Die katalanische Regionalregierung beabsichtigt, am 9. November 2014 ein Referendum über die politische Zukunft Kataloniens (katalanisch Referèndum d’autodeterminació de Catalunya) abzuhalten.
Den Bürgern Kataloniens soll in dem Referendum folgende Frage vorgelegt werden: „Wollen Sie, dass aus Katalonien ein Staat wird?“ Wer diese Frage mit „ja“ beantwortet, soll sich noch zu einer zweiten Frage äußern, nämlich: „Wollen Sie, dass dieser Staat unabhängig ist?“ Das Referendum soll konsultativ sein (Volksbefragung), wird also keine direkten Rechtswirkungen entfalten.
Die Vereinbarkeit eines solchen Referendums mit der spanischen Verfassung ist umstritten. Selbst wenn man von der Verfassungsmäßigkeit ausgeht, besteht derzeit rechtlich kein Weg, der die Abhaltung eines Referendums in Katalonien ohne vorherige Zustimmung des spanischen Parlaments ermöglichen würde. Da sowohl die spanische Regierung als auch die beiden großen spanischen Parteien (die regierende konservative PP und die sozialdemokratische Opposition der PSOE) die Abhaltung der Volksbefragung ablehnen, ist fraglich, ob sie tatsächlich stattfinden wird. weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Referendum_%C3%BCber_die_politische_Zukunft_Kataloniens_2014
Massenkundgebung in Barcelona Katalanen fordern Referendum
Stand: 11.09.2014 22:56 Uhr
Bei einer der größten Kundgebungen in der Geschichte Barcelonas haben Hunderttausende Menschen verlangt, dass ein für den 9. November geplantes Referendum über die politische Zukunft Kataloniens erlaubt wird. Die überwiegend in den katalanischen Farben gelb und rot gekleideten Demonstranten schwenkten Fahnen und riefen Unabhängigkeitsslogans. Zwei Hauptstraßen, die an einem Platz zusammenlaufen, füllten sich über eine Distanz von elf Kilometern mit Menschen.
Zur Teilnehmerzahl gab es weit auseinander liegende Angaben: Während die Polizei von Barcelona von 1,8 Millionen Demonstranten sprach, geht das Büro des spanischen Innenministeriums in Katalonien von höchstens 525.000 Menschen aus.
















































cashca
/ 12. September 2014Der Auflösungsprozess der Zwangsgemeinschaften bröckelt.
So wie die EU sich entwickelt, gebärdet, ist das kein Wunder, vielleicht sogar ein Segen, wenn die geballte Macht wieder geteilt wird..
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w3000
/ 12. September 2014unbedingt!
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