Auf einmal – Kiew macht Rückzieher

krisenfrei

Ausgerechnet ein Mann, von dem man es am wenigsten erwartet hätte, ist zur Besinnung gekommen – der ‚Coup-Premier‘ Arsenij Jazenjuk. Wenn er das neue Gesetz für die Föderalisierung, das Putin seit einem Monat vorgeschlagen hat, tatsächlich durchzieht, können die US-Schoßhündchen in Europa ihre Gekläffe zur Krim zu den Akten legen. Dass er auch die Ernennung der Gouverneure durch die Zentrale abschaffen will, kann auch bedeuten, dass ihm der Machtzuwachs seiner Kumpane in der Milliardärsbranche zu viel geworden ist. Unterdessen faseln die USA davon, dass ihre Russland-Sankionen „beißen“ würden. Fragt sich, wer wen beißt.

RIA Novosti (einarschlereth)
11. April 2014

Ukraine federalization supporters carrying sand sacks for building barricades around the building of the regional administration in Donetsk on April 10, 2014. (RIA Novosti) Ukraine Anhänger der Föderalisierung tragen Sandsäcke zum Barrikadenbau um das regionale Verwaltungsgebäude herbei. (RIA Novosti)

Kurz nach Ablauf des Ultimatums von Kiew an die Demonstranten im Osten der Ukraine, die besetzten Gebäud zu räumen, hat der ernannte Premier Arsenij Jazenjuk dafür plädiert, ein Gesetz zu erlassen, um regionale Referenden…

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USA wollen Waffen an Ukraine liefern

Das kann nicht akzeptiert werden, denn es ist eine Vorbereitung für einen offenen Krieg!

USA wollen Waffen an Ukraine liefern

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 14.04.14, 14:52 | 131 Kommentare

Die USA prüfen Waffenlieferungen an die Führung der Ukraine, so ein US-Diplomat. Die Proteste in mehreren Städten im Osten der Ukraine würden von Russland unterstützt. Dies ähnle den Vorgängen vor einigen Wochen auf der Krim, die mit dem Anschluss der Halbinsel an Russland endeten.

viaUSA wollen Waffen an Ukraine liefern | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN.

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PR-Netzwerk gegen „russische Propaganda“

Danke Bernhard, so weit geht man also in der Verschwörungspraxis!

PR-Netzwerk gegen „russische Propaganda“

Ukraine-Krise. Anfang März haben PR-Unternehmen mit finanzieller Unterstützung von George Soros das Ukrainian Crisis Media Center gegründet. Das ZDF äußert sich begeistert.

Mit dem Ziel, „to amplify Ukraine’s voice in the international media“, haben sich führende PR-Unternehmen der Ukraine zu einem international agierenden PR-Netzwerk zusammengeschlossen (Kyivpost vom 09. 03. 2014: „The Holmes Report: Ukrainian PR executives create crisis media center to combat Russian propaganda“).

Wie aus einem Bericht von Mediabistro vom 07. März hervorgeht, wird die PR-Offensive gegen „russische Propaganda“ von George Soros‘ International Renaissance Foundation und offenbar auch von der ukrainischen Übergangsregierung finanziert (mediabistro vom 07. 03. 2014: „Ukrainian comms pros launch crisis media center as russian offensive proceeds“).

Das Ukrainian Crisis Media Center verfügt über eine eigene Internetseite, eine Facebookseite sowie einen Youtube-Kanal. Des Weiteren pflegt das Netzwerk Kontakte zur internationalen Presse sowie zu diversen Social-Media-Netzwerken.

Das Media Center hält tägliche „press-briefings“ ab, zu denen sich bereits 9oo ausländische  Journalisten angemeldet haben (Stand 13. März).

„Es ist sehr beeindruckend“, sagt Andreas Weise vom ZDF gegenüber Prweekus: „Das Center hat sich als sehr nützlich für uns erwiesen“: So biete das Media Center einen „leichten Zugriff“ auf „key newsmaker“, lobt der ZDF-Reporter, der seit 2010 Redaktionsmitglied beim heute-journal ist (prweekus vom 13. 03. 2014: „Inside the fledgling Ukraine comms operation“).

Die Teilnehmer der täglichen Press-briefings werden auf der Internetseite des Ukrainian Crisis Media Center veröffentlicht.

Zu den internationalen Teilnehmern der „press-briefings“ gegen „russische „Propaganda“ gehören bisher  u.a.:

  • Ivan Simonovic, UN-Generalsekretär-Assistent für Menschenrechte, wichtiger Mitarbeiter Ban Ki-Moons (Press-briefing vom 14. März),
  • Jan Eliasson, stellvertretender UN-Generalsekretär (Press-briefing vom 05. März),
  • Oksana Romaniuk, Vertreterin der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (Press-briefing vom 12. März),
  • Jan Tombinski, Eu-Botschafter in der Ukraine (Press-briefing vom 06.März),
  • Henryk Litwin, polnischer Botschafter in der Ukraine (Press-briefing vom 14. März),
  • Dr. Christian Schoenenberger, schweizer Botschafter in der Ukraine (Press-briefing vom 13. März),
  • Geoffrey R. Pyatt, amerikanischer Botschafter in der Ukraine (Press-briefing vom 10. März),
  • Simon Smith, britischer Botschafter in der Ukraine (Press-briefing vom 08. März) und schließlich
  • Alain Remy, französischer Botschafter in der Ukraine (Press-briefing vom 20. März).

Zu den Teilnehmern aus ukrainischen Regierungskreisen und aus Kreisen regierungsnaher Politiker gehören bisher u.a.:

  • Yegor Sobolev, Chef des Führungsgremiums für Säuberungsmaßnahmen (Lustration-Committee), (Press-briefing vom 12. März),
  • Andrij Parubi, Chef des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Mitbegründer der Vorgänger-Partei der Swoboda, Leiter des bewaffneten Kampfverbandes auf dem Maidan (Press-briefing vom 05. sowie 12. März),
  • Dimitri Jarosch, Stellvertreter Andrij Parubis und Chef des Rechten Sektors (Press-briefing vom 08. März),
  • Igor Tenyuk (auch Ihor Tenjuch), ukrainischer Verteidigungsminister, Parteimitglied der Swoboda (Press-briefing vom 17. März),
  • Vitali Klitschko, Abgeordneter der UDAR-Partei und Autor der Bildzeitung (die Klitschko-Kolumne) (Press-briefing vom 17. März),
  • Oleh Tyahnybok , Chef der Swoboda-Partei, (Press-briefing vom 13. März).

Wer mehr über die Teilnehmer der täglichen press-briefings erfahren möchte: Das Ukrainian Crisis Media Center bietet hierüber auf seiner Internetseite ausführliche Informationen an.

Interessierten Journalisten wird außerdem Hilfe beim „Arrangieren von Interviews“ zugesagt.

Hauptsitz des Ukrainian Crisis Media Center ist das Kiewer Hotel „Ukraine“, in dem die meisten ausländischen Journalisten untergebracht sind (CNN, BBC, Deutsche Welle, ARD, ZDF, RTL, N24 usw.).

Finanziell wird das Ukrainian Crisis Media Center von George Soros‘ International Renaissance Foundation unterstützt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen hatte George Soros am 20. März zusammen mit Rebecca Harms und Joschka Fischer zu einer Podiumsdiskussion über die politische und wirtschaftliche Situation in der Ukraine eingeladen.

Quelle: http://www.freitag.de/autoren/lapple08m214/pr-netzwerk-gegen-russische-propaganda

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