

Libretto: Francesco Sbarra (1611-1668)

Pluto: Teodor Ciurdea;
Mars: Kurt Azesberger;
Momus: Eberhard Kummer;
Neptun: Rudolf Vogel;
Bacchus: Nicolai Cok;
Merkur: Stratton Bull;
Venus: Ursula Targler;
Jupiter: Gerd Fussi;
Juno: Kjellaug Tesaker;
Ganymed: Mircea Mihalache;
Paris: Kurt Equiluz;
Filaura: Marius van Altena;
Spanien: Ursula Targler;
Italien: Stratton Bull;
Das Königreich Ungarn: Kurt Equiluz;
Das Römische Reich: Gerd Fussi;
Sardinien: Kjellaug Tesaker;
Das Königreich Böhmen: Nigel Dickson;
Amerika: Kurt Azesberger;
Die Österreichischen Erblande in Deutschland: Ivan Urbas;
Amor: Monika Lenz;
Hymen: Timothy Wilson;
Gloria Austriaca: Vera Nentwig;
Proserpina: Änike WudKal;
Discordia: Rannveig Braga;
Apollo: Timothy Wilson;
Hebe: Petra Schnitzer;
Pallas Athene: Sally Bradshaw;
Eunone: Eva Meindel;
Aurindo: Nigel Dickson;
Caron: Teodor Ciurdea;
Drei Furien: Rannveig Braga, Renate Weninger, Änike Wudkal
Kekrops: Ivan Urbas;
Adrasto: Timothy Wilson;
Alkeste: Jutta Geister;
Ein Soldat: Price Brown;
Xolus: Rudolf Vogel;
Euro: Price Brown;
Zephyr: Gundi Klebel;
Ein Priester der Pallas Athene: Teodor Ciurdea;
Einer aus dem Chor: Price Brown;
Das Element des Feuers: Mircea Mihalache;
Die drei Grazien: Christine Schwarz, Petra Schnitzer, Rannveig Braga

Chorus & Orchestra: „Spectaculum“

Conductor: Gerhard Kramer

Recorded in Wien in June 1989.

Antonio Cesti (auch: Pietro Antonio Cesti; * 5. August 1623 in Arezzo; † 14. Oktober 1669 in Florenz) war ein italienischer Opernkomponist, Hofkapellmeister in Innsbruck und Franziskaner.

Dioxinskandal 2011 und die Ethik in der Wirtschaft

Published on Jan 13, 2011

Wer Grenzwerte für Gifte in Nahrungsmittel als Gesetzgeber zulässt stimmt damit der systematischen Vergiftung der Bevölkerung zu. Ethik in der Wirtschaft bedeutet als – „langsames Vergiften“, damit der Verursacher nicht ausgemacht werden kann.

Wer Dioxin – auch in Grenzwerten – in den Nahrungsmittel zulässt ist inhuman und fördert damit Wirtschaftskriminalität, die mit eigens dafür gegründeten Aufsichtsbehörden wieder eingedämmt werden muss.

Der Dioxinskandal ist nur ein Beispiel unserer irrsinnigen Auffassung von Marktwirtschaft, Wertschöpfung und Rechtsstaat. Grundsätzlich muss man fragen, ob ein Rechtsstaat diese Art von Gesetzen überhaupt befürworten darf.

Leiharbeit und Dumpinglöhne sind ethisch korrekt, aber wenn der Mensch mit geringem Einkommen billig einkauft handelt er ethisch und moralisch verwerflich.

In diesem Zwiespalt der Ethik und der Moral lebt die Menschheit seit Erfindung dieser Wertegesellschaft.

WERTEGESELLSCHAFT
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Heute jagen Menschen Menschen. Sie wollen nicht ihr Leben, sondern ihre Lebensleistung und ihr letztes Hemd. Wir sehen uns immer als …..
http://www.youtube.com/watch?v=MeAeZr… Euro Keuronfuih (Politprofiler)

gefunden bei: https://bilddung.wordpress.com/2012/08/26/goldene-regel-der-ethik/

??? Kann man das JA des Parlaments wirklich glauben – hat man Tsipras in Brüssel bedroht – massiv unter Druck gesetzt – natürlich hat man!

Jetzt plötzlich doch  ναί/NE

Ich habe gestern mit einem Griechen diskutiert, der für mich erstaunlich genug ebenfalls für ein Sparprogramm war. Er meinte man könne das überstehen und dann gäbe es wieder Ruhe. Irgendetwas läuft da in den Köpfen der Leute vollkommen falsch, die Realität wird uns eine totale Verarmung der Griechen zeigen. Die EU will mit aller Macht Zeit gewinnen…

Wozu haben denn die Griechen mehrheitlich NEIN (OXI/OCHI) gesagt 😕

Jetzt wird es wirklich spannend!

Angesichts dieser Situation sieht der Austritt Varoufakis sehr seltsam aus!

Spielen die Griechen allenfalls auch auf Zeit, weil sie die Druckplatten für die Drachme nicht mehr haben, das gesamte Equipment zum Gelddrucken eingestampft wurde und es länger dauern würde, bis man wieder eigenes Geld drucken kann? Dies zu tun war wohl ein großer Fehler, besser man ist immer für alle Eventualitäten bereit.

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Macht Tsipras eine Kampfansage aus Athen oder spricht einfach die Vernunft aus ihm?

Auch dieser Beitrag steht in unmittelbarem, akuten Zusammenhang mit Griechenland.

Alex Jones: “The Pope Is Calling For A New World Order!”

Wir sollten für alle Eventualitäten gerüstet sein, die Situation ist gar nicht lustig 😦

Christoph Hörstel: Wegen ständiger Kriegstreiberei: Auswanderung vorbereiten

Wie passt diese Parlamentsentscheidung zu dieser Rede?

Alexis Tsipras speak to the people few hours before Greferendum

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„Schweren Herzens Ja“

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat in der Nacht auf Samstag eine breite Mehrheit im Parlament für seine Spar- und Reformpläne erhalten. Wie das Parlamentspräsidium mitteilte, billigten 251 Abgeordnete das Sparprogramm, 32 Parlamentarier stimmten dagegen. Acht enthielten sich der Stimme.

Tsipras erhielt damit vom Parlament die Vollmacht, über weitere Spar- und Reformmaßnahmen mit den Gläubigern zu verhandeln und eine Einigung zu unterzeichnen.

„Ochi“ auch von SYRIZA-Abgeordneten

Allerdings standen nicht alle Parlamentarier der Regierungskoalition hinter Regierungschef Alexis Tsipras. Sieben Abgeordnete seiner Linkspartei SYRIZA und zwei andere Parlamentarier waren abwesend. Zwei stimmten dagegen und acht enthielten sich der Stimme. Unter ihnen war auch der Anführer des Linksflügels der SYRIZA-Regierungspartei, der Energieminister Panagiotis Lafazanis. „Ich stütze die Regierung … aber nicht die Sparprogramme, die zur Fortsetzung der Armut führen“, so Lafazanis.

Griechischer Premier Tsipras wird umarmt

Reuters/Christian Hartmann

Erleichterung bei Tsipras nach der Abstimmung

Weitere 15 Abgeordnete der Linkspartei ließen am Samstag in der Früh an die Presse durchsickern, sie hätten nur „schweren Herzens mit Ja gestimmt“ weil sie den Ministerpräsidenten angesichts der Verhandlungen in Brüssel mit den Gläubigern nicht schwächen wollten. Insider und Experten sagten, dass Tsipras sich bald mit dem Problem der Abweichler beschäftigen müsse. Entweder werde er versuchen, weitere Koalitionspartner zu finden, oder er könnte vorgezogene Neuwahlen ausrufen. w3000: Soll das etwa ein Aufruf zum Aufstand gegen die eigene Bevölkerung sein???

Tsipras: „Habe alles Menschenmögliche getan“

Tsipras warb während der Debatte bei den Abgeordneten eindringlich um eine Vollmacht für den Abschluss einer Vereinbarung mit den Gläubigern. Er habe in den vergangenen sechs Monaten „alles Menschenmögliche getan“, um das Land ohne weitere harte Sparmaßnahmen aus der Krise zu führen, sagte Tsipras. Bei einer Ablehnung des Sparprogrammes drohe „ein Minenfeld“. Das wolle er dem Volk nicht verheimlichen. „Ja, wir haben Fehler gemacht“, fügte Tsipras hinzu. Nun stehe das Land vor dem Abgrund der Pleite.

w3000: Mit anderen Worten die EU droht mit Krieg gegen Griechenland 😦 Keiner darf sich durch Kriegsandrohungen einschüchtern oder gar versklaven lassen. Wenn die EU gegen Griechenland kriegerisch vorgeht, wird sie allen EU-Mitgliedsstaaten erneut ihr wahres Gesicht zeigen und dabei auf der Strecke bleiben, denn Griechenland wird Hilfe gegen die EU-Schergen bekommen.

Tsipras sagte weiter, extrem konservative Kreise in Europa wollten, dass Griechenland scheitere. „Wir haben beschlossen, einen ‚Grexit‘ abzuwenden.“ Das Sparprogramm sei hart und nicht im Einklang mit den Wahlversprechen seiner Partei. Athen habe aber keine andere Wahl, als es zu akzeptieren. Tsipras forderte seine Partei und alle anderen Abgeordneten auf, ihm und einer Regierung die nötige Vollmacht zu geben, das Sparprogramm mit den Gläubigern abzuschließen. Die Mehrheit im Parlament kam zustande, da neben Tsipras’ rechtspopulistischem Koalitionspartner Unabhängige Griechen (ANEL) auch die Opposition wie angekündigt für die Reformvorschläge stimmte.

w3000: Man hat immer eine Wahl, ich kann das alternativlos Gequassel nicht mehr hören 😦

Positive Signale aus Brüssel

Ein EU-Vertreter sagte am Samstag, die EU-Kommission, EZB und IWF werteten die griechischen Pläne einvernehmlich „unter bestimmten Bedingungen“ als Grundlage für Verhandlungen über ein Programm des Rettungsfonds ESM. Diese Einschätzung sei in der Nacht an den Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, gesandt worden.

Die Geldgeber hätten auch die notwendigen Dokumente, die der ESM-Vertrag verlangt, vorgelegt, sagte der Diplomat. Dabei handelt es sich um eine Bewertung, ob die Finanzstabilität des Euro-Währungsgebiets insgesamt oder seiner Staaten bedroht ist, ob die Staatsverschuldung tragfähig ist sowie eine Einschätzung des Finanzierungsbedarfs Griechenlands.

Faymann zuversichtlich

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) sagte, es gebe die Chance auf eine Einigung. „Es ist mehr als alles Bisherige“, sagte Faymann im Ö1-Gespräch. Insofern müsse von einem Fortschritt gesprochen werden. Wie die Entscheidung zu Griechenland ausfällt, ist für Faymann vor allem eine Frage des Vertrauens – mehr dazu in oe1.ORF.at.

Frankreichs Präsident Francois Hollande bezeichnete die Vorschläge als „seriös und glaubwürdig“. Nach Ansicht der litauischen Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite sind die Vorschläge hingegen unzureichend. Sie basierten auf veralteten Informationen und müssten „ernsthaft angepasst“ werden, sagte sie nach Angaben der Agentur BNS in Vilnius. „Wir akzeptieren die eingereichten Dokumente als Griechenlands politischen Wunsch, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“ – w3000: Was soll denn das 😕

Pensionsalter soll angehoben werden

Die griechische Regierung hatte das 13-seitige Papier kurz vor Abgabeschluss am späten Donnerstagabend der EU übermittelt. Es sieht die Abschaffung von Steuervergünstigungen für den Tourismussektor und die Inseln und die Anhebung des Pensionsalters auf 67 Jahre vor. Die Militärausgaben sollen gesenkt, Staatsunternehmen privatisiert und Steuerbetrug stärker verfolgt werden.

w3000: Na Bravo, mit offenen Augen in den Abgrund oder wie? Wahrscheinlich stellt zur Durchsetzung die EU auch noch einige Truppen der Eurogendfor zur Verfügung, da ja die griechische Verteidigung „eingespart“ werden soll 😦 Hochverrat nennt sich das, so es durchgesetzt wird, selbst eine Androhung, dass man gegen die Griechen Krieg führen würde erlaubt nicht die Durchsetzung derlei Maßnehmen gegen den Willen des Volkes!!!

So nebenbei gesagt – der Steuerzwang ist nichts anderes als die Erhebung von Wegezoll moderner Wegelagerer, Politiker die das machen sind Verbrecher und Räuber mit anderen Worten!

Viele der Vorschläge basierten auf früheren Papieren, die für eine Verlängerung des nunmehr ausgelaufenen zweiten Hilfsprogramms um einige Monate gedacht waren, hieß es aus Brüssel. Nun gehe es um ein drittes Hilfsprogramm, das über drei Jahre laufen solle. Das sei ein erheblicher Unterschied. Die Frage der Schulden und einer möglichen Schuldenumstrukturierung stünden weniger im Vordergrund. w3000: Ja, warum denn das – siehe und auch dies??? Die Laufzeiten der europäischen Hilfskredite seien bereits erheblich gestreckt worden. Rück- und Zinszahlungen begönnen erst nach 2020.

Athen bittet um 53,5 Milliarden Euro

w3000: Bitte niemals vergessen – es geht nur um Zahlen auf einem Computer!!!

Die griechische Regierung will mit ihrem Papier den Weg zu neuen Milliardenhilfen der Euro-Partner ebnen: Dabei geht es Athen um den Erhalt von 53,5 Mrd. Euro, um dem Schuldendienst bis Ende 2018 nachzukommen. Die Staatsverschuldung hat mittlerweile rund 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreicht. In dem Papier wirbt die Regierung um ein Investitionspaket für Griechenland im Umfang von 35 Milliarden Euro. Zudem fordert Athen einen Schuldenschnitt – dazu kamen zuletzt von Gläubigerseite konziliantere Töne, allen voran von IWF-Chefin Christine Lagarde und dem ständigen EU-Ratspräsidenten Donald Tusk.

Weitere Entscheidungen stehen an

Am Samstagnachmittag trifft die Euro-Gruppe zusammen, um zu entscheiden, ob sie die Pläne für ausreichend hält. Bei einer positiven Beurteilung kann der Weg für Verhandlungen über ein neues Hilfsprogramm geebnet werden. Am Sonntag kommen dann die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Mitgliedsstaaten zu einem Sondergipfel zusammen. Mehrere Parlamente der Euro-Zone müssten ihre Zustimmung zu dem Paket geben. Die blockierten Milliardenhilfen für Athen aus dem am 30. Juni ausgelaufenen zweiten Hilfspakt wurden damals nicht freigegeben, weil Athen die Verhandlungen abgebrochen hatte.

Proteste gegen Sparvorschläge

DemonstrantenTausende Menschen protestierten unterdessen am Freitagabend in Athen gegen die neuen Sparvorschläge. Nach Angaben der Polizei fanden sich bis zu 8.000 Demonstranten im Stadtzentrum ein und forderten die Regierung dazu auf, ihr Nein beim Referendum vom vergangenen Sonntag zu respektieren. Auf Schildern und Transparenten standen Slogans wie „Griechenland ist keine Kolonie“, „keine weiteren Memoranden“ sowie „SYRIZA unterstützt den Kapitalismus“. http://orf.at/stories/2288692/2288693/

„Griechenland ist keine Kolonie“

Dem Volk kann man nichts vormachen – sie wissen was Sache ist und haben RECHT damit!!!

84 Prozent wollen im Euro bleiben

84 Prozent der Griechen wollen trotz der Schuldenkrise im Euro bleiben. Nur zwölf Prozent bevorzugen laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage von Metron für die griechische Tageszeitung „Parapolitika“ eine Rückkehr zur Drachme. Trotzdem gaben 55 Prozent an, die Entscheidung, beim Referendum mit Nein zu stimmen, sei richtig gewesen.

w3000: An diesen Angaben kann irgendetwas nicht stimmen, es können nicht 84% beim Euro bleiben wollen und dennoch die Mehrheit NEIN zu den Sparprogrammen… Sind diese Angaben eine Verwirrungstaktik oder war bedeutet das?

http://orf.at/stories/2288702/2288703/

Alexis Tsipras wird Leibwächter brauchen, wenn er allen Ernstes dieses Programm mit Hilfe der EU durchsetzen will…

AnNijaTbé am 11.7.2015 – aus den Socken gefallen – sehr enttäuscht 😦

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