ZDF: Massenprotest gegen Markus Lanz – Online Petition – unbedingt ansehen und weiterleiten!!!!!

Die Übergabe der Unterschriften ist für Montag, den 24.02.2014 um 14:00 Uhr im ZDF-Landesstudio in Dresden geplant.

ZDF Landesstudio Sachsen
Königstr. 5A
01097 Dresden

Reklamation als Chance

Sehr geehrter Herr Dr. Bellut,

sehr geehrter Herr Dr. Himmler,

sehr geehrte Damen und Herren des Fernsehrates,

innerhalb von einer Laufzeit von nur zwei Wochen wurde meine Online-Petition „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag“ von fast einer Viertelmillion Menschen unterstützt.

Darüber hinaus generierte der Aufruf um die 36.000 Facebook-Likes, errang 1.289 Follower beim Kurznachrichtendienst Twitter, führte zu 1759 Kommentarseiten auf der Plattform openPetition sowie mehreren Hundert Berichten in regionalen wie auch überregionalen Medien.

Mit einer beträchtlichen Anzahl von Mitzeichnenden stand ich in persönlichem Mailkontakt: ein Querschnitt durch alle sozialen Schichten vom Studenten bis zum Rentner, vom Publizisten bis zum Polizisten vom Steuerberater bis zum Kunstschaffenden – alle Alters- und Berufsgruppen waren vertreten. Der Versuch, die UnterzeichnerInnen der Petition als eine „unbedeutende anonyme Gruppe“ hinzustellen, die sich klickend und mobbend der Anonymität im Internet bedient, ist damit ebenso vermessen wie obsolet.

Im Marketingstudium lernt man, dass ein einziger Kunde, der sich offen beschwert, 220 potentielle Beschwerdeführer repräsentiert. Jedes ernst zu nehmende Unternehmen beherzigt inzwischen diese Regel und hat das Beschwerdemanagement als Kundenbindungsinstrument etabliert.

Sie können also nach Beherzigung der Regel (1+19)x11=220 bei 233.355 Mitzeichnenden gegen eine qualitativ schwache ZDF-Sendung ungefähr ausrechnen, welches ZuschauerInnenpotential hier mit Nachdruck Veränderungen fordert.

Ein reklamierender Zuschauer bietet die Chance zum Dialog.

Inwieweit die Antwort auf die Beschwerde dem unzufriedenen Zuschauer Grund zur Freude gibt, sei dahingestellt. Fakt ist, dass Publikumsbeziehung erhalten oder sogar vertieft, Schwachstellen im Programm aufgedeckt und Qualitätsverbesserungen erreicht werden können – sofern der eigene Programmauftrag von den Verantwortlichen ernst genommen wird.

Die Petition als internetbasiertes Beteiligungsinstrument des reklamierenden Publikums ist die effektivste Art, Protest zu bündeln und adressgenau an einen exakt definierten Empfänger zu übermitteln. Diese Art der Beschwerdeführung ist logistisch sinnvoll, kostensparend, öffentlichkeitswirksam und darüber hinaus eine Dienstleistung für den Sender.

Das demonstrative Festhalten an einer offensichtlichen Fehlentwicklung, die nicht erst seit der Petition mediale Beobachtung erfährt, widerspräche dem gesetzlichen Auftrag, der Transparenzpflicht und der Verbraucherlogik. Überdies verstieße ein solches Vorgehen gegen den vom Bundesverfassungsgericht festgestellten Grundsatz, dass Medien keine „Freiheit an sich“, sondern eine dienende Freiheit im Interesse der öffentlichen Meinungs- und Willensbildung inne haben. Diese kann und darf nicht in der Verkürzung von Informations- und Kulturangeboten oder in der sich ausbreitenden Niveaulosigkeit innerhalb der Formate bestehen.

Bevor diverse KritikerInnen der Petition begriffen, dass mitnichten die Person Lanz an einem virtuellen Pranger stand, sondern lediglich als Synonym für die längst überfällige politische Debatte über Qualität und die Strukturen der öffentlich-rechtlichen Sender darstellte, verging eine Zeit der medialen Verlautbarungen über Sinn und Unsinn von Petitionen, vermeintlich ungültige Zeichnungen sowie der müßige und reichlich sinnbefreite Hinweis darauf, doch die Fernbedienung zum Wegschalten zu nutzen.

Kein Mensch auf der Welt hat jemals durch Wegsehen irgendetwas verändert.

Daher werde ich künftig, gemeinsam mit meinen UnterstützerInnen, die Einsetzung von unabhängigen Rundfunkbeauftragten vorantreiben, die als Beschwerde- und Optimierungsinstanzen aktiv an der Verbesserung des von den BeitragszahlerInnen finanzierten Angebotes der Öffentlich-Rechtlichen mitwirken werden.

„Wer mir schmeichelt ist mein Feind, wer mich tadelt mein Lehrer.“

Chinesisches Sprichwort

Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller

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Petition wegen Lanz schlägt Wellen!!!

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Für mehr Demokratie in den Medien  http://forum.publikumsrat.org/index.php
Wir brauchen nicht mehr DEMOKRATIE in den Medien, sondern absolute Neutralität. Außerdem besteht seit langem die Forderung der Anhörung aller politischen Seiten/Parteien, auch jender, die noch nicht gewählt wurden! Auch in Unterhaltungssendungen dürfen keine Subliminals oder unterschwelligen politischen Haltungen vom Sender oder Moderator direkt gemacht werden!

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ARD, ZDF Zensur: Geheime Anweisung für Talkshows?

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Ein erster schöner Schritt in den Massenmedien wäre, wenn sie neutral blieben und ALLE Standpunkte unverfälscht aufzeigen! Lanz ist ganz eindeutig PRO EU, ohne Einschränkungen, wie offenbar der ganze Sender – das geht nicht an – obendrein auch noch so insistierend… 😦

Danke Z. für diesen LINK!
Whoww – die Menschen beziehen massenhaft Position – endlich!

Egal welcher Couleur ein Politiker ist, Fairness und Respekt hat jeder verdient, doch diese lässt allerorts, vor allem in Fernsehen sehr zu Wünschen übrig. Wenn es um Politik geht findet nur Kampf um die Macht statt – das ist auch zum Kotzen!

Um das Wohl des Volkes, Sachdiskussionen – wo sind die geblieben???

Frau Wagenknecht hat sich meiner Meinung nach gut geschlagen, sie wurde jedoch bei den wichtigen EU-Fragen total angeschossen, wirklich auf unfaire Weise!!!!

Natürlich ist die EU eine militaristische Macht mit ihren EU-Battlegroups, und Umsturzorganisationen unterwandern sie die Nationalstaaten.

Obwohl Lanz ja Österreicher ist, geht mir seine Speichelleckerei im Deutschen ZDF auch schon lange auf die Nerven und man fragt sich, wo ist das Rückgrad dieses Mannes geblieben, kann er sich morgens noch in den Spiegel sehen ohne zu Kotzen?

Man darf gespannt sein, wie der ZDF reagiert!

Jedenfalls finde ich diese Petition mehr als angebracht und zu tiefst berechtigt, wenn eine Million Unterschriften zustande kommen – WAS DANN??????????????

Ist das nicht dann die Zustimmung zu EU raus aus unseren Ländern!!!!!
(ich hätte das nicht schreiben sollen, vielleicht wäre dann die Petition bis zu Ende gelaufen – die EU hat ja gigantisch Schiss davor, dass große Massen öffentlich ihre Ablehnung irgendwo oder auf irgendeine Weise bekunden könnten – daher sollte eigentlich gleich eine Petition gegen die EU gestartet werden – mal sehen was dann passiert?!)

AnNijaTbé am 22.1.2014 unwirsch!!!!!!!!!!!

http://homment.com/lanz-zdf-raus

https://www.openpetition.de/petition/online/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr

Änderung auf: Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!

http://www.sahra-wagenknecht.de/

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ZDF: Massenprotest gegen Markus Lanz – Online Petition

22.01.2014

Weil er sich unfair gegen Sarah Wagenknecht benommen hat, gibts gegen Markus Lanz nun einen Shitstorm im Internet. In einer Online Petition forderten bereits 50000 Unterschriften: Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!

Die öffentlich-rechtlichen Propaganda-Stationen bekommen Ärger: Weil Sarah Wagenknecht offenbar nicht ins gängige Politprofil des ZDF passt, versuchte Markus Lanz sie in seiner letzten Sendung auf ziemlich unfaire Art fertig zu machen. Typisch ARD und ZDF eben. Alles was politisch nicht korrekt ist oder dem Rundfunkrat nicht passt, wird entsprechend unehrenhaft behandelt – oder eben schlicht und einfach ganz ignoriert.

In dem Schreiben im Internet heißt es Lanz sei „weder fähig noch willens“, seinen Gästen „gleichberechtigt Wohlwollen, Rederecht und Anstand entgegenzubringen.“ Die Online-Petition-Gründerin Maren Müller aus Leipzig setzt damit ein ganz klares Zeichen gegen den ZDF-Talkmaster und seine unfairen Gesprächsmethoden.

„Ein Moderator, der offenbar große Probleme damit hat, dem politischen Spektrum links von der Mitte mit einem Mindestmaß an Höflichkeit zu begegnen, passt nicht in ein Öffentlich Rechtliches Format. Der im explizitem Falle miserable Stil im Umgang mit Sahra Wagenknecht spiegelt in drastischem Maße wider, dass politische Neutralität für Lanz ein Fremdwort ist“, kritisiert sie weiter in ihrem Aufruf, Lanz aus dem ZDF zu befördern.

Mehr Infos zur Online Petition HIER – schon 50000 Unterschriften

http://www.mmnews.de/index.php/etc/16711-zdf-mas

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Für die Bemerkung von Bill Gates hätte dieser sofort verhaftet werden müssen. Bevölkerungsreduzierung (Mord) durch Impfung!

Bill Gates Interview über die Bevölkerungsreduktion 14.07.2011 NWO bei Lanz

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Diese Sendung muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen!
So viel Stuss wie Lanz in dieser Sendung redet ist echt unaushaltbar!

Markus Lanz | 16.01.2014 | u.a. mit Sahra Wagenknecht, Moritz Bleibtreu, Christian Kahrmann [HD]

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Nach Lanz-Talk

ZDF versucht Entschuldigung bei Sahra Wagenknecht

23.01.2014, 10:40 Uhr | nho/ Nibo

"Miserabler Stil": Markus Lanz im Gespräch mit Sahra Wagenknecht. (Quelle: ZDF - Cornelia Lehmann) „Miserabler Stil“: Markus Lanz im Gespräch mit Sahra Wagenknecht. (Quelle: ZDF – Cornelia Lehmann)

Diese Entschuldigung klingt halbherzig: Nach dem rüden Umgang von Markus Lanz mit seinem Gast Sahra Wagenknecht in seiner Talkshow am 16. Januar hat das ZDF nun reagiert und sich entschuldigt. Das aber nicht für Lanz‘ Verhalten in der Sendung, sondern für eine Falschbehauptung in einer Mail seiner Zuschauerredaktion.

In der Email hatte es geheißen, dass sich Wagenknecht in einem Nachgespräch mit Lanz zufrieden über den Verlauf der Sendung geäußert habe. Wagenknecht hat dieser Behauptung via Twitter bereits widersprochen. „Liebes ZDF, nach dem breiten Protest gegen Markus Lanz‘ Gesprächsstil zu behaupten, ich sei zufrieden gewesen, ist doch etwas arg frech“, beschwerte sie sich.

weiterlesen: http://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_67520138/lanz-petition-zdf-versucht-entschuldigung-bei-sahra-wagenknecht.html

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Sahra Wagenknecht beschwert sich über ZDF und Markus Lanz

Die Linken-Politikerin wurde in der Talkshow von Markus Lanz und von Gast Hans-Ulrich Jörges („Stern“) in die Zange genommen. Sogar die FDP unterstützt Sahra Wagenknecht.

weiterlesen: http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article124099229/Sahra-Wagenknecht-beschwert-sich-ueber-ZDF-und-Markus-Lanz.html

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28. Januar 2014 um 11:57 Uhr

Die unglaubliche Aggression so genannter seriöser Medien gegen die Open-Petition zu Lanz verlangt eine Antwort: Die Petition über die 300.000 Marke heben!

Verantwortlich: Ein Freund berichtete mir vor zwei Tagen, er habe nach 20 Jahren Treue das Abonnement seiner überregionalen Tageszeitung gekündigt – wegen der arroganten und undemokratischen Kommentierung der „Openpetition“. Als Nachtrag zum Beitrag vom 24. Januar folgt deshalb hier eine Zusammenstellung einiger einschlägiger Reaktionen. Siehe Anlage. Darunter finden sich Medien, denen ich eine so aggressive und primitive Verteidigung des Markus Lanz und die Fortsetzung der Schaum-vor-dem-Mund-Kampagne gegen Sahra Wagenknecht nicht zugetraut hätte: die TAZ, Die ZEIT, die Süddeutsche, die FAZ, Spiegel online, der Tagesspiegel usw.. – Die Openpetition hatte bei Abschluss dieses Textes um 11:17h 226.302 Unterzeichner. Wenn die Befürworter/innen unter den täglich mindestens 60.000 NachDenkSeiten-Lesern Ihre E-Mail-Verteiler nutzen, um für die Unterzeichnung zu werben, dann müsste es möglich sein, die 300.000-Marke bald zu überschreiten. Zur Begründung und Erläuterung: Albrecht Müller.

weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=20403

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Gender Mainstreaming: Leid-Bilder der Gleichschaltung

PRAVDA TV - Live The Rebellion

gender-mainstreaming

Gender Mainstreaming, kurz GM, ist so etwas wie das Kommunistische Manifest in Geschlechterfragen. Und es führt bis hin zu Toiletten für geschlechtlich Unentschlossene.

In Amerika hat ein männliches Wesen ein weibliches geküsst. Das soll vorkommen, selbst bei Sechsjährigen. Was nicht vorkommen sollte, ist, dass der Junge für diesen Handkuss vom Unterricht suspendiert wird, was aber in Colorado/USA so geschehen ist. In seiner Schulakte bekam der kleine Hunter (nomen est omen) zudem einen Eintrag wegen „sexueller Belästigung“, obwohl das kleine Mädchen von der Geste sehr angetan gewesen sein soll.

Hunter reagierte auf die Disziplinierung zeitgemäß: „Ich habe etwas falsch gemacht, und es tut mir leid.” Wenn institutionelle sexuelle Selbstgerechtigkeit tollwütig über die natürlichsten Sachen der Welt herfällt, bleibt eben nur der Kotau. Das betrifft nicht nur das Mutterland der Prüderie, sondern auch Deutschland, wo gerade das Gender Mainstreaming (fortan GM) zum Mainstream wird.

In Hamburg beispielsweise wird ein Pixi-Buch, dass junge…

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Hurrrraaa – die EU schreitet mächtig voran… aber…

Oh ja, es ist unglaublich wie sozial sich die EU um die armen Länder bemüht!
Danke für Mitteilung an mich ich freue mich seeeeeeeeehr…
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Journalisten da unten offenbar noch einen Arsch in der Hose haben – das meine ich jetzt gar nicht zynisch, sondern hoch anerkennend! Außerdem wird offenkundig, dass die Mafia bei den EU-Beitrittverhandlungen mitredet hoppla – wie kommt das denn – ist gar die ganze EU ein Mafiaverein?
Die Idee von W. M. finde ich allem voran sehr gut, es wäre DIE Lösung statt Migration! Wenn man das unter die Lupe nimmt könnte man zur Überzeugung kommen, dass die EU mit unserer Leistung fremden Ländern ein bedingungsloses Grundeinkommen bezahlt, doch dann gleich am besten in die eigenen Länder – war diese Idee nicht schon mal da????
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ist doch berührend wie sich die EU um uns kümmert – man möchte süchtig werden!
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Liebe Freunde !

Ich bin erleichtert.  Endlich haben die EU-Beitrittsverhandlungen mit Montenegro begonnen (mit Serbien ebenfalls).

Ich freue mich schon, wenn die Montenegriner dann bei uns arbeiten dürfen. Werden vermutlich die Rumänen und Bulgaren durch ein neues Lohnniveau ersetzten. Macht aber nix, die bekommen dann Notstandshilfe, Harz IV oder Sonst was. Wichtig war mir jedoch, dass vor einigen Wochen das EU-Assoziierungsabkommen mit Moldawien unterschrieben wurde. Moldawien muss unbedingt geholfen werden, ist es doch gleich oder ähnlich arm wie Albanien.

Warum die EU noch nicht mit Albanien wegen einer Vollmitgliedschaft verhandelt, verstehe ich gar nicht, wird aber sicher auch noch kommen. Noch dazu, wo es jetzt mit der Ukraine nicht geklappt hat. Bei Burkina Faso wird es vielleicht doch länger dauern bis es zur EU gehört, aber irgendetwas fällt Brüssel sicher auch hierzu etwas ein.

Hier hätte ich sogar eine Idee für Brüssel:

Leute als Arbeitsmigranten aus Burkina Faso gar nicht erst herholen, sondern einfach an alle dort Harz IV ausbezahlen. Hier würde man sich sogar die Wohnkosten, die ebenfalls Bestandteil von Harz IV sind, ersparen.

Wenn diese Zeilen der EU-Kommissionspräsident Barroso liest, habe auch ich echte Chancen Kommissar zu werden.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie und ich von „Kommissaren“ durch Verordnungen und Richtlinien regiert werden? Oder haben Sie je einen Kommissar gewählt? 

LG – W. M.

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Seit Monaten wird Montenegro von Krawallen erschüttert, hier ein Bild vom Oktober 2013.

Schläge, Steine und Bomben gegen kritische Journalisten in Montenegro

8. Januar 2014

DjukanovicMilo Djukanovic (51) lässt keine Möglichkeit aus, kritische Journalisten zu beschimpfen.

foto: epa – Seit Monaten wird Montenegro von Krawallen erschüttert, hier ein Bild vom Oktober 2013.

Bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit Montenegro geht es zur Zeit um Rechtstaatlichkeit und Menschenrechte. Doch schwere Angriffe gegen regierungskritische Journalisten und Medien häufen sich.

„Mafia im Schulterschluss mit der Regierung“ – Djukanovic-Regierung hat für Medien nur Schmähtiraden

Podgorica – Bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit Montenegro geht es zur Zeit um Rechtstaatlichkeit und Menschenrechte. Doch schwere Angriffe gegen regierungskritische Journalisten und Medien häufen sich.

Für die Medienlandschaft des EU-Beitrittkandidaten Montenegro ging das letzte Jahr so schlecht zu Ende wie das neue begann. Am Stefanitag wurde das Verlagsgebäude der regierungskritischen Zeitung „Vijesti“ im Zentrum der Hauptstadt Podgorica mit einer Bombe attackiert. Am 3. Jänner wurde die Journalistin der Tageszeitung „Dan“, Lidija Nikcevic, in der weiter nördlich gelegenen Industriestadt Niksic krankenhausreif geschlagen.

„Mafia im Schulterschluss mit der Regierung“

„Das zeigt, dass die Mafia im Schulterschluss mit der Regierung sich weiter bemüht, die freien Medien zu ersticken und die Meinungsfreiheit umzubringen“, kommentierte der Verband der Bürgerinitiativen (MANS) die Angriffe. „Die Straffreiheit von Gewalt gegen Medienvertreter ist in Montenegro die Regel“, kritisierte in dieser Woche auch die Organisation Reporter ohne Grenzen: „Die Toleranz, die das Justizsystem gegenüber den Angreifern auf Journalisten zeigt, ist unakzeptabel“.

Schon im November war das „Vijesti“-Gebäude mit Steinen angegriffen worden. Im August waren drei Journalisten verprügelt worden. Vor der Wohnung des kritischen Journalisten Tufik Softic in Berane war eine Handgranate explodiert. Die Herausgeberin der Wochenzeitung „Monitor“ erhielt Dutzende SMS mit konkreten Drohungen. Vor zwei Jahren war eine ganze Reihe von Autos des „Vijesti“-Verlags abgefackelt worden. In allen Fällen konnte die Polizei nie einen Täter finden, obwohl sie teilweise von Sicherheitskameras gefilmt worden waren.

Todesangst

Vornehm diplomatisch drückt sich trotz allem die EU aus. „Die Verwicklung besonders der Polizei in Fälle von Gewalt gegen Journalisten ruft Besorgnis hervor“, sagte Mitja Drobnic als EU-Vertreter in Montenegro im Dezember. Eine deutlichere Sprache spricht der Dachverband MANS. „In einem Land, in dem die Regierung mit der Organisierten Kriminalität gewachsen ist, muss jeder, der spricht und schreibt wie er denkt, um sein Leben fürchten.“

Die Regierung von Milo Djukanovic (51), der seit über zwei Jahrzehnten als alles beherrschender Politiker den kleinen Adria-Staat lenkt, weist jede Verwicklung in die Attacken zurück. Allerdings lässt Djukanovic keine Möglichkeit verstreichen, um die kritischen Medien mit Schmähtiraden zu beschimpfen. Sie seien „bezahlte Söldner“, die den erst knapp acht Jahre selbstständigen Staat wieder Serbien angliedern wolle. „Marionetten des Auslands“ und „krank“ sind noch die weniger schlimmen Etiketten.

Feindbild Djukanovic

Außenstehende Kommentatoren sehen in den drei unbotmäßigen Zeitungen „Dan“, „Vijesti“ und „Monitor“ die einzig noch verbliebenen Stimmen, die die Regierung fürchten muss. Denn die hoffnungslos zerstrittene Opposition gibt seit vielen Jahren nur das Vorbild für Karikaturisten. Unbestritten ist für Freund und Feind, dass die Familie Djukanovic gemeinsam mit einigen wenigen befreundeten Familien an allen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Schalthebeln der Macht sitzt. (Thomas Brey/dpa/APA, 8.1.2013)

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eu-raus

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