Es gibt keine sicheren AKW!

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Hanford Nuclear Reservation (Foto: Getty Images)

In der amerikanischen Atomanlage im US-Staat Washington sind sechs unterirdische Tanks mit nuklearem Abfall undicht. Das teilte Gouverneur Inslee mit. Jetzt stellt sich die Frage, wie sicher die anderen Behälter sind.

177 Tanks, davon 149 einwandige, lagern seit mehreren Jahrzehnten in der „Hanford Nuclear Reservation“ im US-Bundesstaat Washington. Rund 20 Jahre – so lang sollen die einwandigen Tanks haltbar sein. Die radioaktive Masse befindet sich aber ein Mehrfaches dieser Zeit darin. Wie der zuständige Gouverneur Jay Inslee erklärte, sei man „beunruhigt“. Es bestehe jedoch keine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit, versicherten die zuständigen Behörden.

In der vergangenen Woche war zunächst bekanntgeworden, dass einer von 177 Tanks mit Atommüll leckt. Nun stieg die Zahl schon auf sechs. Auch in den vergangenen Jahren ist es bei einigen von ihnen immer wieder zu Lecks gekommen.

Folgen der Plutonium-Produktion

Die US-Regierung schuf den Nuklearkomplex in den 1940er Jahren. Hanford war Teil des militärischen Atomprogramms der USA, das im Zweiten Weltkrieg begann. In der Nuklearfabrik wurde das Plutonium für den ersten Atomsprengsatz der Welt hergestellt und für eine der beiden ersten Atombomben, die auf Japan abgeworfen wurden. Die Plutoniumproduktion lief hier auch während des Kalten Kriegs weiter.

Arbeiter mit Schutzkleidung arbeiten im Atommülllager Hanford (Foto: AP) Seit gut zehn Jahren wird der Inhalt der einwandigen Tanks umgelagert

Heute ist Hanford die kontaminierteste Atomanlage in den USA. Seit 2003 wird zum Schutz des Erdreichs der Inhalt der einwandigen Tanks in neue doppelwandige Tanks umgefüllt.Die Sanierung wird vermutlich Jahrzehnte dauern. Zentraler Bestandteil ist der Bau einer Anlage, die flüssigen Atommüll in eine glasartige Masse für eine sichere Lagerung umwandeln soll. Ihre Kosten sind auf 12,3 Milliarden Dollar veranschlagt – die Bauarbeiten sind hinter dem Zeitplan und die Kosten schon um Milliarden darüber gestiegen.

li/pg (ap, rtr)   http://www.dw.de/atomm%C3%BCll-tanks-in-us-anlage-hanford-mit-lecks/a-16623421
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Allgemeiner Aufruf: Plutonium hält die Erde am Leben!!! Wir müssen nun das Plutonium am Leben erhalten!!!

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US-Atomruine Hanford
Sechs lecke Atommüll-Tanks verseuchen Grundwasser


US-Atomruine Hanford: Sechs lecke Atommüll-Tanks verseuchen Grundwasser – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/natur/katastrophen/supergau-in-us-atomanlage-henford-sechs-lecke-atommuell-tanks-verseuchen-grundwasser_aid_925854.html

US-Strahlenruine-Hanford

Neuer Vorfall in der US-Atomanlage Hanford: Sechs der 149 Atommüll-Tanks sind undicht, mittlerweile 1,8 Billionen Liter Wasser verseucht. Hanford ist der radioaktiv am schwersten verstrahlte Ort der westlichen Hemisphäre. Gouverneur Jay Inslee behauptet: Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.


US-Atomruine Hanford: Sechs lecke Atommüll-Tanks verseuchen Grundwasser – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/natur/katastrophen/supergau-in-us-atomanlage-henford-sechs-lecke-atommuell-tanks-verseuchen-grundwasser_aid_925854.html
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Atomkraft in Europa – Es gibt keine sicheren AKW

AKWs in EUROPA auf einer größeren Karte anzeigen

Farbcode AKW-Karte

Hochrisikoreaktor, Siedewasserreaktor 69 oder GE Mark I (Fukushima-Typ)
Hochrisikoreaktor, kein Containment
Hochrisikoreaktor, älter als 30 Jahre
Hochrisikoreaktor, Erdbebengebiet
Reaktor in Betrieb
Reaktor abgeschaltet

In der EU betreiben 14 der 27 Staaten Atomkraftwerke. Mit 132 Reaktoren stehen hier ungefähr ein Drittel der weltweiten Reaktoren.
1989 gab es allerdings noch 177 AKW in Europa. 125 Reaktoren stehen in den EU-15 Staaten, nur 21 in den neuen Mitgliedstaaten. AKW sind auf eine bestimmte Lebensdauer, üblicherweise 30 Jahre, ausgelegt.
Die Atomlobby behauptet aber immer häufiger, dass ihre Reaktoren problemlos bis zu 60 Jahre laufen können. Meist sind die Investitionen nach ca. 20 Jahren AKW-Betrieb abgeschrieben und die laufenden Betriebskosten sind relativ günstig.
Sicherheitsfragen werden gerne vernachlässigt, obwohl sich die Kraftwerke immer weiter vom Stand der Technik entfernen und das Risiko von Verschleißerscheinungen am Material größer wird. Die Liste der meldepflichtigen Ereignisse und die Angaben zu den Störfällen utnerscheidet sich von Land zu Land je nach Qualität der jeweiligen Strahlenschutzbehörden.

GLOBAL 2000 fordert:

Keine Nachrüstungen von Atomkraftwerken, sondern Stilllegung

Keine neuen Atomkraftwerke

Keine Steuergelder für EURATOM

Stopp der Wiederaufbereitung von Atommüll

Globale Energiewende: hin zu Wind- und Solarkraft, Biomasse, Geothermie, Kleinwasserkraft und Energiesparen

Hier geht’s zur interaktiven AKW-Europakarte

Weitere Atomkraftwerke

Atomkraft in Belgien

Atomkraft in Bulgarien

Atomkraft in Deutschland

Atomkraft in Frankreich

Atomkraft in Finnland

Atomkraft in Großbritannien

Atomkraft in Italien

Atomkraft in Litauen

Atomkraft in den Niederlanden

Atomkraft in Rumänien

Atomkraft in Slowenien

Atomkraft in Spanien

Atomkraft in Schweden

Atomkraft in der Schweiz

Atomkraft in Tschechien

Atomkraft in der Slowakei

Atomkraft in der Ukraine

Atomkraft in Ungarn

letztes Update: 01.10.2012 11:08
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09.12.11

EU befürwortet bis zu 40 neue Atomkraftwerke

Einem Medienbericht zufolge macht sich die EU für den Ausbau der Atomenergie stark. Auch Subventionen für Atomkraftwerke seien im Gespräch.

Atomkraftwerk Cattenom

Foto: dapd/DAPD Trotz des deutschen Atomausstiegs plant die EU offenbar Investitionen in Atomkraftwerke. Frankreich beispielsweise setzt ohnehin weiterhin auf Atomkraft wie hier in Cattenom

weiterelsen: http://www.welt.de/politik/ausland/article13758494/EU-befuerwortet-bis-zu-40-neue-Atomkraftwerke.html

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