Im Bewusstsein der heutigen Zeit gibt es wenig Platz für das Wissen und die Unterstützung des Lebens durch die Vorfahren. In einer Zeit, in der die Kinder den Eltern beibringen, wie man sich in der Informationswelt zurechtfindet, und wo Jugendlichkeit einer der höchsten Werte ist, fällt es vielen Menschen schwer, den Vorfahren einen guten Platz einzuräumen, von wo aus sie freundlich auf das Leben der Nachkommen schauen können.
Damit schneiden wir jedoch ein wichtiges Stück unserer Geschichte, unseres Ursprungs ab. Ahnen sind mehr als noch lebende Menschen oder verblichene Gerippe, die einem das Leben gegeben haben: eine Kraftquelle, eine Quelle des Wissens und der Liebe. Nicht zufällig wollen auch adoptierte Kinder irgendwann genau wissen, wer die leiblichen Eltern sind und sie ausfindig machen, wenn es möglich ist. Ihre Seele verlangt danach. Die Ahnen: ihr lieber Opa oder ihre Uroma, von denen man ihnen vielleicht erzählt hat, dass sie schrullig gewesen seien. Die Ahnen bei uns müssen rehabilitiert werden und ihren Platz in unseren Herzen und in unseren Seelen wieder bekommen. Dann sind wir auf vielfältige Weise mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrem Vertrauen in das Leben verbunden.

















































lorinata
/ 9. Februar 2013Reblogged this on neueszeitalter.
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