Bulgarien: Ausartungen auch bei den letzten Demonstrationen ~ das Volk ist berechtigt zornig ~ die Regierung wurde gestürzt

Liebe Besucher auf w3000: Ein Augenzeuge berichtete mir über die Ausartungen, der letzten Demonstrationen vom 17-24 Februar 2013, in Bulgarien.

Nicht 10.000tausende gingen auf die Straße ~ nein es waren 100.000tausende!!!

Allem voran trieben zuletzt die Strompreise die Leute auf die Straße. Es wurde mir erzählt, dass für nicht vorhandene Heizungen, wenn nur Rohre in der Wand dafür liegen, diese in Rechnung gestellt wurden. Man verlangt also ein Entgelt für „die Möglichkeit, dass man eventuell mal heizen könnte“. Auch für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser hat man derartige Rechnungen gestellt. Weiters hat man die Wege des Stroms zu Türe, zum Haus also in Teile der Stromleitung in Rechnung gestellt, auch wenn diese gar nicht verwendet werden, oder mit dem Rechnungsobjekt nicht in direktem Zusammenhang stehen.

Die Stromrechnungen stiegen derart an, dass sie bereits ca. ein Drittel des Gesamteinkommens ausmachten. Dass sich das die Bürger nicht gefallen lassen, liegt auf der Hand, denn der Preis für unreelle Stromrechnungen bedroht ihr Leben massiv und demonstriert Willkür, totale Ausbeutung, ohne dafür Leistung erbracht zu haben!

Dem ganzen Vorgehen, setzt aber folgendes noch eins oben drauf: Wenn diese unwirklichen, aber real ausgestellten Stormrechnungen nicht bezahlt werden, enteignet man die Eigentümer der Privat-Häuser und Eigentumswohnungen gleich ganz, man nimmt ihnen Haus und Hof weg, weil sie nicht bezahlen konnten, was sie aber auch gar nicht konsumierten! Es gibt in Bulgarien ungewöhnlich vielen, ja hauptsächlich Eigentumswohnungen, wurde mir gesagt. Ist diese Vorgansweise der privaten Stormlieferanten, auch eine Österreichische Firma ist dabei, etwa NUR eine inszenierte Methode der Enteignung, welche man in Bulgarien anzuwenden beginnt????

Leute, das ist der Wahnsinn pur!
Aufpassen, das kann auch hier passieren!

Wenn in solch einem Fall die Leute NICHT auf die Straße gehen – wann dann????

Man bewachte bei den Demonstrationen vor allem die Gebäude der Stromlieferanten, einzig da fand sich ein großes Polizeiaufgebot. Diese Situation war vorprogrammiert, um auszuarten was postwendend geschah. Es kam zu Schlägereinen zwischen Polizei und Demonstranten. Die Polizei schlug mit Schlagstöcken zu, aber kassierte ebenfalls Prügel.

Was ich in den Mainstreammeldungen allerdings ABSOLUT nirgends finden kann ist die Tatsache, dass sich drei Demonstranten anzündeten, in Varna – Pavel Goranov, in Veliko Tarnovo eine Person und noch ein Vater von 5 Kindern in einem Dorf in Südbulgarien.

Pavel Goranov war ein bekannter Künstler, er ist vor drei Tagen an den Verbrennungen verstorben!

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selbstverbrennung-tibeterSelbstverbrennungen kommen relativ häufig in Tibet vor – wie auf diesem Bild  — 2012 in Israel

2012 sprach man sogar von einem arabischen Frühling der Selbstverbrennungen

bereits hunderte Selbstverbrennungen 2013 in Tibet

Wie verzweifelt und hoffnungslos muss ein Mensch sein, wenn er sich öffentlich selber mit Benzin übergießt und anzündet????

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Atem-Pause… das ist wirklich starker Tobak!

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Erneut muss man in Betracht ziehen, dass die Energiewirtschaft, ähnlich der Wasserwirtschaft nicht in private Hände gehört. Energie muss genau so wie Wasser ein Grundrecht ein Menschenrecht sein. Energie- und Wasserwirtschaft, neben anderen ähnlich lebenssichernden Einrichtungen, müssen von den Nationalstaaten organisiert und ohne Profit, als Eigentum des Nationalvolkes geführt werden!

Achtung: Im vorliegenden Fall von Bulgarien, geht es aber ganz offenbar gar nicht um diese Frage, sondern um eine gezielte Methode der Enteignung!

Folgerichtig sind die neuesten Ideen und politischen Gedanken in Bulgarien, die Abschaffung der Parteienwirtschaft und ein ähnlicher Weg wie Island in ging. Man möchte in Bulgarien also gerne Island nachmachen – ja das ist eine geniale Ansage, der man überall zustimmen müsste, nicht nur in Bulgarien!

Nun wieder zu den Mainstream-Medien, welche gar nichts von den wirklich interessanten Zeiterscheinungen bringen und den wahnsinnig gewordenen Extrem Linken:

In dem untersten Beitrag der Linksradikalen Bewegung „FelS“ wird gar von „gefährlichen Nationalisten“ bei den Demonstrationen in Bulgarien gesprochen:

//Auch wenn das auch einen Ausschluss des rechten Parteienspektrums bedeutet, hat sich Innerhalb der Proteste eine gefährliche, nationalistisch ausgerichtete Grundtendenz etabliert, die immer wieder auch zu Rufen wie „Alle Bulgaren sind Helden!“ oder „Nieder mit der internationalen Mafia!“ führen.//

😦 Die Linke geht mir zunehmend auf die Nerven, Multikulti, Homo- und Lesbenehen statt Familie, Abschaffung der Begriffe Vater und Mutter in „Elter“ – „Elter 1 und Elter 2“, Designerbaby, Auflösung der Grenzen etc… diese Wahnvorstellungen muss man umgehend in Irrenhäuser verfrachten und niemals als ernste politische Strömungen ansehen!!! HILFE, wer hat die auf die Menschheit ausgelassen – na ja, das wissen wir doch eh – oder 🙂

Kann man noch besser instrumentalisiert sein, als die Linksradikalen, nein, denn auch ein Religionswechsel zum Islam, der totale Knechtschaft ankündigt, wird von diesen LINKEN befürwortet. Wir vergessen die Aufklärungen machen ganz Schluss mit dem Christentum, dafür her mit dem Islam… ich kotz mich an…

Ohne auch nur den geringsten Ausländer- oder Zigeunerhass zu haben, sage ich, dass wir alle Menschen, genau so wie Homosexuelle akzeptiert müssen, vor allem weil wir noch nicht verstehen, wieso das eine oder andere überhaupt existiert. Das ANDERSARTIGE jedoch zur politisch überzogenen Regel machen zu wollen, ist nicht nur abstrus, sondern echt abartig.

Das ist das wahrlich Abartige, nicht die Tatsache, dass es Homosexuelle oder Transsexuelle gibt, oder Zigeuner, die keinen festen Wohnsitz wollen, sondern der Umgang damit, den uns die Linksradikalen vorschreiben wollen. Mit dem richtigen Willen und Liebe zur Menschheit, ist für alles auch die richtige Lösung zu finden. Allem voran aber hat keiner das Recht Andersartige zu verurteilen oder zu verunglimpfen! Man kann aber auch nicht verlangen, dass die sogenannten Normalen, sich zwangsweise ummodeln lassen und selbst Begriffe, wie Vater und Mutter linksradikal erzwungen in den Wind in den blasen 😦

Menschen haben nun mal ihre richtige Struktur, von Geburt an, nämlich die Familie und die Nationen, diese muss man ebenso respektieren und hochhalten, denn sie besagen ein Vater-Mutterland, eine gewachsene Kultur und einen bestimmten Charakter. Man kann die Nationen nicht einfach negieren oder gar als gefährlich anschreiben.

Eine wirklich hochinteressante Geschichte zu Stammesbewusstsein, und späterem Nationalbewusstsein liefern uns ja die Bulgaren selber, welche sich als ein bewusstes Volk der Bulgarenstämme seit Jahrtausenden verstehen und dieses Verständnis gegen jede Unbill hochhalten.

Jeder, der nur ein Fünkchen Verstand hat, muss sehen können wohin das führt, wenn man eine Nation bekämpft, nämlich genau dahin was sich in Bulgarien und anderen Staaten derzeit auf der Strasse abspielt!

Die Bulgaren haben in Windeseile die Regierung gestürzt, jetzt müssen sie dazu fähig sein, diese Chance zu nutzen, sie müssen auch verstehen, dass die EU jene Falle ist, welche ihnen durch die Privatisierungen, die aktuelle Situation, als Stippenzieher im Hintergrund, bescherte!

AnNijaTbé am 17.3.2013

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so stürzt man die Regierung- die Bulgaren machen es vor – Eindruck gewinnen!

RÜCKTRITT IN BULGARIEN in Lichtgeschwindigkeit 2934

Published on Feb 20, 2013

RÜCKTRITT IN BULGARIEN in Lichtgeschwindigkeit 2934 – Mittwoch, 20. Februar 2013 Einzelheiten zur Lage – live und ungeschnitten — aus Berlin

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20.02.2013 – Von Keno Verseck

Erst verbrannten sie ihre Rechnungen, dann fackelten sie Polizeiwagen ab: In Bulgarien ist die Bürgerwut über die Strompreise zu einer Revolte eskaliert, die Premier Borissow und seine ganze Regierung aus dem Amt fegt. Im ärmsten Land der EU ist die soziale Lage desaströs.

In den Ohren vieler Bulgaren klang die Formulierung wie blanker Hohn. Angel Semerdshiew, der gefeuerte Chef der bulgarischen Energie- und Wasser-Regulierungsbehörde DKEVR, sprach in einem Radiointerview in der vergangenen Woche in Sofia kleinlaut davon, dass es beim Ablesen der Stromzähler und dem Errechnen des Stromverbrauchs „Systemprobleme“ gegeben habe. Doch da waren die Proteste bereits in vollem Gange – die wütenden Bulgaren hatten ein Problem mit dem gesamten System.

Nahezu im Handumdrehen schlugen die Demonstrationen gegen die Strompreise in eine allgemeine Revolte gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik der konservativen Regierung unter dem Ministerpräsidenten Bojko Borissow um. An diesem Mittwoch nun trat die Regierung zurück, vorgeblich, „um dem Volk, das uns an die Macht brachte, diese zurückzugeben“, wie Borissow seinen Schritt begründete.

weiterlesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bulgarien-regierung-tritt-nach-protesten-gegen-strompreise-zurueck-a-884557.html

Dass die Revolte sich ausgerechnet an den Strompreisen entzündete, ist nicht verwunderlich. Drei ausländische Stromkonzerne, das österreichische Unternehmen EVN und die tschechischen Firmen CEZ und Energo-Pro, haben den bulgarischen Strommarkt unter sich aufgeteilt. Seit längerem stehen sie wegen angeblich unlauterer Markt- und Preispolitik unter Druck, während die Regierung eine von der EU geforderte Liberalisierung des Energiemarkts verzögert. Zwar ist der bulgarische Staat an den Strom-Monopolisten mitbeteiligt, doch für große Teile der Öffentlichkeit sind die „ausländischen Konzerne“ die Sündenböcke.

weiterlesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/bulgarien-regierung-tritt-nach-protesten-gegen-strompreise-zurueck-a-884557.html

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27. Februar 2013 – 6:04

Die Proteste gegen die Regierung und den Stromananbieter EVN gehen weiter. Die Demonstranten zogen abermals vor den Präsidentenpalast und das Parlamentsgebäude in Sofia. In der Stadt Plowdiw zündeten Aktivisten die Regionalzentrale des österreichischen Stromanbieters EVN an. weiterlesen: http://www.unzensuriert.at/content/0011895-Bulgaren-z-nden-EVN-Regionalzentrale

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Bulgarien: Demonstranten rufen zum zivilen Ungehorsam auf

04.03.2013 | 10:17 |   (DiePresse.com)

Vor dem Parlamentsgebäude in Sofia soll ein Zeltlager aufgebaut werden. Damit wollen die Bürger Änderungen im Wahlgesetz erzwingen.

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Proteste in Bulgarien: Die politischen Fragen

Von Christoph Dreier  – 7. März 2013

Am vergangenen Sonntag kam es in Bulgarien erneut zu Massendemonstrationen gegen die horrenden Energiepreise und die korrupten politischen Parteien des Landes. Während sich die Teilnehmer gegen die von IWF und EU verordneten Sparmaßnahmen und die bittere Armut zur Wehr setzen, dominieren unter den Organisatoren kleinbürgerliche Kräfte, die selbst an die Fleischtöpfe gelangen wollen.

Vor zwei Wochen hatten Massenproteste die konservative Regierung von Premier Bojko Borissow (GERB) zu Fall gebracht. Demonstranten griffen die Büros der großen Energiekonzerne an und strömten zu Zehntausenden auf die Straßen. Nun versammelten sich erneut mehrere Zehntausend Menschen in insgesamt 25 Städten des Landes.

Es handelte sich bei diesen Protesten um einen fundamentalen sozialen Aufstand. Bulgarien ist das ärmste Land der EU. Die Arbeitslosigkeit ist im Januar offiziell auf 12,4 Prozent, unter Jugendlichen sogar auf 28,3 Prozent gestiegen. Laut Caritas haben 40 Prozent der Kinder nicht genug zu essen.

weiterlesen: http://www.wsws.org/de/articles/2013/03/07/bulg-m07.html

Der Bürgerrechtler Yanko Petrov, der Umweltaktivist Angel Slavchev und Doncho Dudev erklärten, dass sie nicht bereit seien, mit den Oligarchen zu verhandeln, und verließen den Rat auf der ersten Sitzung am letzten Freitag. Alle drei bekräftigten aber noch einmal die bereits in dem Brief formulierten Forderungen.

weiterlesen: http://www.wsws.org/de/articles/2013/03/07/bulg-m07.html

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Bulgarien: Von Energieprotesten zum Sturz einer Regierung

09.03.2013

Veranstaltung mit Margarita Mileva, Vorsitzende der Buzludzha-Stiftung aus Sofia, am 16. März

Bulgarien: Von Energieprotesten zum Sturz einer Regierung

Steigende Energiepreise, Energiearmut und eine politische Klasse, die durch ihre Austeritätspolitik immer größere Teile der bulgarischen Bevölkerung in die Armut getrieben hat, waren der Auslöser für die größten Demonstrationen gegen Energiekonzerne und Regierung, die Bulgarien seit 1989 gesehen hat. Hundertausende gingen auf die Straße um gegen die steigenden Strom- und Heizkosten zu demonstrieren und forderten eine vollständige Verstaatlichung der teilweise privatisierten Energiemonopole. Die Demonstrationen sind die größten Demonstrationen die es zur Energiearmut in der EU bisher gegeben hat. Die Polizei ging gegen die Demonstranten zum Teil mit brutaler Gewalt vor. Dies führte zu einer innenpolitischen Stimmung in Bulgarien, die aus den Forderungen gegen Energiearmut immer mehr einen Protest gegen die korrupte politische Klasse in Bulgarien formten.

In den Protesten, die sich in Bulgarien mit wöchentlich mehreren Zehntausend Demonstrierenden formieren, gibt es keine starke linke oder fortschrittliche politische Kraft, die Teil dieser Proteste ist. Sie richten sich heute allgemein „gegen die Parteien und Politiker“ und fordern eine Übergangsregierung, die aus den Protestierenden heraus gebildet werden soll. Parteien sind auf den Demonstrationen unerwünscht.
Auch wenn das auch einen Ausschluss des rechten Parteienspektrums bedeutet, hat sich Innerhalb der Proteste eine gefährliche, nationalistisch ausgerichtete Grundtendenz etabliert, die immer wieder auch zu Rufen wie „Alle Bulgaren sind Helden!“ oder „Nieder mit der internationalen Mafia!“ führen.

weiterlesen: http://fels.nadir.org/de/termine/2013/03/bulgarien-von-energieprotesten

Für eine linke Strömung (FelS) ist eine Berliner Initiative, die sich seit 1991 um die Weiterentwicklung linksradikaler Politik bemüht. Wir sind Teil der Interventionistischen Linken und geben die Zeitschrift arranca! heraus. Wir arbeiten in themenbezogenen Arbeitsgruppen wie Antifa, Internationale Solidarität, Queerfeminismus, Soziale Kämpfe sowie Klima.

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dieser Bericht vervollständigt die Zusammenhänge in Bulgarien:

Sofia: Missverstandener rein sozialer Protest von Oktai Enimehmedov auf der Konferenz der Türkenpartei am 19.1.2013

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