Klagemauer TV vom 07.02.2013

Alltägliche Psychiatrieverbrechen

Ahnenrituale für unser Zeitalter

Im Bewusstsein der heutigen Zeit gibt es wenig Platz für das Wissen und die Unterstützung des Lebens durch die Vorfahren. In einer Zeit, in der die Kinder den Eltern beibringen, wie man sich in der Informationswelt zurechtfindet, und wo Jugendlichkeit einer der höchsten Werte ist, fällt es vielen Menschen schwer, den Vorfahren einen guten Platz einzuräumen, von wo aus sie freundlich auf das Leben der Nachkommen schauen können.

Damit schneiden wir jedoch ein wichtiges Stück unserer Geschichte, unseres Ursprungs ab. Ahnen sind mehr als noch lebende Menschen oder verblichene Gerippe, die einem das Leben gegeben haben: eine Kraftquelle, eine Quelle des Wissens und der Liebe. Nicht zufällig wollen auch adoptierte Kinder irgendwann genau wissen, wer die leiblichen Eltern sind und sie ausfindig machen, wenn es möglich ist. Ihre Seele verlangt danach. Die Ahnen: ihr lieber Opa oder ihre Uroma, von denen man ihnen vielleicht erzählt hat, dass sie schrullig gewesen seien. Die Ahnen bei uns müssen rehabilitiert werden und ihren Platz in unseren Herzen und in unseren Seelen wieder bekommen. Dann sind wir auf vielfältige Weise mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrem Vertrauen in das Leben verbunden.

Weiterlesen: viaIFOSYS – Institut für systemische Familienaufstellung Berlin – verlorener Zwilling – Zwillings-Trauma – gemelos que nacen solos – sindrome del gemelo solitario – la sindrome del gemello scomparso – vanishing twin syndrome.

Bundestagsabgeordnete zeigen skandalöses Desinteresse an UN-Konferenz

Bundestagsabgeordnete zeigen skandalöses Desinteresse an der UN-Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone im Mittleren und Nahen Osten

Offener Brief von Prof. Dr. Mohssen Massarrat

Die UN-Konferenz zur Einrichtung einer Zone im Mittleren und Nahen Osten, die frei von Massenvernichtungswaffen ist, sollte im Dez. 2012 in Helsinki stattfinden, wurde aber auf Drängen Israels verschoben. Auf Wunsch des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon soll die Konferenz in 2013 doch durchgeführt werden. Anlässlich des herrschenden Desinteresses Deutschlands an der UN-Konferenz anstelle der sinnlosen wie gefahrvollen Sanktionspolitik hat Prof. Dr. Mohssen Massarrat einen Offenen Brief an die Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag geschrieben.

Prof. Dr. Mohssen Massarrat Berlin, 25 Januar 2013

Offener Brief

An die Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages angesichts des skandalösen Desinteresses an der UN-Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone im Mittleren und Nahen Osten

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicherlich wissen, hat die NPT-Überprüfungskonferenz der Vereinten Nationen im Mai 2010 nach beinahe 30 Jahren Diskussion und vergeblichen Versuchen auf Initiative der Blockfreien Staaten endlich beschlossen, dass eine UN-Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone (WMDFZ) im Mittleren und Nahen Osten durchgeführt wird. Dazu wurde der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beauftragt, alles zu tun, damit die Konferenz spätestens 2012 beginnen kann. Finnland hat sich bereit erklärt, als Gastgeberland die Konferenzdurchführung zu unterstützen. Der Unterstaatssekretär im Finnischen Außenministerium, Jaakko Laajava, wurde als Koordinator der UN-Konferenz bestellt, der die Konferenz mit großem Aufwand vorbereitet hat, die in der Zeit vom 16. – 17. Dezember in Helsinki stattfinden sollte. Die Konferenz wurde jedoch – offensichtlich auf Betreiben der USA und Israels – kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben.

viaBundestagsabgeordnete zeigen skandalöses Desinteresse an der UN-Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone im Mittleren und Nahen Osten | Lebenshaus Schwäbische Alb.

Forsa-Umfrage zum iranischen Atomprogramm: Regionale UN-Konferenz statt Krieg gegen den Iran

Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht in einer UN-Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten eine Alternative im Konflikt um das iranische Atomprogramm. Das ergab eine von der IPPNW beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegebene Umfrage. „Das sich seit längerem abzeichnende Scheitern der westlichen Sanktionspolitik droht immer mehr, in einen Krieg gegen den Iran zu münden. Mit der Wiederwahl von Benjamin Netanjahu in Israel steigt diese Gefahr. Vor diesem Hintergrund wäre die Konferenz ein wichtiger Beitrag für Frieden und Sicherheit der Menschen in der Region. Gleichzeitig würden auch die israelischen Atomwaffen thematisiert werden. Die Bundesregierung muss sich jetzt vehement und öffentlich dafür einsetzen, dass die Konferenz dieses Jahr stattfindet“, fordert Christoph Krämer, stellvertretender Vorsitzender der deutschen IPPNW-Sektion.

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007754.html#ixzz2KFaPITMm

frieden-und-freiheit-kein-krieg-

 

 

%d Bloggern gefällt das: