Das Gelassenheitsgebet – vom US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr

Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge
hinzunehmen,
die ich nicht
ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann und die Weisheit,
das eine
vom anderen
unterscheiden zu können.

*

 God, grant me the serenity to accept
the things I cannot change,

  Courage to change the things I can,
  And wisdom to know the difference.

*

So sieht das Gebet eines Germanen aus!
gefunden bei: http://olivia-tagebuch.at/vorbemerkung.html

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3 Kommentare

  1. Saheike

     /  1. Mai 2015

    Tut mir ja leid euch sagen zu müssen, daß dieses Gebet von Gottfried Oettinger ist, irgendwann im 18. Jahrhundert, also nur von dem Theologen geklaut wurde.

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    • Liebe Saheike,
      hast du dazu einen Beleg?
      Wenn es so ist wie du sagst, sollte das aufgeklärt werden!!!

      Wir machen das sofort aber mit Beleg!

      Wikipedia sagt folgendes:

      //Urheberschaft

      Urheberschaft und Verbreitungsgeschichte des Gelassenheitsgebets sind umstritten. Vermutlich hat Reinhold Niebuhr das Gebet vor oder während des Zweiten Weltkriegs verfasst. In Briefen datiert Reinhold Niebuhrs Ehefrau es auf 1941 oder 1942, Reinhold Niebuhr selbst auf die Vorkriegszeit. Die Ungewissheit über die genaue Zeit der Verfassung des Gebetes ist möglicherweise durch den Verzicht Niebuhrs auf das Urheberrecht des Gebetes begründet.[1] Vermutlich hat Niebuhr einen der zahlreichen älteren Vorläufertexte mit ähnlichem Aufbau und Inhalt gekannt.

      Das Gebet wird häufig auch dem württembergischen Prälaten und Theosophen Friedrich Christoph Oetinger zugeschrieben, was jedoch auf einer Namensverwechslung beruht: Der Theologe und Pädagoge Theodor Wilhelm hat eine deutsche Übersetzung von Niebuhrs Gebet in einem Buch veröffentlicht, das unter dem Pseudonym Friedrich Oetinger erschien, so dass die falsche Zuordnung zum Theosophen Oetinger aus dem 18. Jahrhundert entstehen konnte.[1] Andere Zuschreibungen nennen Dietrich Bonhoeffer, den Bischof Franz Hengsbach sowie die Heiligen Ignatius von Loyola und Franz von Assisi, wofür sich jedoch keine verbürgten Quellen finden.//
      http://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

      Letztlich ist es mir egal von wem das Gebet ist – es ist wunderbar 🙂

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      • Saheike

         /  1. Mai 2015

        Ich habe mal vor Jahrzehnten eine Tafel mit eben diesen Angaben in Baden Würtemberg gesehen, ich meine es war in Tübingen oder in Riegel am Kaiserstuhl; es ist ja bereits 49 Jahre her, trotzdem ist der Text hängen geblieben, obgleich ich damals erst 12 Jahre alt war. Ich sehe im Geiste noch diese Tafel, aber nicht mehr genau den Ort, wo ich sie sah.

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