Das Jahr 2013 schlägt alle Passiva-Rekorde – Rekordinsolvenzen in Österreich

insolvenz

Danke Herta, ich hoffe nur, dass es 2014 – SO nicht weitergeht – man bekommt ja kaum noch Luft!

Rekordinsolvenzen in Österreich

27. Dezember 2013, 10:03

Vier Firmen übersprangen die Milliardenmarke bei den Passiva

Die Passiva der Alpine stellen alle bisherigen Pleiten in der Zweiten Republik in den Schatten, Konsum, Maculan und A-Tec folgen im Negativ-Ranking

Wien – Die Geschichte österreichischer Insolvenzen hat heuer mit dem Aus des Baukonzerns Alpine einen nie da gewesenen negativen Höhepunkt erreicht. Die Passiva von 3,5 Mrd. Euro laut KSV 1870 stellen alle bisherigen Pleiten in der Zweiten Republik in den Schatten – doch es gibt weitere Pleiten seit jener der Firmengruppe Konsum 1995, die die Milliardenmarke bei den Passiva übersprangen.

Beim Konsum-Aus handelte es sich um einen Ausgleich – mit Passiva von damals 1,89 Mrd. Euro. Das sind inflationsbereinigt 2,67 Mrd. Euro im Jahr 2013. Macht im Pleiteranking den traurigen Platz zwei. Aus dem Ausgleich entstanden sind eine Handvoll „Okay“-Märkte, firmierend ebenso als Genossenschaft, vornehmlich an Wiener Öffi-Verkehrsknotenpunkten zu finden.

Bei der Konsum-Pleite „war das Hauptproblem, dass man nicht wusste, wer von rund 20 Gesellschaften Geschäftspartner war“, erklärt Hans-Georg Kantner vom Kreditschutzverband 1870. Der Ausgleich sei aber sehr geschickt zustande gebracht worden, erinnert sich der Fachmann. Es sei nämlich nicht notwendig geworden, auf die unzähligen Genossenschafter zurückzugreifen. „Diese hätten nämlich bei der Genossenschaft mit beschränkter Haftung zuzahlen müssen – das wäre vor allem ein politischer Horror gewesen.“ Schlussendlich wurden 45 Prozent der Forderungen eingelöst.

Probleme im Ausland

Dritter im traurigen Pleiteranking ist der Maculan-Konzern. Die Passiva im Ausgleich und Konkurs im Jahr 1996 beliefen sich auf 799 Mio. Euro. Das wären heuer inflationsbereinigt 1,12 Mrd. Euro gewesen, rechnet der KSV 1870 vor. „Das war besonders spannend“, erinnert sich Kantner. „Da wurde vom Kurator eine Anleihe im Insolvenzverfahren über 600 Mio. Schilling betreut.“ Der anfängliche Ausgleich sei gescheitert, „weil ein Ausgleich bei Baufirmen besonders schwierig ist – die Fortführung eines riesigen Bauunternehmens ohne Geldzufuhr von außen ist nicht durchführbar“. Bis zu einem gewissen Grad erinnere die Maculan-Pleite an jene der Alpine: „Es wurde auf Expansion gesetzt – in Österreich gesund, gab es extreme Probleme im Ausland.“ Schlussendlich gab es zehn Prozent für die Gläubiger – „angesichts der Situation war das ein Erfolg“, so Kantner.

Auf Rang vier im Negativ-Rankings der Pleitengeschichte landet die A-Tec Gruppe 2010 mit ihrem Sanierungsverfahren und Konkurs. Die Gesamtpassiva hier beliefen sich damals auf 980 Mio. Euro – inflationsbereinigt entspricht dieser Wert heuer laut KSV 1,07 Mrd. Euro, damit ist das die letzte Pleite mit Passiva von mehr als einer Milliarde Euro.

Libro, Steiner-Grppe, Österreichischen Klimatechnik

Bei der Libro AG kam es 2001 und 2002 zum Ausgleich und Konkurs. Die Passiva beliefen sich auf 349 Mio. Euro, nunmehr 448 Mio. Euro – macht Rang fünf. Darauf folgt 2001 die oberösterreichische Steiner-Gruppe mit ihrem Konkurs mit Passiva 342 Mio. Euro oder inzwischen 439 Mio. Euro – Rang sechs. Besonders hoch waren die Passiva auch bei der Österreichischen Klimatechnik GmbH 1981 mit damals umgerechnet 203 Mio. Euro und inflationsbereinigt 2013 438 Mio. Euro – bringt Platz sieben im Pleitenranking.

Auf den weiteren Plätzen bis Rang zehn folgen die Zellstoff Villach GmbH mit ihrem Konkurs 1989 und Passiva in Höhe von damals 196 Mio. Euro, die heute 336 Mio. Euro entsprechen. Beim Konkurs der Salzburger WEB-Bautreuhand-IMMAG-Concetra Komplex von 1989 bis 1992 gab es Passiva in gleicher Höhe wie bei der Zellstoff Villach. Auf Rang zehn „schafft“ es eine Kärntner Finanzfirma: die AvW Gruppe häufte bei ihrem Konkurs anno 2010 Passiva von 291 Mio. Euro an – nunmehr inflationsbereinigt entspricht dieser Wert 317 Mio. Euro.

Ältere Insolvenzen in der Geschichte der Zweiten Republik – vor allem vor mehr als 30 Jahren – sind laut Kantner „viel viel kleiner gewesen“. Das lag daran, dass Österreich „nicht so offen gewesen“ sei – „die Unternehmen hatten nicht so viele Töchter und es gab noch nicht eine solche Internationalisierung“, erklärte der Fachmann vom Kreditschutzverband. (APA, 27.12.2013)

http://derstandard.at/1385172192766/Ueberblick-Rekordinsolvenzen-in-Oesterreich

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2013 war ein Jahr des Rechtsbruchs

Danke Herta, darauf habe ich nur eine Antwort:

Wo Unrecht zu Recht wird – ist Widerstand die Pflicht!

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Mit dem ESM wurde der eigentlich verbotenen Bail-Out und das Eintreten für die Staatsschulden anderer Eurostaaten dauerhaft. In Zypern wurden vermögenden Großkunden geschont, schreiben Dagmar Metzger, Steffen Schäfer, Andre Wächter in der Reihe “FREITAGSGEDANKEN”.

 

Zum Jahresende ist es üblich, zurückzublicken und Resumée zu ziehen – dieser schönen Tradition wollen auch wir uns nicht verschließen und an einige uns bezeichnend erscheinende Ereignisse des vergangenen Jahres erinnern.

Bereits der Neujahrstag hatte es in sich. Nicht weil am 1. Januar die Paragraphen 8 bis 12, 14 bis 16, 18, 20, 21, 27 bis 47 und 49 bis 51 des Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) in Kraft traten, obwohl dieses Gesetz einerseits ein schönes Beispiel für die unendliche Regelungswut des Staates ist und sich andererseits daran ablesen lässt, wie weit die Europäische Union inzwischen in die nationale Gesetzgebung eigentlich souveräner Staaten eingreift und damit permanent gegen ihr Gründungsprinzip der Subsidiarität verstößt. Nein, wir meinen natürlich das Inkrafttreten jenes permanenten Rettungsschirms mit dem euphemistischen Namen „Europäischer Stabilitätsmechanismus“ (ESM).

weiterlesen:  http://www.geolitico.de/2013/12/27/2013-war-ein-jahr-des-rechtsbruchs/

Popanz Staatsverschuldung – Wir sind nicht verschuldet :-)

Danke Martha, das ist ein Beitrag, den ich zum Ende dieses Jahres allen UNBEDINGT ans Herz legen möcht. Bitte beginnen Sie zu verstehen, dass Geld derzeit nur eine Zahl im Computer ist, die sowohl der Bank als auch dem Kunden eine „SCHULD“ zuweist…

Oh Wunder, wie geht den dass???

Prof. Hörmann hat dies eindeutig aufgeklärt, hier geht es jedoch um den Staat und die angeblichen Staatsschulden. Lösen Sie sich also von dem Angstzustand die atemberaubenden „Schulden“-Zahlen niemals „zurück“ zahlen zu können. Diese Zahlen kommen nur aus dem Computer, auf dem jegliche Zahl genau so einfach gelöscht werden kann, wie man sie dort eintippte!!!

Verstehen Sie da bitte..

Es geht um ein infames SCHULD-Spiel mit dem man am liebsten alle Menschen und Staaten zu SCHULDNERN machen möchte, um dann diese Versklaven zu können, weil sie ja durch die Schulden dann jenen gehören, die sich die Rechte der Zahleneingabe im Computer erschlichen haben – lol

AnNijaTbé am 28.12.2013

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Popanz Staatsverschuldung – Wir sind nicht verschuldet.

Veröffentlicht am 22.12.2013

Mehr zum Thema: http://www.wissensmanufaktur.net/staa…

Für 92 % der Deutschen ist ein Abbau der Staatsverschuldung die wichtigste politische Aufgabe, ergab eine Umfrage der ARD im September 2013. Aktuell liegt die Staatsverschuldung in Deutschland bei rund 2,1 Billionen Euro. Nur in den USA (mit umgerechnet rund 12,4 Billionen Euro) und in Japan (mit umgerechnet rund 8,1 Billionen Euro) ist die Staatsverschuldung noch höher. Zusammen verursachen die USA, Japan und Deutschland rund zwei Drittel der „Weltverschuldung“, also der Summe aller Staatsschulden der Erde. Diese liegt aktuell bei umgerechnet rund 36 Billionen Euro.

Lösungen zum Schuldenabbau sind anscheinend gesucht. In Medien und Politik heißt es immer wieder: „Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Wir müssen den Gürtel enger schnallen! Wir dürfen zukünftigen Generationen nicht noch mehr Schulden hinterlassen!“ Bisher hat allerdings noch kein Finanzminister öffentlich die Frage beantwortet, bei wem die nächste Generation dann eigentlich verschuldet sein soll.

Dabei sei zunächst erwähnt, dass es sich bei den ausgewiesenen Staatsschulden nur um Geldschulden handelt. Echte Schulden unserer Generation, die zum Beispiel durch radioaktiven Müll in ehemaligen Endlagern an nachfolgende Generationen übergeben werden, sind dabei nicht eingerechnet.

Wen meinen denn die Volksvertreter auf der ganzen Welt, wenn sie uns allen einreden, wir hätten Schulden? Bei wem sollen wir — also wir alle — Schulden haben? Als Gläubiger bliebe ja nur jemand übrig, der nicht zu uns gehört.
Weiterlesen: http://www.wissensmanufaktur.net/staa…

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Prof. Hörmann bei Echtzeit

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