Homosexualität auf dem Lehrplan – Diskussion bei Maischberger

Auch Frau Maischberger verhält sich in dieser Diskussion keineswegs neutral, sondern bezieht eindeutig, offenbar vom Sender instrumentalisiert, Stellung FÜR diese Schulpolitik, welche durch starke Abweichungen vom allgemeinen ethischen Empfinden, Empörung laut werden ließ.

Das Thema ist wichtig und kann natürlich nicht unter den Teppich gekehrt werden. Ich finde die Positionierung zu diesem Thema, von Frau Birgit Kelle absolut richtig. Nur die Eltern selber haben das nötige Feingefühl für ihre Kindern, sodass sie diese zum richtigen Zeitpunkt, das ist immer jener, wo sie selber danach fragen, aufklären.

AnNijaTbé am 26.2.2014

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Maischberger – 11.02.2014: „Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht moralische Umerziehung?“ [HD]

Published on Feb 12, 2014

Menschen bei Maischberger, komplette Sendung in HD vom 11.2.14 in der ARD: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle: Sollen Kinder und Jugendliche über die „sexuelle Vielfalt“ im Unterricht aufgeklärt werden? Das plant die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg und erntete dafür in konservativen Kreisen erbitterte Proteste. In einer Petition mit rund 190.000 Unterzeichnern heißt es, der Plan „zielt für uns auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen“. Es tobt ein „Kulturkampf“, wie die Süddeutsche Zeitung kürzlich feststellte.

Gäste:

Olivia Jones (Travestie-Künstlerin)
„Deutschlands berühmteste Drag-Queen“ geht schon lange offen mit ihrer Homosexualität um und versteht ihr Erscheinungsbild durchaus als politisch: „Ich wollte schon immer polarisieren und eine Nagelprobe für die Toleranz sein.“ Olivia Jones setzt sich gegen die Diskriminierung und für die Gleichstellung von lesbisch-schwul-bi-trans-intersexuellen Menschen ein. Sie sagt: „Die Proteste gegen die Verankerung von Toleranz und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in den Bildungsplänen in Baden-Württemberg zeigen, wie weit wir noch von einer in diesen Fragen aufgeklärten Gesellschaft entfernt sind.“

Jens Spahn, CDU (Gesundheitspolitischer Sprecher)
„Ich habe aus meiner Homosexualität nie ein Geheimnis gemacht. Aber ich möchte nicht, dass meine Art zu leben und zu lieben eine größere Rolle spielt als meine politische Arbeit“, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Um ein Signal zu setzen, sprach der Politiker vor zwei Jahren erstmals öffentlich über sein Schwulsein. „Wenn überhaupt, leiden junge Schwule und Lesben nur darunter, wie ihr Umfeld reagiert“, meint Jens Spahn.

Birgit Kelle (Journalistin und Buchautorin)
„Müssen Kinder alles wissen?“, fragt die Kolumnistin (u. a. „Focus“). Für die vierfache Mutter kommen die grün-roten Sexualkundepläne einer Entmündigung der Eltern gleich. „Niemand will Themen wie Homosexualität aus den Schulen verdammen“, schreibt Birgit Kelle, kritisiert aber die Ideologie im Schulunterricht, dass „abseits von Ethik, Moral, Religion oder gar der Meinung der Eltern alle sexuellen Spielarten als gleichwertig und normal zu akzeptieren seien“.

Hera Lind (Schriftstellerin)
Für die Bestsellerautorin und vierfache Mutter war es selbstverständlich, mit ihren Kindern über die verschiedene Formen von Sexualität zu sprechen. Auch in der Schule hält Hera Lind es für richtig, Kinder rechtzeitig aufzuklären. Durch den offenen Umgang mit Homosexualität würden Kinder lernen, dass „schwul“ kein Schimpfwort sein dürfe.

Hartmut Steeb (Generalsekretär „Deutsche Evangelische Allianz“)
„Die baden-württembergische Landesregierung missbraucht die staatliche Bildungspolitik“, sagt der Unterstützer der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“. Der Generalsekretär der „Evangelischen Allianz“ macht sich für die klassische Ehe und Familie stark. „Homosexualität ist nicht die Norm. Wir müssen Kindern Mut machen für die Ehe und das Weitergeben von Leben“, so der Vater von zehn Kindern.

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Gema-Sperrung darf nicht Gema-Sperrung heißen

Gema-Sperrtafel bei Youtube: „Asolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien“. Quelle: dpa

Danke Martin!

Youtube darf Sperrungen von Musik-Videos nicht mehr mit einem Hinweis auf die Gema versehen. Mit der Gesellschaft hat sich die Plattform noch nicht auf eine Vergütung geeinigt. Die Sperrtafeln seien eine Herabwürdigung.

München/DüsseldorfMal schnell bei Youtube ein Video von Katy Perry schauen? Geht vielleicht nicht, wenn keine Musikrechte für Deutschland vorliegen. Ein Ärgernis für viele Nutzer. Die US-Videoplattform löste derartige Sperrungen bisher mit dem Hinweis: „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der Gema nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid.“

Zu Unrecht, wie das Landgericht München am Dienstag im Rechtsstreit der Gema gegen Youtube entschied. Die sogenannten Sperrtafeln seien eine illegale Anschwärzung und Herabwürdigung, urteilten die Richter.

Die von der Videoplattform verwendeten Texte seien eine „absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der Gema“, zitiert die Verwertungsgesellschaft aus dem Urteil. Denn schließlich sei die Gema nicht Schuld an der Sperrung, sondern Youtube.

Das Unternehmen hat sich mit der Gesellschaft, die nach eigenen Angaben Urheberrechte von mehr als 68.000 Mitgliedern sowie von mehr als zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt vertritt, bislang nicht auf eine Vergütung für die Nutzung von Musik auf seinen Webseiten geeinigt. Youtube erwirtschafte mit der Musik jedoch Werbeerlöse, argumentiert die Gema.

weiterlesen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/urteil-gegen-youtube-gema-sperrung-darf-nicht-gema-sperrung-heissen/9535684.html

DER KARREN IST IN DEN DRECK GEFAHREN-SIE LÜGEN UNS NUR AN

Danke Helmut, das ist auch eine Hymne für die aktuellen Zustände 😉

Published on Feb 21, 2014

Christoph Holzhöfer Musik und Gesang.
Alles gut, sagt die Regierung – ABER SIE LÜGEN UNS NUR AN!

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