Mainstream Geschichtsfälschung – gang und gäbe

Danke Martha!

Geschichtsfälschung im „Zweiten“

Mai 1, 2014

Von Peter Haisenko

Die Bilder brennen sich ein, und das gesprochene Wort bewirkt das Seine: In schönen Bildern in HD mit guten Schauspielern wird dem wenig informierten Zuschauer ein vollkommen falsches Szenario vom Beginn des Ersten Weltkriegs serviert. Dabei hatte der Titel „Das Attentat von Sarajewo“ – noch dazu gesendet im ZDF – die Hoffnung aufkeimen lassen, dass dieser Film die tatsächlichen historischen Gegebenheiten thematisiert und ein einigermaßen authentisches Bild jener Zeit liefert. Diese Erwartung wurde bitter enttäuscht: Kein Hinweis, dass es sich um reine Fiktion handelt, und die Dinge sich so nicht zugetragen haben. Zur besten Sendezeit sorgt dieses Machwerk also für die Verfestigung der sattsam bekannten Geschichtsklitterung – damit sich die Deutschen weiterhin in ihrer Alleinschuld am Ersten Weltkrieg baden können.

„Die Wahrheit, von der du redest, gibt es nicht. Sie wird hergestellt“, darf der Stabsarzt sagen. Da darf er sogar einmal die Wahrheit äußern. Insgesamt wird in diesem Film jedoch eine ganz neue „Wahrheit“ hergestellt, die es so definitiv nicht gegeben hat. Das Werk des serbischen Fanatikers wird als kriegstreiberisches Komplott der Wiener Politik dargestellt. Geschickt wahrheitsheischend aufgemacht mit einem aufrechten Staatsanwalt und guten Dialogen. „Man findet immer einen Grund für einen Krieg, wenn man ihn will!“ Der Zuschauer weiß es jetzt ganz sicher: Die Wiener Kriegstreiber wollten unbedingt den großen Krieg und schreckten nicht einmal davor zurück, ein Mitglied des eigenen Herrscherhauses zu meucheln.

Die Motive und Hintergründe des Attentats von Sarajewo sind bis heute nicht restlos aufgeklärt. Was geblieben ist, sind die Parallelen zum Kennedy-Attentat: Der Mörder selbst wird ermordet, der Mörder des Mörders auch, und zu viele weitere. Damit verliert sich jede Spur. Wer auch immer der Anstifter war, wird sich niemals schlüssig nachweisen lassen. Ein „guter“ Plan. Was bleibt, muss die Frage sein: Wem hat´s genützt, und wie ist es im weiteren Verlauf der Ereignisse tatsächlich zum Krieg gekommen? Die Antworten darauf sind sehr aufschlussreich, solange sie nicht von deutschen „Historikern“ geliefert werden. Deswegen zitiere ich den britischen Militärhistoriker Professor Laffan. Dieser schrieb 1917 in seinem Buch „The Serbs“:

weiterlesen:  http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2014/geschichtsfaelschung-im-zweiten/

Die perfiden Strategien des British Empire

Wer seinen Lehrauftrag an deutschen Bildungsinstituten behalten will, darf die offizielle Geschichtsschreibung in Deutschland nicht anzweifeln. Er muss das Lehren, was die USA 1949 vorgeschrieben haben, auch wenn er es besser weiß. 1990, im „2 Plus 4 Vertrag“, hat sich Deutschland verpflichtet, an dieser Geschichtsschreibung festzuhalten, die „deutsche Alleinschuld“ nicht in Frage zu stellen. 2010 hat der AnderweltVerlag ein Buch veröffentlicht, das mit diesem Tabu bricht. Nicht nur mit diesem. In leicht verständlicher Sprache werden Zusammenhänge dargestellt, die so manches in anderem Licht erscheinen lassen. Auf Grundlage wirtschaftshistorischer Fakten wird belegt, dass vieles nicht so gewesen sein kann, wie es uns gelehrt wird. Zum Beispiel die Vorgänge um die „Bagdad-Bahn“. Dieses Buch, schon tausendfach gelesen, aber totgeschwiegen, sei allen empfohlen, die schon immer ein gewisses Unbehagen über manche „geschichtliche Wahrheiten“ geplagt hat, die zu offensichtlich dem eigenen Erfahren und der Logik widersprechen.

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2 Kommentare

  1. neuesdeutschesreich

     /  4. Mai 2014

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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  2. Hat dies auf Finde die Wahrheit rebloggt.

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