Österreich: Für 30.000 Hühner soll ein Hühnerstall ohne Umweltverträglichkeitsprüfung gebaut werden!!!!!!!!!!!!

Danke Karl, auch für folgenden Kommentar:

Offensichtlich wurde wieder einmal im stillen Kämmerlein ein Umwidmungsverfahren eingeleitet. So das als Endziel durchaus bis zu 200.000 Massthühner auf dieser Fläche für die kein UVP Verfahren gilt gemästet werden könnten.

Und hier möchte ich eine Erklärung einflechten und darauf hinweisen was Landwirtschaft sein soll.

Die Landwirtschaft ist eine Bodenwirtschaft und funktioniert daher nicht ohne Boden.

Produkte die aus solchen Bauernhäusern an die Konsumenten verkauft werden und besonders jene von heimischen Biobauern sind echte Lebensmittel.

Die Produktion ist an den vor Ort zur Verfügung stehenden Grund und Boden gebunden.

Produkte die ohne Boden produziert werden sind bestenfalls Nahrungsmittel und keine Lebensmittel.

So ist eine Produktion ohne Boden mit Zukauf von Futter  eine industrielle Produktion von Nahrungsmittel mit allem was wir uns an negativen Begleiterscheinungen vorstellen können.

Auch für die Menschen die dort rund um die Uhr arbeiten müssen.

Sie dürfen nicht dort arbeiten, sondern sie müssen und wenn es auch nur um das Kapital geht, das ein Landwirt an die Bank zurück zahlen muss.

Jetzt weiter zum Bericht der Nachrichten in dem der Artikel mit einem Bild eines treuherzig blickenden Legehuhns präsentiert wird.

Das Bild hat absolut nichts mit der Situation die in einem Maststall herrscht zu tun.

So können wir erkennen woher der Wind weht der zu diesem freundlichem Bericht führte und der Lebensmittelindustrie hilft.

Auf berechtigte Anreinerproteste reagieren diese Herren mit folgenden Argumenten: Wir gehen streng nach den Gesetzen vor usw. (Wohl gemerkt, eine Gruppe die sich dafür eigene Gesetze geschaffen hat und denen der Euro aus den Augen schaut).

Und was nun den Plan in Altheim betrifft Grünland zur Massenproduktion umzuwidmen.

Wird diese Fläche zur Gänze verbaut, könnten dort annähernd 200.000 Masthühner aufgezogen werden.

Dieses Vorhaben steuert mit Salamitaktik, Schritt für Schritt auf ein Massentierhaltungszentrum, ohne Rücksicht auf die Natur, zu!

Ich würde mir wünschen das sich der Wind so dreht, das der Geruch/Gestank, der vom Hühnermastbetrieb ausgeht, zur Gänze bei den Verantwortungsträgern ankommt, so wie Ursache und Wirkung.

Die Wirkung hätten sie dann sprichwörtlich in ihren Nasen.

Und das Abwasser dieses Betriebes würde ich in die Ortswasserleitung einleiten, damit auch die Gemeinderäte von Altheim, die für dieses Projekt gestimmt haben, aber auch die Gemeinderäte die sich der Stimme enthielten auch etwas davon abbekommen, vor allem  Antibiotika, die bisher mit keinem Verfahren aus dem Trinkwasser entfernt werden können.

Und ich würde mir weiters wünschen, dass sich bei freiem Eintritt jeder Konsument zu jeder Tages- und Nachtzeit alle Arbeiten die durchzuführen sind ansehen darf, damit er weiß unter welchen Umständen sein Hühnchen aufgezogen und  letztlich auf seinen Teller kam.

Der Konsument sollte sich im eigenen Interesse erkundigen woher seine Lebensmittel kommen und sich mit den Inhaltsstoffen, die im Futter enthalten sind beschäftigen. Dort wo dies nicht möglich ist, möge man dies mit Vehemenz von der Politik bis nach Brüssel einzufordern.

Weiters die Beiträge der Medien beobachten und solche die sich als Büttel der Banken und Konzerne erweisen nach Möglichkeit meiden.

Immer noch wird täglich die durchschnittliche Größe eines Bauernhofes versiegelt ob wohl Österreich bereits seit 1945 die Hälfte ihres Grünlandes verloren hatte und daher das jetzt fehlende Tier-Futter Großteils aus Argentinien heran gekarrt wird.

Alleine dieser Umstand das große Mengen von Genmais und Gensoja von Argentinien  und anderen Ländern der Welt importiert werden, stinkt sprichwörtlich zum Himmel nicht nur der zukünftige Hühnermastbetrieb in Altheim.

Und so bekommen wir diese Schmankerl auf unsere Teller und die Hühnerköpfe und Hühnerfüße verkaufen wir vor allem nach Afrika wo sie von den Hungernden gegessen werden und gleichzeitig deren bescheidene Landwirtschaft durch diese Dumping Preise für eigene Produkte zerstört wird.

Alles wegen Praktiken der Geld- und Fleischmafia.

Es stinkt zum Himmel!!!

Tauziehen um geplanten Hühner-Großstall in Altheim

ALTHEIM. Gegner sprechen von „Umgehung“ von UVP-Pflicht, Befürworter von einer Investition in die heimische Landwirtschaft.

Tauziehen um geplanten Hühner-Großstall in Altheim

Stall für 30.000 Hühner geplant, weiterer Ausbau möglich Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Vor wenigen Jahren wurden Pläne für einen Hühner-Großstall an der Umfahrung Altheim offenbar wegen einer Umweltverträglichkeitsprüfung, die im Zusammenhang mit bereits vorhandenen großen „Hühnerkapazitäten“ und einem Wohngebiet ins Haus gestanden wäre, auf Eis gelegt. Jetzt leben die Pläne wieder auf, gepaart mit Protest von Gegnern, die von einer „Umgehung“ einer Umweltverträglichkeitsprüfung sprechen: Der Hühnerstall soll einige hundert Meter vom ursprünglich geplanten Standort entstehen, wo keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig ist.  weiterlesen: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Tauziehen-um-geplanten-Huehner-Grossstall-in-Altheim;art70,1567263

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2 Kommentare

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG

     /  21. Dezember 2014
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  2. Danke Reiner,
    wer nicht hören und verstehen will muss wohl fühlen – sagt uns das diese Brandstiftung?

    Karl schrieb mir soeben…

    „“Doch aus dem Hörensagen erfuhr ich, dass in der Grünau (jedenfalls im Salzkammergut) das Vorhaben mitten im Grünen einen riesigen Schweinemastbetrieb zu bauen von der einheimischen Bevölkerung diese Sauerei im letzten Moment verhindert wurde.

    Nicht etwa wegen des Flächen-Verbrauches, sondern wegen der Schönheit dieser Gegend.
    Ein kleiner Erfolg, aber immerhin.““

    Die Schönheit einer Landschaft gibt uns Lebenskraft und sollte daher
    ebenfalls bewahrt bleiben…

    Dass sich die Menschheit mit der Massen-Viehwirtschaft am falschen Weg befindet müsste inzwischen auch kalr sein!

    lg
    AnNijaTbé

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