„Gauck fällt auf die Knie“ – Brief an Putin zum 70. Jahrestag der Befreiung

70. Jahrestag der Befreiung Leningrads: Gauck schreibt an Putin

70. Jahrestag Befreiung Leningrads Gauck Brief Putin

lk/dpa  |  Veröffentlicht: 27/01/2014 10:51 CET

BERLIN – Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 70. Jahrestag der Befreiung Leningrads an Russlands Präsidenten Wladimir Putin geschrieben. “Ich kann nur mit tiefer Trauer und mit Scham an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion denken”, schrieb Gauck in dem am Montag veröffentlichten Brief. Die mehr als zweijährige Belagerung Leningrads – des heutigen Sankt Petersburgs – sei Teil der “verbrecherischen Kriegsführung” gewesen, “welche die nationalsozialistische Führung gerade im Kampf gegen die Sowjetunion ganz bewusst betrieb”.

Tiefe Wunden im deutsch-russischen Verhältnis

Deutschland sei sich seiner geschichtlichen Verantwortung für das Leid bewusst, das den Leningradern angetan worden sei, schrieb Gauck. Der Zweite Weltkrieg habe tiefe Wunden im Verhältnis zwischen Deutschland und Russland hinterlassen. Deshalb sei jeder Schritt der deutsch-russischen Versöhnung besonders hoch einzuschätzen.

Gauck wird auch wegen seiner Vergangenheit als DDR-Bürger ein distanziertes Verhältnis zu Russland nachgesagt. Ein Staatsbesuch ist seit langem in der Planung, ein Termin steht aber noch nicht fest.

Übertragen von Quelle : http://www.huffingtonpost.de/2014/01/27/70-jahrestag-befreiung-leningrads-gauck-brief-putin_n_4672230.html?utm_hp_ref=germany

http://ruf-der-heimat.com/2014/01/27/70-jahrestag-der-befreiung-leningrads-gauck-schreibt-an-putin/

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Es fehte grad nur noch, dass Gauck sich vor lauter Betroffenheit und schlechtem Gewissen, als Deutscher, gleich selber öffentlich enthauptet 😉 Wie verlogen und scheinheilig da geredet wird, auf Kosten der Deutschen Völker. Einen Termin zur Völkerverständigung und gegenseitigen Aussöhnung machen wir aber lieber DOCH nicht 😦 nicht wahr Herr Gauck…

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Zum 70. Jahrestag der Befreiung Leningrads: Gauck schreibt Brief an Putin

Zum 70. Jahrestag der Befreiung Leningrads: Gauck schreibt Brief an Putin

Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 70. Jahrestag der Befreiung Leningrads an Russlands Präsidenten Wladimir Putin geschrieben. „Ich kann nur mit tiefer Trauer und mit Scham an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion denken“, schrieb Gauck in dem am Montag veröffentlichten Brief.

„Sehr geehrter Herr Präsident,

die Einwohner von Sankt Petersburg und der ganzen Russischen Föderation gedenken in diesen Tagen des siebzigsten Jahrestages der Befreiung Leningrads durch die Rote Armee am 27. Januar 1944.

Ich kann nur mit tiefer Trauer und mit Scham an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion denken. Ein besonders schreckliches Geschehen war die brutale Einkesselung Leningrads. Wie haben die verzweifelten Menschen der eingeschlossenen Stadt und die Bürger der Sowjetunion damals den Tag der Befreiung herbeigesehnt! Wie unaussprechlich groß war das Leiden und Sterben, das nun, nach zweieinhalb Jahren der Belagerung, endlich zu Ende ging.

Mit den Bürgerinnen und Bürgern Sankt Petersburgs erinnere ich mich des Martyriums so vieler Unschuldiger, so vieler Frauen, Männer und Kinder, die bewusst dem Hungertod ausgesetzt wurden. Aus erschütternden Tagebüchern wie dem von Tatjana Sawitschewa kennen wir die Schreie und die Tränen, die Verzweiflung und den endlosen Hunger und den Überlebenskampf der Eingeschlossenen. Das ungeheure Ausmaß des menschlichen Leids macht uns immer noch fassungslos.

In Russland, aber auch in Deutschland ist die Erinnerung an diese unbarmherzige Belagerung lebendig. Bei allen gerecht denkenden Menschen steht sie für die verbrecherische Kriegsführung, welche die nationalsozialistische Führung gerade im Kampf gegen die Sowjetunion ganz bewusst betrieb. Der Deutsche Bundestag widmet in diesem Jahr seine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar auch der Erinnerung an die Toten und Traumatisierten der Belagerung von Leningrad.

Deutschland ist sich seiner geschichtlichen Verantwortung für das Leid, das den Einwohnern Leningrads angetan wurde und für die brutale Kriegsführung seiner Soldaten, Einsatzgruppen und SS-Formationen bewusst. Ich sage Ihnen und Ihrem Volk: Wir teilen den Schmerz um die Opfer und wir fühlen mit den Überlebenden, die bis heute unter den Folgen des Krieges leiden.

Der Zweite Weltkrieg hat tiefe Wunden im Verhältnis zwischen unseren Ländern hinterlassen. Es bleibt unsere Aufgabe, die Erinnerung an das Leid, das Deutsche Russen angetan haben, wachzuhalten. Doch diese Erinnerungen helfen uns auch, jeden Schritt der deutsch-russischen Versöhnung besonders hoch einzuschätzen. Hochherzigen und großmütigen Menschen haben wir zu verdanken, dass wir uns wieder in die Augen schauen und mit guten Absichten begegnen können.

Von tief überzeugten Humanisten, wie Lew Kopelew haben wir gelernt: Gegenseitiges Verstehen schafft neue Brücken. Wahrheit und Menschenliebe können Hass und Feindschaft überwinden. In diesem Sinne wollen wir mit all unserer Kraft weiter an einem gemeinsamen Europa bauen. Dann können wir heute, trotz all der Erinnerung an das Böse und den Schrecken, mit Zuversicht in eine gemeinsame Zukunft des Friedens und der Sicherung unserer humanen Werte schauen.“

http://german.ruvr.ru/2014_01_27/Zum-70-Jahrestag-der-Befreiung-Leningrads-Gauck-schreibt-Brief-an-Putin-6205/

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frieden-und-freiheit-2014+

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3 Kommentare

  1. cashca

     /  12. Februar 2014

    Brief an Putin.
    Gauck redet von Annäherung und Freundschaft. Aber wo bleiben die Taten?
    Warum ist er dann einen Besuch zur Olympiade verweigert?
    Das wäre ein Zeichen der Freundschaft, der Annäherung gewesen.
    Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, gegen Putin zu hetzen, zu agieren. Sie denken wohl keine Sekunde nach, was Russland ohne Putin wäre.

    Wer hat denn die Syrienkrise entspannt. einen Angriff der USA mit Diplomatie verhindert?
    Ohne ihn würde doch dort die USA und ihre Vasallen wüten. Die Folgen wären katastrophal gewesen.
    Auch wenn nicht alles nach den Vorstellungen des Westens dort abläuft, so ist das kein grund, permnent gegen Russland zu hetzen. Wir haben nicht das Kommando über Russland, über einen anderen souveränen Staat.
    Auch bei uns liegt vieles im Argen, ist nicht alles Gold was glänzt.
    Wir haben genug vor der eigenen Türe zu kehren.

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    • Danke Cashca,
      es ist ein Affront gegen Russland, dass weder Gauck, noch Obama und auch Merkel nicht erschienen sind!
      Die ganze Welt soll sehen, dass man nicht gewillt ist eine Einigkeit mit Russland zu erreichen!
      Es ist empörend!
      Offenbar möchte die USA immer noch den Weltkrieg!!!!!!!!!!!

      Sicherlich tägt man es Putin auch nach – dass er den Weltkrieg durch Syrien verhindert hat!
      Wir DANKEN Putin jedoch aus ganzem Herzen!!!!

      Deutschland muss Merkel und Co endlich rausschmeßen und wieder souverän werden.
      Ganz Europa muss die EU rausschmeißen – die ja nichts anderes als Handlanger der Zionisten USA ist…

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  2. Diesem Oberheuchler Gauckel würde ich es zutrauen, in den letzten 15 DDR-Jahren Doppelagent von Stasi und BND gewesen zu sein, Motto: „Jedenfalls auf den Sieger setzen!“ Welche Aufgabe die Gauckel-Behörde hatte, ist jedenfalls klar: Man wollte sich einen Überblick über das Stasi-Personal inklusive der IM verschaffen, damit BND, Verfassungsschutz und Staatsschutz Polizeien eine gute Rekrutierungsgrundlage bekamen. Aus Hammer-und-Zirkel-Schuften machte man mal eben Adler-Schufte.

    Was die Aufarbeitung mit Russland angeht, so müsste sie in vollem Umfange an den Tatsachen orientiert sein. Dazu gehörte es selbstverständlich, die deutschen Verbrechen nicht zu verschweigen, zu leugnen oder schönzureden, dazu gehörte es aber auch, die russischen Kriegsplanungen und -verbrechen ebenso zu behandeln (vgl. Joachim Hoffmann, „Stalins Vernichtungskrieg“). Auch gab es auf beiden Seiten Menschen, die sich den Verbrechen der jeweils eigenen Seite entgegenstellten – sie waren die wahren Helden, auch das sollte aufgearbeitet und präsentiert werden.

    Zu den Tatsachen gehört es auch, dass die erste kriegerische Handlung, die man zum Kontext des 2. Weltkriegs zählen muss, der Angriff der UdSSR auf Finnland war, zudem gehört es zu den Tatsachen, dass die UdSSR Polen nahezu gemeinsam mit Hitler überfiel und Hitler durch den Hitler-Stalin-Pakt zum Angriff auf Polen ermutigt hatte. Hätte Stalin damals gemeinsam mit GB und Frankreich erklärt, Polen im Falle eines deutschen Angriffs Beistand zu leisten, dann hätte Hitler den Angriff auf Polen nicht gewagt, denn vor einem Zweifrontenkrieg hatte er nachweislich (und natürlich zurecht) Angst. Wie auch im Falle des 1. Weltkriegs ist der Vorwurf einer deutschen Alleinschuld am Krieg definitiv nicht haltbar.

    Zurück zu Gauckel: Der italienische Sozialist Ignazio Siloner soll gesagt haben: „Der neue Faschismus wird nicht sagen: „Ich bin der Faschismus!“ Er wird sagen: „Ich bin der Anti-Faschismus!““

    Man könnte meinen, Silone habe die Heuchelrepublik Deutschland samt ihrem Heuchel-Präsidenten Gauckel vor Augen gehabt.

    Winfried Sobottka, United Anarchists

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