BGH-Urteil: Kredit-Bearbeitungsgebühren !!!zurückfordern!!!

Unrechtmäßige Kreditbearbeitungsgebühren


Bearbeitungsgebühren bei Bankkrediten zurückverlangen – Die Unbestechlichen


Wie Bankster durch Bearbeitungsgebühren betrügen (ZDF.Frontal 21 30.07.13 )


 

VerbraucherkrediteZehntausende Bankkunden können Rückzahlung fordern

Banken dürfen keine Bearbeitungsgebühren erheben, wenn sie Kredite vergeben. Verbraucher können Gebühren zurückfordern, entsprechende Vertragsklauseln sind unwirksam.

Bankentürme von Frankfurt am Main

Bankentürme von Frankfurt am Main  |  © Daniel Reinhardt/dpa

Banken dürfen für Verbraucherkredite grundsätzlich keine Bearbeitungsgebühren erheben. Betroffene haben deshalb Anspruch auf Rückzahlung der Gebühren für alle ab Januar 2011 geschlossenen Verträge, alle entsprechenden Klauseln in Kreditverträgen sind unwirksam. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden und gab damit zwei Klägern recht, die gegen Postbank und National-Bank vorgegangen waren.

Konkret prüfte das Gericht Vertragsklauseln, nach denen Verbraucher für ihren Kredit nicht nur Zinsen zahlen müssen, sondern auch ein laufzeitunabhängiges Bearbeitungsentgelt.

Die Postbank hatte dem jetzt klagenden Kunden für die Aufnahme eines Kredits in Höhe von mehr als 49.100 Euro eine Gebühr von 1.200 Euro berechnet. Der Kunde hatte den Darlehensvertrag 2012 online aufgenommen. Die Schutzgemeinschaft für Bankkunden wollte die Vertragsklauseln mit einer Klage gegen die National-Bank generell verbieten lassen.

Zehntausende Bankkunden betroffen

Zahlreiche Vorinstanzen hatten bislang zugunsten der Verbraucher entschieden. Was fehlte, war ein höchstrichterliches Grundsatzurteil. Die beiden Urteile des BGH betreffen Zehntausende Bankkunden, die teils bis in die jüngste Zeit hinein beim Abschluss eines Verbraucherkreditvertrags Bearbeitungsgebühren zwischen einem und vier Prozent bezahlen mussten.

Der Vorsitzende Richter Ulrich Wiechers sagte, bereits etwa 100 zugelassene Revisionen hätten das Gericht erreicht. Dies sei aber nur „die Spitze des Eisbergs“. Allein die Ombudsleute der Banken hätten für eine außergerichtliche Einigung „über 3.000 Sachen vorliegen“, dabei gehe es auch um viele vergleichsweise kleine Beträge von unter einhundert Euro, sagte Wiechers. Für die Banken kommen dem Richter zufolge „gewaltige Beträge zusammen“, wenn viele Verbraucher ihr Recht wahrnähmen und Bearbeitungsgebühren zurückforderten.

Verbraucherschutzorganisationen wie die Stiftung Warentest bieten Betroffenen Musterbriefe an, um Gebühren zurückholen zu können.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/bank-kunden-kredite-bearbeitungsgebuehr-rechtswidrig-bundesgerichtshof

http://keser-beratungen.alpenland.org/

http://ralfkeser.wordpress.com/bankgebuhren-zuruckfordern-erhalten/

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKBN0DT1EY20140513

http://ralfkeser.wordpress.com/2014/05/13/neu-bgh-urteil-verbraucherkreditezehntausende-bankkunden-konnen-ruckzahlung-fordern/

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Ein Kommentar

  1. Arcturus

     /  14. Mai 2014

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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