Wir leben anscheinend in Wahrheit im Jahr 1715

Frankenkaiser Karl der Große hat nie gelebt

Text und Interview: Holger Fuß

Ein Interview mit dem umstrittenen Außenseiter der Geschichtsforschung über die lange Tradition von Betrug, Fälschung und offener Interpretation der Geschichte.

Ganze 297 Jahre des frühen Mittelalters sind erfunden, behauptet der Privatgelehrte aus Gräfelfing bei München. Nach seinen Forschungen reicht „die fiktive Zeit von September 614 bis August 911“. Ein künstlicher Zeitraum, der „keine reale Geschichte enthält, so dass er ersatzlos zu streichen und die Zeit davor und danach direkt oder mit nur geringem Abstand aneinanderzufügen ist“. Demnach schreiben wir heute anno 1702.
Mehr noch: Laut Illig ist der Gründervater Europas, Frankenkaiser Karl der Große (768 bis 814), ebenfalls reine Fiktion, hat nie gelebt. Archäologische Spuren sind aus diesem Zeitraum kaum vorhanden ? dafür haufenweise Urkunden. Aber die wurden im Früh- und Hochmittelalter so exzessiv gefälscht, dass selbst Historiker von einem „Zeitalter der Fälschungen“ sprechen. Natürlich versuchen die Mediävisten, die Mittelalterforscher, den inzwischen 52-jährigen Illig als Spinner abzutun. Mit wenig Erfolg. Illigs Buch „Das erfundene Mittelalter“ (Econ Verlag) wurde seit 1996 mehr als 50 000 mal verkauft. Auf dem Internationalen Mediävisten-Kongress im März dieses Jahres in Leipzig wurden Illigs Thesen öffentlich, aber ergebnislos diskutiert. Immerhin regt sich erste Nachdenklichkeit: So wurde Illig von der Leipziger Professorin für Baugeschichte, Ingeborg Flagge, zu einem Vortrag im „überfüllten Audimax“ (Illig) eingeladen. Flagge ihrerseits bekannte, so Illig: „Ich habe Ihr Buch gelesen und müsste es widerlegen können. Ich kann es aber nicht.“ Ein Grund für die Vorurteile der Geschichtsforscher gegen Illig liegt wohl darin, dass er nicht vom Fach ist: Seine Kenntnisse in Astronomie, Archäologie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Architektur hat er sich jahrelang autodidaktisch angeeignet. Studiert hat Illig Mathematik, Physik und Betriebswirtschaft. Bis zu seinem 41. Lebensjahr arbeitete er als Systemanalytiker und Projektleiter bei der Bayerischen Landesbank in München. Nebenher publizierte er über den Wiener Kulturhistoriker Egon Friedell, über den er auch seine Doktorarbeit an der Universität Bremen schrieb. 1988 tauschte er seinen Bankjob gegen das Dasein eines wissenschaftlichen Autors, Kleinverlegers und Herausgebers seiner Zeitschrift »Zeitensprünge«. Jetzt hat er in einem weiteren Buch mit dem Titel „Wer hat an der Uhr gedreht?“ seine Behauptungen erweitert: Nicht nur Europa ist von dieser groß angelegten Geschichtsfälschung betroffen, sondern gleich „die gesamte Alte Welt ? von Island bis nach Indonesien“.

Herr Dr. Illig, welche Mächte waren im Mittelalter in der Lage, einfach 300 Jahre in die Weltgeschichte hineinzufälschen?

weiterlesen unter:
http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0395Karl.html

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Der Seher Nicolaas van Rensburg über die Endzeit

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Ein Kommentar

  1. canis0815

     /  27. April 2013

    Conrebbi sagt das auch

    Liken

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