Film: Das Geheimnis der Bäume

Neu im Kino: Das Geheimnis der Bäume

2006 erhielt Luc Jacquet mit „Die Reise der Pinguine“ einen Oskar für den besten Dokumentarfilm. Für seinen neuen Naturfilm hat der französische Filmemacher die Antarktis verlassen.

In „Das Geheimnis der Bäume“ begleitet er den Botaniker Francis Hallé durch die Ur- und Regenwälder von Peru und Gabun und führt uns in poetischen, ruhigen Bildern in die komplexen Lebensräume des tropischen Waldes.

Das Geheimnis der Bäume | Empfehlung von Bruno Ganz

Das Geheımnıs Der Bäume Trailer Deutsch German 2014 Doku hd

Es war einmal ein Wald…

Ich erinnere mich an nicht sehr viel aus dem Erdkundeunterricht, aber ein Klassenausflug in den Pfälzer Wald blieb doch haften. Die Lehrerin bemühte sich, uns die Entstehung des Waldes hautnah zu vermitteln. Was mich als Stadtkind während dieser Exkursion neben Kälte und Dreck am meisten beeindruckte, war die Erkenntnis, dass es in der Natur offenbar eine grundsätzliche Tendenz zu Wachstum, Größe und Vielfalt gibt. Und dass dies ganz unabhängig vom Menschen geschieht.

Wälder sind komplexe Ökosysteme und unsere wichtigsten Sauerstoffproduzenten. Der tropische Regenwald gilt als grüne Lunge unseres Planeten. Bekanntermaßen wissen wir das nicht so recht zu schätzen: Im Jahr 2013 vernichtete der Mensch im Amazonasgebiet 2.338 Quadratkilometer dieser Lunge – eine Fläche dreimal so groß wie New York. Die Gründe für die Abholzung sind vielfältig: Landnot, Holzgewinnung, Umwandlung in Plantagen und Weideland, Ausbeutung der Bodenschätze.

Auch in Luc Jacquets Film begegnen wir den Folgen menschlichen Eingreifens: Riesige Stämme liegen abgeholzt im Schlamm, Fällwerkzeuge und Traktoren haben ihre Arbeit verrichtet. Nach den schönen, atmosphärischen Eingangsbildern und Kamerafahrten vom Wurzelwerk bis zur Krone eines Urwaldriesen wirken diese Bilder eines Kahlschlaggebietes umso stärker.

Vom Samen zum Primärwald – neues Leben in 700 Jahren

Aber „Das Geheimnis der Bäume“ ist kein Film, der aufrütteln möchte. Schnell löst sich der Film von den bedrückenden Aufnahmen und zeigt, mit welcher Intelligenz der Wald sich selbst aus dem Schlamm heraus neu erschafft. Das komplexe Leben und Zusammenspiel von Flora und Fauna in den Ur- und Regenwäldern von Peru und Gabun erklärt uns der renommierte Botaniker Francis Hallé, der seine Arbeit seit Jahrzehnten dem tropischen Regenwald widmet. Mit seiner Hilfe verfolgen und verstehen wir die Zyklen der Regeneration.

weiterlesen:  http://www.sein.de/kultur/2014/neu-im-kino-das-geheimnis-der-baeume.html

~~~~~~~~~~~~

Einen entzückenden Trailer für einen Film mit gleichem Titel dazu:

Veröffentlicht am 25.03.2014

Die Abenteuer von Dolores und Mike — eine Entdeckungsreise ab 7 Jahren

Sind die Sterne vielleicht nur weit entfernte Glühwürmchen? Dies fragt sich Glühwürmchen Mike, und zusammen mit seiner Freundin, der flotten Marienkäfer-Dame Dolores, nimmt er uns mit in die Wunderwelt der Bäume. Der Kosmos aus dem Blickwinkel von winzigen Insekten betrachtet – das eröffnet uns ganz neue Sichtweisen, und wir entdecken schon in einem einzigen Baum einen ganz wunderbaren eigenen Kosmos – vielgestaltig, schön und geheimnisvoll …
Wir tauchen ein in ein liebevoll und naturgetreu gestaltetes Rundum-Abenteuer und finden erstaunliche Antworten auf unsere Fragen: Wie ist ein Baum aufgebaut? Was macht die Blätter grün? Wie wachsen Bäume eigentlich, und wie gelangt das Wasser gegen die Schwerkraft von der Wurzel bis in die Krone? Wie atmet ein Baum — und was hat das mit unserem Stern, der Sonne, zu tun?
DAS GEHEIMNIS DER BÄUME ist nach KALUOKA`HINA – DAS ZAUBERRIFF und IM REICH DES LICHTS die dritte Produktion von Softmachine, die im Planetarium Hamburg ihre Weltpremiere gefeiert hat. Eine ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Begegnung mit einem anderen Kosmos, der uns so nahe ist – ein Erlebnis für die ganze Familie, das unser Bewusstsein für den Schutz der Natur, in der wir leben, weckt.

Die Produktion wurde bereits mehrfach ausgezeichnet:
– Spatial Sound Recognition Award (FullDome Festival 2013)
– Best Visuals & Graphics (Imiola Fulldome Film Festival 2013)
– Best Fulldome Show, Second Prize (Russian Fulldome Festival 2013)
– Finalist (Dome Fest 2012)
– Golden Star Award (IPMF Korea 2012)

EU-Chefmilitäraufklärer: Keine russischen Soldaten in der Ostukraine

Danke Ewald!

MOSKAU, 17. April (RIA Novosti).

Thema: Entwicklung in Ostukraine

"Rossijskaja Gaseta"

„Rossijskaja Gaseta“

Der Chef der EU-Militäraufklärung glaubt nicht, dass russisches Militär an den Unruhen im Osten der Ukraine beteiligt ist, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Donnerstag.

„In der Ostukraine gibt es keine russischen Soldaten bzw. russischen Bürger. Ich glaube nicht, dass die russischen Streitkräfte in diesen Konflikt verwickelt sind“, sagte Admiral Georgij Alafuzoff in einem Interview für den finnischen Sender Yle. „An den Unruhen sind Menschen beteiligt, die ihren festen Wohnsitz in der Ostukraine haben und mit der aktuellen Situation im Land unzufrieden sind.“

Die Äußerung des hochrangigen EU-Militärs überrascht, wenn man bedenkt, dass Russland im Westen für seine Ukraine-Politik scharf kritisiert wird.

„In der EU hat sich offenbar der erste ehrliche Beamte gefunden“, sagte der Oberst der russischen Geheimdienste a.D. Wladimir Luzenko. „Alle EU-Beamten wissen genau, dass die russischen Geheimdienste mit den Unruhen im Osten der Ukraine nichts zu tun haben, verschweigen das aber.“

Der finnische Politologe Jon Hellevig verwies darauf, dass sich Brüssels Position zu den Ereignissen in der Ukraine allmählich ändere. „Den Europäern fällt es schwer, auf einmal zuzugeben, dass sie das Vorgehen der russischen Behörden in der Ukraine bisher falsch eingeschätzt haben. Deshalb haben sie Alafuzoff, den Chef der EU-Militäraufklärung, beauftragt, ihre neue Position darzulegen, weil er einen russischen Namen hat und gut Russisch spricht. Das ist eine Art diplomatischer Schachzug“, so der Experte.

Georgij Alafuzoff ist in Russland kein Unbekannter: Ende der 1990er-Jahre hatte er an der Russischen Generalstabs-Akademie studiert und spricht perfekt Russisch. Sein Vater, Iwan Alafuzoff, war 1950 aus der Sowjetunion nach Finnland ausgewandert.

Alafuzoff Jr. studierte russische Sprache und Literatur an der Universität Helsinki, entschied sich später aber für eine militärische Laufbahn. Ab 2007 leitete er die finnische Militäraufklärung. Seit 2012 steht er an der Spitze der Militäraufklärung der EU. In Brüssel legt man viel Wert auf seine Russland-Kenntnisse. Zugleich wird der Admiral aber dafür kritisiert, Russland als Gefahrenfaktor für Europas Sicherheit kleinzureden. Alafuzoff weist immer wieder darauf hin, dass Russland Finnland und die baltischen Länder nicht bedroht. „Die Streitkräfte eines demokratischen Staates sind nie gefährlich für die Nachbarländer. Russland bleibt ungefährlich für Finnland, solange Finnland ungefährlich für Russland bleibt“, sagte er 2002 in einem Interview für die Zeitung „Helsingin Sanomat“.

http://de.ria.ru/zeitungen/20140417/268294652.html

Ukraine: Unterdrückung von Protesten könnte Bürgerkrieg auslösen

krisenfrei

Von Johannes Stern (wsws)

Nachdem das Regime in Kiew von Washington und der Europäischen Union grünes Licht bekommen hat, hat es begonnen, die regierungsfeindlichen Proteste im Osten der Ukraine mit Gewalt niederzuschlagen. Damit riskiert es den Ausbruch eines offenen Bürgerkrieges, der sich zu einem Krieg zwischen den Westmächten und Russland entwickeln könnte.

Am Dienstag griffen Regierungstruppen den Militärflugplatz Kramatorsk an, der von prorussischen Aktivisten besetzt wurde, und eroberten ihn zurück. Die ukrainischen Truppen wurden von tieffliegenden Kampfflugzeugen und Hubschraubern unterstützt, die auf die Demonstranten schossen. Laut russischen Medienberichten wurden mindestens vier der Besetzer bei der Operation getötet.

Die örtliche Bevölkerung stellte sich den Angreifern entgegen, viele von ihnen stehen dem Putschistenregime in Kiew zutiefst feindselig gegenüber. RIA Nowosti meldete, dass hunderte Einwohner zu dem Flugplatz in Kramatorsk aufgebrochen waren, um die ukrainischen Truppen aufzuhalten. Laut der Nachrichtenagentur waren die meisten von ihnen Zivilisten mit russischen und lokalen Fahnen…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.060 weitere Wörter

%d Bloggern gefällt das: