Smart-Metering ganz los werden — Zwangszähler – Nein Danke!

Zwangszähler – Nein Danke!


Das Wirtschaftsministerium hat am 24.4.12 eine Verordnung erlassen, wonach 95% aller Stromzähler in Österreich bis 2019 gegen sogenannte Smart Meter ausgetauscht werden müssen. Datenschützer, die Arbeiterkammer und Mietervereinigung haben dagegen protestiert. Unsere berechtigten Einwände aufgrund der bestehenden Probleme im Bereich Kosten/ Datenschutz / Datensicherheit / Elektrosmog werden bislang ignoriert, die von uns geforderte Wahlfreiheit der KundInnen ebenfalls. Wir fordern das Wirtschaftsministerium daher auf, die Verordnung abzuändern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und im Einvernehmen mit den Konsumentenschützern einen gemeinsamen Weg festzulegen, der insbesondere die Interessen der EnergieverbraucherInnen berücksichtigt.Petition herunterladen

Wir verlangen weiters vor der zwingenden Einführung der Smart Meters vom Gesetzgeber eine objektive Kosten-Nutzen-Rechnung aus Sicht der Konsumenten, und klare Regelungen über Art und Umfang der fernübertragenen Informationen in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit.

Mit unserer Unterschrift sprechen wir uns für ein faires Energieversorgungssystem aus, indem alle betroffenen Kreise in die Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden.

Die halbe Wahrheit – was sind Smart Meters?

Bei Smart Meters handelt es sich um digitale Zählgeräte, die den Energieverbrauch in kurzen Zeitintervallen (alle 15 Minuten) erfassen und über Datenleitung oder Funksignal an den Energieversorger weiterleiten. Teile der Energiewirtschaft begrüßen die Einführung mit dem Argument, dass dadurch eine bessere Information der KonsumentInnen möglich sei, die in der Folge zu einem effizienteren und kostengünstigeren Verbrauchsverhalten führen soll. Darüber hinaus wird mit einem besseren Service und mehr Komfort für den Kunden geworben. Die jährlichen Ablesetermine fielen weg. Die Auswahl verschiedener Anbieter und Tarifmodelle werde erleichtert. Diese Darstellung lässt allerdings viele problematische Punkte weg.

Mehr Kosten für die Konsumenten!

Smart Meters sollen helfen, Energiekosten zu senken. Allerdings die Umstellungskosten werden auf zwei Milliarden Euro geschätzt. Pro Haushalt mit Zähler sind das rund 360 Euro, für die laufende Betriebsführung wird mit € 60 bis € 240,- gerechnet. Dem stehen vielleicht Kosteneinsparung von 9,- bis 42,- Euro pro Jahr und Haushalt gegenüber – für die AbnehmerInnen also ein Verlustgeschäft.

Kein ausreichender Datenschutz!

Datenschützer warnen, dass durch die genaue Erfassung der Daten der gläserne Mensch entsteht. Plötzlich wird sichtbar, wann man in der Wohnung ist, wann nicht und was man gerade macht. Ungeklärt ist, wer wann auf welche Daten Zugriff hat. Die Rechtsgrundlagen sind schwammig formuliert und es besteht die Gefahr, dass das persönliche Nutzerprofil in falsche Hände kommen kann. Zudem gibt es in Österreich den Kündigungsgrund der Nichtbenützung einer Wohnung. Es besteht daher die Gefahr, dass ein geringes Verbrauchsverhalten dazu benützt werden kann, unliebsame Mieter zu kündigen. Es entstünde somit die groteske Situation, dass sparsame Mieter beweisen müssten, dass sie an der Wohnung ein dringendes Wohnbedürfnis haben.

Unsichere Datenübertragung!

Auch die Anfälligkeit des Zählernetzes für Hackerangriffe ist, wie sie in den vergangenen Monaten regelmäßig durch die Schlagzeilen gingen, bislang ungelöst. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr, bedenkt man, dass über die Datenleitung auch die Fernabschaltung der Energieversorgung möglich gemacht wird und so Energieversorger auch erpressbar werden. So könnte es auch passieren, dass man plötzlich ein Vielfaches seines Stromverbrauchs bezahlen muss, weil ein unbemerkter Hacker seinen eigenen Verbrauch „umgelenkt“ hat. Jeder Stromzähler böte sich in Hinkunft als Einfallstor für derartige Angriffe an. Ein geeigneter Schutz dagegen lässt aber die Kosten in enorme Höhe schnellen und stellt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Systems in Frage.

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Die Österreichische Ärztekammen warnt vor den neuen Stromzählern (Smartmeter)

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Österreich: Smartmeter-Zwang endgültiges Aus

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Strom- und Gaszählerumstellung auf Smartbox/Smartmeter/Energy-Box/Bespitzelungssystem

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Die gute Nachricht: Kein Zwang für neue Strom- und Gaszähler in Österreich

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Update: Energy-Box – HAARP Schweden (Lois)

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Mobilfunk – Flugblatt

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Ein Kommentar

  1. Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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